Spass muss sein, also starten wir damit ins Wochenende!

Happy weekend!
Spass muss sein, also starten wir damit ins Wochenende!

Happy weekend!
Inzwischen sind rund 80% aller versandten Mails SPAM (ja, ihr habt richtig gehört: fast vier Fünftel aller E-Mails!). "Als Massnahme gegen Spam führen die vier grössten Internet-Service-Provider der Schweiz per 1. November 2006 die SMTP-Authentifizierung ein. Gleichzeitig gründen die vier Provider die S.I.A.S. (Swiss ISPs Against Spam).
Wer die vier "grössten Internet Service Provider" sind erfährt man dann am Rande auch noch: Bluewin, cablecom, green und sunrise. Dass diese vier Konkurrenten sich in den Dienst der Sache, sprich der Spambekämpfung, stellen und Partikularinteressen aussen vor lassen hätte ich nicht erwartet.
Und alle Jahre wieder streicht Swisscom ein paar hundert Stellen, der Aufschrei folgt auf dem Fusse. Ja, das ist schlimm für die betroffenen Personen, das „schläckt ke Geiss wäg“. Ich hatte in den vergangenen Jahren mehr als eine Handvoll Kollegen, deren Dienste nicht mehr gefragt waren. Es gibt Kollegen die sind immer noch auf Stellensuche, andere haben das bis heute nicht verdaut – und einige haben dies als Chance gesehen und sich dabei weiter entwickeln können, nicht zuletzt dank des Sozialplanes der seinesgleichen sucht.
Nachdem ich in den letzten Tagen von allen Seiten auf die Zusammenarbeit zwischen Swisscom IT Services und der SBB angesprochen werde nun ein paar Worte dazu.

Brand löst Jesper Theill Eriksen ab, der von TDC erst im Januar dieses Jahres als Nachfolger von Hans Peter Baumgartner zum CEO von Sunrise berufen wurde. Eriksen wird nun CEO von TDC Mobile International und ist damit für alle Mobile-Aktivitäten von TDC ausserhalb der nordischen Regionen und der Schweiz verantwortlich."
Warum man auf der Sunrise Website keine Nachricht findet weiss ich leider auch nicht, aber wenigstens TDC selbst ist up-to-date. Das wird noch zu hitzigen Diskussionen führen, zumal Christoph Brand Swisscom vor noch nicht allzu langer Zeit verlassen hat und die Geschäftsstrategie entscheidend mitgeprägt hat. Die Anwälte können schon mal die Messer wetzen, ein Wechsel zur direkten Konkurrenz wird Swisscom nicht so einfach tolerieren.
Ein lieber Kollege und seine Kumpels wollen ganz gross rauskommen, ich zitiere: "Da Sign & The Opposite haben es geschafft und sind von der Orangmusic Jury (Bligg, Emel, Slädu, Alex Grob) von 400 zu den 4 Bands gewählt worden, die auf Schweizer Clubtour gehen und um den ersten Platz ringen. Der Finalist wird am 14.12 im Hallenstadion das Konzert von Christina Aguilera eröffnen. ...
Der Leumund hat sich Gedanken gemacht, "dass es eventuell noch interessant wäre einen vom PC losgelösten RSS Feed Reader zu haben, der jederzeit direkt über Ethernet die letzten Headlines aus den Lieblingsblogs oder Aggregatoren wie Slug.ch anzeigen würde. Eventuell auch die letzten Mails im gMail Posteingang."
Sogleich angeklickt zeigt sich die Möglichkeit, direkt mit einem Agenten in Kontakt zu treten und mein Anliegen zu schildern. Cooooole Sache, aber schliesslich ist Bluewin ja der führende Schweizer Internetprovider und ich als Kunde darf effiziente Unterstützung erwarten.
Schluss mit dem Diktat der E-Mails! Wer kennt es nicht, das Bedürfnis alllzeit in die Inbox zu kucken und die ankommenden Mails im Rekordtempo zu beantworten? Doch was bringt es denn unter dem Strich? Die Erwartungshaltung der Gegenüber steigt, dass Mails immer im Akkord abgearbeitet werden, der Mailende setzt sich selber unter unnötigen Druck.Eine grosse Story auf Digg war's - eine Blondine (?) aus den Niederlanden wurde halb nackt beim Sonnenbaden entdeckt…
Zu denken gibt das schon, wenn plötzlich die privaten Momente öffentlich werden. Aktuell sind es ja bloss Standbilder, aber in Zukunft stehen uns vielleicht plötzlich ganze real-time Videostreams zur Verfügung!Ein paar Beispiele gefällig?
Die Beerdigung ist öffentlich,
die illegale Einwanderung,

