Freitag, Mai 04, 2007

Pandora ist tot, es lebe...

Grummel, mein Lieblings Online Musik-nach-meinem-Geschmack Tool begrüsst mich mit...

"Dear Pandora Visitor, We are deeply, deeply sorry to say that due to licensing constraints, we can no longer allow access to Pandora for most listeners located outside of the U.S. ... We believe that you are in Switzerland. " Ertappt.


Nun denn, zum Glück sind die Alternativen zum Online Musikhören vorhanden, wie bspw. www.last.fm und die anderen, die ich hier bereits zusammengestellt habe.

Donnerstag, Mai 03, 2007

Mit dem iPod Bern entdecken

Bern Tourismus geht neue Wege und führt die Touristen nun mit IPods durch die Gassen und Winkel unserer schönen Stadt.
Mhm, muss ich mir unbedingt auch in Bälde zu Gemüte führen - für "echte" Berner ist's im Mai gratis, für Touristen 18.- (6h), resp. 25.- (24 h)!
Details hier bei espace oder beim Blick.

Weniger Arbeit, mehr Erfolg - so geht's (to be confirmed)


Der Imgriff Blog greift das neue Buch "The 4-hour workweek" von Tim Ferris auf. Cleveres Kerlchen, hat das Pareto Prinzip (80%/20% Regel) und auch das Parkinson'sche Gesetz (zu verrichtende Arbeit braucht immer die Zeit die vorgegeben ist) auf sein Business angewandt. Nun hat er die Zeit, zu tun was er schon immer wollte (Tango tanzen, Kampfsport, Buch schreiben,...).
Take aways sind:
- Arbeite bewusst weniger - und mache mehr, was Du willst
- Gönne Dir weniger Information und dadurch weniger Ablenkung
- Lagere wo möglich und sinnvoll Arbeiten aus oder delegiere diese (neudeutsch "Outsourcen")
-> Mehr praxisorientierte Tipps hat Brian Oberkirch auf Lager
Wer mehr wissen will besuche den Blog von Tim Ferris, seinen Artikel im Fortune Small Business Magazine (ab Seite 47) oder den Podcast von der SXSW Conference - oder bestelle ganz einfach sein Buch bei Amazon.

Mittwoch, Mai 02, 2007

Nun macht die Maus ihrem Namen alle Ehre - zwar flauschig, aber beim Ergonomietest durchgefallen

Mhm, interessanter Ansatz, bei der Ergonomie sehe ich doch noch gewaltiges Potential... Wer die ganze "Bauanleitung" will klicke hier.

Montag, April 30, 2007

Netzwerken mit XING - so geht's!

Am 27. April ist „XING – Das Buch“ im Heise-Verlag erschienen. Der Leitfaden richtet sich an alle XING-Mitglieder und Interessierte, die XING besser kennenlernen und das Maximum aus Plattform und Funktionen herausholen wollen.
Ab sofort ist das Gemeinschaftsprojekt von XING und Heise im Buchhandel oder online erhältlich. Eine digitale Leseprobe von 16 Seiten gibt es hier als pdf.

Freitag, April 27, 2007

Web 2.0 Forum - there is room for participation

"Das neu entwickelte User-Forum, web2forum.de, ist der deutschsprachige Treffpunkt für Inhalte und Personen aus den Bereichen internationale Netzwerke und Communities im Web 2.0. Beim nicht-kommerziellen, werbefreien web2forum.de findet der User Hilfestellungen, Diskussionsmöglichkeiten und vor allem Antworten aus der Praxis für die Praxis."
(Quellen: http://www.web2forum.de/ bzw. http://www.presseportal.ch/de/story.htx?nr=100530803)
Die Partizipation am Web 2.0 befindet sich im Promillebereich, was sich auch hier wiederspiegelt, aktuell: 26 registrierte Benutzer, 111 Beiträge - nicht gerade der Brüller, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Mittwoch, April 25, 2007

Social Networking oder warum das nichts mit Filz zu tun hat

Strukturiertes Networking à la http://www.xing.com/ (ehemals OpenBC) und http://www.linkedin.com/ wird immer noch mit dem Schimpfwort "Filz" in Verbindung gebracht. Meine Sicht der Dinge:

  • Für mich gehen Arbeit, Freunde, Freizeit und Kollegen Hand in Hand, klare Grenzen gibt es da längst nicht mehr. Wenn ich mit gute Erfahrungen mit einer Person/Firma gemacht habe werde ich beim nächsten mal wieder darauf zurück greifen, wie sagt man so schön "never change a winning team". Und das soll nun Filz sein?
  • Ich mag Menschen und interessiere mich für ihre Ansichten, Geschichten und Pläne. Man trifft sich auf dem Weg, kann gegenseitig voneinader lernen und wünscht sich an der nächsten Kreuzung alles Gute - und kommt vielleicht schon bald mal wieder in Kontakt.

