Ein mutiger Schritt, und die Aufmerksamkeit der Blogosphäre und der klassischen Medien ist ihm sicher. Nun heisst es am Ball bleiben! Gut auf den Punkt gebracht in der NZZ am Sonntag und mehr dazu hier.

Das Thema Voice over IP (VoIP) ist in aller Munde, die Erwartungen der Auftraggeber und Benutzer sind klar: jederzeit verfügbar und stabil muss die Lösung sein, und die Funktionen herkömmlicher Telefonie selbstverständlich abdecken. Doch damit nicht genug! Zusätzliche Vorteile liegen auf der Hand.

Wie kann nun ein solches Projekt zum Erfolg geführt werden?
Ich sehe eine Unterteilung in die Bereiche Architektur, Projekt und Betrieb vor.
Hilfestellung gibt’s in dem Buch „VoIP for Dummies“, resp. „Mobile Workforce for Dummies“.
Ich hatte die Gelegenheit an den Telematiktagen in Bern das Business Forum zum Thema „Voice over IP: jetzt den Anschluss sichern“ zu besuchen. Da ich mich aktuell mit dieser Thematik intensiv beschäftige eine gute Gelegenheit, ein bisschen über den Gartenzaun zu schauen.
Doch zwischen Begriffen wie Computer Telephony Integration (CTI),Unified Communication, Collaboration, Software as a Service, Security, Presence Information, Tele Presence und so weiter und so fort war vorerst kein Durchkommen zum Kern der Sache möglich. Bis ich begriff dass unter dem Begriff VoIP all‘ die schönen Dinge subsummiert werden, die ungeduldige Web 2.0 Junkies schon lange als selbstverständlich ansehen.
Die Verschmelzung zwischen Voice, Data und Video steht endlich vor dem Durchbruch.
Doch damit nicht genug, die „Konvergenz“ passiert auf vielen Ebenen. So beispielsweise zwischen Festnetz und Mobilnetz, zwischen Applikationen, im Bereich von privatem Umfeld und Business, zwischen Sprache und Daten – oder anders gesagt: der Stein für eine Virtualisierung zwischen Plattformen, Applikationen, Technologien und Identitäten wurde ins Rollen gebracht.
Damit wird auch der Microsoft Leitspruch „Any time, any where, any device“ Realität werden, die zur Verfügung stehende Vielfalt der Kommunikationskanäle tut ihr übriges dazu. Sage Research hat im 2006 eruiert, dass 52% unterschiedliche Medien nutzen um jemanden zu erreichen, 22% aufgrund mangelhafter Kommunikationsmöglichkeiten Deadlines verpassen und 36% nicht beim ersten Kontaktversuch erreicht werden können. In der schönen neuen Welt gehören solche Probleme der Vergangenheit an. Müssig zu erwähnen dass es aber noch ein paar Jährchen dauert bis es soweit ist.
Oder um es mit den Worten des CTOs von AT&T zu sagen: "“(Vo)IP is like PacMan – it will swallow everything."