Freitag, Juli 11, 2008

Microsoft WPC08: Wiederkehrender Umsatz mit dem Reselling von Services

Refereat: Michael van Dijken - Build a recurring revenue stream: Resell branded hosting services

Die Vertriebsmodelle für Services basierend auf Microsoft Produkten gibt es in den Klassen 1) On-premise, 2) Partner Hosted und 3) Microsoft Hosted. Mit diesem Software + Services Ansatz werden aus der Optik des Anbieters dadurch neue Geschäftsfelder eröffnet.

Mit www.everyware.ch wurde als Beispiel eine Schweizer Firma aufgeführte, die gehostete Lösungen anbietet. Beeindruckt hat mich die Story der Firma groupSPARK. Diese ist inzwischen der grösste auf Privat Label fokussierte Hosted Exchange Provider. Ein beliebiger Provider kann dort innert 30 Minuten für seinen Kunden eine Exchange Umgebung konfigurieren und diese seinem Kunden dann weiterverkaufen - bei Bedarf ohne dass dieser merkt, dass jemand anders die Umgebung betreibt! Dadurch kann er auch das Pricing selbst bestimmen, Unterlagen mit dem eigenen Logo branden,... Diese Möglichkeit erachte ich als Alternative zum bisherigen "Selberbasteln" im KMU Umfeld als sehr praktikabel.

Auslöser für diese Modelle sind die Probleme des Kunden:
  • Er will neue Features und Plattformen, aber nicht upgraden oder hat die nötigen Skills nicht
  • Er erwartet besser vorhersehbare IT Kosten
  • Seine Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit können mit den bestehenden Mitteln nicht finanziert werden

Wie sieht denn der Markt für gehostete Services aus?

  • 32% CAGR for Worldwide Software as a Service market forecasted 2007-2011
  • 25% der neuen Business Software wird im Jahre 2011 als Service bezogen
  • Unter dem Strich: ein Markt mit Riesenpotential!

Warum sollten also gehostete Services durch Microsoft Partner an ihre Kunde angeboten werden?

  • Expand Reach (New Customers, New Segements, New Scenarios)
  • Grow Revenue (New Services, Recurring Revenues)
  • Increas Velocity (Increase sales and deployment capacity, Scale by serving more customers remotely, Increase Margins by increasing managed services attach rates)
  • Kleine und mittlere Unternehmen wollen oft einen lokalen Anbieter, mit dem sie schon Erfahrung haben ("Trusted advisor").

Wann sollen durch Microsoft Partner gehostete Services und wann durch Microsoft selbst gehostete Services (Microsoft Online Services) genutzt werden?

Partner Hosted solutions:

  • customized solutions
  • industry requirements
  • regulatory compliance
  • advanced services

Microsoft Online Services:

  • Meets broad sets of needs
  • Brand value

Neu ist, dass Microsoft direkt mit den Kunden einen Vertrag eingeht und nicht wie sonst üblich über Partner. Die Partner erhalten jedoch eine Umsatzbeteiligung. Ich bin gespannt, wie sich das Modell entwickelt, da eine Konkurrenzierung von bestehenden Services nicht von der Hand zu weisen ist.

Donnerstag, Juli 10, 2008

Microsoft WPC08: Der Fokus von Microsoft im nächsten Jahr

Kevin Turner, der Chief Operating Officer von Microsoft, bedankt sich für den ROI, den Return of Innovation, bei den Microsoft Partnern. Microsoft selbst investiert rund 7 Milliarden US$ in innovative Produkte. Über eine Milliarde PCs weltweit, die Hälfte davon Microsoft basiert. Täglich nutzt über eine Milliarde Menschen die Microsoft Produkte!

SPS ist das am schnellsten wachsende Produkt in der Geschichte von Microsoft - es wächst so schnell, dass zu wenig Kapazität für die Umsetzung der Projekte am Markt vorhanden ist!

Die 645 000 Partner sind die DNA von Microsoft. Was sind nun die Charakteristika der erfolgreichsten Microsoft Partner?

  • Helps customers realize business value
  • Deep expertise on Microsoft solutions
  • Tight partnership & engagement with local Microsoft sales team
  • Constantly challenges Microsoft to be better

Oder anders gesagt: Zähle darauf was der Kunde Dir sagt - und investiere dort, wo der Kunde hin will, nicht dort wo er heute ist.

