
Sonntag, September 30, 2007
I'm Simpsonized!

Samstag, September 29, 2007
Google kämpft um den Desktop - hat Microsoft mittelfristig das Nachsehen?
Und Outlook wurde von nicht Wenigen gerne gegen Google Mail und Google Calendar eingetauscht.
Der grosse Vorteil der Offline Verfügbarkeit dieser Webtools ist die Unabhängigkeit von der Internet Verbindung und vom Betriebssystem – ob Apple Betriebssysteme, Linux Derivate oder Windows spielt keine Rolle mehr. Einzig ein Browser und ein Speichermedium wird vorausgesetzt, was ja heute nebst den PCs auch schon alle Mobiletelefone von der Stange her mitbringen.
Ich denke, dass Microsoft noch eine Weile Spitzenreiter im Office Umfeld bleibt und die Entwicklungen bei Google zu kopieren versucht. Nichtsdestotrotz geht die Marktdominanz von Microsoft einigen auf den Sack, welche sich gerne den neuen Google Diensten zuwenden. Es bleibt spannend!
Freitag, September 28, 2007
Citizen Journalism – Tornados suchen England heim
Bilder hat der Nachrichtensender Sky News noch keine, aber er weiss um des Menschen Geltungsdrang und promptet laufend die Meldung „Send your pictures of tornadoes to news@sky.com” als Lauftext in die Breaking News.
So macht man das mit dem Bürgerjournalismus!
Montag, September 24, 2007
Korfu – Unser Hotel ist ganz in Englands Hand
In unserem Hotel sind sicherlich 95% der Gäste Engländer – weitere 95% davon über 60 Jahre alt. Nicht unbedingt die optimale Wahl für 2 Wochen erholsame Ferien. Was ich an den Briten sehr schätze ist ihre Höflichkeit – zumindest bis die Schlacht am Buffet eröffnet wurde ;-).
Wo ich mich frage ist wie es mit der Aufklärung ausschaut. Ich habe den Verdacht dass es eine gezielte Desinformationskampagne in England gegeben hat, wie sonst liesse sich erklären dass sich alle sofort wie die Brathähnchen in die Sonne legen, um schön kross gebraten zu werden? Selten habe ich so viele Sonnenbrände auf einem Haufen gesehen.
Nun denn, um dafür eine Erklärung zu finden ziehe ich gerne meine Erkenntnis zu Rate, dass sich Intelligenz nun mal nicht kaufen lässt.
Interessant sind die Hefte und Bücher, die sich in der Bibliothek finden.

Reader’s Digest, Angler- und Jägerhefte, Fussball, Klatsch und Tratsch – doch wo sind die Kronjuwelen wie „The Economist“ denn geblieben? Naja, zur Not gibt es ja am Kiosk immer noch ein griechisches Penthouse oder Playboy.
Korfu – Schnäppchenjagd in Corfu Town Kerkyra
Wir bummelten durch die Gassen, bewaffnet mit Fotoapparat, und plünderten die Souvenirshops (Versace Ledergurt für 2 Euro). Kulturell war es nicht der Brüller, man kann sich die alte Festung ansehen (was wir taten) und im Reiseführer von der venezianischen Vergangenheit lesen.


Aber Korfu bietet viele schöne Fotomotive, im Schnitt fallen mir so gegen 100 davon pro Tag zum Opfer ;-).
Im Café trafen wir auf Schwarzafrikaner, welche als fliegende Händler ihre Waren preisten. Wo früher Taschen, Schmuck, Uhren und Hüte feilgeboten wurden gibt es heute CDs und DVDs. In Anbetracht der vier TV Sender im Hotel (einziger deutscher Sender ist das ZDF) feilschte ich und erstand dann 6 brandneue Filme (zum Teil noch nicht im Kino bei uns) für 20 Euro. Der junge Mann, der uns die DVDs verkaufte, studiert an der Uni und finanziert sich damit seine Ausbildung. Die Filme waren ganz passabel, so dass wir ein paar Tage später Nachschub holten.
Korfu - Beobachtungen eines Reisenden
In fremden Ländern falle ich immer in eine stille Beobachterrolle, was Menschen, Sitten und Gebräuche angeht. Hier auf Korfu ist das nicht anders.
Da stellt sich bei mir rasch die Frage, warum denn die Toiletten so klein gebaut sind, dass man sich oft fast nicht darin um die eigene Achse drehen kann. Oder warum dass die Hälfte der Häuser nur halb fertig erscheint, resp. viele Häuser am verlottern sind.

