Sonntag, Dezember 30, 2007

Kostenlose mp3-Hörbücher zum legalen Download

Grad gefunden und gepostet:

Mittwoch, Dezember 26, 2007

In eigener Sache: Wohnen wie im Einfamilienhaus - attraktiv ausgebaut, zentral gelegen, über 120 m2 und das für nur 1690.-- !

Heute eine Meldung in eigener Sache - wir ziehen in ein grösseres Domizil und sind auf der Suche nach einem Nachmieter für unsere Wohnung in Bern. Interessiert?

"Die 3 1/2 Zimmerwohung auf über 120 m2 mit Galerie liegt im beliebten Lorrainequartier - und das nur 10 Minuten vom Bahnhof Bern entfernt.

Wenn Sie im Wohnzimmer sitzen, kommt unmittelbar das Feeling eines Einfamilienhäuschens auf. Der lichtdurchflutete grosse Wohnbereich (Wohn- und Essbereich in einem) wird durch ein Cheminée abgerundet. Der grosse Balkon ist eine absolute Sonnenoase, bis Sonnenuntergang! Die Galerie bietet viel Stauraum durch Einbauschränke.

Die grosszügige, gemütliche Wohnküche ist modern ausgestattet mit Glaskeramikherd, Geschirrspüler, Hochbackofen und grossem Kühlschrank. In der Wohnung befinden sich zwei Nasszellen, ein Badezimmer mit WC sowie eine separate Dusche mit WC. Es besteht die Möglichkeit, die Waschmaschine in der Wohnung zu übernehmen. Die zwei Zimmer unten sind mit malerischem Flair (Tapeten mit Palmen und Matterhorn) und Holztäfer ausgestattet. In den Zimmern ist Parkett und Laminat verlegt - der Eingangsbereich, Küche und Nasszellen sind mit Plattenboden ausgestattet.

Im Quartier finden Sie Migros, Denner, Kiosk, Bäckerei, Bioladen etc.

Wir haben die Gelegenheit, in ein Häuschen zu ziehen - sonst würden wir das Bijoux nicht hergeben. Unsere Empfehlung: Unbedingt Reinschauen!

Die Wohnung steht nach Vereinbarung zur Verfügung (Zieltermin: 1. Februar 2008), der Mietzins beträgt 1690.- (inkl. Nebenkosten). Gerne geben wir Ihnen mehr Informationen! Rufen Sie uns jeweils abends zwischen 18 und 19 Uhr auf 031 351 36 57 an und vereinbaren Sie einen Termin."









Samstag, Dezember 22, 2007

Danke an die Gratiszeitung .ch, well done!

Gerade eben habe ich mich noch über die Gratiszeitung .ch mokiert, weil über einen Monat lang bei uns immer noch eine alte Ausgabe vor der Türe stand.

Ein paar Tage später öffne ich den Briefkasten - und es springt mich eine aktuelle Ausgabe an, genauso wie auf dem Zeitungsständer vor der Türe.

Wer sein Blogmonitoring im Griff hat kann Kunden überraschen und glücklich machen - besten Dank dafür!

Sonntag, Dezember 16, 2007

Exsila Marketing - so macht man das!

"Hallo Webonomy, ich habe gesehen, dass du XY von Z anbietest und habe mir gedacht, dass dich das Buch ABC interessieren könnte (ebenfalls von Z). Ich biete dieses Buch an. Falls es dich interessiert, bitte einfach buchen, ich schicke es dir dann zu. Gruss & ein erholsames Wochenende wünscht dir...".

Dass ich mein Geld nicht mehr in die Geschäfte trage, sondern mir auf http://www.exsila.ch/ das gewünschte Ertausche und Gefallen daran finde habe ich ja hier und hier schon kund getan.