Für das nächste Fiskaljahr hat sich Microsoft einige Ziele gesteckt:

  • Deploy Windows Vista - das Betriebssystem ist ready und kompatibel mit unzähligen Geräten
  • Drive Deployment - eigenes Know How aufbauen und die Kunden in ihren Businessprozessen unterstützen
  • Compete to Win - die Konkurrenz (Google, Apple, Lotus, Oracle, Linux, Cisco,…) schläft nicht, Microsoft hat klare Worte dazu gefunden und wird mit harten Bandagen um Kunden buhlen
  • Handling turbulent economic times - die Zeiten sind rau, diese gilt es zu überwinden

Microsoft WPC08: Question based selling

"Wer fragt, führt", sagt eine alte Managerweisheit. Was passiert wenn Dich jemand am Abend, nach einem langen Tag anruft, und etwas verkaufen will? Genau, der Gedanke "bitte verschone mich" schiesst blitzschnell durch den Kopf. Dabei ist es für den Verkäufer natürlich schwierig, mit jemanden der nichts über sich sagen will und das Gegenüber auf Armlänge entfernt hält eine produktive Diskussion zu führen.


Da hat er recht, der Thomas A. Freese! Seit 17 Jahren in Sales und Management tätig, die Sales Ziele sieben Jahre in Folge um mehr als 200% überschossen. Etwas musste er somit richtig machen, also entwickelte er das http://www.qbsresearch.com/ Verkaufskonzept.


Das erste Buch von Tom heisst "Secrets of Question based selling - How the most powerful tool in business can double your sales results". Es folgte "It only takes 1% to have a competitive edge in $ales - Top performers aren't a 100% better in any once area, they're better in hundreds of areas 1%". Der dritte Streich heisst "The new era of salesmanship - bringing the art of selling into the 21st century", und das vierte Buch hatte dann mit Verkaufen weniger zu tun, dafür mit dem wichtigsten Mittel des Verkäufers umso mehr, der zwischenmenschlichen Kommunikation - Titel: "The question based parent" ;-).


Das Handwerk des Verkaufens ist die eine Sache (Leads generieren, Opportunities qualifizieren, Abschlüsse machen,...) - die andere ist, wie sich der Verkäufer damit von der Konkurrenz abhebt. Was ist die Strategie, um jemanden dazu zu bewegen, etwas mit Dir zu teilen? Wenn der Kunde kein Bedürfnis hat kann der Verkäufer auch keinen Mehrwert bringen. Der klassische Verkaufsansatz ist es, die Lösung für das eine Problem anzuwenden. Tom's Ansatz: Auf Basis des offensichtlichen Problems des Kunden weitere Issues gemeinsam "entwickeln" und zum "trusted advisor" zu werden. Erfolg im Geschäft hat mit guten Beziehungen zu tun!


Es ist wichtig, eine gute (Verkaufs)Story zu haben. Die Frage ist, wie man die Leute dazu bringt, diese zu hören. Wenn ein Verkäufer eine Nachricht auf der Voicemail hinterlässt ist dir Rückrufrate michkrige 2-5%. Grund: Generische Voicemails mit altbekannten Buzzwords sind öde.


Wie macht man es besser? Die Leute reagieren dann auf Voicemails, wenn es eine Verpflichtung gibt (wenn der Chef eine Nachricht hinterlässt) oder sie neugierig gemacht wurden.


Hier ein Beispiel: Guten Tag, mein Name ist XY von der Firma Z. Ich hatte gestern eine Diskussion zum Thema 1 mit meinem Kollegen. Dabei kam ihr Name und der Issue sowieso auf. Deshalb wollte ich sie proaktiv anrufen, wir werden am Freitag eine Telefonkonferenz dazu haben und ich wäre um ihre Meinung dazu froh...

Mehr Artikel dazu gibt es hier.

Microsoft WPC 08: Story telling is selling!

Anekdoten schaffen Vertrauen! Diese müssen klare Details beinhalten und visuell erzählt werden - generelle Aussagen hinterlassen keinen bleibenden Eindruck.

Die Story soll auch sitzen ("War es nun Dienstag oder Mittwoch?" -> Who cares?!) und rasch zum Punkt kommen, der Kontext nicht zu umfangreich sein. Eine Anekdote muss in ein paar Minuten platziert sein und zur Situation passen.

Inhaltlich sollte das Problem, die Lösung und der Benefit in klaren, aktiven Worten adressiert werden. Ziel und Zweck des Ganzen ist es, dem Gegenüber in (guter) Erinnerung zu bleiben und die eigene Kompetenz im Sinne einer Geschichte aufzuzeigen.

Microsoft WPC08: Unified Communications - why you should go for it!

Die Unified Communications (UC) Thematik mittels Microsoft Produkten beschäftigt mich seit bald 1 1/2 Jahren intensiv. Deshalb war ich natürlich besonders gespannt, was auf diesem Feld bei Microsoft passiert.

Zuerst mal ein paar Zahlen und Fakten dazu. Grosse Wins im UC Umfeld sind Proctor & Gamble, Wachovia, Toshiba und Honeywell. Microsoft ist im Gartner Magic Quadrant der "Leader for UC" und "strong positive" für Exchange 2007. Der Office Communicator Server Umsatz wächst über 90% Jahr für Jahr.