Online Communities wie www.xing.com und www.linkedin.com helfen dabei, sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren - oder zumindest bei Bedarf auf die aktuellen Kontaktinformationen zugreifen zu können und zu sehen, was der Kollege nun macht. Ich habe auf diesem Weg alte Kollegen aufgespürt und Bekanntschaften ausgebaut, Jobangebote erhalten und neue Projekte gestartet.

Wer will wird bei Änderungen in der beruflichen Position eines Kollegen informiert oder erhält an dessen Geburtstag einen Reminder. Dazu gehört natürlich auch der Austausch zu bestimmten Themengebieten innerhalb der (Fach)Community, welcher über Foren odere direkte Nachrichten erfolgen kann. Wenn ich Meetings mit neuen Kunden oder Geschäftspartnern habe bereite ich mich nicht nur fachlich vor, sondern schaue auch kurz ob mein Gegenüber auf einer solchen Plattform präsent ist.

Vor einigen Tagen habe ich nebst meinem OpenBC Profil auch mein LinkedIn Profil auf Vordermann gebracht und Kontakte aus meinem Adressbuch hinzugefügt. Dabei habe ich wieder mit vielen Kollegen Neuigkeiten ausgetauscht, über die "alten Zeiten" philosophiert, gemailt, telefoniert, zum Kaffee oder Lunch abgemacht.

Es setzt sich also durch was einen Mehrwert generiert - auf LinkedIn sind mehr Leute registriert als in Schweden leben, sprich über 10 Millionen, und auf XING sind gerade jetzt mit 16 549 mehr Leute online als Swisscom Mitarbeitende in der Schweiz hat. Und wann treffe ich Dich dort an, geschätzter Leser ;-)?


About Linked In:

  • Find potential clients, service providers, subject experts, and partners who come recommended
  • Be found for business opportunities
  • Search for great jobs
  • Discover inside connections that can help you land jobs and close deals
  • Post and distribute job listings
  • Find high-quality passive candidates
  • Get introduced to other professionals through the people you know

About XING:

  • Entscheidungsträger und Experten schnell finden
  • Ansprechpartner in Tausenden von Unternehmen erreichen
  • Die Kontakte Ihrer Kontakte entdecken
  • Sich in einem professionellen Umfeld präsentieren
  • Neue Vertriebswege erschliessen
  • Ehemalige Kollegen und Kommilitonen finden
  • Selbst gefunden werden
  • Ihr Netzwerk ausbauen und pflegen

Montag, April 23, 2007

Kunde von Cablecom - Drama in mehreren Akten

Nette Erfahrungen mit Cablecom, die Historie als 1. Akt:

  • Meine bald 90 jährige Grossmutter hat bei einem Haustürvertreter von Cablecom einen Vertrag für einen Digital Phone Anschluss unterzeichnet.
  • Diesen Vertrag hat sie mit der Rücksendung der dazugehörigen Geräte per Einschreiben wieder gekündigt, die 7 tägige Kündigungsfrist wurde eingehalten.
  • Trotz Rücktritt erfolgte die Umschaltung des Anschlusses, und meine Grossmutter war tagelang telefonisch nicht erreichbar. ***
  • Nach Erhalt der Rechnungen und brieflicher Intervention letzte Woche die Antwort der Cablecom: "Wie wir Ihnen bereits mehrmals schriftlich und telefonisch mitgeteilt haben, müssen Sie die Mindestvertragsdauer von einem Jahr einhalten." Ja aber hallo, wo ist denn da die rechtliche Grundlage dafür?!
  • Am Sonntag versucht anzurufen, durch mehre Menus durchgehangelt ("Wählen Sie 5 für Produkt XY ...") um dann die lapidare Nachricht erhalten, dass das Telefon nur Mo-Fr besetzt ist. Danke auch, Update folgt!

