Freitag, Januar 16, 2009
Mein persönlicher Assistent – Outsourcing auf Mikro Management Ebene
Wer einen persönlichen Assistenten sucht, ist mit http://www.asksunday.com/ (Eingabe einer US Adresse und Kreditkarte nötig) gut bedient. Ich habe diesen Dienst getestet und war einigermassen zufrieden – aber nicht so zufrieden, dass ich noch Kunde bin.
Grund: der Dienst ist am praktischsten für die Amerikaner, denn die Umgangssprache ist englisch. Anwendungszwecke können sein, im Restaurant einen Tisch zu reservieren, beim Doktor den Termin zu verschieben, online etwas zu bestellen, eine Website zu bedienen, Angaben im Web zu suchen etc.
Mein Buddy hat mir einige Recherchen im Web abgenommen, von 4 Aufträgen waren 2 perfekt und 2 nur halb zufriedenstellend - der Aufwand, die Aufträge unmissverständlich zu formulieren darf deshalb nicht unterschätzt werden.
Es gibt einige Konkurrenten wie Pullhorse, Circles, VirCierge, GetFriday, Your Man in India, Brickwork, DoMyStuff und auch CraigsList sowie ThemBid bieten ähnliche Funktionen an.
Wer einen Freelancer sucht wird mit http://www.getafreelancer.com/ etc. gut bedient oder kann auf http://workstir.com seinen Bedarf ausschreiben - für ein Webdesign Projekt habe ich mir kürzlich für 50$ Blake aus Kalifornien geschnappt, der meine Site aufgepeppt hat.
Dienstag, Dezember 16, 2008
Business Management: Some words of wisdom
- Peter Drucker: „90% of what we call “management” consists of making it difficult for people to get things done.”
- Tom Peters: „Je näher die Entwicklungsabteilung beim Hauptsitz, desto weniger innovativ ist ein Unternehmen.“
- Unbekannt: „Sobald Zäune um Menschen gebaut werden, mutieren diese zu Schafen.“
PHW Days 2008 Bern: Das Chronos Syndrom - Wie Unternehmen altern von Urs Wälchli
Ein gelungener Auftritt hat Urs Wälchli hingelegt, so viel vorne weg! Da kommt der junge Profax, gerade 30 Lenze, und erzählt uns dass Unternehmen auf die ewige Jugend hoffen, sich zur lahmen Ente entwickeln und einen (plötzlichen) Tod sterben – nicht immer, aber fast.
Als positive Beispiele seien Nokia (vom Zellstofflieferanten 1885 zum Handyhersteller) und 3M genannt (ursprünglich Betreiber einer Amarylmine im Jahre 1902), die sich weiterentwickeln konnten. Von den Forbes 100 Unternehmen aus dem Jahre 1917 überlebten aber nur 39 die nächsten 70 Jahre, nur 2 davon waren besser als der Markt (Kodakt und General Electric).
Die anekdotische Evidenz zu diesem Beispiel: das Buch „Visionary Companies - Built to last“, gebaut für die Ewigkeit, zeigt dass bereits 10 Jahre nach Erscheinen des Buchs die Hälfte dieser Unternehmen dramatisch an Ruf und Performance eingebüsst hat. Mit zunehmendem Alter lernen Unternehmen, ihre Aufgaben besser zu erfüllen. Gleichzeitig nimmt aber auch ihre Flexibilität ab und ihre Ausstattung verliert an Wert. Eine Spezialisierung wirkt sich positiv auf die Performance aus, die Unternehmensgrösse hingegen nicht.
Fazit: Ewige Jugend ist leichter gesagt als getan
- Nur wenige Unternehmen schaffen eine Verjüngung
- Nur wenige Unternehmen werden wirklich alt
- Wirklich alte Unternehmen sind meist in alten (geschützten) Industrien tätig
- Vergangener Erfolg ist kein Garant für die Zukunft (Ist Erfolg gar das Todesurteil?)
Von knapp 8000 gestorbenen Unternehmen „starben“ diese in 70% der Fälle durch Übernahmen, in 30% wg. Verzug (Konkurs,…). Generell sterben jährlich ca. 9% der Unternehmen.
Die Vorzüge des Alters sind eine höhere Lebenserwartung, gestützt durch folgende Faktoren:
- Lerneffekte
- Bekanntheit
- Verschiedene Standbeine
- Reserven
Die Nachteile des Alters dürfen aber nicht ausser Acht gelassen werden:
- Bestehende Anlagen verlieren im Zeitablauf an Wert
- Bürokratie, Prozesse, organisatorische Starrheit
Je älter Unternehmen werden, desto höher ist ihre Lebenserwartung – bis ca. 40 Jahre, dann steigt die Sterberate. Ab dem 19. Lebensjahr schaffen Neuinvestitionen zum Beispiel keinen Mehrwert mehr, und ab dem 20. Lebensjahr fällt die Gewinnmarge unter den Branchendurchschnitt.
Conclusio: Survival of the fittest, Surival of the fattest. Aber hohes Alter führt in jedem Fall zum Tode. Je älter ein Unternehmen, desto geringer die Performance (verglichen mit einem „identischen“ Unternehmen, welches an die Börse geht) – und diese verbessert sich auch nicht mehr! Erst nach 47 Jahren gibt es einen Wendepunkt.
