Dienstag, November 28, 2006

So einfach war Geld verdienen noch nie!

...so was habe ich ja im Web 2.0 Umfeld noch nie angetroffen, eine Firma die den sporadischen Nutzern ihres Service einen Batzen Geld für ein Interview anbietet. Auszug aus dem Mail:

"Lieber Jabadabadu-User, Wir bei Jabadabadu sind sehr daran interessiert zu erfahren, was die heutigen und zukünftigen User von Jabadabadu erwarten und wie wir Jabadabadu für Sie weiter verbessern können.

Dabei interessieren uns besonders die Meinungen vonPersonen, die nur selten von Jabadabadu Gebrauch machen. Wir möchten Sie gerne einladen, im Rahmen eines persönlichen Gesprächs über Ihre Erwartungen und Erfahrungen zu sprechen. Als Dank für Ihre Teilnahme zahlen wir Ihnen im Anschluss an das Gespräch 75 Franken."

Jabadabaduh heisst in Wirklichkeit ein bisschen anders ;-).

Freitag, November 24, 2006

Das Ende des Internets

Sie haben das Ende des Internets erreicht.


Sie haben das Ende des Internets erreicht. Öffnen Sie sich
ein kaltes Bier und lehnen Sie sich zurück.






Bitte versuchen Sie folgendes:

  • Gehen Sie nach draußen an die frische Luft.

  • Fangen Sie endlich an, die Bücher zu lesen, für die Sie
    nie die Zeit gefunden haben, sie zu lesen.

  • Bilden Sie sich weiter.

  • Essen Sie gesund.

HTTP 405 - Ende des Internet erreicht

gesehen bei http://www.xcn.de/



Donnerstag, November 23, 2006

Tipps & Tricks fürs Office #3 - Keep your Inbox clean!

Ich bin immer auf der Suche, wie ich die täglichen Arbeiten effizienter und effektiver gestalten kann, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt. Einen grossen Schritt habe ich seit meinem Jobwechsel gemacht, ganz einfach weil die Situation es erforderte. Der Bearbeitung von E-Mails gehört ein stattlicher Teil meiner Arbeitszeit. Eine wichtige Lektion die ich gelernt habe: Keep your Inbox clean!

Warum? Erstens ist es übersichtlicher und zweitens stolpert man nicht immer wieder über offene Pendenzen. Pendenzen sollen abgearbeitet werden, aber schön geordnet nach Wichtigkeit und Dringlichkeit - wie es Präsident Eisenhower lehrte. Also macht es keinen Sinn, seine Inbox ohne Priorisierung zu gestalten.

Ich habe für mich aktuell folgende Lösung umgesetzt:
Einen "open Issues" Ordner, in dem alle nicht sofort erledigten und archivierten Mails schön kategorisiert und priorisiert landen (Lesen, Beantworten, Abwarten).
Gesendete E-Mails werden bei Bedarf (Antwort abwarten, Nachhaken) ebenfalls einer Kategorie zugeteilt und mit einem "Flag" zur Nachverfolgung versehen.

Alle diese E-Mails werden über einen Suchordner im Outlook dann sozusagen als Pendenzenliste nach Kategorien angezeigt. Der Vorteil bei dem Suchordner ist, dass erledigte Elemente entsprechend abgehakt werden und dann automatisch aus dem Suchordner verschwinden und im "Open Issues" Ordner auf eine Archivierung warten.

Bei wichtigen Issues mache ich zusätzlich noch einen Reminder und/oder blockiere im Kalender die entsprechende Zeit für die Bearbeitung.

Wem das zu abstrakt ist, der werfe eine Blick auf das Instruktionsvideo. Weitere Tipps gibt's bei "Overcome Email overload".

By the way, was sind Eure Überlebensstrategien im digitalen E-Mail-Dschungel?