Cool finde ich dass sich nun auch hier ein Markt bildet, der durch die "unsichtbare" Hand geregelt wird - wer zu teuer anbietet bleibt auf seinen Sachen sitzen, wer sich einsetzt (wie obiges Beispiel zeigt) "überlebt" auch langfristig. Und wer schlechte Ware liefert wird über das Bewertungssystem an den Pranger gestellt.

Gratiszeitung .ch ist ja so was von letztem Monat

Sage und schreibe einen Monat alt sind die .ch Käseblättchen vor unserer Haustüre - und keiner räumt sie weg oder bringt die neuste Ausgabe. Oder musste das Projekt schon wieder eingestampft werden...?

Samstag, Dezember 15, 2007

Soll ich am Montag noch zur Arbeit gehen?



... muss ich mir gut überlegen, wenn es mich im System nicht mehr gibt.

Freitag, Dezember 14, 2007

Neues Logo für Swisscom - how do you like it?!

Am gestrigen Kaderanlass gab es bereits einen Vorgeschmack, heute nun ist es offiziell: das neue Logo von Swisscom! Gerade eben wurde es kommuniziert, die ganze Story unter http://www.swisscom.com/brand-2008.

How do you like it?


Prophetisch hat Alex gestern ein schönes Bild veröffentlicht, das Logo im Sonnenuntergang - rund 10 Jahre war dieses Bild unser Begleiter, nun gehört es schon bald zum alten Eisen. Doch Veränderung ist es, die uns vorwärts bringt!

Montag, Dezember 10, 2007

Das Weihnachtsgeschenk von Swisscom - der Sparberater

Auch mein Arbeitgeber Swisscom hat den Samichlous auf Tour geschickt und ein Präsent auf der Website versteckt: den Sparberater!
Anhand des eigenen Benutzerprofils findet jeder das für ihn passende Spezialangebot: „Geben Sie an, wie Sie telefonieren. Ziehen Sie dazu die vier Regler mit der Maus auf die gewünschte Position. Automatisch zeigt Ihnen Swisscom Fixnet, welche Spezialangebote zu Ihnen passen.“
Leider sind die Mobilfunkmöglichkeiten dort nicht integriert, ist aber mal ein Anfang.

Intranet Forum: Intranet 2.0 braucht Enterprise 2.0

Nach dem Intranet 2.0 Forum in Zürich stellen sich ein paar Fragen, die im Panel "Ask the experts" diskutiert wurden:

Wie starte ich nun, wenn ich nächsten Montag im Büro bin?

Finde die Leute, die heute die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 bereits nutzen und bringe diese zusammen – und dann „evangelize“ die Organisation!

Wie schaut das Intranet denn in ein paar Jahren aus, wie werden die Massen an Content gehandelt?

Ein Ansatz ist, dass Intranet Homepage nur noch ein Suchfeld hat, und dazu keine weitere Struktur. Ein anderer Ansatz ist, dass es keine „Einstiegsseite“ mehr gibt, sondern jeder Mitarbeiter seine personalisierte Startseite hat.

Wie beeinflusst das Intranet die Organisation in Zukunft?

Die persönlichen Netzwerke werden generell viel wichtiger, das Organisationschart wird in den Hintergrund treten. Mitarbeitende müssen mehr miteinander zusammenarbeiten, dafür ist ein Verständnis der Technologien nötig. Die jungen Leuten, welche neu ins Erwerbsleben einsteigen, erwarten die neuen Technologien und der zugehörige Mindset in den Unternehmen. Wer nicht liefert, hat im Kampf um die neuen klugen Köpfe bereits verloren.

Nebst mir haben auch einige andere Leute noch etwas zum Anlass geschrieben:

Danke an dieser Stelle nochmals für die Einladung, hat Spass gemacht!