Bei Microsoft Inhouse nutzen bereits über 30 000 Microsoft Mitarbeitende den OCS zur Kommunikation. Auch die Microsoft Partner haben bereits über 27 000 User mit OCS ausgestattet. Es gibt heute über 1500+ auf UC trainierte Partner und über 170+ auf Voice spezialisierte Partner. Der UC-Markt im Jahre 2010 wir auf 45.4 Millarden US$ eingeschätzt! Soviel dazu, UC ist definitiv ein wichtiger Markt für Microsoft und wird die Telco Welt aufrütteln. Mehr unter http://partner.microsoft.com/UCNow

Warum legt Microsoft so viel Gewicht auf eine Unified Communications Plattform? Das wird ersichtlich wenn wir uns die Pain points der Kunden anschauen.

  • Communication Overload
  • Globally distributed customers and teams
  • High cost of communications
  • Disconnected communications systems

Die Plattform baut auf Active Directory, Exchange und Office Communications Server auf. Damit werden die Bereiche Identity, E-Mail, Calendar, Unified Messaging etc. abgedeckt.

Dies ermöglicht die One-to-One Contextual Collaboration zwischen Personen (steiger Produktivität), die Machine-to-Person Kommunikation (vermindert die Latenzzeit in Business Prozessen) und die Person-to-Maschine Kommunikation (erweitert die Reichweiter der Applikation).


Damit verfolgt Microsoft im Bereich UC folgende Ziele:

  • Innovative Phones und Devices
  • Interoperable Applikationen
  • Open Communications Software Platform
  • Industry Standard Hardware

Wo liegt nun für die Microsoft Partner das Geschäft?

  • Ready the infrastructure (Active Directory, Windows Server)
    Upgrade the Communication Base (Exchange, Migration from e.g. Lotus, Deploy Instant Messaging and Presence)
  • Integrate Voice (Integrate VoIP, deploy conferencing services, competitive voice integration)
  • Develop UC solution (Communication enabled business processes, Messaging security & management solutions, vertical & mobile solutions)

Das Thema UC ist relativ frisch, und dankbar wurden die "Lessons Learned" der brasilianischen Firma 2S aufgenommen.

Fact: The world is going towards UC

  • Traditional phone communication and voice is old fashioned
  • We can make money with UC on our solutions portfolio
  • Exchange UM and OCS are great tools for new sales
  • But: get used to voice terms and technologies
  • Invest to migrate your own environment first and gain experience
  • Get your team trained
  • Be careful to focus on productive POCs with Microsoft Team
  • Many new opportunities follow UC: Migration, redundancy, SCOM, remote management, billing, legacy applications, integration, presence everywhere, mobile phones

Einige der Erfahrungen haben wir in unserem UC-Projekt auch gemacht, doch dazu ein andermal mehr.

Microsoft WPC08: Die Vision

"Create experiences that combine the magic of software with the power of internet services across a world of devices."

For ein paar Jahren hiess die Devise "anywhere, anytime, any device" - looks like we got there, he?

Microsoft WPC08: Die Evolution der Microsoft Partner Community - damit der Rubel rollt

Der zweite Tag der Microsoft Partner Conference in Houston startete lautstark mit der EB Fraley Band, ein musikalischer Auftakt der sich sehen lässt.

Danach zeigte Allison Watson, welche bei Microsoft für die Partner Organisation verantwortlich ist, wie die Evolution des Partner Ökosystems aussehen soll.

Die Kernbotschaften:

  • People ready business (customer decisions, go to market of partners, Microsoft go to market)
  • Recognize differentiated performance (technical and business depth, customer satisfaction, business investments)
  • Drive growth and profitability with (new) tools provided
  • Evolve with Software + Services in the 9.4 Billion$ Market
  • Evolving Business in the areas Hosting, Selling & Influencing, Consulting Services / System Integration, Website Development und Application Development

Viele Buzzwords auf ein Mal, schauen wir mal wie sich das entwickelt.

Dienstag, Juli 08, 2008

Microsoft WPC08: Neues aus den Microsoft Laboratorien

Bereits letztes Jahr hat Microsoft ihre Neuerungen vorgestellt, hier ein paar Quick Links der diesjährigen Demonstrationen:
  • Top! www.worldwidetelescope.org - Erkunde das Universum, mit geführten Tours.
  • Location based Services, natürlich basierend auf Windows Mobile, verbunden mit "casual gaming" haben Zukunft. Hier ein Szenario: Auf dem Handy wird an einem Spiel teilgenommen, der Gewinner kann seinen Preis in einem der nahegelegenen Geschäfte abholen. Die möglichen Geschäfte werden auf der Karte dargestellt mit den Kontaktdaten. Mittels GPS oder auch der lokalen Handy Antennen wir der Gewinner dann mit Schritt für Schritt Karten dahin gelotst.
  • Microsoft Robotics, ein weiteres Betätigungsfeld der Geeks.
  • Coole Tools, programmiert mit der Windows Presentation Foundation. Im Unterschied zur aufs Web ausgerichteten Silverlight Technologie wir hier primär Web der Desktop adressiert.

