Donnerstag, Mai 07, 2009

American Adventure: Family Affairs

Lustige Story. Mein Urgrossvater, unten im Bild, wollte eigentlich in die USA übersiedeln. Er war auch bereits vor Ort, doch als er zurück in die Schweiz kam um meine Urgrossmutter zu überzeugen scheiterte er - und blieb im Schweizerländle.

Nun denn Urgrossäti, schauen wir wie es Deinem Urenkel hier ergehen wird :-).

Mittwoch, Mai 06, 2009

American Adventure: Telefonterror

Mein 3G iPhone aus der Schweiz funktioniert, doch mit dem Natel Easy Abo zahle ich für jeden Anruf mindestens 2 Stutz, und wenn mich jemand anrufen will kommt es auf das selbe raus (sofern der Anruf überhaupt durchkommt). Ist ja klar dass ich eine lokale Nummer benötige. Ich hatte mir überlegt einen offiziellen 2 Jahresvertrag für das iPhone abzuschliessen, aber beschlossen dies noch zu vertagen bis ein bisschen klarer ist wohin die Reise geht.

Ich ging also in den nächsten Mobile Shop, wo die Bedienung mittels ihrem Ohrring meine SIM Karte rausfriemelte, eine eigene reinschob und mir freudig mitteile, dass mein iPhone bereits „unlocked“ sei und ich somit irgend eine SIM Karte einsetzen könne um zu telefonieren. Perfekt, so dachte ich. Den besseren Deal erhalte ich aber im AT&T Shop und nicht hier, meinte sie.

Also ging ich in den AT&T Shop und kaufte mir eine Prepaid Karte. Um zu testen ob es klappt das gleiche Spiel (mit dem Ohrring, meine ich) nochmals‚ doch die Karte wurde nicht erkannt. Halb so wild, ich solle die Strasse runter in den Metro PCS, die würden mir das Telefon entlocken. Doch dort die niederschmetternde Antwort: Nein, das ginge nicht, da müsse ich selber schauen.

Was soll's... Im Innersten bin ich ja ein Computerfreak und Nerd, das werde ich schon selbst hinkriegen, so meine tiefe Überzeugung. Und die Odyssee kann beginnen. Stunden später und einige Nerven weniger sitze ich hier in der New Zork Public Library Bibliothek und freue mich, dass ich zumindest mit der Schweizer Nummer wieder telefonieren kann... Well, mein Notebook Akku will noch eine knappe Stunde durchhalten, mal schauen ob ich noch einen Schritt weiterkomme.

Update: kein Durchkommen, meine iPhone Version kann scheinbar nicht unlocked werden. Also wieder in den AT&T Shop und mir ein 08-15 Gerät besorgt. Und tatsächlich, damit kann ich telefonieren und "texten" (wie man den SMS hier so schön sag). Halleluja!

Update 2: habe nun schon ein paar Anrufe erhalten, die ich nicht erwartet habe. 1. Anruf morgens um halb fünf (unbekannte Nummer, habe ich zum Glück nicht gehört). 2. Anruf war eine Sprechplatte, 3. Anruf kam von Thomas, der den "black guy" suchte. Mhm...

American Adventure: Observe and Report

Gestern war ich im Kino. Auf "Observe and Report" war meine Wahl gefallen, relativ kurzfristig. Um 19:25 Uhr schaute ich mir auf Google an was es im Angebot hat, 5 Minuten später war ich unterwegs Richtung Broadway, der Film war auf 19:40 Uhr angesagt. Viertel vor Acht an der Kasse, und genaus als das Intro startete versenkte ich mich im Sessel.

Der Film war halbwegs lustig, und mir wurde klar was ich an den Amis so liebe: jeder hat seinen Traum, und auch wenn er hundertmal auf die Schnautze fällt hört er nicht auf zu träumen. Und jeder kennt jemanden der "es" geschafft hat.

Nach dem Film setzte ich mich am Union Square auf eine Bank und nahm die Aufforderung "Observe and Report" wörtlich. Neben mir die kichernden Girls, die sich die Stories vom letzten Vollrausch erzählen. Auf der anderen Seite die Oma, die auf der Strasse lebt und sich gerade in eine Kinderdecke eingepackt hat, um ein wenig zu schlafen - ihre Habseligkeiten fest umschlungen. Ob ich mich daran gewöhne dass so viele Menschen auf der Strasse leben, betteln, schlafen, kaputt gehen? Etwas weiter vorne der junge Mexikaner, auch er seit kurzem "homeless", der noch einen tiefen Zug von seinem Joint nimmt und keinen taufrischen Eindruck mehr macht.