Mittwoch, November 22, 2006

CNO Panel #6: Vertrauen ist das Bindeglied der Wissengesellschafts

Zum Abschluss gab es eine Podiumsdiskussion, auf welche ich aber nicht näher eingehen will, ausser vielleicht dass Reto Nause die inkonsequente eGovernment Politik beklagt und heute im Netzticker zu lesen ist, dass Doris Leuthard Miss eGovernment werden soll.


Entscheidend wurde es für mich, als Kollege Peschka bemängelte, wo denn bei der ganzen Diskussion das Schlüsselelement Vertrauen bliebe?!

Norbert Thom vom Institut für Personal und Organisation der Uni Bern nahm das zum Anlass, uns an seinem Wissen teil zu haben und ging auf das Thema wie folgt ein.

Die Wissensgesellschaft basiert auf Vertrauen. Ich bin bereit mein subtiles, implizites Wissen zu teilen und meinem Gegenüber einen Vertrauensvorschuss zu geben. Dieser Vorschuss muss aber wieder eingelöst werden, ich erwarte neues Wissen zurück zu erhalten, damit die (Wissens)bilanz am Ende stimmt. Der Prozess ist genau gleich wie bei einem Coaching, ich gebe Rat und erhalte im Gegenzug ein Feedback dazu.

Vertrauen kann und muss in Organisationen und Geschäftsmodellen als geeignetes Element integriert werden, Beispiele dafür sind die Bewertungen bei den Online Auktionen wie eBay oder Ricardo, aber auch Gütesiegel und Auszeichnungen von Organisationen wie Stiftung Warentest etc.

Um auf das Motto des Anlasses, "Managing complexity", zurückzukommen - dies ist nur möglich wenn wir die vier relevanten Dimensionen Organisation, Technologie, Motivation und Qualifikation im Griff haben - das Spannungsfeld Mensch, Organisation und IT ist und bleibt die Herausforderung, der wir uns täglich stellen müssen, dürfen, sollen, wollen!


CNO Panel #6: LeShop.ch hat einen Kunden mehr

Christian Wanner, der Mit-Gründer und Leiter von LeShop.ch hat mich überzeugt, auch Frischwaren online einzukaufen. Als er die Umsatzentwicklung von LeShop aufzeigt flüsterte mir mein Tischnachbar zu: "Eine solche Entwicklung dem Publikum zu zeigen, davon träumt doch jeder Unternehmer!"

Wie lautet noch mal das ursprüngliche Business Modell? Genau, "Mütter bestellen Tomaten und Salat via Internet, die Post bringt's." Heute hat die Partnerschaft mit Migros und eine moderne Verteilinfrastruktur einiges mehr ermöglicht.

Es werden täglich 100 Tonnen Artikel an den Mann und die Frau gebracht (Top Artikel: Bananen) - ist ja auch besser als
- 3 Tonnen selbst zu schleppen
- 4 Tage Schlange zu stehen
- 45km durch Regale zu laufen
- 260 Liter Benzin zu verpuffen
- oder 120 mal einen Parkplatz zu suchen!

In der Tat, das Potential für Online Bestellungen von Verbrauchsartikeln ist gewaltig - in Grossbritannien werden 1.5% des Retail Umsatzes online gemacht, was rund 1.8 Milliarden Euro entspricht! In Spanien sind es 0.45%, in Frankreich nur 0.18% - und als Wanner von der "Servicewüste" Deutschland sprach brach der Raum in schallendes Gelächter aus.

Auf die Frage von Ossi Urchs, warum denn unsere Nachbarn weit abgeschlagen sind kamen die stichhaltigen Argumente, dass die Deutschen als Schnäppchenjäger erzogen wurden, es keine Servicekultur gibt und die tiefe Marge nicht viel Raum für Innovation lässt.