Darauf habe ich nun Antworten gefunden. Da die Griechen nicht unbedingt grosses Vertrauen in die Banken haben, wird gebaut so lange das Geld reicht – und wenn da die Kassen wieder voller sind erfolgt der nächste Bauschub. Die alten abbruchreifen Häuser gehören irgendwelchen Familien, wo die Erben nicht auffindbar oder im Ausland sind. Die Obrigkeit hat da keine Gewalt einzugreifen.
Im Restaurant schenkt sich der Gast das bestellte Getränk aus der Flasche selbst ins Glas ein, wo bei uns normalerweise der Kellner Hand anlegt. Einige Kellner trällern munter ihre Liedchen, was man dafür bei uns eher selten antrifft. Cola Zero, ein von mir gern getrunkenes Blubberwasser, gibt es hier fast nirgends. Nun denn, zur Not komme ich auch mit einem Cola light über die Runden.

Als Vegetarier ist es nicht immer ganz einfach, etwas gluschtiges auf den Tisch zu kriegen. Mittlerweile kann ich mich schon fast als Experten für den „griechischen Salat“ bezeichnen (Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Peperoni, Blattsalat, Feta an Öl und Essig).
Das Essen wird dann immer von einem Kampf mit den Wespen begleitet, welche hier in überproportionaler Dichte auftreten. Streunende Katzen sind auch des öftern Zaungäste des Geschehens, der Kampf der Gladiatoren scheint ihnen Gefallen zu bereiten ;-)…
Testbericht Portanatura.ch - Vom Wein bis zu der Kosmetik aus der Natur

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Ich hatte mich vor meinen Ferien noch für einen Testbericht bei Portanatura.ch, einem Online Bioladen, angemeldet – und vergessen, dass ich den Bericht während meiner Ferien schreiben sollte. Nun sitze ich also hier auf Korfu in einem Café und habe gerade einen (hoffentlich) exquisiten Amarone Wein bei portanatura.ch bestellt.
Erster Pluspunkt: Die Seite liess sich auch über diese doch eher magere WLAN Verbindung aufrufen, und problemlos konnte ich den Bestellvorgang durchführen. Was mir weniger gut gefällt ist die grafische Aufmachung der Seite, etwas pauschal gesagt: zu wenig ansprechend und Web Zwo-Nullig. Wie wär’s mit einem RSS Feed für die neusten Produkte oder die Wochenaktionen, resp. einem Blog mit Hintergründen zu den Produkten?
In der grafischen Aufmachung sehe ich Potential, die Seite wirkt auf mich zu steif und überladen. Vorschlag: Auf der Einstiegsseite werden die Hauptkategorien der Produkte mit Bildern angeteasert – an Stelle der Empfehlungen für Dörrbohnen, Feuchtigkeitsfluid etc. Weniger Bleiwüste, mehr Emotionen! Auch GROSSBUCHSTABEN in einigen Bereichen geht gar nicht, dies erschwert die Lesbarkeit. Lieber mehr (ansprechende) Bilder und dafür weniger Text.
Das Sortiment ist recht anschaulich und bietet für den gesundheitsbewussten Konsumenten wie auch für Allergiker und Veganer eine breite Produktpalette an. Der Laden rühmt sich auch mit einem Angebot an „Naturkosmetik, Bio-Produkte, Produkte für Allergiker und Zöliakie-Patienten“. Der Bestellprozess geht ohne Hürden über die Bühne, neue Kunden werden nach den notwendigen Angaben gefragt, ein Account wird auch gleich eingerichtet und schwupps ist alles bestellt – und schon fast unterwegs. Da ich noch in den Ferien weile kann ich die Lieferzeiten nicht en detail prüfen, 2-3 Tage sollen es sein.
Summasummarum finde ich es erfreulich, dass ich nebst den Sachen von Coop oder Migros auch Bioartikel online erstehen kann – und wenn am Design und der Kommunikationsfunktionalitäten noch ein bisschen gefeilt wird, steht einem erfolgreichen Online Ableger des Bioladens nichts mehr im Wege! Mein obligater Spruch an dieser Stelle: Good luck!
(Nebenbemerkung: Nun habe ich auch gerade gemerkt, dass ich eigentlich eines der 15000 Naturkosmetikprodukte und nicht den Wein hätte testen sollen... Henusode, bestellt ist bestellt :-(. Gelernt habe ich da noch "dass in der konventionellen Kosmetik 85% der Produktkosten Werbekosten sind und nur 15% effektiver Produktwert. In der Naturkosmetik ist es genau umgekehrt: 85% des Wertes steckt in den Inhaltsstoffen und nur 15% sind Werbekosten!").
Donnerstag, September 20, 2007
Korfu: Im Banne der senilen Engländer und der bezaubernden Umgebung
So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber alles schön der Reihe nach. Am Freitag Abend nach getaner Arbeit packten wir unsere Koffer fertig und machen uns auf, Richtung Basel. Wir hatten dort im Airport Hotel Basel ein Zimmer gebucht, sehr zu empfehlen – nah zum Flughafen, Casino gleich nebendran und modern eingerichtet – für 80 CHF, notabene.
Am nächsten Morgen (besser gesagt um 4 30 Uhr in der Nacht) klingelte uns der Wecker aus den süssen Träumen und wir machten uns mit dem ersten Bus auf an den Flughafen. Der Check In ging ganz rasch vonstatten, und der Flug nach Korfu ebenfalls. Die Dame beim Check In fragte mich, ob ich beim Notausgang sitzen wolle – da hätte ich mehr Beinfreiheit. Mein Frage, ob ich dann da auch ein Fenster hätte, wurde bejaht. Ich hatte dummerweise nicht nach der Grösse des Fensters gefragt, und so verbrachte ich den 2 stündigen Flug mit Lesen statt rausschauen…

