Doch lassen wir Grepper (was im Mattenenglisch Slang früher synonym mit "Fahrrad" verwendet wurde) zu Wort kommen. In dritter Generation hat er die Velomech Werkstatt übernommen, was ihm aber nach einigen Jahren zu wenig Befriedigung verschaffte und ihn animierte, erfolgreich in andere Segmente expandieren. Wie immer bei erfolgreichen Unternehmern gibt es auch eine andere Version der Geschichte.
Heute hat sich die PLIM Cooporation AG hat sich auf die Entwicklung, Herstellung, den Service und die Distribution von FMCG (Fast Moving Consumer Goods) für den europäischen und nordamerikanischen Einzelhandel spezialisiert.Die Gruppe, die weltweit in 7 Märkten mit eigenen Einkaufs- oder Vertriebsgesellschaften operiert, beliefert ihre Kunden dabei überwiegend mit Produkten aus den Business Units "Sport & Freizeit", "Consumer Electronis" und "Möbel & Lifestyle".
Spannend war es Greppers Erfahrungen mit China zu lauschen. Namhafte Kunden lagern ihre Produktion nach China aus, die Chinesen erhalten neues Wissen und kopieren die Produkte ungeniert, um sie mit eigenen Brands an den Markt zu bringen. Nicht gut, doch da kommt PLIM als vertrauensvoller Partner ins Spiel und unterstützt die betroffenen Firmen bei dem Design und der Entwicklung von neuen Produkten - und managt auch noch die an Dritte ausgelagerte Produktion. Das Label "Swiss (Engineering)" verkauft sich im Ausland immer noch gut.
Die global verschiedene Mentalität ist extrem komplex, ein Schlüsselfaktor für den Erfolg ist somit - na was wohl - die Kommunikation mit den Beteiligten. Dafür setzt Grepper auf elektronische Kanäle wie Intranet, aber auch auf ein Kommunikationscontrolling durch Spezialisten als Schmiermittel für ein reibungsloses Geschäft. Doch wie das genau funktioniert wollte er dann doch nicht an die grosse Glocke hängen - Geschäftsgeheimnis halt...
1 Kommentar:
Tja, so lässt man sich blenden...
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