Microsoft WPC08: Business Produktivitätsschub - Top 5 Bets

Referat "Realizing the power of Business Productivity Infrastructure" von Chris Capossela.

Die "Top five bets" für einen Produktivitätsschub im Business Umfeld:

  1. Enterprise Search steht im Mittelpunkt, MOSS 2007 (Sharepoint) ist ein grosser Schritt in diese Richtung. Auch aus ökonomischer Warte ist das attraktiv.
  2. Unified Communications ist die Transformation der Kommunikation und DAS grosse Ding in aller Munde. Der Markt für 2010 wird aus Sicht Microsoft mit 45.4 Milliarden US$ bewertet (7.8 Conferencing, 14.3 Messaging, EIM 0.8, Unified Messaging 0.765, Voice 21.7). Es sind heute bereits 165 auf Voice spezialisierte Partner sind an Bord. Ausserdem können Microsoft Partner neu die Kompetenz "Unified Communications" erhalten, was gerade announct wurde!
  3. Business Intelligence ist ein 57 Millarden $ Markt weltweit im Jahre 2008! Die dafür eingesetzten Produkte sind Microsoft Office, der Office Performance Point Server 2007, Office Share Point Server 2007 sowie der SQL Server). Auch hier gibt es eine neue Microsoft Kompetenz von Microsoft.
  4. Microsoft Online Services - simples Konzept, Microsoft Produkte werden durch Microsoft betrieben und als Service zur Verfügung gestellt. Microsoft Partner können darauf basierend Services aufbauen und weiter vertreiben. Damit wird die Reichweite erhöht, mehr Umsatz gemacht, und die Geschwindigkeit des Provisioning für neue Services erhöht! Aktuell verfügbare Online-Produkte sind: Exchange Online, Sharepoint Online, Office Communications Online, Office Live Meeting, Microsoft Dynamics CRM Online.
  5. Ausserdem promotet Microsoft ihr "Deployment Partner Services Programm", mehr Details unter http://www.microsoftdps.com/ (verfügbar für Office 2007 und Sharepoint, in Zukunft auch Exchange und Business Value Planning Services).

Microsoft WPC08: So funktioniert die Microsoft Produktschmiede

World-class sales culture, was für ein Wort. Microsoft verkauft bekanntlich nicht direkt an die Endkunden, sondern immer über seine zig Tausend Partner. Nichtsdestotrotz, Microsoft muss auch verkaufen und seine Partner von ihren Produkten überzeugen. World-class sales culture bedeutet deshalb bei Microsoft:
  • Kunden zentriert
  • Lösungen liefern die Mehrwert für das Business schaffen
  • Das Partner Ökosystem soll optimiert werden
  • Fokus auf Talente
  • Sales Helden und Leader

Die Entwicklung von neuen Produkten startet mit der Entwicklung einer Software oder der Akquisition einer Firma. Dann kommt die Phase "Incubation", wo der rohe Diamant geschliffen wird, bevor das Produkt an einen anderen Geschäftsbereich (sog. "Category Sales") weitergeht. Wenn der Dampfer genug Fahrt aufnimmt und das Produkt ein bestimmtes Marktvolumen bringt, wird es in die Elite der "Core Produkte" aufgenommen (wie zum Beispiel Windows).

Microsoft Partner sollten somit nicht nur die grossen Produkte einsetzen, sondern die neu entstehenden Produkte prüfen und wo sinnvoll Anstrengungen unternehmen, um vor der grossen Masse die dafür notwendigen Skills aufzubauen.

USA 2008 - Houston: die Irrungen und Wirrungen eines GPS Geräts, aber was ich suchte fand ich anyway

Der nächste Morgen war bereits Mittag. Um 11 Uhr kroch ich auf und rief die Rezeption an, ob ich mein Zimmer etwas länger behalten konnte. Leider war da nichts zu machen, und Punkt 12 Uhr gab ich frisch geduscht mein Zimmer ab.

Ich lungerte noch mit dem Laptop an der Rezeption herum, um interessante Orte in der Umgebung zu finden. Mein Entscheid viel auf den riesigen Flohmarkt „Traders Village“, den ich ansteuerte. Leider wussten weder mein GPS Gerät noch die Anwohner, wo denn dieser zu finden sei… Mein GPS Gerät hatte aber einen weiteren Flohmarkt im Angebot, doch nachdem ich laut Gerät das Ziel erreicht hatte war auch da nichts zu finden! Ich irrte durch Houston, und es schien als sollte das nicht mein Tag sein.