Lieber Rudolf Fischer, ich hoffe das gibt nicht nur mir zu denken - scheinbar bin ich auch nicht der einzige der im letzten Monat Potential im Kundendienst ausmacht, und wenn das so weiter geht bleibt ihr wohl noch eine Zeit lang die “unbeliebteste Firma”.


*** Diese Story hat schon meine ganze Familie auf Trab gehalten, mit freundlicher Genehmigung hier ein paar Auszüge unseres E-Mail Verkehrs bei der Suche nach einer Alternativlösung bis das Telefon wieder funktioniert - in berndeutsch notabene (lässt sich auch besser fluchen als auf "hauchdeutsch" ;-)):

"itz hei mer sis alte natel usgrabe, ufglade, i bi uf bärn, has montiert, 1 schtung lang erklärt u gseit wenn sis nid ghöri, (seit si) söll si eifach mir am abe alüte das alls ok isch. was tuet ds grosi?????????????? es chunnt irgend so e latschi u erklärt em grosi (was isch das überhoupt für eine) das sig tüür, sie söll das abschtelle, u ds grosi, o wunder, dänkt nid a mi wo üs sorge mache, nei... "

"i ha nid gseit si söll schtundelang telefoniere, sondern si söll eifach säge alls paletti.. ds grosi schtellt di chischte ab, i versueche e schtung lang adslüte, es chunnt d schprächplatte, i verschtah d wält nid, lüte nach ere schtung wo ig fasch e vogel überchume dr S. a, u die seit, ds grosi heig ihre uf ds band gredt, u gseit, si schtell das züg ab, das sig ds tüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüür, heig dä (huere aff) gseit. punkt. megageil das ganze. abrege."

Sonntag, April 22, 2007

Newsfeeds als E-Mail - die Top 6 Tools

Newsfeeds sind aus dem Weballtag nicht mehr wegzudenken und nicht nur bei Geeks ein gern genutzter Infokanal. Wer lieber via E-Mail beglückt wird oder seinen Lesern einen Service bieten will, greift auf die folgenden Tools zurück, die ganz fix aus einem Newsfeed ein E-Mail zaubern:

  1. http://www.feedburner.com/
  2. http://www.zookoda.com/
  3. http://www.feedblitz.com/
  4. http://www.squeet.com/
  5. http://www.rssfwd.com/
  6. http://www.shootthebreeze.net/blogalert/index.php

Günstig Fundsachen ersteigern

Schnäppchenjäger? Dafür gibt es einen Fundsachenverkauf von www.fundsachenverkauf.ch und Ricardo.ch, auf welchem die offiziellen Fundsachen von SBB und Konsorten günstig ersteigert werden können!

Samstag, April 21, 2007

Homo interuptus - Unterbrechungen in der heutigen Arbeitswelt und wie man trotzdem effizient und effektiv arbeiten kann

Die New York Times hat schon vor längerem beleuchtet, dass wir "Information Worker" laut einer Studie der University of California ca. alle 11 Minuten in unserem Arbeitsfluss unterbrochen werden. E-Mail, Telefon, Instant Messaging, Kollegen etcetera sind die Sünder. Müssig zu sagen dass es wieder dauert, bis man sich dort orientiert hat, wo man gerade VOR der Unterbrechung dran war und welcher Gedankengang sich entwickelte...

Produktivität wird heutzutage hochgehalten, doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Ist es produktiv wenn ich mich dauernd an mein Handy hänge um zu sehen ob neue Mails eingetroffen sind um diese dann im Rekordtempo zu Tag und Nachtzeit zu beantowrten? Wohl kaum, doch trotzdem ist das "Crackberry" allgegenwärtig.

Was können wir dagegen tun?Als erstes müssen wir uns diesem Verhalten bewusst werden, und dann helfen klassische Methoden: Rückzug (in eine ruhige Ecke) oder Angriff (Kopfhörer rein, Instant Messaging ausschalten, Telefon umleiten, "Sorry, jetzt keine Zeit - schick mir einen Termin mit Traktandenliste, ...). Der Fluch der Sache ist, dass diese "Unterbrecher " uns psychologisch aufbauen, wir fühlen uns wichtig und werden gebraucht.

