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Dienstag, Januar 26, 2010

3x Acer Netbooks zu gewinnen bei der MiniTechNet TrackMania Challenge 2010-01

Ich hatte gerade Kontakt mit Igor von MiniTechNet, der mir seine Seite kurz vorgestellt hat. Es handelt sich bei www.MiniTechNet.de um eine Community, welche den Lesern die Zukunft der PC und Unterhaltungselektronik aufzeigt. Neue Geräte werden auf Herz und Nieren getestet, um Verbraucher und Herstellern wertvolle Informationen zu liefern.

Zum Launch der Videoproduktion in High Definition hat sich MiniTechNet nun ein etwas anderes Gewinnspiel ausgedacht. Es geht hierbei nicht um die Beantwortung irgendwelcher Fragen oder sonstigen Schnitzeljagden, sondern einfach darum, Spaß zu haben.

Bei dem TrackMania Nations Turnier kann man zudem tolle Preise gewinnen. Das Spiel ist kostenlos und kann von jedem heruntergeladen werden - Achtung, Suchtfaktor... Aber das ist auch gut so, denn schliesslich gewinnen die Besten auch anständige Preise.

1. Platz | Acer Ferrari one 200 Netbook
2. Platz | Acer Aspire one 751 Netbook
3. Platz | Acer Aspire one 250 Netbook

Wie man sich zu dem Gewinnspiel anmelden kann, erfahrt ihr auf dieser Infoseite. Das YouTube Video bietet auch noch weitere Infos. Viel Spass!

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Das zweite Leben - Zukunft der virtuellen Welten

Mein Kollege Niklaus Moor von Swisscom Innovations hat kürzlich eine Präsentation zum Thema virtuelle Welten und deren Entwicklung gehalten. Ein sehr spannendes Gebiet, das sich basierend auf seinen Unterlagen wie folgt zusammen fassen lässt.
  • Das Internet verändert sich von einem “Netz” zu einem sozialen Raum
  • Es geht nicht mehr um Verknüpfungen (Links), sondern um Leute zu treffen (Communitites)
  • Es beginnt eine Verlagerung von “always on” zu “always in touch”.

Gartner geht sogar so weit, dass im Jahre 2011 bereits über 80% der Internetnutzer ein virtuelles Leben haben - was über 1 Milliarde sein wird!


Die Erfolgsfaktoren von Communities sind soziale Interaktionen und die Bindung der Community Mitglieder entscheidet über den Erfolg des Angebots. Einige Beispiele mit Potential:

  • http://www.secondlife.com/: gehypte virtuelle Welt, die jedoch den Weg für Nachahmer geebnet hat (die von den Fehlern von Secondlife gelernt haben, bspw. mangelhafte Stabilität).
  • http://www.papermint.com/: Zweidimensionale Figuren in einer 3-dimensionalen Welt, mit dem Fokus auf Kontakte und Chatten .
  • http://www.secretcity.de/: Sex sells - das gilt auch für diese Community, die sich ganz der "Leidenschaft" verschrieben hat und auf eine deutsche Zielgruppe fokussiert.
  • http://www.stagespace.com/: Sehr einfach zu bedienen, nun muss nur noch die kritische Masse erreicht werden.
  • http://www.imvu.com/: "IMVU is a cool new way to hang out and have fun with your friends online!" Anstatt auf dem Pausenhof zeigt die Jugend von heute nun online ihre neu erstandenen Markenkleider und präsentiert den eigenen Avatar im besten Licht.
  • http://www.weblin.com/: Da habei ich irgendwie ein Déja-vu Erlebnis. Die Idee aber besticht und wird sich durchsetzen, da bin ich überzeugt. Der eigene Avatar begleitet einem auf dem SUrfen im Internet und zeigt Leute mit den gleichen Interessen oberhalb der jeweils besuchten Seiten an.

Conclusio: Avatare gewinnen an Bedeutung, da sie eine digitale Repräsentation des Ego's erlauben. Wer sich ein virtuelles Profil erstellt, hat zusätzlichen Handlungsspielraum um seine Wünsche und Bedürfnisse auszuleben.

Das bietet für das Business Modell interessante Hausaufgaben: macht man nun mittels Werbung Geld oder durch das Ausstatten des "Mini Me's" mit zusätzlichen Accessoirs? Doch diese Frage soll nicht mehr heute aufgelöst werden ;-).