Freitag, Dezember 07, 2007

Intranet Forum: Herausforderungen und Lessons Learned bei der Umwandlung eines globalen Mitarbeiterporals zu einem Intranet 2.0

Juan Figuerola-Ferretti (Blog hier), seines Zeichens Vodafone Group Services Mitarbeiter, zeigt die Herausforderungen und Lessons Learned bei der Umwandlung eines bestehenden globalen Mitarbeiterportals zu einem Intranet 2.0 auf. Als Einführung zeigt er die technologische Landschaft auf, die aus folgenden Elementen besteht:

  • Teamrooms & Wikis
  • Enterprise Portal
  • DMS
  • Applications wie eLearning, Survery, People- & Expert finder,...)
  • Data Sources
  • Synchronous Collaboration
  • Desktop & E-Mail


Soweit, so gut - doch die fehlenden "social networking" Möglichkeiten führen dazu, dass die Mitarbeitenden sich ausserhalb des Vodafone Intranets orientierten. Uupps...





Um auch interne Möglichkeiten zu bieten, hat Vodafone sich auf Knowledge Management und Communication orientiert, frei nach dem Motto: Search for knowledge, through people networks!

"OxMox", die Homebase für die Wissensarbeiter bei Vodafone umfasst Social bookmarking, den Upload von Expertise, Social networking und nicht zuletzt Fun! Die Live Demo der Lösung war beeindruckend!

Was sind die Lessons learned?

  • Das Tool muss "social" sein, sprich: die nötige Ingredienz, welches die Leute immer wieder auf die Seite führt und Spass macht.
  • Es soll informellen Beziehungen fördern und die sozialen Netzwerke auch in das richtige Leben bringen.
  • Der Effort der Teilnehmer soll gewürdigt werden, wer mitmacht wird belohnt.
  • Es muss einen Mehrwert für die Teilnehmer mit sich bringen.
  • Alerting für bestimmte Funktionen helfen dabei.

Coole Sache...ich will auch so ein Teil bei uns in der Firma!

Intranet Forum: "Best practices" für Wikis

Jürg Stuker, seines Zeichens CEO von Namics, spricht aus seinen Erfahrungen von über 20 Wiki Projekten. Die Präsentation findet sich hier im Namics Blog.

Die Technik sagt "Wir haben das Wiki bereits aufgesetzt." Gut, was will man mehr? Eine Menge, denn ein Wiki ist eben nicht alles - ist es
  • …ein Portal, weil es personalisierte Informationen bietet
  • …ist ein CMS, weil es HTML Inhalt editierbar macht
  • …ist ein Document Management System, weil es Dokumente verwaltet, versioniert und deren Historie abbildet
  • …ist ein eCollaboration Tool, weil verschiedene Personen am gleichen Dokument gearbeitet haben
  • …ist ein Forum, weil Inhalte kommentiert/diskutiert werden können
  • …ist eine Textverarbeitung, weil sie Word und PDF Dokument generieren können
Ein Wiki soll nicht die EierlegendeWollmilchsau sein, sondern Profil haben.
Für Jürg ist bei Wikis das Magische, dass das aktuelle Dokument immer am selben Ort zu finden ist. Ausserdem können die Inhalte von allen Usern editiert werden, die Änderungen sind protokolliert und es ist nachvollziehbar, wer der Autor war. Ausserdem lassen sich Benachrichtigungen bei Änderungen einrichten und das Ganze läuft im Browser.

Erfolgreiche Einsatzgebiete eines Wikis sind im Bereich
  • Planung und Koordination
  • Ideenentwicklung
  • Spezifikation (im Sinne des "Ringen um die besten Ideen")
  • Wissensmanagement

Wie grenzen sich die vielfältigen kollaborativen Tools denn voneinander ab? Das wurde hier bereits von Jürg Stuker dokumentiert.