Doch im Sinne der eigenen Arbeitsmethodik und Effzienz sollten wir uns gut überlegen, ob wir nicht einfach auch mal nicht erreichbar sind, um uns "ununterbrochen" den wichtigen Dingen zuzuwenden. Rezept:
  1. Nicht unterbrechen lassen
  2. Wichtig und Dringlich unterscheiden (siehe Eisenhower Prinzip)
  3. Und um es mit Pareto zu sagen: "In 20 % der zur Verfügung stehenden Zeit können 80 % der Aufgaben erledigt werden. Die restlichen 20 % der Aufgaben benötigen 80 % der zur Verfügung stehenden Zeit." Da müssen wir uns überlegen ob wir die restlichen 20% der Aufgaben wirklich in Angriff nehmen müssen oder ob wir diese Zeit nicht sinnvoller investieren können!

Freitag, April 20, 2007

Warum die japanische Blogosphäre so populär ist

Die japanischesprachige Blogosphäre macht mit 37% laut Technorati den Löwenanteil (vor Englisch mit 36%!) am gesamten Blogger Posting-Spektrum aus. Warum das so ist?

Ein Kollege, der die japanische Kultur sehr gut kennt, sieht einen Grund in ch.2 (channel 2). Es ist eine Art Forum-Seite mit vielen inoffiziellen News, Gerüchten etc. und zählt sehr viele Nutzer. Dazu kommt dass diese Site schon 1999 da war, bevor das Blogging erwachsen wurde.

Technorati CEO David Sifry bestätigt den Erklärungsversuch: "My hypothesis is that various language communities have often grown on one service or another, often for viral or historical reasons, showing a disproportionate language breakdown for that service. For example, livejournal.com hosts a large number of Russian language journals/blogs, and MSN Spaces hosts an overrepresentation of Chinese language blogs. "

Lessons in Service Excellence

"Service excellence is all about behavioural change in organisations. It’s as much about changing hearts and minds as putting the correct processes in place."

Need I say more? Wer von den Besten lernen will schaue sich mal dieses pdf an. Eigentlich nichts anderes als gesunder Menschenverstand und ab und zu auf den Bauch hören.

(M)ein neuer Boss - Swisscom IT Services hat mit Eros Fregonas einen neuen CEO

Hoppla, die Überraschung zum Wochenende ist geglückt. Mike Shipton wird Swisscom IT Services per Mitte Mai verlassen, auf ihn folgt Eros Fregonas (Swisscom Medienmitteilung, Google gibt nicht viel mehr her). Ein paar Worte zu seiner Person und Prioritäten hat er auch in einer internen Meldung bereits verlauten lassen: Kundenorientierung, Menschen im Mittelpunkt, offene Führungskultur, Selbstkritik – der Mann spricht meine Sprache!

Mike wird nach 12 Jahren Swisscom verlassen, sein Leistungsausweis lässt sich sehen. Er hat eigentlich einen Stein für meine Entwicklung innerhalb Swisscom angestossen. Als neuer Chef von damals Strategy & International war er der Meinung, dass er keine IT Leute in seiner Abteilung braucht (ich war 50% davon ;-) ), da es ja Swisscom IT Services als internen IT Provider gibt. Daraufhin habe ich mich nach einer neuen Herausforderung umgeschaut und bin in der Unternehmenskommunikation fündig geworden, wo ich viel Neues lernen konnte. Und dies war eine gute Entwicklung für mich!

Mike, Dir wünsche ich herzlich alles Gute für die Zukunft. Du hast Swisscom IT Services einen grossen Schritt weiter gebracht!










Eros, Du wirst gleich noch von mir hören, meine Diplomarbeit zum Thema "ITIL bei Swisscom IT Services" adressiert einige Punkte die unser Unternehmen vorwärts bringen (und natürlich im ITIL Crashkurs nicht genannt wurden ;-)) und Du vielleicht in Deine Roadmap aufnehmen kannst. Viel Erfolg und einen guten Start!

Donnerstag, April 19, 2007

Was haben ITIL und Swisscom Service Champion gemeinsam?

Über ITIL und Service Champion habe ich bereits geschrieben - das "Dogberts Tech Support" nicht Realität wird (bleibt) ist das Ziel von beiden Ansätzen.

Service Champion - Swisscom gibt Vollgas Richtung Top-Kundenzufriedenheit

Eine gute Idee findet immer Nachahmer, und heute bin ich einer davon. Stolz sagen zu können "Ich bin Swisscom" unterstütze ich die Aktion der Bloggerkollegen Chrigu und Hans Peter und stehe meinen Lesern für ungeslöste Issues mit Swisscom zur Seite.