Doch das täuschte. Als ich durch die Strassen kurvte fand ich in einem Hinterhof einen mexikanischen Kleidermarkt, wo ich unter Zuhilfenahme meiner Spanischkenntnisse ein Hemd für 3$ und eine Lederbrieftasche für 8$ ersteigerte. Eigentlich wollte ich auch noch ein paar coole CDs kaufen, doch 5$ für eine Kopie mit handgeschriebener Hülle fand ich dann doch frech und liess es bleiben. Aber eine Szene machen wollte ich auch nicht...

Es gab auch geil gepimpte Fahrräder zu kaufen.

Beim Einkaufen in den nahe gelegenen Geschäften hatte ich bereits festgestellt, dass ich der einzige „Gringo“ war, und mein Auto auch in den Top 10 vor Ort rangierte. Etwas später traf ich bei „Homedepot“ auf die (illegalen) Mexikaner, die in der Nähe des Eingangs auf ihre Kundschaft lauerten, um für eine Handvoll Dollar das Haus zu streichen oder das „Deck“ auf Vordermann zu bringen.

Die Werbung „Feed 4 for 10$“ in einem (mexikanischen) Einkaufszentrum war starker Tobak oben drauf. USA, das Land wo Milch und Honig fliesst? Wohl eher nicht.

Eine Rasur war noch fällig, und statt das selbst zu machen wollte ich mich in professionelle Hände begeben. Für 2 Dollar in einem asiatischen Coiffeur Salon versuchte man, mir den Bart mit der Domteuse stutzen. Gebracht hat's nicht viel, aber lustig wars.

Eingekauft hatte ich genug, und ich machte mich auf, das Auto zurück zu geben und ins Hotel für die nächsten paar Tage der „Microsoft Worldwide Partner Conference“ einzuchecken. Ich wollte das Auto bei einer Station in der Nähe meines Hotels abgeben, doch beim guten Vorsatz blieb es.

Es war unmöglich, die „Dollar Rent a Car“ Station zu finden, mein GPS lotste mich wieder ins Nirvana. Nach einigen gescheiterten Durchfrageversuchen fuhr ich entnervt an den George Bush International Airport, wo ich das Auto erhalten hatte. Endlich im Hotel bezog ich mein Zimmer und beschloss, noch ein bisschen die Erlebnisse der letzten Tage nieder zu schreiben – here we go!

USA 2008 - Houston: „Willie Nelson Picnic“ rocks – Die alten Herren geben sich die Ehre

Ray Price gab sich die Ehre. Der 82 Jährige sah nicht viel älter als 60ig aus und beeindruckte mit seinen alten Klassikern, zum Teil aus den Fünfzigern, und einer erstaunlichen Stimme - Hut ab dafür.

Willie Nelson liess sich Zeit. Gegen 21 Uhr konnte man dann nicht nur sein Porträt auf T-Shirts für 35 $ kaufen (X-Large plus 5$), sondern den Meister in Aktion erleben. Mit einer Truppe von jungen Musikern erinnerte das Ganze an eine Jam Session, was auch seinen Reiz hatte. Ich genoss die Party und wartete auf den Hit „Luckenbach Texas“, doch dieser stellte sich nicht innert nützlicher Frist ein.

Da ich fast 48 Stunden auf den Beinen war verlangte mein Geist und Körper nach einem entspannenden Ruhelager und ich machte mich gegen 23 Uhr auf den Weg ins Hotel. Bevor ich „Ciao mitenand“ sagen konnte war ich auch schon im Reich der Träume angekommen.

USA 2008 - Houston: „Willie Nelson Picnic“ rocks – Vom "schlafenden Rad" zu den "einsamen Jungs"

Soviel vorneweg: eine geballte Ladung an Country Musik prallte auf mich ein, und es war ein gelungener Anlass. Über Umwege hatte ich mir bereits in der Schweiz ein Ticket gesichert und konnte keine 10 Meter von der Bühne entfernt das Spektakel geniessen.

Willie Nelson's 5th of July Picnic 2008-07-05

Um halb zwei Uhr Nachmittags ging es los, mit „Asleep at the wheel“. Die Combo heizte der Menge mit Klassikern ein. „Die anderen Staaten sind nett, aber Texas (the lone star state) ist Heimat!“ – die Menge genoss das Bauchpinseln, und auch der einsetzende Wolkenbruch verscheuchte nur wenige der Anwesenden.

Danach gab sich Willie Ray Hubbard die Ehre, mit seinem 15 jährigen Sohn der definitiv weiss wie man mit einer Gitarre umgeht. Billie Joe Shaver baute auf seinen Erfolgen auf und drückte beim Publikum den richtigen Knopf.

Mein Held des Tages war David Allan Coe (es gibt auch Leute, die sich mit seinem Konerfei tätowieren lassen). Auf den Song „Copenhagen“ mussten wir verzichten, aber er mit seinen 68 Lenzen und seine Frau gaben Vollgas, viele der anderen Hits anzustimmen.


