Und alle Jahre wieder streicht Swisscom ein paar hundert Stellen, der Aufschrei folgt auf dem Fusse. Ja, das ist schlimm für die betroffenen Personen, das „schläckt ke Geiss wäg“. Ich hatte in den vergangenen Jahren mehr als eine Handvoll Kollegen, deren Dienste nicht mehr gefragt waren. Es gibt Kollegen die sind immer noch auf Stellensuche, andere haben das bis heute nicht verdaut – und einige haben dies als Chance gesehen und sich dabei weiter entwickeln können, nicht zuletzt dank des Sozialplanes der seinesgleichen sucht.Ich bin überzeugt dass wir als Swisscom mittelfristig nur profitabel bleiben und prosperieren können, wenn wir immer effizienter und effektiver werden. Dies tönt nach klassischem Shareholder Value Denken und Management Gebrabbel, doch dahinter steckt mehr. Hinter den Schlagwörtern „Effizienz“ (tun wir die Dinge richtig?) und „Effektivität“ (tun wir die richtigen Dinge?) verstecken sich die Kernfragen, die sich jedes Unternehmen stellen muss!
Um mit der Konkurrenz mithalten zu können und besser zu werden laufen in den Gruppengesellschaften Programme mit trendigen Namen wie Future 2.0, Boost etc. und nicht minder hehren Zielen. Der Markt ist längst global, die Ansprüche der Kunden verändern sich, neuer Player kommen ins Spiel, was heute Top ist kann morgen schon Flop sein, Trends müssen erkannt und aufgegriffen werden. Das Swisscom Kerngeschäft wird in 10 Jahren komplett anders aussehen, diversifiziert wird bereits heute.
Nur wer die Augen vor diesen Tatsachen nicht verschliesst und objektiv reflektiert wird weiterkommen – persönlich, wie auch als Unternehmen.
1 Kommentar:
Der aktuelle Stellenabbau ist meiner Ansicht nach erst der Anfang. Mit ULL wirds noch viel härter im Festnetz / xDSL Geschäft. Ade Monopolrente!
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