Um was es geht? Da zitiere ich einfach ungeniert den Chrigu:

"Swisscom hat ein erklärtes Ziel: Swisscom wird in allen Geschäftsbereichen die klare Nummer 1 im Kundenservice - das ist das erklärte gruppenweite Ziel des “Service Champion″. Ganz nach dem Motto “Gut ist noch lange nicht gut genug für uns” wird Swisscom die Servicequalität, die heute schon auf einem beachtlichen Niveau ist, weiter verbessern. Der Kunde wird von unserem Service persönlich berührt und überrascht, erlebt Swisscom als schnell und unkompliziert und nimmt uns als einheitliches Unternehmen wahr - einfach Swisscom.

Das Ziel “Service Champion″ bringt hinter den Kulissen einiges in Bewegung. Das kann ich auch in meinem Arbeitsumfeld feststellen. Gut, was hat das nun alles auf meinem privaten Blog zu suchen? Well, ich bin als Mitarbeiter Teil von Swisscom. Meine Freunde und Kollegen nehmen mich auch in der Freizeit als Swisscom-Mitarbeiter war. Als Swisscom-Vertreter sozusagen.

Ganz im Sinne vom Swisscom-Ziel “Service Champion″ starte ich darum eine private Aktion. Wer mit der Swisscom ein konkretes Problem hat, das er nicht lösen kann, darf sich gerne an mich wenden. Ich werde dann versuchen, das Problem intern zu lösen resp. an die zuständigen Stellen weiterzuleiten."

Was gibt es dem noch hinzuzufügen?


ITIL Crashkurs - Ist ITIL die Lösung für die Probleme eines IT-Providers?

ITIL ist NICHT die Lösung für Probleme eines IT-Providers, aber ...
  • stellt der Organisation als solches eine Perspektive für die Weiterentwicklung in Aussicht.
  • ein Instrument um Lösungen zu finden und Probleme transparent zu machen.
  • hilft Probleme zu vermeiden und gibt eine klare Linie vor, was zu tun ist.
  • gibt die Leitplanken vor, innerhalb derer eine passende Lösung erarbeitet werden kann.
  • ist ein wertvoller Beitrag für unsere tägliche Arbeit – aber bringt auch eine Reihe neuer Probleme mit sich.
  • hilft uns dabei Probleme anzugehen – entscheidend ist aber die richtige Strategie.
  • das Zusammenspiel von Prozessen, Technologie und Menschen ist der Schlüssel zum Erfolg!

In dem Sinne: viel Erfolg!

ITIL Crashkurs - Übersicht über die Prozesse

Folgende Grafik von ComConsult verdeutlicht das Zusammenspiel der ITIL Prozesse und deren Einbindung in die Businessprozesse eines IT-Providers.

Das Online Portal „CIO online“ hat die Ergebnisse einer Umfrage der Unternehmensberatung „Arcondis“ dargestellt, welche aufzeigt in welcher Reihenfolge ITIL Prozesse bei 20 befragten Unternehmen eingeführt wurden. Dabei ist ersichtlich, dass zuerst die Prozesse angegangen werden, wo „Quick Wins“ zu erwarten sind - wie bspw. der „Incident Management“ Prozess. Auf den Incident Management Prozess folgen die damit verbundenen Prozesse „Problem Management“ und „Change Management“.

ITIL Crashkurs - Links, Links, Links

Über ITIL (englisch)

Über ITIL (deutsch)

Blogs

Podcasts

Examination boards

ISO 20000

ITIL Crashkurs - ITIL im Kontext anderer Ansätze

Es gibt unzählige Ansätze im IT-Umfeld. ITIL ist einer von ihnen und ergänzt sich hervorragend komplementär mit anderen Frameworks und Standards. Je nach Geschäftsfeld macht es absolut Sinn, nebst ITIL weitere der untenstehenden Frameworks und Standards zu verwenden.

Es ist deshalb nicht möglich und sinnvoll, diese Methoden miteinander zu vergleichen. Jeder Ansatz hat seine spezifische Vor- und Nachteile, die optimale Kombination muss jedes Unternehmen für sich selbst herausfinden. Im Folgenden werden die jeweiligen Ansätze kurz beschrieben, die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Six Sigma: Six Sigma ist eine Qualitätsmanagement Methode, welche einen möglichst fehlerfreien Geschäftsprozess zum Ziel hat. Dabei werden die Anforderungen aus Kundensicht formuliert. Der Prozess ermöglicht das Messen der Qualität und das Setzen von Zielen. Der Six Sigma Ansatz setzt dabei auf DMAIC – Definieren (Define), Messen (Measure), Analysieren (Analyze), Verbessern (Improve) und Kontrollieren (Control).