Das Erfolgsmodell von LeShop lässt sich laut Wanner nicht einfach auf andere Märkte anwenden, da kulturelle Unterschiede zu berücksichtigen sind. Allein in der Schweiz wird bspw. der Artikel "Tee" bei den Deutschschweizern unter Getränke -> Heissgetränke -> Tee angeboten, während die die Welschen diesen in der Kategorie "Petit déjeuner" suchen.

Beim anschliessendem Networken kamen dann die kreativen Ideen - Lukas von Stimmt schlug vor, dass der Hauslieferdienst doch auch gleich seine Anzüge mit in die Reinigung nehmen könnte! Wie sagt man dem im Neudeutschen, Upselling?!

CNO Panel #6: Vom Grepper Göppel zum multinationalen Unternehmen

Wer mich kennt weiss, dass ich mich sehr für andere Kulturen interessiere und darauf brenne, im Ausland Erfahrungen zu sammeln. Da interessierte mich die internationale Erfolgsstory von Theo H. Grepper, dem Gründer und CEO von PLIM, ungemein.

Doch lassen wir Grepper (was im Mattenenglisch Slang früher synonym mit "Fahrrad" verwendet wurde) zu Wort kommen. In dritter Generation hat er die Velomech Werkstatt übernommen, was ihm aber nach einigen Jahren zu wenig Befriedigung verschaffte und ihn animierte, erfolgreich in andere Segmente expandieren. Wie immer bei erfolgreichen Unternehmern gibt es auch eine andere Version der Geschichte.

Heute hat sich die PLIM Cooporation AG hat sich auf die Entwicklung, Herstellung, den Service und die Distribution von FMCG (Fast Moving Consumer Goods) für den europäischen und nordamerikanischen Einzelhandel spezialisiert.

Die Gruppe, die weltweit in 7 Märkten mit eigenen Einkaufs- oder Vertriebsgesellschaften operiert, beliefert ihre Kunden dabei überwiegend mit Produkten aus den Business Units "Sport & Freizeit", "Consumer Electronis" und "Möbel & Lifestyle".

Spannend war es Greppers Erfahrungen mit China zu lauschen. Namhafte Kunden lagern ihre Produktion nach China aus, die Chinesen erhalten neues Wissen und kopieren die Produkte ungeniert, um sie mit eigenen Brands an den Markt zu bringen. Nicht gut, doch da kommt PLIM als vertrauensvoller Partner ins Spiel und unterstützt die betroffenen Firmen bei dem Design und der Entwicklung von neuen Produkten - und managt auch noch die an Dritte ausgelagerte Produktion. Das Label "Swiss (Engineering)" verkauft sich im Ausland immer noch gut.

Die global verschiedene Mentalität ist extrem komplex, ein Schlüsselfaktor für den Erfolg ist somit - na was wohl - die Kommunikation mit den Beteiligten. Dafür setzt Grepper auf elektronische Kanäle wie Intranet, aber auch auf ein Kommunikationscontrolling durch Spezialisten als Schmiermittel für ein reibungsloses Geschäft. Doch wie das genau funktioniert wollte er dann doch nicht an die grosse Glocke hängen - Geschäftsgeheimnis halt...

CNO Panel #6 - Erkenntnisse aus der Wissensgesellschaft

Nun ist der Anlass für die CNO's, die Chief Networking Officers der ICT Szene, schon wieder vorbei. Wie war's denn, lautet die Frage? Gut, so meine Antwort. Eine illustre, bunt gemischte Gesellschaft waren die Referenten und der Cartoonist Pfuschi, der das gesagte interaktiv in Comics festhielt.

Starten wir mit Prof. Dr. Bernhard Katzy vom Center for Technology & Innovation Management an den Universitäten in München und Leiden zum Thema "Innovation & Produktivität in globalen Netzwerken".

