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Samstag, Juli 12, 2008

USA 2008 – Hawaii: Der Vulkan "Kilauea" spuckt

Vor wenigen Tagen sind wir selbst an diesem Ort gestanden. Schade, hätte das gerne auch "Live" erlebt.

Montag, Juli 07, 2008

USA 2008 - Hawaii: Verhaltensregeln über dem Regenbogen

Mit diesen Regeln kommt jeder auf Hawaii über die Runden ;-).


Keep in mind: no rain = no rainbow.

Und das wäre schade, denn dann müssten wir auf die lokale Version von „Over the rainbow“ von IZ, verzichten - und diese ist meisterhaft.


USA 2008 – Hawaii: Goodbye Maui!

Unser letzter Tag in Maui sollte ganz im Zeichen der Erholung stehen, und wir machten uns nicht schlecht. Lange schlafen, genüsslich Frühstück bruzzeln, ein bisschen an die Beach liegen, kurze Fahrt ins belebte Lahaina, dort Bummeln, Kino („Wanted“ mit Angelina Jolie, ein unterhaltsamer Blockbuster mit einiges an Action und weniger an Story) und einem romantischen italienischen Essen an der Beach.


Mit Verspätung fuhren wir am nächsten Morgen vom Hotel los, nicht ohne noch mit dem Manager ein Schwätzchen zu halten und zu versprechen, beim nächsten Besuch wieder im „Napili Beach Surf Resort“ in Maui abzusteigen - eine wirklich gute Adresse, wo man noch mit Barem anstatt Kreditkarte bezahlt.

Der Weg zum Flughafen kannte ich inzwischen, und wir kamen zügig voran. Nichtsdestotrotz war die Spatzig bis das Flugzeug die Insel verlassen sollte gar gering. Ich lud meine Freundin mit dem ganzen Baggage am Flughafen aus, wo sich ein „Porter“ ihrer und unserer Sachen annahm. „Don’t worry, drop the car and when you come back here everything is done.”, verabschiedete mich der Junge.

Ein wahres Wort, als ich nach der Rückgabe des Mietwagens mit dem Bus zurück kam war alles eingecheckt (ohne das Gewicht zu wiegen, wieder mal Schwein gehabt da wir mehr als geplant eingekauft hatten) und die Tickets für unsere Anschlussflüge auch bereits ausgestellt. Wir flogen dann von Kahului (Maui) nach Honolulu (Oahu), wo wir ein paar Stunden Aufenthalt hatten.

Mein Flug nach Houston ging eine Stunde früher als der meiner Liebsten nach New York, und dass Abschiede am Arsch der Welt „bittersweet“ sind, können wir nun beide bezeugen.


USA 2008 – Hawaii: Road to Hana und Sunset am Haleakala Krater

Zum Maui Pflichtprogramm gehört es, die "Road to Hana" zu fahren, eine Strasse mit hunderten Kurven, einspurigen Brücken und rasanten Einheimischen - das zu meistern ist dann die Kür, nicht umsonst gibt es im Touristenshop T-Shirts mit der Aufschrift "I survived the road to Hana" zu kaufen.




Auf halber Strecke kamen wir an dem "Garden of Eden" vorbei, den wir genauer unter die Lupe nahmen.


Ansonsten empfand ich die Fahrt eher weniger spektakulär, und irgendwann mittendrin kehrten wir um. Ziel: die Sonne auf dem grössten Krater der Welt mit dem Umfang von Manhattan, dem Haleakala, untergehen zu sehen.
Hawaii - Maui - Road to Hana 2008-07-03


Zwischenstopp machten wir in einem mexikanischen Restaurant und fuhren nach einer deftigen Stärkung auf den Krater.

Nebst uns hatten sich natürlich noch weitere Interessierte eingefunden, und das Schauspiel das sich uns auf 3055 Metern über Meer bot erhält in meiner persönlichen Top Ten Liste einen der vorderen Plätze.


Als die Sonne verschwunden war färbte sich der Himmel zum Abschied leuchtend rot, bevor die Sterne ihr Stelldichein gaben. Neben dem Observatorium auf dem Krater sassen wir im Auto und guckten weit hinein ins Universum.