Danach brachten die rockigen Brüder, genannt „Los Lonley Boys“, die ganze Familie mit auf die Bühne. Die Kids rauften sich dann um die Spielsachen während die „Grossen“ Gas gaben. Der Gitarrist schleuderte mehr als eine Handvoll Gitarren Clips in die kreischende Menge, der Drummer folgte mit seinen Sticks und auch ein verschwitztes Stirnband fand seinen neuen Besitzer…

USA 2008 - Houston: „Rednecks“, Tattoos und Krebsvorsorge

Das „Willie Nelson Picnic“ hatte einiges zu bieten für einen Country Musik Fan wie mich. Die Hitze war mörderisch, jeder Luftzug ein Geschenk.

Das Volk war bunt gemischt, Patrioten mit US Flaggen, Latinos, vom Leben Gebeutelte und Gesegnete, Familien, Alt-Hippies, Paris Hilton und Nicole Richie Verschnitte – und ich mittendrin.

Die Leute heissen nicht umsonst „Rednecks“, Sonnenbrand gehört hier wohl zum guten Ton. Die Mehrheit war darauf aus nach dem „4th of July“ Weekend mit einem roten Kopf zur Arbeit zu erscheinen… Rot - röter – redneck ;-).

4th of July Weekend? Am 4. Juli 1776 wurde die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verabschiedet. Damit lösten sich die nordamerikanischen Kolonien von England. Dieser Tag wird also als Geburtstag der Vereinigten Staaten als freie und unabhängige Nation gefeiert.

Übrigens, wer lachen will wird Bill Engvall‘s „here’s your sign“ Sketche lieben – I do! Mindestens so gut ist Jeff Foxworthy’s „You might be a redneck“. Kultcharakter hat Ron White mit seiner "Drunk in public" Story. Damit wären die "Blue Collar"Acts alle aufgeführt, ausser Larry the "Git-R-Done" Cable Guy. Aber der ist auch nicht so lustig wie die anderen.



Auf Hawaii waren Tattoos allgegenwärtig, und auch in Texas gab es einiges zu sehen. Wer würde sich bei uns die Automarke „Ford“ und einen Totenkopf mit zwei Kolben anstelle der Knochen tätowieren lassen? Apropos Körperkult: das Männerklo war der meistbesuchte Ort der Veranstaltung, you know what I mean… Einer kam dort barfuss angetanzt, wusch sich aber danach wenigstens die Hände...

Interessant waren auch Kleidungsstücke mit der Aufschrift „I love rehab“, „Play in the dirt“ oder „If you don’t like it here, leave it!“… Oder die aparte Blondine vor mir, mit ihrem 300 Pfund Manno, die während der Show die Bürste rausholte und sich die Haare kämmte.

Zugegen waren auch Illusionisten, die auf ein besseres Leben warten – und solche, die ihre Illusionen längst fallen gelassen haben und deswegen Bud um Bud w(e)iser werden. Die Leuchttafel „Drive – Drunk – Jail“ scheint nicht zu beeindrucken.

Das Publikum wedelt sich mit 100.3 KILT Country Radio Fächern warme Luft zu, ich konnte meinem Vordermann auch so ein Teil abluchsen (zum Glück). Ein Security scheuchte zwei ältere Damen von den Sitzplätzen zur offiziellen Tanzzone rüber, was das Publikum mit einem „Buuuuh“ quittierte. Der Security nahm’s gelassen und verneigte sich vor der Menge.

Schon in New York und auch auf Hawaii hatte ich die Zeitgenossen bemerkt, die das Handy auf Lautsprecher Modus geschaltet haben und die ganze Umwelt teilhaben lassen an ihrem Gespräch. Das war hier nicht anders, vermutlich geht es dabei darum, den Tumoren im Kopf vorzubeugen. Ich würde an dieser Stelle mal eine Sonnencreme als Alternative zur Krebsvorsorge ins Gespräch bringen.

USA 2008 - Houston: Welcome in the lone star state called "Texas"!

Der Flug von Honolulu nach Houston war gemütlich, leider schaffe ich es nicht im Flugzeug zu schlafen. Andreas Altmann, Schreiberling mit Klasse, half mir dabei, auf dem Flug über den Pazifik eine Reise durch gelobte Land anzutreten.

„Im Land der Freien – Mit dem Greyhound durch die USA“ heisst die Lektüre (Leseprobe hier). Auch sein Buch „Weit weg vom Rest der Welt“ ist mir auf dieser Reise schon zum Opfer gefallen, und „Getrieben“ wird folgen. Zügig, ohne Schönfärberei und Lamentieren, bereichernd und berauschend, führt der Autor seine Erlebnisse und Erkenntnisse auf und aus.

Ankunft in Houston am George Bush Airport um 7:45 Uhr morgens. Mein Sitznachbar und ich machen uns auf den Weg ans Rollband, um unsere Koffer in Empfang zu nehmen. Das geht einigermassen zackig, und ich nehme meinen Dodge in Empfang und brause los Richtung Sam Houston Race Park.