Der wissenschaftliche Ansatz von Bernhard Katzy zeigte auf, dass der von Thomas Davenport geprägte Leitsatz "Hire smart people and leave them alone!" in der heutigen Wissensgesellschaft nicht genügt, sondern dass
- Lernen und Veränderung (auch der Organisation) ein fortwährender Prozess ist
- gute Management Techniken zum Rüstzeug gehören
- Resultate, also Output, und nicht geleistete Stunden, sprich Input, zählen

Anhand eines exemplarischen Beispiels zeigte Katzy, dass es essentiell ist, bei einer gestellten Aufgabe nicht einfach planlos loszurennen, sonder umsichtig zu planen - konkret:
Planung: 2 Monate
Produktion: 1 Woche
Abschluss: 3 Tage

Der Vortrag war etwas zu akademisch, der Funke mochte nicht recht zum Publikum überspringen - ich halte es mit der Bewertung ähnlich wie seine Studenten und denke, dass da noch Potential vorhanden ist, die Erkenntnisse zielgruppengerechter zu kommunizieren. Dass er ein heller Kopf ist muss Katzy nicht mehr beweisen, aber ein bekannter Name macht noch keinen Frühling - oder so ;-).

Dienstag, November 21, 2006

CNO Panel #6: Managing complexity - Produktivität in der Wissensgesellschaft

Heute Abend ist es wieder so weit, ein spannender Anlass steht ins Haus: das 6. CNO Panel!Letztes Jahr ging's um Transformation, heute wird uns das Thema "Managing complexity - Produktivität in der Wissensgesellschaft" beschäftigen.

"Die wissensorientierten Leistungen erfolgreicher Unternehmen sind ungleich viel weniger genau beschreibbar wie die industrielle Massenfertigung. Wie können wir die wissensorientieren Leistungen produktiv halten? Die Antwort auf diese Frage ist ein Schlüssel zum Erfolg im 21. Jahrhundert. Das CNO-Panel No. 6 befasst sich mit den Herausforderungen des Managements und dem Beitrag der Informations- und Kommunikationstechnologien zum Management dieser neuen Komplexität. Sie wird durch die Globalisierung und durch die zunehmende Durchdringung aller Lebensbereiche mit ICT verstärkt."
Beim Managen der Komplexität ist wohl vergessen gegangen, dass man ja noch einen Blog hat, der bewirtschaftet werden will - der letzte Eintrag ist vor rund 2 Monaten geschrieben worden...

Freitag, November 17, 2006

Die Spassdosis für's Wochenende

Spass muss sein, also starten wir damit ins Wochenende!


  • Die zehn schlimmsten Plattenhüllen aller Zeiten sind ein Brüller für sich, und die Sammlung der Covers von Science Fiction Heften hat eine ganz eigene Inspiration.

  • Nebst den Comedy Perlen die man auf YouTube und Google Video findet hat sich Hey WTF! ganz den spassigen Videos verschrieben.

  • Ziemlich geeky ist die Story von diesem Freak, der Pommes mit seinem Motherboard frittiert.

  • Ähnlich erbaulich die Anleitung, wie man sich im Gefängnis Alkohol herstellen kann *schüttel*…


  • Kill Bill 1&2 in 120 Sekunden und mit vieeel Blut - oder doch lieber animierte, aber nicht ganz so realistische GIF Files jeglicher Coleur?

  • Ein schöner Abschluss ist die Dove Kampagne - da sieht man, wie aus dem grauen Entlein ein weisser Schwan entsteht.
    • Happy weekend!

      Mittwoch, November 15, 2006

      Spam: traumhafte Aktienkurse und was die Schweizer Internet Provider dagegen machen

      Inzwischen sind rund 80% aller versandten Mails SPAM (ja, ihr habt richtig gehört: fast vier Fünftel aller E-Mails!). "Als Massnahme gegen Spam führen die vier grössten Internet-Service-Provider der Schweiz per 1. November 2006 die SMTP-Authentifizierung ein. Gleichzeitig gründen die vier Provider die S.I.A.S. (Swiss ISPs Against Spam).