Aber was bedeutet eigentlich „Unternehmensalter“, resp. wie wird dieses bestimmt? Am Beispiel „Microsoft“ wird kurz aufgezeigt, warum das nicht ganz einfach ist. Das Gründungsalter ist hier 33 Jahre, das Börsenalter 14 Jahre.
- 1975 „Microsoft“ wird erstmals erwähnt
- 1977 Partnerschaftsvereinbarung
- 1981 Gründung als AG1986 Börsengang
1/2 der Unternehmen stirbt vor dem 10 Lebensjahr (börsenkotiert!), 3/4 vor dem 20. Lebensjahr. Am längsten überleben Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich (1/3 der ältesten Unternehmen, wovon 60-70% Alkohol Hersteller sind - in der Schweiz sind rund 12% der ältesten Unternehmen Wein und Bier Produzenten).
Ein Branchenwechsel eines Unternehmens kommt sehr selten vor, im Schnitt auf knapp alle 30 Unternehmen, was einer Quote von 3.6% entspricht. Und falls ein solcher Wechsel erfolgt, dann meist in eine verwandte Branche (91.4%).
Was gibt es für ein Patentrezept um diesen Zyklus zu durchbrechen, wollte ich wissen? Die Antwort: Das Übel beginnt, wenn man sich auf dem Erfolg ausruht und wenn die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen sinkt, sprich die Diskrepanz zwischen Management und Belegschaft steigt. Obsiegen somit die Top Performer, getreu der Maxime „Survival of the fittest“?
Ja, aber: die überlebenden Unternehmenden sind die tüchtigsten aus eine Gruppe von „lahmen“ Unternehmen! Unternehmen tappen oft in die Falle, Dinge zu replizieren worin sie gut sind – auch wenn der Markt vielleicht gar kein Interesse daran hat.
PHW Days 2008 Bern: Referat "Respekt, wie man kriegt was für kein Geld der Welt zu haben ist" von Bernhard Bauhofer
Bernhard Bauhofer referiert zum Thema „Respekt, wie man kriegt was für kein Geld der Welt zu haben ist“ – so heisst übrigens auch sein Buch. Ich fand den Draht zum Referenten nicht, meine Notizen dazu:
- Respekt ist ein universelles Phänomen.
- Der Übervater des Respekts ist Immanuel Kant mit dem kategorischen Imperativ: „Handle stets so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“
- Wer Respekt haben will muss sich öffnen.
- Respekt bewegt unsere Gesellschaft, hat es schon immer und wird auch in Zukunft.
- „R-E-S-P-E-C-T“, verlangte Aretha Franklink 1967, und im 2007 doppelte Sängerin PINK nach.
Da wir gerne Listen haben, hier die Anleitung in 15 Schritten wie man sich Respekt verdient – bitte mit Humor nehmen und etwas abstrahieren, gell:
1. Sei respektlos
2. Zweifle, auch an Dir selbst
3. Vertrau dem Zufall
4. Behalte Dein Leben unter Kontrolle
5. Mache Dich selbständig
6. Arbeite hart
7. Bestich durch eigene Leistung (aus eigener Kraft)
8. Respektiere Deinen Vorgänger – und mach ihn schnell vergessen
9. Trage Verantwortung, teile den Erfolg
10. Steig aus – wenn auch nur vorübergehend
11. Sag einfach mal nichts
12. Steh zu Deinen Wurzeln, aber passe Dich in der Fremde an
13. Schlag zu, wenn andere zögern
14. Halte Dich vom Filz fern
15. Tritt ab wenn’s an der Zeit ist
Freitag, November 21, 2008
Mitreissende Powerpoint Präsentationen - so geht's ganz einfach!
Dienstag, Oktober 14, 2008
"Ein Ziel ersetzt noch keinen Plan", Stuber 2008 ;-)
Mark Twain (1835-1910), amerikanischer Schriftsteller
„Je planmäßiger Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.“
Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), Schweizer Schriftsteller
„Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen.“
Jean Paul (1763-1824) eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Erzähler
„Strategische Pläne werden einmal jährlich verfasst, und sobald sie schriftlich fixiert sind, liest sie keiner mehr.“
Eileen C. Shapiro, in: Die Strategiefalle. Campus Fachbuch 1999
Sonntag, Oktober 12, 2008
Management Weisheiten
The basic task of management is to make people productive.
Vernunft und Urteilsfähigkeit sind die Qualität eines Führers.
I am first and foremost a catalyst. I bring people and situations together.
Ein Teil des Talents besteht in der Courage.
Entscheidend ist der Wille, der Beste zu sein.
Donnerstag, November 29, 2007
Dwight E., mein Held - Selbstmanagement mit "Wichtig vs. Dringlich"
Mich begleitet ständig ein Blatt Papier, wo ich die anstehenden Aufgaben priorisiere, ohne den Draht zu den langfristigen Zielen zu verlieren.
Kern ist, dass Aufgaben in den Dimensionen "Wichtig" und "Dringlich" priorisiert werden. Mehr Details dazu hier.
Donnerstag, Mai 24, 2007
Bullshit!
So schaut das Beispiel einer Spielkarte aus - wenn ein Wort in der Diskussion auftaucht auf der Karte ankreuzen, und wer zuerst eine ganze Linie zusammen hat schreit „Bullshit“ …
Details wie immer bei Wikipedia, und das Ganze gibt es übrigens auch online.