British Standard 15000: Ein Unternehmen kann sich nach dem British Standard 15000, welcher als Qualitätsstandard für das IT Service Management (ITSM) gilt, zertifizieren lassen. Er definiert die notwendigen generischen Prozesse, welche eine Organisation etablieren muss, um IT-Services in definierter Qualität bereitzustellen und managen zu können. Er richtet sich an den ITIL Prozessbeschreibungen aus und ergänzt diese komplementär.

British Standard 7799-2: Die British Standard BS 7799-2 stellt die Spezifikation für ein Information Security Management System dar, welches sich in eine Reihe anderer, internationaler Management-Systeme nach dem ISO Standard einfügt und im Jahr 2005 als ISO 27001 international genormt wurde. Es hat zum Ziel, anhand eines Modells die Einführung und den Betrieb eines effektiven Information Security Management System zu ermöglichen.

Capability Maturity Model: Dieses Modell wird dazu benutzt, den Reifegrad von Prozessen zu prüfen. Es wird vor allem zur Kontrolle der Struktur bei der Entwicklung von Software Systemen eingesetzt, kann aber auch in anderen Bereichen angewendet werden.

COBIT - Control Objectives for Information and related Technology: Ausgerichtet auf IT-Controls und Metriken (Key Performance Indicators KPIs, Key Goal Indicators KGIs und Critical Success Factors CSFs), sagt aber nichts über das „Wie“ aus. Der Fokus liegt darauf, klare Ziele in der Informatik zu setzen und das Risiko zu managen. Das Framework enthält 34 High-Level Control Objectives und daraus abgeleitet 318 Detaillierungen.

International Organisation for Standardization – Standard 17799: ISO 17799 ist ein Informationssicherheitsstandard mit „Best practice“ Empfehlungen und basiert auf dem British Standard BS 7799-1. Er richtet sich mit vielen Empfehlungen an die Verantwortlichen für ein Information Security Management System (ISMS), sagt aber nichts über deren Umsetzung, sprich das „Wie“, aus.

International Organisation for Standardization – Standard 20 000: ISO 20000 ist der erste internationale Standard für IT Service Management und basiert auf dem British Standard BS15000. Der Standard zeigt einen integrierten Prozessansatz auf um Services effektiv zu managen und damit die Business und Kundenanforderungen zu erfüllen.

Information Services Procurement Library: Bei ISPL handelt es sich um einen „Best practice“ Ansatz für das Lieferanten Management. Die daraus resultierenden Aktivitäten kommen sowohl kontinuierlich beim IT Service Management wie auch einmalig bei Projekten zum Einsatz und gehen von Zieldefinition über Planung bis zu Beschaffung und Vertragsabschluss.

IT Service Management Forum: Das ITSMF ist ein unabhängiges Forum für IT Service Management Spezialisten. Das Forum hat global über 5000 Mitglieder und starkes Interesse am de-facto Standard ITIL.

Microsoft Operations Framework: Das MOF setzt sich aus einem Prozessmodell und einem Teammodell zusammen, welche jeweils eine Hauptkomponente des IT-Betriebs darstellen. Unterstützt wird das Ganze von einem Risikomanagement Ansatz. Das Framework basiert auf anderen Konzepten wie ITIL, ISO15504, MSF etc. und hat zum Ziel, den Betrieb von Microsoft Umgebungen möglichst effizient und effektiv zu gestalten. Das Vorgehen selbst basiert auf ITIL, gibt aber auch innerhalb der Prozesse Vorschläge zur Umsetzung.

Microsoft Solutions Framework: Beim Microsoft Solutions Framework (MSF) handelt es sich um ein Set von Software Engineering Prozessen, Prinzipien und erprobten Praktiken, welche Software Entwicklern das Leben erleichtern. Der Fokus liegt dabei auf der Software Entwicklung und dem Infrastruktur Deployment.

Support Center Practices: SCP legt den Schwerpunkt auf die Qualitätsbeurteilung von Supportleistungen. Es kann eine Zertifizierung der Effektivität des Kundensupports angestrebt werden anhand der Leistungsstandards der jeweiligen Branche.

Total Quality Management: Fokussiert auf Prozesse und kontinuierliche Verbesserungen, jedoch nicht spezifisch im IT Bereich.