      Weltweit erstmalig geht damit eine Arbeitsgruppe über gemeinsame Absichtserklärungen hinaus und setzt technische Massnahmen zur Bekämpfung von Spam effektiv um. Auf der gemeinsam betriebenen Internetseite http://www.stopspam.ch/ finden alle Kunden Informationen und individuelle Anleitungen für die nötige Anpassung in ihrem Mailprogramm." Details in der Swisscom Medienmitteilung

      Wer die vier "grössten Internet Service Provider" sind erfährt man dann am Rande auch noch: Bluewin, cablecom, green und sunrise. Dass diese vier Konkurrenten sich in den Dienst der Sache, sprich der Spambekämpfung, stellen und Partikularinteressen aussen vor lassen hätte ich nicht erwartet.

      Noch eine kleine Randnotiz zum Thema Spam: immer wieder schaffen es einige Mails mit Kaufempfehlungen für Aktien in meine Inbox. Ich habe diese gesammelt und mir vorgenommen, die Kursentwicklung dann "bei Gelegenheit" zu prüfen. Das wurde mir dank der Seite http://www.spamstocktracker.com/ abgenommen, und seit dem Artikel von ZDNet weiss ich nun auch was dahinter steckt und wie das Prinzip funktioniert.

      Mittwoch, November 08, 2006

      Alle Jahre wieder - Stellenabbau bei Swisscom

      Und alle Jahre wieder streicht Swisscom ein paar hundert Stellen, der Aufschrei folgt auf dem Fusse. Ja, das ist schlimm für die betroffenen Personen, das „schläckt ke Geiss wäg“. Ich hatte in den vergangenen Jahren mehr als eine Handvoll Kollegen, deren Dienste nicht mehr gefragt waren. Es gibt Kollegen die sind immer noch auf Stellensuche, andere haben das bis heute nicht verdaut – und einige haben dies als Chance gesehen und sich dabei weiter entwickeln können, nicht zuletzt dank des Sozialplanes der seinesgleichen sucht.

      Ich bin überzeugt dass wir als Swisscom mittelfristig nur profitabel bleiben und prosperieren können, wenn wir immer effizienter und effektiver werden. Dies tönt nach klassischem Shareholder Value Denken und Management Gebrabbel, doch dahinter steckt mehr. Hinter den Schlagwörtern „Effizienz“ (tun wir die Dinge richtig?) und „Effektivität“ (tun wir die richtigen Dinge?) verstecken sich die Kernfragen, die sich jedes Unternehmen stellen muss!

      Um mit der Konkurrenz mithalten zu können und besser zu werden laufen in den Gruppengesellschaften Programme mit trendigen Namen wie Future 2.0, Boost etc. und nicht minder hehren Zielen. Der Markt ist längst global, die Ansprüche der Kunden verändern sich, neuer Player kommen ins Spiel, was heute Top ist kann morgen schon Flop sein, Trends müssen erkannt und aufgegriffen werden. Das Swisscom Kerngeschäft wird in 10 Jahren komplett anders aussehen, diversifiziert wird bereits heute.

      Nur wer die Augen vor diesen Tatsachen nicht verschliesst und objektiv reflektiert wird weiterkommen – persönlich, wie auch als Unternehmen.

      Montag, November 06, 2006

      Swisscom IT Services, die SBB und der Schweizer Outsourcing Markt

      Nachdem ich in den letzten Tagen von allen Seiten auf die Zusammenarbeit zwischen Swisscom IT Services und der SBB angesprochen werde nun ein paar Worte dazu.

      Ich arbeite ja selbst bei Swisscom IT Services als Account- & Engagement Manager für einige kleinere Swisscom Gruppengesellschaften, sprich bin im Telekommunikations Umfeld tätig. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen dass der Kunde erhält, was er sich wünscht :-).