Das ist einfacher gesagt als getan, mein mitgebrachtes GPS Gerät mit der 2 Jahre alten Karte fand den Ort nicht. Nach einigem Rumkurven hat man sich meiner erbarmt und ich traf im „Best Western Sam Houston Inn & Suites“ ein. Es war kurz vor 10 Uhr, und mein Zimmer bereits bezugsbereit um mich frisch zu machen sowie Kamera und Laptop mit Saft zu versorgen.



In der Nähe des Hotels erwartete mich das „Willie Nelson 5th of July Picnic“. Was nach Familienplausch tönt ist ein ausgewachsenes Country Festival. Der Fussmarsch vom Hotel zum Park wäre nicht wirklich weit, aber das Gelände schlecht begehbar. Mein Dodge und ich fuhren also die paar Minuten und waren gegen 12 Uhr bei den Ersten, die Einlass begehrten.

Beim Anstehen in der Schlange kam das Gerücht auf, dass Merle Haggard krank sein. Merle, ein alter Country Veteran, erschien auch nicht auf dem offiziellen Programmzettel. Schade, beim nächsten Mal vielleicht.


Kameras waren nicht erlaubt. Sch..., was nun? Ich hatte keine Lust, meine ins Auto zu bringen und dann die hunderte Meter lange Schlange wieder vorne zu beginnen und steckte sie deshalb unter den Hut. Einige der Leute vor mir mussten ihre Kopfbedeckung heben, ich lenkte die Security Dame mit meinem sonstigen Gepäck ab (alter Zaubertrick ;-) ) und konnte mit etwas Glück und Herzklopfen passieren.

Montag, Juli 07, 2008

USA 2008 - Hawaii: Verhaltensregeln über dem Regenbogen

Mit diesen Regeln kommt jeder auf Hawaii über die Runden ;-).


Keep in mind: no rain = no rainbow.

Und das wäre schade, denn dann müssten wir auf die lokale Version von „Over the rainbow“ von IZ, verzichten - und diese ist meisterhaft.


USA 2008 – Hawaii: Goodbye Maui!

Unser letzter Tag in Maui sollte ganz im Zeichen der Erholung stehen, und wir machten uns nicht schlecht. Lange schlafen, genüsslich Frühstück bruzzeln, ein bisschen an die Beach liegen, kurze Fahrt ins belebte Lahaina, dort Bummeln, Kino („Wanted“ mit Angelina Jolie, ein unterhaltsamer Blockbuster mit einiges an Action und weniger an Story) und einem romantischen italienischen Essen an der Beach.


Mit Verspätung fuhren wir am nächsten Morgen vom Hotel los, nicht ohne noch mit dem Manager ein Schwätzchen zu halten und zu versprechen, beim nächsten Besuch wieder im „Napili Beach Surf Resort“ in Maui abzusteigen - eine wirklich gute Adresse, wo man noch mit Barem anstatt Kreditkarte bezahlt.

Der Weg zum Flughafen kannte ich inzwischen, und wir kamen zügig voran. Nichtsdestotrotz war die Spatzig bis das Flugzeug die Insel verlassen sollte gar gering. Ich lud meine Freundin mit dem ganzen Baggage am Flughafen aus, wo sich ein „Porter“ ihrer und unserer Sachen annahm. „Don’t worry, drop the car and when you come back here everything is done.”, verabschiedete mich der Junge.

Ein wahres Wort, als ich nach der Rückgabe des Mietwagens mit dem Bus zurück kam war alles eingecheckt (ohne das Gewicht zu wiegen, wieder mal Schwein gehabt da wir mehr als geplant eingekauft hatten) und die Tickets für unsere Anschlussflüge auch bereits ausgestellt. Wir flogen dann von Kahului (Maui) nach Honolulu (Oahu), wo wir ein paar Stunden Aufenthalt hatten.

Mein Flug nach Houston ging eine Stunde früher als der meiner Liebsten nach New York, und dass Abschiede am Arsch der Welt „bittersweet“ sind, können wir nun beide bezeugen.


USA 2008 – Hawaii: Road to Hana und Sunset am Haleakala Krater

Zum Maui Pflichtprogramm gehört es, die "Road to Hana" zu fahren, eine Strasse mit hunderten Kurven, einspurigen Brücken und rasanten Einheimischen - das zu meistern ist dann die Kür, nicht umsonst gibt es im Touristenshop T-Shirts mit der Aufschrift "I survived the road to Hana" zu kaufen.




Auf halber Strecke kamen wir an dem "Garden of Eden" vorbei, den wir genauer unter die Lupe nahmen.