Die hübsche Latina drückt der kleinen Tochter ein paar Pennies in die Hand, damit diese sich etwas wünschen kann vom Wunschbrunnen. Ein Pferd soll es sein, wer hätte das gedacht. Die Pennies sind weg, die Wünsche bleiben - und das Teekränzchen der älteren Frauen neben mir rückt noch ein paar Münzen für die Kleine hervor. Direkt vor dem Eingang der Subway hat eine Handleserin ihr Tischen aufgestellt und erzählt ihrem Kunden, wie er sich in dieser Monsterstadt am besten durchschlägt.

Eine Handvoll Musiker haben sich hinter dem Brunnen getroffen und geben sich ihrer Passion hin, es gefällt. Eine ganze Familie ist nun vor dem Wunschbrunnen eingetroffen, die Pennies tauchen ab. Mit geschlossenen Augen wird gewünscht, und im selben Moment kommt der Skateboarder angefahren und slidet über die Steinstufe des Brunnens. Jedem sein Revier.

Ich bin meine Pennies bereits ein paar Blocks vorher losgeworden, an jeder Ecke gibt es gute Gründe. Auf dem Nachhauseweg höre ich, seit langem das erste Mal auf der Strasse, schweizerdeutsche Brocken. "...s wird viu Lüüt ha." Scharf beobachtet.

Dienstag, Mai 05, 2009

American Adventure: Vegetarian Tour d'horizon in New York

Habe letzte Woche ein paar Restaurants "getestet", natürlich ist die Auswahl hier in New York unerschöpflich und dies hier sind ein paar willkürliche Plätze meiner Wahl:
  • Am Montag waren wir im Quantum Leap, einem Restaurant im East Village gleich bei mir um die Ecke. Feiner Veggie Burger. 3.5 von 5 Sternen
  • Dienstag Mittag gab es ein Vollkorn Käse Sandwich im Bryant Park bei strahlendem Wetter. Lecker, keine Ahnung wie der Take Away hiess. 5 von 5 Sternen.
  • Am Dienstag zum Dinner raus nach Queens, ins indische Restaurant Baluchis. Der Kellner hatte seinen Spass an uns, Essen war ok. 3 von 5 Sternen
  • Mittwochs Lunch im West Village. Feines Vegi Restaurant namens "Vegetarians Paradise 2", die Karte liest sich wie der beste Platz für Carnivores. 4 von 5 Sternen
  • Donnerstag Abend einen Virgin Moquito, Bruschetta (was eigentlich eine Minipizza mit Pilzen war) und Käseplatte mit Brot (aber so richtig fein, yummy) im Bocca di Baccio. Einziger Minuspunkt: die Hühner neben uns am Tisch hatten ja ein Organ, meine Güte... 5 von 5 Sternen
  • Freitag fiel irgendwie ins Wasser, zu Hause in der Bratpfanne Brot getostet und ein paar Krümel Gorgonzola in den Salat geraspelt. Einen Toaster gibt es hier nicht, mein Roommate pflegt zu sagen: "This is a low maintenance place". Den Staubsauger hat die Vormieterin inzwischen auch abgeholt, haha.

Montag, Mai 04, 2009

American Adventure: Mein Yankee Game ist ins Wasser gefallen

Ich erhielt diese Woche unverhofft die Einladung zu einem Yankee Game am Sonntag, mit der lapidaren Begründung, dass ich das vermutlich noch nie erlebt hätte. Scharf kalkuliert ;-).

Wir traffen uns kurz nach Zwölf Uhr mittags, es regnete... Also ging es vor dem Game noch zum Shopping, offenbar eine Lieblingsbeschäftigung der arbeitssamen New Yorkern. Eine neue Northern Face Jacke wechselte den Besitzer und wir waren ready. Mit der Subway fuhren wir in die Bronx, direkt zum neuen Stadium:



Dieses war gerade vor wenigen Wochen erst eröffnet worden und strahlte noch vor sich hin, trotzt des Wetters. Vor dem Stadium konnte man Regenmäntel für 5$ erstehen, was bereits zu Beginn mein Alternativvorschlag gewesen war :-).

Bei der Taschenkontrolle stürzten wir noch unsere Gatorades herunter und durften dann passieren. Es regnete noch immer, das Spiel wurde mal herausgezögert. Eine gute Gelegenheit also das Stadium in Augenschein zu nehmen.




