- Meine bald 90 jährige Grossmutter hat bei einem Haustürvertreter von Cablecom einen Vertrag für einen Digital Phone Anschluss unterzeichnet.
- Diesen Vertrag hat sie mit der Rücksendung der dazugehörigen Geräte per Einschreiben wieder gekündigt, die 7 tägige Kündigungsfrist wurde eingehalten.
- Trotz Rücktritt erfolgte die Umschaltung des Anschlusses, und meine Grossmutter war tagelang telefonisch nicht erreichbar. ***
- Nach Erhalt der Rechnungen und brieflicher Intervention letzte Woche die Antwort der Cablecom: "Wie wir Ihnen bereits mehrmals schriftlich und telefonisch mitgeteilt haben, müssen Sie die Mindestvertragsdauer von einem Jahr einhalten." Ja aber hallo, wo ist denn da die rechtliche Grundlage dafür?!
- Am Sonntag versucht anzurufen, durch mehre Menus durchgehangelt ("Wählen Sie 5 für Produkt XY ...") um dann die lapidare Nachricht erhalten, dass das Telefon nur Mo-Fr besetzt ist. Danke auch, Update folgt!
Lieber Rudolf Fischer, ich hoffe das gibt nicht nur mir zu denken - scheinbar bin ich auch nicht der einzige der im letzten Monat Potential im Kundendienst ausmacht, und wenn das so weiter geht bleibt ihr wohl noch eine Zeit lang die “unbeliebteste Firma”.
*** Diese Story hat schon meine ganze Familie auf Trab gehalten, mit freundlicher Genehmigung hier ein paar Auszüge unseres E-Mail Verkehrs bei der Suche nach einer Alternativlösung bis das Telefon wieder funktioniert - in berndeutsch notabene (lässt sich auch besser fluchen als auf "hauchdeutsch" ;-)):
"itz hei mer sis alte natel usgrabe, ufglade, i bi uf bärn, has montiert, 1 schtung lang erklärt u gseit wenn sis nid ghöri, (seit si) söll si eifach mir am abe alüte das alls ok isch. was tuet ds grosi?????????????? es chunnt irgend so e latschi u erklärt em grosi (was isch das überhoupt für eine) das sig tüür, sie söll das abschtelle, u ds grosi, o wunder, dänkt nid a mi wo üs sorge mache, nei... "
"i ha nid gseit si söll schtundelang telefoniere, sondern si söll eifach säge alls paletti.. ds grosi schtellt di chischte ab, i versueche e schtung lang adslüte, es chunnt d schprächplatte, i verschtah d wält nid, lüte nach ere schtung wo ig fasch e vogel überchume dr S. a, u die seit, ds grosi heig ihre uf ds band gredt, u gseit, si schtell das züg ab, das sig ds tüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüür, heig dä (huere aff) gseit. punkt. megageil das ganze. abrege."


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4 Feedbacks:
köstlich, vorallem der mailverkehr...
ich kenne diese geschichten auch aus eigener erfahrung. nur war es bei mir die mutter und tele2. aber ansonsten gleicht sich das ganze aufs haar.
*lol* Typisch Cablecom.... Diese Frima wird es wohl nie in den Griff bekommen...
Das kommt mich so was von bekannt vor. Genau das gleiche Spiel musste ich ausbaden als ein Cablecom Verkäufer meiner Mutter einen Vertrag an der Haustüre andrehte und x sachen behaubtete die gar nicht möglich waren. Natürlich konnte ich den Verkäufer telefonsch nicht erreichen, und auch nach eingeschriebenem Brief musste ich nachfragen. Ich könnte noch lange weiterschreiben, aber so lange Zeit habe ich im Moment nicht, ihr könnt euch ja den rest denken........
au jo... glichi erfahrig, min vater, au mit tele2
denn doch ä rechnig übercho, denn wär die sogar no falsch gsi, mit falsche date und falsche prise. natürli zrug gschickt und reklamiert das mir da nöd zalled. da isch aber no wieter gange bis zur 3 manig wo mir alles vorzue zrug gschickt hend. rechtlichi schrit wo gross akündigt worde sind sind keini erfolgt. unterdese isch es johr vergange und tele2 lütet immerno ah und will üs ahwerbe.. nei danke, uf eu han ich gar kei luscht
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