Tipps zum erfolgreichen Wiki Einsatz

  • Grundsatz: Es geht primär um Menschen! Wikis schaffen gewollt eine sehr hohe Transparenz und damit auch eine neue Art Wettbewerb
  • Es ist kein Mikro Management, aber klare Spielregeln müssen gegeben sein.
  • Ängste müssen aktiv im persönlichen Gespräch adressieren (nicht aber im selben Medium).
  • Das Ziel ist es, möglichst viele Stimmen zu einer Position zu erhalten.
  • Reaktion auf Veränderung ist wichtiger als die Einhaltung eines Plans.
  • Jeder soll den Inhalt des höchsten Chefs korrigieren dürfen - das Ergebnis soll über der Hierarchie.
  • "Hidden agendas" sind verboten, gezielte Information ist nicht das Ziel - alle User sollen allen Usern jede Information zur Verfügung stellen wollen.
  • Es benötigt eine Kultur des Vertrauens und Respekts.
  • Keine Zugriffs- oder Editierbeschränkungen, alle Informationen sind im Wiki zu finden.
  • Gewisse Sachen kann man delegieren - aber nicht alle, da bei Änderungen der Name hinterlegt wird. Deshalb sollte jeder User seine Inhalte selbst schreiben und nur persönliche Usernamen und E-Mailadressen genutzt werden.
  • Es braucht einen Wiki Gnome, der im Hintergrund agiert, kleine nützliche Änderungen macht (Tippfehler, Layout,...) und dafür sorgt dass alles rund läuft - ohne dafür den grossen Applaus zu erhalten.
  • Die Reichweite muss aktiv erzeugt werden, indem Information bspw. zentral im Wiki abgelegt werden
  • Es ist wichtig, einen Sponsor zu haben, denn der Erfolg stellt sich nicht morgen ein. Auch lassen sich grundlegende Konzepte nicht einfach im Lift erklären.

Ich muss jetzt Schluss machen, Wiki basteln geht vor ;-).

Intranet Forum: Social media im Unternehmensumfeld bei der British Telecom

Richard Dennison, Intranet and Channel Strategy Manager bei der British Telecom zeigt, wie "social media" im Unternehmensumfeld adaptiert werden kann. Der Blog von Richard ist unter http://richarddennison.wordpress.com/ zu finden - lesenswert!

Vor 5 Jahren war BT eine Telefoniefirma, nun geben die Business Services den Ton an und BT spielt in einer anderen Liga. Das Intranet bei BT ist rund 12 Jahre alt, wurde jedoch nicht Technologie-getrieben entwickelt, sondern durch eine Informationsvision. Es ist eines des grössten Intranets weltweit, das dezentral gemanagt wird. Vor 2 Jahren waren es 10 000 Publisher, nun sind es 160 000 Mitarbeitende die Informationen publizieren können. Das Intranet ist DAS zentrale Arbeitsinstrument bei BT.

Um die soziale Interaktion zu fördern wurde ein Ethos entwickelt: kein anonymes Posting - sag was Du willst - aber übernimm' die Verantwortung dafür!


Ein Beispiel ist BTpedia, das Wikipedia der britischen Telecommunication: die interne Wissensdatenbank und Community.



Oder BTNews: über 150 Feeds auf dem Corporte News Desk, ein "Your space" Bereich (zum Fotos hochladen, Announcements (Geburtstage, Parties,...), etc.)

Und natürlich gibt es auch einen RSS Feedreader!

Podcasting ist das einzige Tool, dass eine technische Barriere mit sich bringt - es wird ein Zusatzgerät für die Aufnahme benötigt.

Im August 2006 wurde der erste Blog öffentlich gelauncht, intern bloggte die Nummer 2, Andy Green mit seinem Team auf einem MOSS 2007 System zur Freude der Mitarbeitenden. Neu wird Wordpress als interne Blogplattform aufgebaut.


Das interne Wiki Tool ist Confluence, wo bereits über 300 000 Seiten vorhanden sind.

Auch ein internes "Social Networking" wurde aufgebaut. Leider so erfolgreich, dass das System zusammen brach. Auf Basis einer neuen Technologie wird nun ein zweiter Versuch gestartet.