Ich erstand mir dann die teuersten Cheese Maccaroni meines Lebens für 8 Dollar, die hatten wohl genug Kalorien um eine ganze Familie zu ernähren.

Dann kam auch schon die Botschaft, dass das Game verschoben wird. Da es eh unzählige Baseball Spiele in der Saison gibt, werde ich bestimmt das nächste Mal erfahren, wie dieses uramerikanische Spiel funktioniert und warum alle so verrückt danach sind.

Sonntag, Mai 03, 2009

Links you should CLICK! (2009-05-03)

Freitag, Mai 01, 2009

Mittwoch, April 29, 2009

American Adventure: Summer in the city, let's go to the beach

Die New Yorker sind sehr freundlich zu mir, vermutlich liegt es am Schweizer Akzent. Wir hatten um 2 Uhr nachmittags abgemacht und zogen los, die Stadt zu erkunden. Gut wenn man einen Ortskundigen Guide hat.

Die Sonne brannte, und ich zog mir mein Baseball Cap mit der sinnigen Aufschrift "Reto" über die Ohren (@Kollegen von CGR, ihr erinnert Euch an die NABC Sessions mit den roten und grünen Caps).

Nach ein paar Irrungen und Wirrungen mit der Subway landeten wir in Brighton Beach, fest in der Hand der Russen. Ein passender Ort um sich ein Softeis zu gönnen und das Strandleben zu beäugen.

Die Bierinsel dort war ein sehr spezieller Ort, rundherum vergittert gaben sich dahinter ein paar Mannen und Frauen der Kultivierung ihrer Vorderseite und Konservierung der Leber hin.

Wir spazierten weiter, die Russen wurden von den Puerto Ricanern abgelöst. Es spielte eine Liveband auf. 3 Meter daneben war jemand zusammengesackt, vermutlich auf Drogen. Was die Menge nicht daran hinderte ausgelassen weiter zu tanzen, während sich jemand um die Person kümmerte.

Wir waren inzwischen in Coney Island angekommen, dem Rummelplatz für Gross und Klein. Scheinbar soll der Park platt gemacht werden, um lukrativere Einrichtungen zu bauen. Dort nahmen wir die Subway, diesmal direkt zurück in die City.

Wir wechselten die Bahn und fuhren weiter zur City Hall, am Fusse von Manhattan. Dies ist der Amtssitz des Bürgermeisters, ein grosse Häuserkomplex neben der Brooklyn Bridge. Für den Sonnenuntergang reichte es nicht mehr, doch der Marsch über die Brücke bietet auch so eine spektakuläre Aussicht auf die Skyline des Financial Districts.


Dienstag, April 28, 2009

Top 15 Tools für meinen neuen Computer

Habe mir bei Best Buy einen neuen Computer gekauft. Damit ich mich bei einem nächsten Mal daran erinnere hier die Liste der Software, die ich auf jeden Fall haben und zusammensuchen muss.
  1. Google's Bildbearbeitung und -verwaltung Picasa
  2. Telefonieren via Skype
  3. Internet Browsen mittels Firefox
  4. Musikhören via Last.fm
  5. pdf Doks lesen mit dem Adobe Reader
  6. Blogpostings publizieren dank w.bloggar als Alternative zum Browser
  7. Wichtige Daten sichern mit Carbonite
  8. iPhone synchronisieren via iTunes
  9. Daten retten mit PC Inspector File Recovery
  10. Sachen verkaufen mit dem Ricardo Assistent
  11. Auf Windows Messenger und Hotmail zugreifen mit Windows Live
  12. Screenshots machen mittels Jing
  13. GPS Daten auslesen via Travellogger i-goutU
  14. Die geschossenen Fotos mit den GPS Daten versehen unter Zuhilfename des Copiks Photo Mapper
  15. Mit dem Teamviewer kann ich Support leisten, wo nötig.

American Adventure: Another shoeless day in New York

10 Tage bin ich nun hier. Das letzte mal hatte ich auf dem Schiff ein paar Gewichte gestemmt, höchste Zeit also die müden Muskeln wieder ein bisschen aufzupumpen. Ich googelte und fand drei Blocks weiter ein Fitness Studio, das mir gut gefiel. Nicht zu gross, in der Nähe und attraktive Preise (die billigsten in der Umgebung, wie ich später erfuhr!).

Ich packte meine Siebensachen und machte mich auf den Weg für ein Gratistraining, mit dem Coupon Code von Google. Craig, der Manager, nahm mich in Empfang und führte mich herum. Ich zog mich um und legte los, eine gute Stunde Vollgas.



