„Einen wunderschönen guten Morgen“, das wünscht den Teilnehmern Thomas Koch von der Kongress Media. Nach ein paar einleitenden Worten kam Stephan Schillerwein zu Wort.
"Web 2.0 ist ein doofer Begriff", meint Stephan. Er suggeriere nämlich eine Versionierung, analog der herkömmlichen Software Versionierung wie bspw. der Windows und Office Programm. So soll es aber nicht sein, oder um es mit den Worten von Tim o' Reilly zu sagen: "The web as a platform, not an application!"
Wie bringt man jedoch die chaotischen und teils sogar anarchistischen Ansätze des Web 2.0 in eine Intranet 2.0 Strategie? So viel vorne weg, ein Patentrezept gibt es nicht. Unterstützung kann dem geneigten Leser Kollege Schillerwein aber bieten, er beschäftigt sich seit über 10 Jahre mit dem Thema Intranet und berät Unternehmen in diesem Bereich - Details unter http://www.schillerwein.net/.
Der Teufelskreis des (un)-strategischen Intranet Managements kann durchbrochen werden - wie zeigen die folgenden Zeilen!
- Mitarbeiterportale (bspw. SAP Portal)
- Web 2.0 Anwendungen (bspw. Media Wiki)
- Collaborationsplattformen (bspw. Sharepoint, MOSS)
- Mobility
Für die Strategieerarbeitung müssen die richtigen Grundsteine gelegt werden, indem
- die richtigen Personen beteiligt werden,
- andere relevante Strategien berücksichtigt werden (bspw. Geschäftsstrategie),
- die Bedürfnisse (der Benutzer, des Managements,…) verstanden werden,
- die Resultate gemeinsam erarbeitet werden und damit die Akzeptanz geschaffen wird,
- nicht zuletzt die Unternehmenskultur berücksichtigt wird.
Macht man die Strategie nur nebenbei? Auf keinen Fall, "Getting approval for doing the (strategic) roadmap was a project in itself." (Christina Carron, Biogen Idec).
Doch was ist das Intranet, was kann für die Strategie berücksichtigt werden? Folgende Pfeiler liegen einem Intranet zu Grunde:
- Communication
- Content
- Collaboration
- Culture
- Cross functions
- People
- Processes
Stephan schlägt vor, wie ein Aktienmanager an sein Portfolio heranzugehen und mit "Übergewichten" und "Reduzieren" von verschiedenen Faktoren die Strategie für das Intranet und dessen Zukunft zu gestalten. Ein schöner Ansatz und ein gutes Schlusswort, wie ich finde.
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