Mittwoch, Juli 02, 2008

USA 2008 – Hawaii: Unsere To Do Liste für Maui

Unsere Ferienplanung war ad-hoc, und so hatten wir bis zum Abflug von Big Island nach Maui noch nicht allzu viele Pläne. Meine Freundin hatte sich vor den Ferien glücklicherweise schon etwas mehr Gedanken als ich gemacht.



Nach einer weiteren Konsultation der Reiseführer kristallisierte sich der Plan für letzten paar Tage heraus:

- Sunset oder Sunrise auf dem Haleakala Krater
- Road to Hana
- und dann: Relaxen an der Beach

Wir wollten unsere Zelte in Napili aufschlagen und fuhren gemütlich in den Ort.


Dort liefen wir aufs Geratewohl ins erste Hotel – das Zimmer sah ansprechend aus, aber 1020 Dollar (pro Nacht!) plus Taxes war dann ein bitzeli mehr als unser Budget vorsah. Beim zweiten Versuch landeten wir in einer „Time Sharing“ Anlage. Der Portier zwinkerte mir zu „We don’t rent rooms, ours are *free*.“ Er gab uns aber den Hinweis, nach dem Special im „Mauian“ Hotel nebenan zu fragen, und in der Tat hatten wir Glück und landeten dort.

Die Anlage war ansprechend, ein Teil davon gerade neu renoviert und mit direktem Strandzugang, und auch die Flora hatte einiges zu bieten.



Was man denn hier im Ort machen könne, wollte ich wissen. Die Antwort war, bezogen auf die bescheidenen Attraktionen und die daraus resultierenden Alternativen, eindeutig zweideutig ;-).

Dienstag, Juli 01, 2008

USA 2008 – Hawaii: Relaxen und Lachen

Wir fuhren los von Kona Richtung Hilo, wo wir noch eine Nacht im „Hilo Seaside Hotel“ gebucht hatten. Am späten Nachmittag kamen wir an, und als ich die Unterlagen für den Weiterflug nach Maui prüfte stellte ich fest, dass wir gar nicht am Samstag morgen abflogen, sondern erst am Sonntag!

Howdie, einen Tag „gewonnen“, den wir mit Relaxen geniessen wollten. Doch dieses Hotel war nicht wirklich der geeignete Ort dazu, und wir konnten das Zimmer mit etwas Glück stornieren und sind dann ins neu renovierte Naniloa Volcanoes Resort eingezogen.


Abends gab es lokale Hulatänze bei Uncle Billy's Fish and Steak Restaurant (nicht Showtänze von jungen Girls wie man es aus dem TV kennt, sondern die traditionellen Riten der älteren Semester - Mann und Frau - die ihre Kunst andachtsvoll zu Livemusik vortrugen).

Am Nachmittag war Kino angesagt:

  • Zuerst haben wir uns den neuen Disney-Streifen „WALL-E“ reingezogen. Fazit: lustig, Kinderfilm halt mit wenig ganzen Sätzen, primär blechernes Liebesgeflüster der Roboter, welches sich aus „Eva“ und „WALL-E“ in allen Tonlagen zusammen setzt.
  • Danach kam „You don't mess with the Zohan“ mit Adam Sandler an die Reihe. Sehr lustig, wir waren nur zu viert im Kino und haben gebrüllt ob der political incorrectness und dem Fäkalhumor.
  • Den Film "The Love Guru" mit Mike Myers heben wir uns für später auf, und der geneigte Leser merkt: schwere Filmkost hat bei uns in den Ferien keinen Platz.

In der Mall gab es auch sonst das eine oder andere zum Schmunzeln.




Abends: Packen. Essen. Schlafen.

Schlafen? Versuchen Einzuschlafen - Schäfchen zählen - Lärm ausblenden - neuer Versuch einzuschlafen – der feiernden Hochzeitsgesellschaft alles Gute wünschen – Mitfeiern? - den Flug am frühen Morgen nach Maui erwarten - ganz frühes Frühstück in Ken’s House of Pancakes - Einchecken - Ankunft in Maui knapp nach 9 Uhr - ...und weiter geht's!