Als ich in die Umkleidekabine zurück kam war mein Spind nur noch halbvoll, minus ein paar Schuhe. Also setzten Craig und ich uns hin und schauten das Video der Überwachungskamera an - in Echtzeit, da beim Spulen die Hälfte übersprungen wird... was die Schuhe aber auch nicht zurück brachte. Naja, shit happens.

Craig ist seit 6 Wochen "in charge", da das Geschäft nicht wirklich gut gelaufen ist bis jetzt. Schlechtes Management, wie ich erfuhr. Was er denn gemacht habe in den letzten Wochen um die Situation zu verbessern, wollte ich wissen. Aufgeräumt, indem er ein paar Leute gefeuert habe und statt dessen eine motvierte Crew auf die Beine stellt. Und mit den lokalen Geschäften spricht, damit diese ihm Kundschaft zu halten (und vice-versa). Jaja, Marketing ist alles. Ausserdem wolle er die Leute ins Studio bringen und dann halten, viele kaufen sich ein Abo und nutzen dieses dann nicht.

Ich machte mich dann auf die Socken (nein, nicht wirklich - ein paar Schuhe hatte ich ja noch ;-) ). Im Second Hand Shop neben meinem Appartment wurde ich auch auf Anhieb fündig, ein paar Hugo Boss Schuhe passen mir wie angegossen und gehen für 43 Dollar in meinen Besitz über.

Dann wurden diese auch gerade eingeweiht, als ich mich in Richtung Broadway zu meinen ehemaligen Geschäftspartnern aufmachte - Büroparty war angesagt, eine sehr geschickte Idee um das Weekend einzuläuten.

Montag, April 27, 2009

American Adventure: Unverhofft kommt oft.

Unverhofft kommt oft. Ich bekam eine spezielles Andenken an New York geschenkt und revanchierte mich mit den Stories zu dieser Collage.

Sonntag, April 26, 2009

American Adventure: Humor ist wenn man trotzdem lacht

Die Tage vergehen wie im Flug. Ich überlegte mir, was ich am Abend unternehmen könnte, recherchierte im Netz und entschied mich für den Dillons Comedy Club. Dieser war im Theater District zu finden, und ich wanderte eine Stunde lang durch New York, vom East Village der 5th Avenue entlang in Richtung Central Parks. Am Vorabend war ich noch stolz auf meine 30 Dollar Treter gewesen, schick und bequem. Nach diesem Fussmarsch musste ich meine Meinung leicht revidieren, aber vielleicht waren ja auch nur die Socken schuld :-). Der Eintritt in den Club war gratis, ich sollte noch merken wieso... Da ich eh war wieder mal zu früh war gönnte ich mir eine Diet Coke.

Dann ging die Show nach 22 Uhr los, der Club war immer noch halbleer. Ich machte mir ein paar Notizen, stacherte in meinem Curry herum und schaute dem Treiben auf der Bühne zu. Plötzlich sprang einer der neben mir sitzenden Jungs auf, schnappte sich meine auf dem Tisch liegenden Notizen und rannte davon. Perplex schaute ich ihm nach und nahm noch einen Bissen Curry. Ein paar Minuten später kam er zurück und wollte wissen, was es denn mit diesem und jenem auf sich hätte. Ich erklärte. Lustig, er hätte ja auch einfach fragen können...

Die New Yorker sind cool. SEHR COOL. Das sieht man am Gang auf der Strasse, dem Outfit, an den Gesprächen und der Attitude. Der schwarze Glatzkopf wird vom Comedian kurzerhand auf Kanye Best getauft – der Erfolgreiche, der aus dem Ghetto kam und sich das blonde Barbie geangelt hat (die auch noch was im Kopf hat und schlagfertig ist, wie sich später herausstellte). Die zwei Girls aus der Bronx in der vordersten Reihe hatten es auch nicht immer einfach im Verlauf der Show, ich kam kam glimpflich davon ;-).

Es war ein bisschen wie wenn der Zauberer einen „Freiwilligen“ für seinen nächsten Trick sucht, alle versuchen sich zu noch etwas tiefer in den Sessel zu drücken und dem Unvermeidlichen zu entgehen. Eine Truppe betrunkener Engländer hatte damit aber kein Problem und wurde zwischenzeitlich die Hauptattraktion verschiedener Comedians - und alle hatten ihren Spass. Und wenn ich sage betrunken, dann meine ich wirklich betrunken: der eine ist während der Show auf dem Tisch eingeschlafen und danach auf die Bühne gegangen, um den Comedian zu verküssen.