Lessons learned beim Einsatz von "social media" im Corporate Umfeld:

  • Nicht auf die Risiken fokussieren, sondern auf den Nutzen!
  • Start small and build slowly! Die Benutzer sollen die Richtung und Geschwindigkeit diktieren.
  • Binde die Benutzer so früh wie möglich ein - suceed or fail quickly ... and cheaply!
  • Binde Legal, HR, Security etc. ein und zeige auf, dass es bei der Einführung von "social media" Funktionen nicht um eine Revolution geht, sondern um eine Evolution.
  • Realistische Erwartungen setzen, um Enttäuschunge zu vermeiden
  • Den Enthusiasmus der Enthusiastischen nutzen - vor allem wenn es "Seniors" sind.

Intranet Forum: RSS zur Optimierung der Enterprise Communication

Unter dem Motto "Using RSS for optimizing Communication in the Enterprise and driving traffic to the Intranet" zeigt Stephane Cheikh (sein Blog Online Tools, Collaboration and Knowledge Management hier) von der SITA (Societe Internationale des Télécommunications en Aéronautique), was für ein Tool sie eingeführt haben. SITA ist global tätig, mit 4000 Mitarbeitenden werden 1800 Kunden an über 220 Ländern betreut.

Das Problem: "Corporate Spamming", jeder kommunizierte über Newsletters und füllte die Mailboxen. Die Lösung: ein Newsbereich im Intranet, wo alles zusammen geführt wurde.

Problem gelöst? Not at all! Die Leute nutzten diese Möglichkeit viel zu wenig. Auf Nachfragen kam heraus, dass die Mitarbeitenden sich News "abonnieren" wollen und nicht immer schauen müssen, ob was Neues aufgeschaltet wurde. Was wäre dafür besser geeignet als RSS-Newsfeeds?

Deshalb wurde ein RSS Reader evaluiert. Das sollte aber kein Browser-basiertes Tool sein, kein Online RSS Reader und auch keine im Mail integrierte Lösung. Die Software "Skinkers" wurde als interne "SITA Desktop Alert" Lösung an alle Benutzer ausgerollt. Die Implementation war aber überhaupt nicht einfach: interne Widerstände von Mitarbeitenden und Management, 6 Monate bis das Tool zum Standard Sofware Package gehörte, rechtliche Issues (alle Mitarbeitenden müssen von bestimmten Informationen erreicht werden) etc.

Die Resultate lassen sich sehen:

  • 25% der Newscenter Leser kommen über einen Newsfeed
  • Steigerung der Newscenter Besucher
  • Rund 50% der Mitarbeitenden konfigurierten ihre News und Alerts
  • Die versendeten Newsletter wurden um 75% reduziert
  • Aber: rund 1/3 der Mitarbeitenden hat das Tool nicht im Einsatz, sprich es ausgeschaltet. Und diese wieder auf den Zug zu bringen wird sehr schwierig.

Was kommt als nächstes? Für Stephane ist klar, dass die Leute weiter mit den neuen Möglichkeiten vertraut gemacht werden müssen. Auch kommen durch Leute von aussen weitere Anforderungen an kollaborative Plattformen, denen Rechnung getragen werden muss. Es gibt viel zu tun, packen wir's an.

Intranet Forum: Ajax und Web 2.0-Technologien im Intranet

Silvio Galfetti von der PARX Werk AG zeigt auf, wo das Potential von Ajax und Web 2.0-Technologien in einem bestehenden Intranet genutzt werden kann.