Ansonsten empfand ich die Fahrt eher weniger spektakulär, und irgendwann mittendrin kehrten wir um. Ziel: die Sonne auf dem grössten Krater der Welt mit dem Umfang von Manhattan, dem Haleakala, untergehen zu sehen.
Hawaii - Maui - Road to Hana 2008-07-03


Zwischenstopp machten wir in einem mexikanischen Restaurant und fuhren nach einer deftigen Stärkung auf den Krater.

Nebst uns hatten sich natürlich noch weitere Interessierte eingefunden, und das Schauspiel das sich uns auf 3055 Metern über Meer bot erhält in meiner persönlichen Top Ten Liste einen der vorderen Plätze.


Als die Sonne verschwunden war färbte sich der Himmel zum Abschied leuchtend rot, bevor die Sterne ihr Stelldichein gaben. Neben dem Observatorium auf dem Krater sassen wir im Auto und guckten weit hinein ins Universum.

Mittwoch, Juli 02, 2008

USA 2008 – Hawaii: Unsere To Do Liste für Maui

Unsere Ferienplanung war ad-hoc, und so hatten wir bis zum Abflug von Big Island nach Maui noch nicht allzu viele Pläne. Meine Freundin hatte sich vor den Ferien glücklicherweise schon etwas mehr Gedanken als ich gemacht.



Nach einer weiteren Konsultation der Reiseführer kristallisierte sich der Plan für letzten paar Tage heraus:

- Sunset oder Sunrise auf dem Haleakala Krater
- Road to Hana
- und dann: Relaxen an der Beach

Wir wollten unsere Zelte in Napili aufschlagen und fuhren gemütlich in den Ort.


Dort liefen wir aufs Geratewohl ins erste Hotel – das Zimmer sah ansprechend aus, aber 1020 Dollar (pro Nacht!) plus Taxes war dann ein bitzeli mehr als unser Budget vorsah. Beim zweiten Versuch landeten wir in einer „Time Sharing“ Anlage. Der Portier zwinkerte mir zu „We don’t rent rooms, ours are *free*.“ Er gab uns aber den Hinweis, nach dem Special im „Mauian“ Hotel nebenan zu fragen, und in der Tat hatten wir Glück und landeten dort.

Die Anlage war ansprechend, ein Teil davon gerade neu renoviert und mit direktem Strandzugang, und auch die Flora hatte einiges zu bieten.



Was man denn hier im Ort machen könne, wollte ich wissen. Die Antwort war, bezogen auf die bescheidenen Attraktionen und die daraus resultierenden Alternativen, eindeutig zweideutig ;-).

Dienstag, Juli 01, 2008

USA 2008 – Hawaii: Relaxen und Lachen

Wir fuhren los von Kona Richtung Hilo, wo wir noch eine Nacht im „Hilo Seaside Hotel“ gebucht hatten. Am späten Nachmittag kamen wir an, und als ich die Unterlagen für den Weiterflug nach Maui prüfte stellte ich fest, dass wir gar nicht am Samstag morgen abflogen, sondern erst am Sonntag!

Howdie, einen Tag „gewonnen“, den wir mit Relaxen geniessen wollten. Doch dieses Hotel war nicht wirklich der geeignete Ort dazu, und wir konnten das Zimmer mit etwas Glück stornieren und sind dann ins neu renovierte Naniloa Volcanoes Resort eingezogen.


Abends gab es lokale Hulatänze bei Uncle Billy's Fish and Steak Restaurant (nicht Showtänze von jungen Girls wie man es aus dem TV kennt, sondern die traditionellen Riten der älteren Semester - Mann und Frau - die ihre Kunst andachtsvoll zu Livemusik vortrugen).

Am Nachmittag war Kino angesagt:

  • Zuerst haben wir uns den neuen Disney-Streifen „WALL-E“ reingezogen. Fazit: lustig, Kinderfilm halt mit wenig ganzen Sätzen, primär blechernes Liebesgeflüster der Roboter, welches sich aus „Eva“ und „WALL-E“ in allen Tonlagen zusammen setzt.
  • Danach kam „You don't mess with the Zohan“ mit Adam Sandler an die Reihe. Sehr lustig, wir waren nur zu viert im Kino und haben gebrüllt ob der political incorrectness und dem Fäkalhumor.
  • Den Film "The Love Guru" mit Mike Myers heben wir uns für später auf, und der geneigte Leser merkt: schwere Filmkost hat bei uns in den Ferien keinen Platz.

In der Mall gab es auch sonst das eine oder andere zum Schmunzeln.




Abends: Packen. Essen. Schlafen.

Schlafen? Versuchen Einzuschlafen - Schäfchen zählen - Lärm ausblenden - neuer Versuch einzuschlafen – der feiernden Hochzeitsgesellschaft alles Gute wünschen – Mitfeiern? - den Flug am frühen Morgen nach Maui erwarten - ganz frühes Frühstück in Ken’s House of Pancakes - Einchecken - Ankunft in Maui knapp nach 9 Uhr - ...und weiter geht's!