Die Shows selbst waren durchzogen lustig und geprägt von Fäkal- und Minoritätenhumor. Nicht schlecht fand ich Harrison Greenbaum und Andrew Schultz. Insgesamt waren wohl so um die sieben Comedians auf der Bühne und gaben Gas, gute 2 Stunden lang.

Wie es denn gewesen sei, wurde ich später gefragt. „It was quite an experience...“ brachte es auf den Punkt.

Samstag, April 25, 2009

American Adventure: Recession prices

Kreativer Marketing Ansatz, like it.
(...und NEIN, der Flyer ist nicht von mir)

Freitag, April 24, 2009

American Adventure: Stress mit der New Yorker Polizei, dumm gelaufen

Nein, natürlich habe nicht ich Stress mit der New Yorker Polizei ;-)...


Aspiricus wirkt Wunder bei der Verwaltung des eigenen Vereins, Clubs, Stiftung etc.

[Trigami-Anzeige]


Heute habe ich wieder einmal ein Produkt vorzustellen, und zwar eine Verwaltungssoftware für Non Profit Organisationen (NPO) wie Vereine, Clubs, Verbände, Stiftungen, Interessengemeinschaften etc.

Die Firma aspiricus hat sich zum Ziel gesetzt, einfache, vorteilhafte und erschwingliche Dienstleistungen für NPOs zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören die Verwaltung der Daten, der Termine, von Zahlungen, Briefverkehr oder Homepage Gestaltung und vieles mehr. Treiber dafür ist die Auffassung, dass diese Organisationen einen entscheidenden Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. Ein nobler Ansatz.

Konkret gibt es dafür die Produkte aspi one und aspi4free – in der Anfangsphase sind beide Produkte bis Juni 2009 kostenlos! Schauen wir uns die zwei Produkte also näher an:

aspi4free: Beim Kauf von aspi one gibt es eine Gratisseite auf dem Portal von aspiricus.

Vorteile von Aspi4free sind:
• Stellen Sie ihren Verein vor! (Logo, Text und Bilder)
• Geben Sie den Besuchern die Möglichkeit Geld zu spenden oder Mitglied in ihrem Verein zu werden!
• Zeigen Sie dem breiten Publikum, welche Events ihres Vereins zu besuchen sind!
• Verkaufen Sie Werbeflächen auf der aspi4free Seite Ihres Vereins und steigern Sie die Einnahmen!
• Erhöhen Sie die Sichtbarkeit ihres Verein

Dann gibt es noch Aspi one, das Verwaltungsprodukt von aspiricus.
Mit aspi one können Sie ganz einfach ihre NPO wie Verein, Club, Verband, Stiftung, Interessengemeinschaft etc. verwalten. Aspi one ist im Abonnement erhältlich inklusive Updates. Aspi one ist eine Lösung die so individuell ist wie Ihr Verein und dabei so einfach zu handhaben, als hätten Sie noch nie etwas anderes getan.

Vorteile von Aspi one sind:
• Verwalten Sie mit dem Verwaltungsprodukt aspi one Ihre NPO einfach, effizient und kostensparend.
• Unabhängig der Grösse:
• Weniger Zeitaufwand bei der Verwaltungsarbeit
• Kosteneinsparungen innerhalb des Vereins (NPO)
• Bessere Bindung der Mitglieder an den Verein (NPO)
• Jedes Mitglied kann während 24 Stunden am Vereinsleben teilhaben
• Daten Historie (Wissen wird von Generation zu Generation weiter gegeben)
• Immer Online verfügbar
• Billigere Produkte der Partner von aspiricus für Ihren Verein (NPO)
• aspi one gibt Ihnen das Recht auf eine aspi4free Seite
• Termin-, Event- und Saal- Planung mit Erinnerungsmodus (Mail. Nie mehr Aufgaben oder Termine verpassen)
• Die gewünschten Events erscheinen auf der aspi4free Seite des Vereins und in der Agenda des Kantons.
• Mitglieder können sich für Proben, Trainings und andere Events an- und ab- melden
• Mitgliederverwaltung nach Gruppen und Funktionen (Der Präsident verwaltet seinen Verein, der Trainer seine Mannschaft etc.)
• Mitglieder mehrerer Vereine erhalten nur ein Login
• Bessere und einfacher Kommunikation innerhalb eines Verbandes und des Vereins.
• …und noch vieles mehr…

Vereine & Co. im Schweizerländle sollten sich dieses Angebot als genauer anschauen, und wie gesagt: bis im Juni 2009 kostenlos!