Donnerstag, August 16, 2007

X-Char.de - Goldgräber auf der Suche nach Potential

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Wenn ich schon dafür bezahlt werde einen Artikel zu schreiben sollte ich mir mein Geld auch verdienen. Wie alle meine Kollegen auch.

Der Auftrag: „Das neue Gamer-Social-Network xchar.de möchte auf Herz und Nieren getestet werden und freut sich über konstruktive Kritik. Was wir erwarten: Sowohl inhaltlich (Welche Features fehlen? Was braucht das Netzwerk noch um besser zu werden?) als auch im Hinblick auf die Usability würden wir uns über Feedback freuen. Was ist noch nicht intuitiv verständlich? Wo gibt es Probleme? Wir freuen uns auf engagierte Betatester!“.

Ich gehe im Folgenden nicht auf Geschichte, Zielsetzung etc. der Plattform ein, das hat bspw. der Datenschmutz Blog schon adressiert. Mein Ziel ist die Verbesserung des Handlings der Seite.

Also starten wir mit den Aspekten der Seite, die mir positiv ins Auge stechen: Der Community Gedanke steht im Vordergrund und die Seite lebt von den Profilen und Beiträgen der Benutzer. Dazu kommen dass die Betreiber ernsthaft an Feedback interessiert sind, was ich mit meiner kollaborativ ausgerichteten Grundhaltung schon mal sehr schätze.

Ich mag mich da an eine Fallstudie während meines BWL Nachdiplomstudiums für die Held AG erinnern, wo wir uns Abende lang den Arsch aufgerissen haben wie die Internetseite besser auf die Kunden ausgerichtet werden kann - und heute schaut die immer noch gleich sch...nuckelig mit News aus dem 2003 aus. Doch lassen wir das...

Potential bei Xchar.de sehe ich in folgenden Bereichen:

  • Menus: Die Seite hat zu viele Menupunkte, Bilder, Funktionen, Scrolling – reduce to the max, bspw. mit folgenden Menueinträgen: Home, Mein Xchar (enthält alle personalisierten Funktionen), Anmelden, Hilfe. So finden sich neue User rascher zurecht und bestehende haben alle Community Funktionen in einem Menueintrag konzentriert.
  • Funktionen: Basisfunktionen wie Send link to a friend, Bookmark, Sitemap etc. fehlen – es wird aber vom Chat bis zum Upload von Bildern und Videos sowie eigenem Profil etc. alles mögliche geboten, dies sollte prominenter auf den Punkt gebracht werden.
  • Darstellung: der Platz auf der Startseite wird zu wenig optimal genutzt, zu viele Möglichkeiten lenken vom eigentlichen Ziel ab – wer bereits registriert ist sollte seine möglichen Aktivitäten sehen, und wer neu ist dazu animiert werden, sich zu registrieren. Oder ganz einfach gesagt: was muss ich tun und was bringts mir!
  • Profilierung: „Xchar – die Gamer Community“ heisst es, und zwei Sätze weiter „Deine Social Community für World of Warcraft“. Ja watt denn nu? Entweder werden die Gamer generell angesprochen (und das beinhaltet queerbeet von meinen Kindheitssuchtmitteln wie Leisure sweet Larry über Pac Man bis zu Monkey Island und Arkanoid alle) oder die World of Warcrafter als Teil davon. Der Fokus liegt nach Studium des FAQ auf den WoWern, also sollte das absolut kristallklar kommuniziert werden.
  • Reichweite: Deutschland ist ein guter Ansatz, aber wie wär’s zumindest den deutschsprachigen Raum mit Österreich und der Schweiz auch noch abzudecken? Und dann einfach alles noch auf Englisch und die ganze Welt kann mitmachen ;-).
  • Datensatz und Hyperlinking: ü=ü, ss=ß , �= -... – solche Sonderzeichen Fehler sollten nicht passieren, zumal bereits andere Blogger darauf hingewiesen haben. Und bitte sorgt dafür, dass wo immer möglich Links eingesetzt werden, und nicht wie im „Über uns“ einfach „siehe Kontakt“ oder beim Impressum „Missbrauch hier melden“ kein Link dahinter steht.

Den Betreibern Good luck und viel Erfolg!