In Korfu angekommen wurden wir an der Passkontrolle einfach durchgewinkt und nahmen unser Gepäck entgegen. Dann fuhr uns ein Taxi quer über die Insel in den Ort Agios Gordis. Die Fahrt war abenteuerlich und wild – nicht wegen der Landschaft, sondern weil der Taxifahrer die schmalen Serpentinen mit einer Rennstrecke verwechselt hatte. Dios mio, mehr als einmal verkrampften sich alle meine Glieder. Mit 80km/h durchs Dorf (erlaubt waren 40 km/h), mit Gehupe um die nächste Ecke.
Dann waren wir also angekommen, in unserem Hotel. Die Ernüchterung war gross, als wir feststellten dass es sich um ein Altersheim für englische Pensionäre handelt. Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass unsere Nachbarn alle an seniler Bettflucht leiden, kurz nach 7 Uhr war an Weiterschlafen nicht mehr zu denken – nicht zuletzt wegen den dünnen Wänden, fast aus Pappmaché.
Auch das Zimmer entsprach nicht unbedingt unseren verwöhnten Ansprüchen, was Sauberkeit, Komfort und Qualität anging – auf jeden Fall weit entfernt von der gebuchten „gehobenen Kategorie“. Nun denn, also ab ans Frühstücksbuffet, welches ganz der englischen Küche entsprach. Speck, Würstchen, Bohnen – was der Brite nach einer durchzechten Nacht halt so braucht, um wieder in die Gänge zu kommen. Aber nicht was sich der Schweizer so vorstellt unter "reichhaltigem Frühstück".
Wir erkundeten die Gegend, welche wirklich sehr schön ist. Agios Gordis liegt eingerahmt in einer Bucht, charakteristisches Erkennungsmerkmal ist der Felsen, welcher etwas von der Küste entfernt aus dem Meer ragt. Das Wetter grandios, 28° Celsius und ein leichtes Lüftchen, der Himmel blau und wolkenlos. Am Strand gab es noch genug freie Plätze, und für 8 Euro kamen wir zu Schirm und Stühlen und genossen das Rauschen der Wellen. Mit einem sehr romantischen Sonnenuntergang konnten wir den Tag beschliessen.
Donnerstag, September 06, 2007
Exsila.ch - eine Killerplattform schlägt zu!
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Via Trigami erhielt ich den Auftrag, die Tauschbörse Exsila unter die Lupe zu nehmen. "Exsila ist die erste Schweizer Tausch-Community, bei der du Filme, Games, Musik und Bücher mit anderen Mitgliedern tauschen kannst. Exsila ist kostenlos, legal, sicher."
Ich hatte bereits davon gehört, in der Schweizer Sendung Start Up versuchten die Gründer, über Investoren an Geld heran zu kommen. Nun wollte ich mir mein eigenes Bild machen, und so viel vorne weg: Exsila ist wirklich eine Killerplattform, die ich nicht mehr missen werde! Doch alles schön der Reihe nach.
Ich tippte in meinem Browser http://www.exsila.ch/ ein und registrierte mich als Benutzer - simpel und einfach.
Mein erster Eindruck:
+ Nett, das Mosaik lädt zum Stöbern ein.
- Leider gibt es bei der Darstellung immer wieder Probleme, auch anderen Orten auf der Seite.
Gerne hätte ich mir nach der Registration gleich ein paar Bücher auf die Watchlist gesetzt. Doch ich musste waren, bis die Freischaltung meines Accounts erfolgt ist - was auch ziemlich fix ging.