American Adventure: Verschwörungstheorien in 'The end of America' von Naomi Wolf '

Heute Abend war ich unterwegs zu einer Diskussion mit Naomi Wolf, Thema war das Ende von Amerika. Ihr Buch „The end of America“ hat für viel Furore gesorgt, weil darin die amerikanische Regierung mit dem Nazi-Regime verglichen wurde. Kern ist der 10 Punkte Blueprint, wie eine Regierung eine offene Gesellschaft schliesst.


Mein Eindruck war, dass die Story reisserisch dargestellt wird und all die Verschwörungstheoretiker bedient, von denen auch einige an diesem Anlass waren, wie sich in der Diskussion herausstellte. Ein Körnchen Wahrheit steckt vermutlich schon dahinter, also immer schön wachsam bleiben.


Wer sich den Film (oder andere Dokumentationen) reinziehen will kann hier reinschauen.

Kurzbeschrieb: “In a stunning indictment of sweeping policy changes during the Bush years, best-selling author Naomi Wolf (The Beauty Myth) makes a chilling case that American democracy is under threat. Investigating parallels between our current situation and the rise of dictators and fascism in once-free societies, Wolf uncovers a number of deeply unsettling similarities-from the use of paramilitary groups and secret prisons to the targeted suspension of the rule of law. With this galvanizing call to arms based on her recent book, she urges regular citizens to take back our legacy of freedom and justice.”

Donnerstag, April 23, 2009

American Adventure: Ich an der GoldenNetworking 2nd Professional Career Night

Ich war auf der Suche nach meinem Abendprogramm, und TV schauen fand ich doof. Eine Online Recherche brachte mich auf die "GoldenNetworking 2nd Professional Career Night", und ich entschied mich da hin zu gehen.

An der Bar traf ich auf Amadou, er hatte heute Geburtstag und stimmte sich schon mal darauf ein. Wir schnappten uns einen Snack, und dann ging es los - und immer noch tippte die Hälfte der Teilnehmer ohne Anteilnahme in ihre Handys?

Ich habe mir ein paar Notizen gemacht, das eigene Online Profil sollte laut den Personalverantwortlichen auf folgenden Seiten gepflegt werden:
Der Ratschlag lautete: Know your assets, and show them!

Common mistakes if you are looking for a job:
  • There are tons of jobs out there posted on the web – apply only if you match all the criteria needed.
  • Send no general resumes, tailor them to the specific job.
  • What to tell at the job interview? Ask the one who made the referral for you.
  • Don't know what you want? Do a reverse job description or check with a career coach.
  • Prepare an elevator speech about yourself (NABC, look that up). Target what you want with your strengths.
  • If you already have applied: Call the consultant in charge to stick out of the masses.
Ich blieb noch eine Weile dort, um Kontakte zu knüpfen - und verbuche den Abend als Erfolg.

Mittwoch, April 22, 2009

American Adventure: meine Bleibe im East Village ist ein Volltreffer

Ausserhalb des Hafenterminals wartete ich auf ein gelbes Taxi („Yellow cab“). Die Schlange war bereits ziemlich lang, die Lautsprecherdurchsage wiederholte alle Minuten dass für den schnellsten Transfer in die City die Autos auf der linken Seite zur Verfügung stehen und die Yellow Cabs auf der rechten Seite ankommen würden. Ich wartete stoisch, und tatsächlich kam der Russe Igor Meyman, seit 20 Jahren in den USA, und pickte mich auf. Das Warten lohnte sich, ich zahlte für die Fahrt nach Downtown 25$, knapp die Hälfte als wenn ich den „schnellen Transfer“ genommen hätte.

Ich hatte mit Andres ausgemacht, dass ich so gegen 10 Uhr bei ihm auftauchen würde – nun war es kurz nach 8 Uhr und ich versuchte mein Glück. Dieses blieb mir hold, und Andres öffnete mir noch etwas verschlafen die Tür zu meiner Bleibe für die nächsten Wochen.

Ich hatte auf der Webseite http://www.roomorama.com sein Zimmerangebot gesehen, wir Skypten eine halbe Stunde lang um uns zu beschnuppern und die Modalitäten festzulegen und waren beide zufrieden. Für 66$/Nacht hatte ich inmitten von Manhatten die Hälfte eines Appartments mit allem Drum und Dran, und er musste sein Zimmer während seinem Trip nach Istanbul und Tel Aviv nicht Leerstehen lassen. Coole Sache, passt mir bestens hier. Allenfalls kann ich auch noch eine Weile verlängern, we will see.