Samstag, Juli 07, 2007

Swisscom's "Starfruit" schmeisst eine Party in SecondLife

Wie bereits berichtet ist Swisscom Innovations seit März mit dem Projekt Starfruit in Second Life vertreten, um Erfahrungen zu sammeln und neue Geschäftsmodelle zu ergründen. Gestern Abend fand nun der offizielle Eröffnungs-Event der Insel in Second Life mit TowerTalk und Live DJ statt.

Towertalk ist die virtuelle Version dessen, was bereits am Ostermundiger Swisscom Hochhaus zu Heiratsanträgen geführt hat: man sende eine SMS an eine Zielnummer und die Botschaft wird am Hochhaus publiziert. Schaut dann so aus wie oben dargestellt :-).
In den letzten drei Monaten konnte Swisscom Innovations sich die Sporen abverdienen und Erkenntnisse sammeln.
Conclusio: Entgegen den Erwartungen ist diese virtuelle Welt viel näher an der Realität und bietet daher Marktpotential für Swisscom, um im internationalen Markt Dienste anzubieten.
Der Fokus liegt dabei auf der der Verbindung der realen Welt mit virtuellen Welten, wie bspw. "beamende Telefonkabinen", kostenloser SMS Versand aus Second Life an echte Freunde im realen Leben und einem weltweiten Geschenk-Versanddienst. Bin gespannt was als nächstes aus den Laboratorien von Innovations entweicht - und ich hoffe, dass die kritische Masse erreicht wird dass da mittelfristig wirklich Business gemacht werden kann.
Wem "Second Life" spanisch vorkommt: Es ist kein Spiel sondern eine sehr schnell wachsende virtuelle 3D Welt, die von den Benutzern selbst erschaffen wird. Dort kann man Gegenstände wie Möbel, Autos etc. entwerfen und verkaufen, Land erwerben, bebauen und verdientes virtuelles Geld in reales Geld umtauschen.

Montag, Mai 07, 2007

Brandnew & Hot - Starfruit.ch - Swisscom's Früchte fallen zu 2nd Life

Ich war letzten Freitag im Ostermundiger Swisscom Tower zu Gast, wo mich ein Kollege verschwörerisch fragte "Bloggst Du immer noch?", was ich beherzt bejahte. Ein Mail, ein Telefonat und einen Alpha Access zu http://www.starfruit.ch später war ich begeistert von einer neuen Idee aus unserem Think-Thank aka Swisscom Innovations. Um was es geht?

1st Life meets 2nd Life! 2nd Life ist eine virtuelle Welt, produziert von Linden Labs, welche inzwischen fast so viele "Einwohner" wie die Schweiz hat (wovon ca. 100 000 Users aktiv sind und rund 2 Mio US$ Umsatz generieren - täglich, notabene). Eine kurze Einführung mit Videos gibt's hier.

Nun trifft Frau den Mann ihrer virtuellen Träume und möchte ihm eine reale Überraschung bereiten. Doch leider konnte diese Brücke zwischen der virtuellen und der physischen Welt bis anhin nicht geschlagen werden. Doch das war gestern!


www.starfruit.ch bietet aktuell drei Dienste an:

  1. Geschenke (bspw. Blumen und Pralinen) auf der ganzen Welt zustellen lassen
  2. Gratis SMS versenden weltweit (die ersten 50 000 sind gratis)
  3. "Beamen" mittels Telefonkabinen in der virtuellen Welt, um so interessante Orte zu entdecken

Die Präsenz allein in Second Life bringt erst einmal nicht viel ein, heisst es - man verbrennt nur Geld, wenn man nicht nachhaltig plant und potenzielle Kunden längerfristig bindet. Die Computerwoche rechnet für aufwändig gestaltete Dependancen mit einem kleinen sechsstelligen Budget. Wichtig sind für einen Auftritt Treffpunkte zur Kommunikation und eigenes Personal, welches mit den Einwohnern in Kontakt tritt und Beziehungspflege macht.

Aus meiner Sicht hängt der Erfolg von der Werbung, Promotion, Marketing - wie auch immer man das nennen will - ab. Zentral ist dass rasch viele 2nd Life User von diesen neuen Diensten angesprochen werden, um die kritische Masse zu erreichen. Und wenn das mal der Fall ist kann man die Initialaufwände wieder reinholen, wie man das normalerweise in Zeiten des Web 2.0 macht - mittels Werbung ;-).

Ich bin gespannt auf die Reaktionen und wünsche viel Erfolg!