Produktivität wird heutzutage hochgehalten, doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Ist es produktiv wenn ich mich dauernd an mein Handy hänge um zu sehen ob neue Mails eingetroffen sind um diese dann im Rekordtempo zu Tag und Nachtzeit zu beantowrten? Wohl kaum, doch trotzdem ist das "Crackberry" allgegenwärtig.Was können wir dagegen tun?Als erstes müssen wir uns diesem Verhalten bewusst werden, und dann helfen klassische Methoden: Rückzug (in eine ruhige Ecke) oder Angriff (Kopfhörer rein, Instant Messaging ausschalten, Telefon umleiten, "Sorry, jetzt keine Zeit - schick mir einen Termin mit Traktandenliste, ...). Der Fluch der Sache ist, dass diese "Unterbrecher " uns psychologisch aufbauen, wir fühlen uns wichtig und werden gebraucht.
Doch im Sinne der eigenen Arbeitsmethodik und Effzienz sollten wir uns gut überlegen, ob wir nicht einfach auch mal nicht erreichbar sind, um uns "ununterbrochen" den wichtigen Dingen zuzuwenden. Rezept:
- Nicht unterbrechen lassen
- Wichtig und Dringlich unterscheiden (siehe Eisenhower Prinzip)
- Und um es mit Pareto zu sagen: "In 20 % der zur Verfügung stehenden Zeit können 80 % der Aufgaben erledigt werden. Die restlichen 20 % der Aufgaben benötigen 80 % der zur Verfügung stehenden Zeit." Da müssen wir uns überlegen ob wir die restlichen 20% der Aufgaben wirklich in Angriff nehmen müssen oder ob wir diese Zeit nicht sinnvoller investieren können!


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