Folgende Fragen sollen beantwortet werden:

  • Wo macht denn Ajax Sinn?
  • Wo kann der User unterstützt werden?
  • Welche Funktionen sind wichtig, wo passieren Fehler (im Benutzerprozess)?
  • Wo wird eine schnelle Antwort erwartet
  • Wo ist der Nutzen am grössten

Dabei gilt es immer, die User zu unterstützen und nicht zu behindern sowie ein ganzheitliches Konzept über das gesamte Intranet zu erstellen. Die Bereiche Usability, Design, Informationsarchitektur und Technologie müssen dabei berücksichtigt werden. Doch bevor einsteigen hier kurz die wichtigsten Merkmale von Ajax Applikationen:


Usability

  • Die richtige Anzahl Features hinzufügen (Keep in mind: User hat sich an das bisherige gewöhnt, wie ist der Reifegrad/Maturität des Intranets, Stufenweise einführen und weiter entwickeln, neue Features erklären und Hilfe anbieten)
  • Neue interaktive Seitenelemente (Heute: Buttons, Formulare, Links; Morgen: Schieberegler, Layer, editierbare Elemente, maussensitive Flächen,…)
  • Dem User aufzeigen was sich geändert hat (mögliche Veränderungen innerhalb einer Seite sind Resultate einer Eingabe, Success/Error Meldung, geänderte Inhalte innerhalb einer Seite, Layer mit Hilfe Texte,...).
  • Um dies besser aufzuzeigen sollten Kontrastfarben einsetzen, den geänderten Bereich hervorheben oder Meldung nahe Mauszeiger.

Design

  • Zusätzliche Elemente entwickeln unter Berücksichtigung von Corporate Identity & Corporate Design (CI/CD)
  • Erweiterunge des bestehenden Styleguides
  • Konsistentes Verhalten: Das Design Element soll immer die gleiche Funktion haben
  • Das Design soll die Applikation unterstützen

Informationsarchitektur

  • Die Konzeption basiert nicht mehr auf Seiten, sondern auf Teilbereichsebene
  • Die Planung erfolgt auf Basis eines Prozesses, sprich in mehreren Schritten
  • Einfluss auf Navigationskonzept, Seitenhierarchie, Krümelnavigation,…

Technologie

  • Konzeptionelle Überlegungen: welches Framework soll gewählt werden?
  • Abhängig von eingesetzter Technologie im Intranet, resp. Vorlieben der Entwickler
  • Entwicklungsaufwand initial nicht unterschätzen, laufende Entwicklung bringt leicht mehr Aufwand
  • Debugging erschwert, da der Code teils nicht mehr im Seitenquellcode ersichtlich sind und schwerer interpretierbar werden
  • Wichtig: Testen, testen, testen!

Es wurden verschiedene Beispiele aus der Praxis am Beispiel des Sunrise Intranets aufgezeigt, bspw. die das Auto-Ausfüllen von Feldern im internen Adressbuch. Dies erlaubt ein sichereres Ausfüllen, weniger Tippfehler

Unter dem Strich bieten die Ajax Möglichkeiten einiges an Mehrwert aus Benutzersicht. Die Konzeption der Funktion und Technologie muss Hand in Hand gehen, initial muss auch genug Zeit eingerechnet werden für das Testen!

Und bitte nicht alles auf einmal, sondern schrittweise einführen -> Weniger ist mehr! Zu guter Letzt ist Ajax kein Selbstzweck und darf nicht zu Spielereien verleiten. Die Maxime ist, dass immer der Usernutzen im Vordergrund stehen muss.

Intranet Forum: vom Webmaster zum moderierenden Wissensmanager

Wie wird aus Information denn eigentlich Wissen? Dieses Wissen, welches heute bereits als 5. Produktionsfaktor genannt wird? Es gibt verschiedene Wege, doch das Intranet kann - richtig eingesetzt - dazu dienen, mehr davon zu generieren. Dies geschieht, indem bestehende Informationsquellen neu verbunden und aggregiert werden.

Das Intranet ist dem Internet immer einen Schritt hinten drein, und versucht die Web Entwicklungen innerhalb der Unternehmen zu adaptieren. Doch das Web 3.0 stehe schon vor der Tür, heisst es: das semantische Web, welches die Bedeutung der Inhalte erkennt und anhand der Nutzerprofile zuweisen kann.