Ich mag Andres. Wir schleppten meine Koffer in den fünften Stock, er war gerade dabei, die seinen zu packen. Ich hängte mich aufs Sofa und las. Etwas später liefen wir los, durch die Nachbarschaft und gönnten uns einen Kaffee, bevor wir in die Bibliothek gingen. Grund: dort gab es gratis Wireless Internet Zugang. In der Bibliothek waren einige Obdachlose am Lesen und Surfen, hinten in einer Ecke hatte sich ein anderer zum Nickerchen verkrochen. Eine wirklich soziale Einrichtung, und das meine ich nicht sarkastisch.

Kleine Notiz am Rande: ich erkundigte mich nach der „Business Buch“ Abteilung und erfuhr, dass diese mit der Zahl 600 am Regal gekennzeichnet sei. Das ist schon ziemlich doof und ineffizient, da niemand weiss was 600 bedeutet. Ich wollte wissen, wo ich denn das Mapping zwischen den Zahlen und den dahinterliegenden Schwerpunkten machen könne. Das hätten sie abgeschafft, ich müsse mich jeweils erkundigen. Auch ein Weg, seinen Arbeitsplatz in Zeiten der Not zu „sichern“.

Nach einem Lunch bei „Quantum Leap“, einem vegetarischen Restaurant um die Ecke, erkundete ich das East Village auf eigene Faust. Oberhalb der Wohnung entdeckte ich die "Dachterasse", die mir an sonnigen Tagen sicher eine gute Option sein wird.



Gegen Abend trafen wir uns wieder in der Wohnung und schleppten noch einen Koffer mit Unterlagen seiner Familie durch die Subway und anschliessend in den Financial District, wo ein Verwandter wohnt und das ganze Baggage beim nächsten Trip mit nach Kolumbien bringen wird. Es regnete, nicht wirklich angenehm, und wir fuhren mit dem Taxi nach Hause.

Inzwischen war auch Jeff da, mit dem das Appartment geteilt wird, und kochte sich gerade Pasta zum Abendessen - wir verzichteten. Andres hatte mit einem Freund abgemacht und nahm mich mit. Wir fuhren nach Brooklyn raus, wo wir Augosto trafen. Im Restaurant Dumont gab es ein feines Dinner und angenehme Unterhaltung, zufrieden fuhr ich zurück nach Manhattan. Ich hatte gerade die Erkenntnis gewonnen, dass meine Greencard die „Wildcard“ in meinem Leben ist.

American Adventure: New York, New York - da bin ich!

Etwa um halb fünf Uhr morgens ging es mit dem Blitzlichtgewitter los, als wir mit der Queen Mary 2 unter der Brücke soundso durchfuhren. Viertelnachfünf Uhr dann das Highlight, wir passierten die Statue of Liberty. Das Schauspiel konnte ich vom Bett aus geniessen.

An was anderes konnte ich dabei denken als an die unzähligen Einwanderer, welche ein paar Jahrzehnte vor mir auf Ellis Island abgefertigt wurden – den meisten wurde die Einreise gestattet, wer Pech hatte wurde auf das nächste Schiff retour in die Heimat verfrachtet. Die Ärzte waren damals konditioniert, Krankheiten schon von weitem zu erspähen und fertigten die Einwanderer im Sekunden-/Minutentakt ab.

Die letzte Woche an Bord hat mir gut getan. Der traditionelle Backpacker sucht Authentizität, gewürzt mit etwas Strapazen und einer Prise Verzicht. Meine Reise an Bord des grössten Ocean Luxusliners der Welt würde da ein müdes Lächeln ernten, obwohl gar nicht so weit davon entfernt.

„Ich beneide Dich. Ich möchte das auch machen.“, habe ich in den letzten Wochen unzählige Male gehört. Sicher, eine Menge werde ich entdecken, doch dass ich wieder einmal die Komfortzone verlassen habe bringt auch einen Haufen offener Fragen mit sich, die ich lösen muss. Live will never be the same again – me neither.

Nun bin ich also in New York, mehr Einwohner als die ganze Schweiz auf wenigen Quadratkilometern verteilt. Ein bisschen mulmig wurde mir schon, als ich an meine Immigration dachte. Meine Greencard hat schon 3 Jahre auf dem Buckel, und obwohl ich den Permanent Resident Status in den USA inne habe und auch brav meine Steuererklärung ausfülle, verbrachte ich de facto in den letzten Jahren zu wenig Zeit hier. Doch schon bald hatte ich Gewissheit, wie es weiter gehen soll.