Hier ein paar praktische Tipps&Tricks, man lernt nie aus ;-)!
Es kam wie es kommen musste. Unser TV mit dem Kosenamen "Philip(s)" gab seinen Geist auf und wollte partout keine TV Sender mehr empfangen, da der Tuner seinen Dienst quittiert hatte. Halb so wild, wer braucht schon einen Tuner wenn er stolzer Besitzer eines Bluewin TV 300's ist - so dachte ich als ahnungsloser Pragmatiker. Doch weit gefehlt! Just ein paar Tage nachdem wir uns damit arrangiert hatten, die Programmwahl via Bluewin TV 300 anstatt über den TV Tuner zu tätigen war das zuviel des Guten!
Mitten in der spannendsten Szene hatte der Bluewin TV 300 plötzlich das Gefühl, das Motto "ein Boot tut immer gut" für bare Münze zu nehmen und startete sich alle paar Minuten einfach selbst wieder. Wer selbst im Besitze eines solchen Geräts ist weiss, dass dies der grösste Schwachpunkt ist, da beim neu Starten einige Minuten ins Land ziehen.
Nachdem die Unterbrechung der Stromzufuhr und die Hilfesuche bei der Hotline keinen Erfolg brachten waren meine pragmatischen Ansätze in die Schranken verwiesen. Der Leidensdruck wurde zu stark und meine bessere Hälfte machte sich daran, diese Situation durch die Anschaffung von neuen Gerätschaften zu bereinigen.
--Schnitt--
Wir sind nun stolze Besitzer eines neuen Flachbildschirms, und ehrlich gesagt, der macht ganz schön was her in unserer "guten Stube".
Auch dem Bluewin TV 300 hat bald sein letztes Stündchen geschlagen, er wird nämlich durch einen Bluewin TV ersetzt (ohne 300, sprich einem richtigen Empfänger für digitale Programme via Telefonnetz und Festplattenrekorder inklusive). Nach 2 Jahren Tests scheint das Produkt nun seine Marktreife erreicht zu haben.
Wenn man es am wenigsten erwartet stehen plötzlich technologische Errungenschaften zur Verfügung und warten nur darauf, die eigene Komfortzone zu erweitern.
Bluewin TV, wir sehen Dir erwartungsvoll entgegen!
coComment, eine wahre Erfolgsgeschichte.
Ich erinnere mich noch gut als ich im Jahre 2004 Nicholas im "Abruzzese" zum Mittagessen traf und er mich über das laufende Projekt ins Bilde setzte. Auch Laurent Haug, LIFT06 Organisator, wäre an dem Tag in Ostermundigen gewesen und hätte uns begleitet. Er hatte sich aber am Vortag aber den Fuss beim Fussballspielen verknackst - nun hoffe ich natürlich, diesen überaus hellen Kopf (siehe Ballpark) bei anderer Gelegenheit kennen zu lernen.
Ich hatte damals gehört, dass Swisscom Innovations an einem "Blog Projekt" arbeitete, was mich natürlich brennend interessierte. Nicholas und sein Team arbeiteten an einem Tool, welches Blog Kommentare trackt - simpel und doch grandios, oder?
Inzwischen ist einige Zeit ins Land gezogen und coComment hat sich nach der unverhofften Ankündigung durch den "Scobleizer" Robert Scoble nach der LIFT 06 Konferenz allgemein in der Bloggerszene etabliert. Nicholas hat Swisscom inzwischen verlassen um sich dem Start Up zu widmen und macht auch in der Weltwoche & Co. eine gute Figur.
Eine "klassische" Web 2.0 Erfolgsgeschichte - und wer nun nach dem "Name dropping" noch etwas lernen will soll sich bitte den Beitrag von Laurent verinnerlichen!