      Swisscom IT Services hat bereits seit längerem erkannt, dass nicht nur die eigenen Gruppengesellschaften Kunden sind, sondern dass der Markt im IT-Bereich doch noch einiges an Potential hat - die Division "New Industry Development" zielt auf dieses Segment ab und hat auch den SBB Deal an Land gezogen.

      Von der Sonntagszeitung über den Netzticker bis zum Bund konnte man in den letzten Tagen ein mediales "Swisscom IT Services Bashing" mitverfolgen, weil ein Teil des Projekts Verzögerungen einfährt.

      Was für subjektive Beobachtungen sehe ich denn im täglichen Geschäft? Augenfällig ist, dass Mitarbeitende "abgezogen" werden und dann zu 100% für das SBB Projekt arbeiten und im Tagesgeschäft nicht mehr zur Verfügung stehen. Viele Kollegen ziehen gemeinsam an einem Strick, um dieses Projekt zu stemmen.

      Trotz der aktuell unerfreulichen Situation bin ich überzeugt, dass Swisscom IT Services diese Hürde nehmen wird - und dann bereit ist, für die nächste Herausforderung, vielleicht wird das ein Zusammenschluss mit Swisscom Solutions sein?

      Wenn dieser Deal den Bach runtergehen würde (was nicht passieren wird, dafür ist man zu weit fortgeschritten) wäre erstmal ein Einbruch bei den grossen Outsourcing Deals im Schweizer Ländle zu sehen - der Umsatztrend zeigt eh schon abwärts, der Total Contract Value für den SBB Deal liegt bei 273 Millionen, verteilt über 5 Jahre... Aber das Gute dabei: Swisscom IT Services ist bereits der Outsourcer Nummer 2!

      Samstag, November 04, 2006

      Tips für waschechte Blogger (und die, die es werden wollen)

      Freitag, November 03, 2006

      Studien rund um's Bloggen

      • Business-Blogs mit mässiger Wahrnehmung: Die wenigsten Unternehmen sind momentan der Meinung, dass Blogs für sie von Relevanz sind.
      • Das Gegenteil zeigt die Studie von Porter Novelli und Cymfony: 76 Prozent der bloggenden Unternehmen haben direkte Auswirkungen in ihrem Webverkehr gesehen.
      • Kein Wunder, 39% (oder 57 Millionen Amerikaner) lesen Blogs - seht selbst (pdf)!
      • Nach dem Usability-Experten Jakob Nielsen besuchen 90 Prozent der Onliner ein Community-Angebot, ohne inhaltlich irgend etwas hinzuzufügen. Er geht in seiner aktuellen Studie davon aus, dass nur 9 Prozent in Blogs ab und zu einen Kommentar hinterlassen, während die meisten Kommentare (Community-Aktivitäten) von gerade einmal einem Prozent der Besucher geschrieben werden - was das Zipf'sche Gesetz bestätigt.
      • Eine weitere Studie: Die Blogeurosphäre ist unterschiedlich. Lieblingsthema der Franzosen ist das Essen, Italiener mögen es politisch.

      Donnerstag, November 02, 2006

      News aus der Blogosphäre

      • Bekannte Schweizer Blogger haben gemeinsam das Netzwerk Swissblogpress gegründet. Die Beteiligten wollen Wissen und Erfahrungen austauschen, um so die publizistische Qualität und damit auch die Glaubwürdigkeit ihrer Blogs zu fördern. Ein wichtiges Ziel sei die Steigerung der öffentlichen Aufmerksamkeit von Blogs.
      • Und da kommt die NZZ daher und behauptet, Blogs seien "zwielichtige Meinungsbildner" ;-).
      • Blogs und Business: Manche Blogger sind durchaus Autoritäten auf ihrem Gebiet. Für Produktmarketing könnten sich so interessante Symbiosen zwischen PR und Blogs herausbilden.
      • Nach Dell hat sich nun auch Intel zu einem Blog durch gerungen, dem http://blogs.intel.com/it/. Auch mein Hoster Cyon bloggt seit kurzem.
      • Wer wissen will, wie Blogger ticken schaue kann sich die Umfrage "Thinking like a blogger" zu Gemüte führen.
      • Urheberrecht und Blogs in Deutschland: "Alles schön und gut. Die Rechtslage ist ja eigentlich seit langem klar, aber es schadet nicht weiter, sie noch mal zu wiederholen."
      • Der “Blick” hat zwar Blogalisierung und Blogstetten eingestellt, aber nun mit "Burning Crusade" einen weiteren Versuch gestartet: Ziel: exklusive Eindrücke von ersten Ausflügen in die Welt des Add-ons von "World of Warcraft".