Montag, Juni 30, 2008

USA 2008 – Hawaii: Kaffee und Bier, Turtles und Salsa

Wir packten unsere sieben Sachen, ich reservierte die Hotels für die nächsten Tage und wir verabschiedeten uns von Sandy und Garrett. Bei der Gelegenheit erfuhren wir auch, dass sie das Anwesen verkaufen wollen (1.7 Mio $), um sich an einem anderen Ort auf der Insel einem neuen Projekt, dem Gärtnern, zu widmen, sprich: Pflanzen aufzuziehen und dann weiter zu verkaufen. Für Sandy gäbe es dann noch ein kleines Bed & Breakfast zu betreuen.

Garrett versorgte uns mit den nötigen Tips und Routen für die nächsten zwei Tage und wir fuhren los, Richtung Kona. Schon nach ein paar Minuten stoppten wir am Strassenrand, resp. fuhren daran vorbei und kehrten um. Ein hübsches Café hatte seine Blicke auf uns gezogen. Wie sich bald herausstellte eine gute Entscheidung, der Kaffee war hervorragend, wir blieben lange sitzen und genossen es.


Danach ging es weiter an den „Black Sandy Beach“, der aus schwarzem Lavasand besteht. Dort trifft man oft Schildkröten an, und in der Tat hatten sich auch heute einige eingefunden und posierten vor der eindrucksvollen Kulisse.



Wir fuhren weiter und genossen im „southernmost restaurant and bakery of the USA“ einen Lunch. Das Lokal wirkte etwas runtergekommen, doch den Hinweis dass das Essen hervorragend sei können wir nun auch bestätigen.

Von dort aus ging es weiter Richtung South Point, vorbei an Szenerien von Weiden mit Kühen, stillgelegten Windkraftanlagen und einer schönen Landschaft, die stark an die irischen oder schottische Highlands erinnert.




Gegen Abend schafften wir es dann auch nach Kona und bezogen unser Zimmer im Kona Sea Side Hotel (preiswert und zweckdienlich). Rechtzeitig zum Sonnenuntergang fuhren wir auf den alten Flughafen, der inzwischen stillgelegt wurde und den Einheimischen als Ort für’s Feierabendbier (oder auch zum Ganja rauchen) sowie sonstige Feste dient.

Wir verbrachten unseren Abend dann nicht am Strand, sondern besuchten die Kona Brauerei. Einige Deutsche, die dort waren, haben vor Zeugen bestätigt das beste Bier hier getrunken zu haben. Und in der Tat, die Auswahl und Geschmacksrichtungen waren vielfältig – und der Food auch nicht von schlechten Eltern.


Satt gegessen rollten wir Richtung Hotel, als wir Salsamusik aus einer Ecke hörten. Der DJ hatte die Leute schon auf die Tanzfläche gebracht und wir schwitzen die Kalorien unseres Nachtessens in der tropischen Stimmung wieder heraus.

Am frühen Morgen wurde ich sanft von den zwitschernden Vögeln aus dem Garten geweckt und wir machten uns auf den Weg, den letzten Tag auf Big Island zu verbringen - so dachten wir zumindest.

USA 2008 – Hawaii: die Blumeninsel zeigt sich von ihrer schönsten Seite im Hawaii Tropical Botanical Garden

Garrett hat uns nahe gelegt, den „Hawaii Tropical Botanical Garden” zu besuchen. Zuerst fuhren wir (unfreiwillig, da kein GPS ;-) ) an die Akaka Falls, welche aber mehr als nur ein „Stop over“ sind.


Aber zurück zum botanischen Garten: Hell yeah, das lohnte sich! Eine solche Flora und Fauna habe ich noch niemals erlebt, geschweige denn die einzelnen Pflanzen in freier Wildbahn gesehen. Die ganze Pracht gibt es hier.







Während einer Verschnaufpause trafen wir Gene, den pensionierten Navy Officer – kein Fan von Präsident Bush, auch er wartet auf einen „Change“. Seine Frau wollte von Süd Kalifornien nach Hawaii. Er ist geblieben und geniesst es hier, sie ist wieder zurück in der alten Heimat. Wir machten uns auf den Weg ans Meer, wobei er uns noch einige Tipps zur Stadt Hilo mitgab, die wir dankend annahmen.