- Leider gibt es keinen Warenkorb oder Bookmark Service, den ich als Watchlist hätte nutzen können.
- Beim Stöbern hätte ich gerne einfach ein paar Browserfenster geöffnet, um die danach im Detail zu studieren: Rechtsklick auf „Details anzeigen“ und dann „Seite in einem neuen Fenster öffnen“ bringt leider nichts. Praktisch wären eindeutige Links zu allen Artikeln.
- Ich bin an spezifischen Artikeln interessiert, da wäre ein Newsfeed und/oder Newsletter sehr hilfreich, um mich zu benachrichtigen wenn relevante Artikel erfasst werden.
- Die Volltextsuche funktioniert nur pro Kategorie (bspw. Bücher) und nicht über alle Kategorien gleichzeitig (Filme, Games, Musik, Bücher, Hörbücher).
Exsila-Tauschinseln sind regionale Exsila-Communities. Dies können beispielsweise Firmen, Vereine oder eine Gruppe von Freunden sein. Der grosse Vorteil von Tauschinseln liegt darin, dass getauschte Artikel persönlich übergeben werden können. So kommen die Exsilaner in direkten Kontakt miteinander und sparen Porto.
+ Tauschinseln werden anhand der bei der Registration eingegebenen Postleitzahl gleich die von nebendran angezeigt, very nice!
Mein zweiter Eindruck:
+ Aber Anbieten ist unglaublich einfach: nur den Barcode eingeben und schon erscheint das korrekte Titelbild mit einer Kurzbeschreibung! Da könnte sich Ricardo.ch etc. noch eine Scheibe abschneiden.
- Mein erstes Buch, der „Atlas der Erlebniswelten“ soll 5 Exsila Punkte wert sein – als vorgeschlagener Preis steht dann aber trotzdem 0 drin? Damit käme ich nicht weit…
+ Exsila schenkt jedem Benutzer 10 Punkte als Startguthaben, probieren kostet also nichts und bringt einem im besten Fall einen Gratisartikel. Aber Achtung, schnell ist man "angefixt" ;-).
+ Habe ein paar coole Bücher gefunden und bestellt - bspw. 2 Exsila Punkte für den "kleinen Macchiavelli" und 4 für Bill Bryson's Afrika Tagebuch, da kommt nicht mal ein Flohmarkt hin! Und das Porto zahlt der Absender.
Fazit: Exsila ist ganz klar meine führende Community, um meine nicht mehr genutzten Bücher und CDs unter's Volk zu bringen. Ich hatte gewisse Sachen auf Ricardo.ch ausgeschrieben, diese aber dort nun entfernt.
Ich kann nur wärmstens empfehlen, einen Blick auf die Seite zu werfen - geworben wird auch mit allen Mitteln, siehe der Banner von www.wetter.ch ;-). Gute Konzepte setzen sich eben durch!
Sonntag, September 02, 2007
IQ Test - und nächsten Sonntag in Ostermundigen wird's ernst
Den eigenen Intelligenzquotient, besser bekannt als IQ, möchten viele gerne kennen.Schnäppchenjäger aufgepasst! Toppreise.ch mit neuen Features
Neu gibt es nebst den bestehenden Produktkategorien Computer, Konsolen, HiFi/Audio, Foto/Video/TV, Telefon, Haushalt, DVD-Filme und Sonstiges nun auch aktuelle Angebote zu über 2.5 Millionen Büchern und zu über 750'000 Musik-CDs und DVDs! Mir fehlt nur noch die Plattform Exsila als Partner, als Tüpfli auf dem "i" (mehr zu Exsila folgt in Kürze)!