      Mittwoch, November 01, 2006

      Brand neuer Sunrise CEO - und das Telekom Karussell dreht weiter

      Ha, nach einem feinen Essen mit alten Kumpels habe ich mir gerade den Netzticker zu Gemüte geführt - und aus war's mit der Ruhe:

      "Jens Alder holt Christoph Brand als neuen Sunrise-CEO! TDC, das dänische Mutterhaus von Sunrise, hat per sofort Christoph Brand zum neuen CEO von Sunrise/TDC Switzerland ernannt. Wie TDC mitteilt, soll es seine Aufgabe sein, die Marktposition von Sunrise zu erweitern.

      Brand löst Jesper Theill Eriksen ab, der von TDC erst im Januar dieses Jahres als Nachfolger von Hans Peter Baumgartner zum CEO von Sunrise berufen wurde. Eriksen wird nun CEO von TDC Mobile International und ist damit für alle Mobile-Aktivitäten von TDC ausserhalb der nordischen Regionen und der Schweiz verantwortlich."

      Warum man auf der Sunrise Website keine Nachricht findet weiss ich leider auch nicht, aber wenigstens TDC selbst ist up-to-date. Das wird noch zu hitzigen Diskussionen führen, zumal Christoph Brand Swisscom vor noch nicht allzu langer Zeit verlassen hat und die Geschäftsstrategie entscheidend mitgeprägt hat. Die Anwälte können schon mal die Messer wetzen, ein Wechsel zur direkten Konkurrenz wird Swisscom nicht so einfach tolerieren.

      Dienstag, Oktober 31, 2006

      Bluewin TV - ein Star ist geboren, und die Schlacht eröffnet

      Fanfare, Trommelwirbel – Bluewin TV ist da! Bei mir wird er/es morgen früh installiert, aber nun kann auch der Endkunde in den Genuss kommen. Ob dann alles so rosig wird wie es die Ankündigung glauben lässt werden wir sehen - Testbericht folgt an dieser Stelle :-). Die Schlacht zwischen Swisscom und Cablecom um den TV Screen ist auf jeden Fall eröffnet, und der Ausgang noch gänzlich ungewiss.

      Hier ein Auszug aus der Swisscom Medienmitteilung von grade eben.
      "Bluewin TV bietet Swisscom über 100 Fernseh- und mehr als 70 Radiokanäle, über 500 Top-Filme auf Abruf, Live-Sport und bis zu 30 Teleclub-Kanäle an. Sehr einfach können Sendungen gesucht, aufgenommen, programmiert oder angehalten werden. Der Kunde entscheidet selber, was er wann sehen will. Benötigt wird ein Telefonanschluss mit Breitband-Internetzugang. Swisscom verfolgt mit Bluewin TV die Vision Triple Screen (Fernsehen über TV-Gerät, Computer und Mobiltelefon).

      Bluewin TV funktioniert ohne Kabelnetzanschluss und ist ab 1. November verfügbar.Swisscom beschränkt sich nicht länger auf das Angebot von Zugangs- und Transportleistungen wie Breitband-Internet, Fix- oder Mobilkommunikation. Ziel ist es, mit integrierten Dienstleistungen im Markt neue Massstäbe zu setzen. Bluewin TV ist Teil dieser neuen integrierten Produktpalette und macht Swisscom zum Verbreiter von TV- und Filminhalten und zum neuen Herausforderer im Fernsehmarkt.