Das nette Gespräch mussten wir dann leider abklemmen, um unseren Körper mit Wasser Nachschub zu versorgen. Merke: niemals ohne Wasserflasche in petto rumturnen – es dauert meist länger als man denkt.

Hier das gesamte Fotoalbum zum botanischen Garten.


Hawaii - Hawaii Tropical Botanical Garden

USA 2008 – Hawaii: Mädchen mit tollen Blumen im Haar

Vor dem Volcano National Park kamen wir mit den Frauen vom Nebentisch ins Gespräch, die sich als "Locals" entpuppten. In ihren Haaren trugen Sie unübersehbare Blumengestecke, wobei ich mich innerlich fragte, wo es diese tolle Kombination wohl zu kaufen gäbe.

Meine Freundin fragte nicht nur innerlich, sondern liess ihrer Begeisterung freien Lauf. Es stellte sich heraus, dass die Frauen direkt von einem Kurs kamen, wo sie diese Gestecke selbst gemacht hatten.

Mimi steckte ihres sogleich meiner Herzensdame auf den Kopf, während Michelle sie zum Hula-Tanz um 4 pm einlud. So viel Freundlichkeit hatte ich nicht erwartet, das Blumengesteck war wirklich wunderschön und machte sich hervorragend. Pflegeanweisung: mit Wasser benetzen und im Kühlschrank aufbewahren.

Sonntag, Juni 29, 2008

USA 2008 - Hawaii: You want pictures? Here you go!

You want pictures from Hawaii? Here you go!

(Most of them are "geotagged", click the button "Karte anzeigen" to see the location they were taken at). Gallery will be updated regularly, more to come soon.

Oahu - Honolulu 2008-06-22

Waikiki Beach 2008-06-18--20

Hawaii - Volcano National Park 2008-06-24--25

Hawaii - Big Island 2008-06-24--29
Hawaii - Hawaii Tropical Botanical Garden

Hawaii - Maui 2008-06-29 - 2008-07-04

USA 2008 – Hawaii: Der Volcano National Park auf “Big Island” lädt zum Entdecken ein

Als wir uns im Zimmer im „Volcano Country Cottages“ eingenistet hatten empfahl uns Sandy, an die Küste zu fahren, um die Lava ins Meer zischen zu sehen. Gesagt, getan – und schon von weitem sahen wir eine riesige Dampfwolke gen Himmel wachsen. Wir konnten mit dem Auto in die Nähe fahren und mussten von dort noch etwa eine Viertelstunden laufen, um soweit nah wie möglich ranzukommen. Schon die Fahrt dahin war beeindruckend, mit und über die erkalteten Lavafelder.



Die Lava selbst sahen wir nicht, sondern „nur“ die Wolke. Als die Sonne unterging wurde der Himmel in ein wunderbares Licht getaucht, märchenhaft und beeindruckend. Who needs lava anyway ;-)?

Am nächsten Tag machten wir uns in den Volcano National Park auf, keine 5 Minuten von „unserem“ Haus entfernt. Nirgends sonst auf der Welt kann man einem aktiven Vulkan so nahe sein.

Der Eintritt von 10$ berechtigt für sieben Tage Zugang, leider hatten wir nicht so viel Zeit zur Verfügung um noch mehr zu erkunden. Aufgrund giftiger Dämpfe ist auch ein Grossteil des Parks im Moment gesperrt, aber was wir sahen war schon mehr als beeindruckend.

Zuerst gab es ein zwanzig minütiges Video über Hawaii und die Vulkane, danach erteile eine Rangerin den Interessierten noch detaillierter Auskunft, bevor wir mit dem Auto weiterfuhren und uns von der durch Pele, die hawaiianische Feuergöttin, gestalteten Landschaft beeindrucken liessen.


Die Landschaft war einerseits sehr reich an Grün, andererseits karg wie man sich das auf dem Mond vorstellt. Doch Worte können schwer beschreiben was Bilder zeigen und diese auch nur andeuten was es dort zu erleben gibt - die Fotogallerie dazu hier.