Ich hatte mich für den Selbst Checkout angemeldet, wo man die Koffer eigenhändig schleppen muss. Vorher gab es noch ein letztes Mal ein ausgiebiges Frühstück, und ich wollte ich noch ein Foto von mir und der Skyline schiessen lassen. Susan und Sarah übernahmen diese Aufgabe. Die zwei britischen Girls hatten Nicolas und ich kürzlich im Nightclub G32 an Bord kennen gelernt, nachdem sie schon einige Vodkas intus gehabt hatten. Der erwähnte Nicolas ist ein 60ig jähriger Italiener, von Beruf Songwriter, der seine „Mami“ in Kanada besucht – und da er nicht gerne fliegt mit QM2 und Greyhound Bus unterwegs ist.

Anyway, ich hatte mein Foto – geschüttelt und nicht gerührt, wie sich später herausstellte. Drum hier ein Lückenfüller.



Dann kam auch schon die Lautsprecherdurchsage dass es nun von Bord geht und ich hetzte los. Mein Gepäck war schwer, alles zusammen wohl gegen die 60 Kilo. Ich stellte mich bei der Immigration bei den „US Citizens“ an und kam sofort an die Reihe.

Leicht zitterig begrüsste ich Javier und erkundigte mich nach seinem Befinden. Ich war mir nicht sicher, ob ich nur des schweren Gepäcks wegen schwitzte, auf jeden Fall wurden meine Fingerabdrücke erst beim zweiten Anlauf erkannt. Javier war äusserst freundlich und beruhigte mich, dass alles in Ordnung sei als er meinen „Status“ anpassen musste – beim Check In in Southampton sei wohl etwas falsch erfasst worden.

Mit „Welcome back home, Sir!” verabschiedete er mich wenige Minuten später. Ich hätte ihn am liebsten umarmt, hielt mich aber zurück und wünschte einen schönen Tag.

American Adventure: zu Tisch oder doch lieber ins Bett?

Es schwankte. Es schwankte gehörig. Ich hatte schon Angst dass meine Festplatte vom Tisch fallen würde. Eigentlich hatte ich gerade meinen besten Smoking angezogen, um dem Dinner beizuwohnen. Angesichts meiner flauen Magengegend entschied ich, dass das Buffet geeigneter war als das grosse Restaurant. Doch dazu sollte es nicht kommen, denn als ich die Buffettheke erreichte, war alles schon weggeräumt. Blieb noch der Zimmerservice, der mir eine leckere Tomatensuppe mit Veggie Sandwich und Beilagen brachte. Mein Magen hielt sich trotz der Pommes still und ich legte mich ins „Wasser“bett, süsse Träume ahoi.

Am nächsten Morgen hatte sich die Lage beruhigt und ich ging yum Frühstück ins Restaurant. Dort traf ich die Peters, welche seit rund 3 Monaten (!!!) auf dem Schiff sind, nonstop. Sie sind als Vertreter der Ensemble Travel Group unterwegs, und ich lasse mir erklären wie das funktioniert: ich kaufte mein Ticket direkt über www.orbitz.com, zeigt mir Glen auf. Seine Gruppe dagegen kaufe dieses en gros ein. Nun sei ja wohl klar, wer den besseren Preis erhalte. Bestechend. Die zwei haben über 60 Kreuzfahrten hinter sich, als die 68er Revoluzzer auf die Barrikaden gingen, stachen sie das erste Mal gemeinsam in See.

Bei mir steht Geniessen hoch im Kurs. Damit meine ich nicht den feinen Wein, den es zweifelsohne hier an Bord geben soll. Meine „high spirits“ kommen aus anderen Aktivitäten. In aller Ruhe ums Deck laufen, die salzige Gischt schmecken, ein Buch in der Bibliothek beschauen, dem in sein Instrument verliebten Pianospieler lauschen, lauthals bei einem überdrehten Hollywoodstreifen im Kino lachen, die karibische Band den Reagge Klassiker „Three little birds“ spielen lassen, dem seit 61 Jahren gemeinsam tanzenden Paar ein paar Jiive Schritte abluchsen, kleiner Junge sein und mich vom Magier verzaubern lassen, den Menschen aus dem Weg gehen und die Stille suchen, auf die Menschen zugehen und die Wärme spüren. Die abgestumpften Sinne reaktivieren. Oh, und das Eisenhower Grid mit den nächsten 2-do’s, welches die letzten Jahre ununterbrochen mein Begleiter war, für eine Weile auf Eis legen. Love it.