      Die Entwicklung zu rein IP-basierten Diensten ist unaufhaltsam. Swisscom nimmt dabei eine aktive Rolle ein und unterstützt den Innovationsschub in der Schweiz. Mit Bluewin TV steht Swisscom am Anfang einer technologischen Entwicklung, die den TV-Konsum verändern wird.“

      Donnerstag, Oktober 26, 2006

      Off Topic: Da Sign and The Opposite wollen mit Christina Aguilera zusammen kommen

      Ein lieber Kollege und seine Kumpels wollen ganz gross rauskommen, ich zitiere: "Da Sign & The Opposite haben es geschafft und sind von der Orangmusic Jury (Bligg, Emel, Slädu, Alex Grob) von 400 zu den 4 Bands gewählt worden, die auf Schweizer Clubtour gehen und um den ersten Platz ringen. Der Finalist wird am 14.12 im Hallenstadion das Konzert von Christina Aguilera eröffnen. ...

      Vorab gibt es 4 Konzerte in BERN, ZÜRICH, LAUSANNE und BASEL zu bestreiten, wo ihr euch GRATIS auf der GUESTLIST eintragen könnt. Also benehmt euch wie immer bei den Parties und schreibt soviele Leute auf die Guestlist, wie ihr könnt. "

      Anmeldung hier, und wer etwas von Da Sign & The Opposite auf die Ohren will klicke hier.
      Konzerte
      02.11.06 Bern Bierhübeli (doors: 20:00; concerts: 21:00)
      10.11.06 Zürich Mascotte (doors 18:30; concerts: 19:30)
      16.11.06 Lausanne MAD
      23.11.06 Basel "Das Schiff"

      Dienstag, Oktober 24, 2006

      LIFT07 Conference - es geht los, registriert Euch!

      Die LIFT07 (LIFT=Life, Ideas, Futures, Together) Website wurde gerade gelauncht, die Registrierung für die Konferenz vom (7.)/8./9. Februar 2007 in Genf ist ab sofort unter http://www.liftconference.com möglich.

      Auch die Rednerliste lässt sich sehen, Details hier. Es wird über das Web, über "ubiquitous computing" und das Internet der Dinge, über mobile Technologien, interaktive Kunst und Design gesprochen. Aber auch Themen wie Ökonomie & Ethik, Aus-und Weiterbildung, Religion, der digitale Graben und der technologischen Überfluss werden beleuchtet.

      Details zur LIFT06 gibt's hier, hier, hier und natürlich auf der offiziellen Seite.

      Hope to see you there!

      Leumund's Umfrage zum RSS Feed Hardware Ticker - voll genial oder total daneben?

      Der Leumund hat sich Gedanken gemacht, "dass es eventuell noch interessant wäre einen vom PC losgelösten RSS Feed Reader zu haben, der jederzeit direkt über Ethernet die letzten Headlines aus den Lieblingsblogs oder Aggregatoren wie Slug.ch anzeigen würde. Eventuell auch die letzten Mails im gMail Posteingang."

      Solche "offline" Gadgets haben einen gewissen nostalgischen Reiz, ich geb's ja zu. Der Flickr LCD Frame ist nach wie vor eines meiner persönlichen Highlights.

      Aber lassen wir Herrn Leu wieder zu Wort kommen: "Jetzt also meine kleine Umfrage in diesem erlauchten Kreise von Bloggern. Was denkt Ihr zu einem solchen Gadget? Würdet ihr euch sowas kaufen, was müsste so ein Teil können, wie müsste aus aussehen und wieviel wärt ihr bereit zu zahlen um sowas auf dem Bürotisch oder im Badezimmer zu haben?"


      Create polls and vote for free. dPolls.com