Diese evolutionäre Entwicklung führt dazu, dass der Webmaster sich vom Architekten zum Raumplaner, sprich vom Webmaster zum Wissensmanager, entwickelt. Nicht mehr die Tiefe ist entscheidend, sondern die Zusammensetzung dieser Landschaft - ohne alles immer neu zu erfinden.

Der Webmaster
  • Erfasst
  • Redigiert
  • Veröffentlicht
  • Kontrolliert
  • Formatiert

Der Wissensmanager hingegen

  • Moderiert
  • Motiviert
  • Missioniert
  • Modelliert

Der Wissensmanager soll dafür sorgen, dass die richtigen Informationen zum passenden Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung steht. Und das Rezept dafür ist simpel: Nicht alles aufs Mal wollen, sondern Neues in kleinen Schritten einführen.

Intranet Forum: Wanted! Mitarbeiter 2.0 - wenn Technologien auf Nutzer warten

Leila Summa, Head of New Media Communications von Cablecom, zeigt auf wie man den Mindset der Mitarbeitenden mit einem "Intraweb" auf die neue Welt ausrichten kann.

Leila selbst bezeichnet ihre Aufgabe als eine Mischung zwischen Human Resources und Unternehmenskommunikation. Sie hat bei cablecom das Intraweb eingeführt. Im Vordergrund steht für Sie der Mindshift bei den Mitarbeitenden, sprich wie die intrinsische Motivation verändert werden kann dass sicher Mitarbeiter vollumfänglich mit dem Unternehmen identifiziert und partizipiert - vom Employee 1.0 Richtung Mitarbeiter 2.0, sozusagen:








Sie sieht das Intraweb als Stimmungsbarometer, welches die produktive Mitarbeitergemeinschaft schafft und den Dialog über Hierarchiestufen hinweg ermöglicht - jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, auf der Plattform Fragen zu stellen. Ihre Sicht ist nicht nur auf den Mitarbeitenden ausgerichtet, sondern auch auf die Kunden.

Alles gut und recht, doch Manager wollen ja auch Zahlen sehen. Mit dem Intraweb konnten verschiedene qualitative und quantitative Ziele erreicht werden:

Rund 25% der Mitarbeitenden von cablecom haben bereits gebloggt (Total: 1600 Mitarbeitende bei cablecom Schweiz), nicht schlecht find' ich! Zwar nicht ganz ein so hoher Prozentsatz wie beim Internetdienstleister Namics, wo laut Urs Bucher rund 80% der Mitarbeitenden bereits gebloggt haben, aber ist ja auch eine andere Branche.

Die cablecom ist im Bereich Intranet vielen Firmen meilenweit voraus und hat erkannt, dass dies ein fundamentales Instrument für den Mindchange Richtung Enterprise 2.0 ist.

Intranet Forum: Strategie für Intranet 2.0 - so macht man das!

„Einen wunderschönen guten Morgen“, das wünscht den Teilnehmern Thomas Koch von der Kongress Media. Nach ein paar einleitenden Worten kam Stephan Schillerwein zu Wort.

"Web 2.0 ist ein doofer Begriff", meint Stephan. Er suggeriere nämlich eine Versionierung, analog der herkömmlichen Software Versionierung wie bspw. der Windows und Office Programm. So soll es aber nicht sein, oder um es mit den Worten von Tim o' Reilly zu sagen: "The web as a platform, not an application!"

Wie bringt man jedoch die chaotischen und teils sogar anarchistischen Ansätze des Web 2.0 in eine Intranet 2.0 Strategie? So viel vorne weg, ein Patentrezept gibt es nicht. Unterstützung kann dem geneigten Leser Kollege Schillerwein aber bieten, er beschäftigt sich seit über 10 Jahre mit dem Thema Intranet und berät Unternehmen in diesem Bereich - Details unter http://www.schillerwein.net/.

Der Teufelskreis des (un)-strategischen Intranet Managements kann durchbrochen werden - wie zeigen die folgenden Zeilen!

Es gibt "Bedrohungen" für Intranets, die sich aber als Chance erweisen wenn man sie geschickt in die Strategie integriert.
  • Mitarbeiterportale (bspw. SAP Portal)
  • Web 2.0 Anwendungen (bspw. Media Wiki)
  • Collaborationsplattformen (bspw. Sharepoint, MOSS)
  • Mobility

Für die Strategieerarbeitung müssen die richtigen Grundsteine gelegt werden, indem

  • die richtigen Personen beteiligt werden,
  • andere relevante Strategien berücksichtigt werden (bspw. Geschäftsstrategie),
  • die Bedürfnisse (der Benutzer, des Managements,…) verstanden werden,
  • die Resultate gemeinsam erarbeitet werden und damit die Akzeptanz geschaffen wird,
  • nicht zuletzt die Unternehmenskultur berücksichtigt wird.

Macht man die Strategie nur nebenbei? Auf keinen Fall, "Getting approval for doing the (strategic) roadmap was a project in itself." (Christina Carron, Biogen Idec).

Doch was ist das Intranet, was kann für die Strategie berücksichtigt werden? Folgende Pfeiler liegen einem Intranet zu Grunde:

  • Communication
  • Content
  • Collaboration
  • Culture
  • Cross functions
  • People
  • Processes

Stephan schlägt vor, wie ein Aktienmanager an sein Portfolio heranzugehen und mit "Übergewichten" und "Reduzieren" von verschiedenen Faktoren die Strategie für das Intranet und dessen Zukunft zu gestalten. Ein schöner Ansatz und ein gutes Schlusswort, wie ich finde.

Sonntag, Dezember 02, 2007

Weltpremiere - Swisscom an vorderster Front als Software-Vermieter mit der Plattform "Teamnet"

Mein Arbeitgeber Swisscom hat am Dienstag das Onlineportal für Mietsoftware eröffnet - siehe http://www.teamnet.ch/. Grund genug, einen Blick darauf zu riskieren!

Die Plattform mit dem Namen Teamnet wurde als Pilot für 4 Monate lanciert (im Web 2.0 Jargon würde man das mit einem "Beta" Label versehen) und soll - bei einer definitiven Markteinführung im 2008 - im Marktsegment der kleinen und mittleren Unternehmen die Geschäftsprozesse mit entsprechenden Software Lösungen unterstützen, per Mausklick im "Software as a Service Model (SaaS)" notabene.

Aber auch Grossunternehmen könnten die Plattform für umfangreiche Projekte nutzen, um Prozesse zu vereinfachen und effizienter zusammenzuarbeiten. Am Start sind die Applikationen Easy CRM Sharepoint zur Verwaltung von Kundenbeziehungen, SMBLive Teamspace für einfache Zusammenarbeit und Project Tracker für einfaches Projektmanagement. Diese können in einer abgespeckten Version kostenlos genutzt werden. Swisscom stellt dazu 100 Megbyte Speicherplatz für eine unlimitierte Zahl von Benutzern zur Verfügung.

Wer den vollen Leistungsumfang nutzen will, startet bei monatlich 40 Franken - das Pricing ist abhängig von der Zahl der Benutzer und der verwendeten Applikationen. Entwickler können ihre Applikationen unter http://www.softwareservicesmarketplace.com/ anmelden.

Bin gespannt wie sich das Ganze entwickelt im kleinen Schweizer Markt, meinen Segen habt ihr ;-).

"Seven" an der Soulplay Party in Bern

Unter vorgehaltener Hand erfuhren wir, dass der Aargauer Soulmusiker "Seven" an einer Soulplay Überraschungsparty im Berner "Sous sol" auftreten würde. Also nix wie hin, und in der Tat war das ein gelunger Abend.

Hier ein paar Einblicke: