Donnerstag, Mai 21, 2009

American Adventure: Sunset in New York City







Zitate zum Reisen - Travel quotations #8

  • Never criticize a man until you’ve walked a mile in his moccasins. American Indian proverb
  • I hold that it is the duty of a man to see other lands but love his own. E V Lucas
  • A man’s feet should be planted in his country, but his eyes should survey the world. George Santayana
  • It is necessary to travel, it is not necessary to live. William S Burroughs
  • Travel broadens the mind. Proverb
  • A rolling stone gathers no moss. Proverb
  • Man your ships and may the force be with you. Star Wars
  • Been there, done that, bought the T-Shirt. Proverb
  • The truth is out there. The X-files

Mittwoch, Mai 20, 2009

American Adventure: Am meisten Kalorieren fürs Geld - The winner is...

...die Pizza Hut Meat Lover's Personal Pan Pizza, $4.09 für 890 Kalorien.

Die Rezession schlägt zu, auch wenn wir das nur ungern wahrhaben wollen.
Wo es somit am meisten Kalorien fürs Geld gibt hat „The big money“ zusammen gestellt. Freaky.

Zitate zum Reisen - Travel quotations #7

  • Certainly, travel is more than the seeing of sights; it is a change that goes on, deep and permanent in the ideas of living. Miriam Beard
  • If you are what you eat, a visit to North Carolina could make you a very interesting person. North Carolina Travel Department advert in 1986
  • Travel can be one of the most rewarding forms of introspection. Lawrence Durrell
  • Thanks to the interstate highway system, it is now possible to travel across the country from coast to coast without seeing anything. Charles Kuralt
  • …there isn’t a train I wouldn’t take, no matter where it is going. Edna St. Vincent Millay
  • If you are going to America, bring your own food. Fan Lebowitz
  • One cannot but be surprised by the beauty of the earth. Valentina Tereshkova, first woman in space
  • A journey is like marriage. The certain way to be wrong is to think you control it. John Steinbeck

American Adventure: Zucker für die Ohren - Montag Nacht bei Pete's mit Michael Beauchamp and the Barn Roughs (incl. Video)

Gestern Abend war spontan. Die Pläne änderten sich im Viertelstundentakt, da
a) am Wochenende das Handy in Connecticut vergessen hatte und dieses nun holen musste,
b) sich wegen der Schweinegrippe sicherheitshalber untersuchen lassen musste (und bereits über 20 andere Personen auf den Doc warteten - Resultat noch ausstehend),
c) die Schweizer Freunde von der Reise doch etwas angeschlagen waren und
d) ich dann alleine auf die Einladung zum Dinner mit anschliessendem Konzert von Michael Beauchamp and the Barn Roughs zurück kommen konnte. Bin wirklich dankbar dass mich die New Yorkies so freundlich aufnehmen und ich nicht alleine im Big Apple versauere.

Um 18 Uhr traf ich mich mit Bernie und Anja, und wir genossen die Aussicht auf dem sich drehenden Restaurant im Marriot Hotel. Während die zwei sich entschieden, den Times Square unsicher zu machen, hetzte ich Richtung Brooklyn davon. Wir hatten um Viertel vor Acht im Lazy Catfish abgemacht, einen gemütlichen Lokal, das ich (wie man sich das von uns Schweizern gewohnt ist) pünktlich auf die Minute genau erreichte. "I'm super late", liess mich gleichzeitig die SMS auf dem Handy wissen.

Doch die Viertelstunde Verspätung war halb so wild, da der andere Teil unseres Trios bereits da war. Die Jungs an der Bar und Nebentischen waren damit beschäftigt, sich zu betrinken und bereits voll im Baseballfieber. Während dessen trällerten Klassiker von Aerosmith, Edith Piaf, Neil Diamond und Co. aus den Musikboxen, und ich lernte dabei so wesentliche Dinge wie was eine "Baby shower party" ist, dass das WG-Leben nicht immer gerecht ist und wie man Songs schreibt...

Das Essen für die Vegetarier unter uns war bescheiden, ich entschied mich für ein Cheese Sandwich mit Pommes - und merkte, dass ich mir wirklich mal einen Laden mit anständigem Brot und Käse suchen muss und kein Freund der frittierten Esswaren bin. Käse und Brot, einige der wenigen Dinge, die ich bis jetzt vermisse.

Wir liefen dann rechtzeitig los, das Lokal "Pete's Candy Store" war ein paar Blocks weiter. Ich sah zwei Typen im Auto sitzen, und mit einem Instrument spielen. Noch bevor ich etwas dazu sagen konnte öffnete sich die Tür, und alte Bekannte fielen sich um den Hals. Das Konzert war auf halb elf Uhr angesagt, eher spät für einen Montag Abend. Einer der Bands war offensichtlich das Gras ausgegangen, und um die Kreativität zu stimulieren musste da für Nachschub gesorgt werden. Telefonnummer und Codewort wechselten den Besitzer.

Das Konzert fand in einem umgebauten Zugwagon statt, hier ein paar Impressionen dazu. Zuerst kam die Vorgruppe...




...und schlussendlich Michael Beauchamp and the Barn Roughs zum Zuge. Diese Combo gefiel mir, authentische und warmherzige Leute aus Michigan, tiefgründige Songs die das Leben schrieb und das ganze nicht zu ernst genommen. Leider sind die Videos zu gross zum Hochladen...


Um halb zwei war ich dann auch wieder zu Hause, nachdem die Subway noch eine kleinere Störung gehabt hatte. Ich kaufte mir noch die nötigsten Sachen im Supermarkt um die Ecke ein und störte gerade die Rattenfamilie bei deren Abendessen, die sich daraufhin schleunigst weg von den Müllsäcken hinunter in den Schacht verkroch.

Ich gönnte mir ein paar Stunden Schlaf. Als mich am Morgen die Sonne wachküsste, entschied ich mich, nicht darauf einzugehen und weiter zu schlafen. Bis es dauernd klapperte, und ich mit einem Seitenblick feststellte, dass der Fensterputzer sich an meinem Ausblick zu schaffen machte. Good morning then!


Dienstag, Mai 19, 2009

Zitate zum Reisen - Travel quotations #6

  • When you come to a fork in the road, take it. Yogi Berra
  • They say travel broadens the minds; but you must have the mind. G K Chesterton
  • An adventure is only an inconvenience rightly considered. An inconvenience is only an adventure wrongly considered. G K Chesterton
  • We must travel in the direction of our fear. John Berryman
  • Two roads diverged in a wood, and I – I took the one less travelled by, and that has made all the difference. Robert Frost
  • There is nothing so educational as travelling. Anita Loos

Montag, Mai 18, 2009

American Adventure: Ich bin auch ein Inder

Heute morgen war wieder mal ein Workout fällig. Sonst muss ich bald noch ein paar Löcher mehr in meinen Gurt machen, es scheint dass ich mehr Kalorien verbrenne als ich zu mir nehme. Ich warf mich also in Trainingskluft, stöpselte das iPhone ein und marschierte los Richtung Leichenhalle nebenan.

Dort im Untergeschoss befindet sich der Kraftraum der New Yorker Medical University, welchen ich dank dem Badge meines indischen Mitbewohners jederzeit und kostenlos nutzen kann. Perfekt, denn die Fitness Center sind preislich nicht wirklich attraktiv, schon gar nicht wenn man nur für kurze Zeit dabei sein will.

Mit straffem Schritt lief ich also in die Halle ein - und wurde von der Security Dame aufgefordert, meinen Ausweis zu präsentieren. Uppps, auf Diskussionen hatte ich nun wirklich keine Lust... Habe den Ausweis flugs aus der Hosentasche gezogen, in Eile damit rumgewedelt - und durfte passieren.

Nach dem Training versorgte ich mich mit einem Rührei auf einem Weissbrot-Bagel (ein bisschen Sünde muss sein) vom mobilen Stand vor dem Haus und ein paar Bananen (gegen das schlechte Gewissen, haha). Und der Tag kann beginnen!

Zitate zum Reisen - Travel quotations #5

  • All scenery in California requires distance to give it its highest charms. Mark Twain

  • It was wonderful to find America, but it would have been more wonderful to miss it. Mark Twain

  • It’s good to collect things; it is better to take walks. Anatole France

  • May the road rise with you, and the wind be ever at your back. Irish toast

  • A man travels the world in search of what he needs and returns home to find it. George Moore

  • He who would travel happily must travel light. Antoine de Saint-Exupéry

  • Farewell my friends. I go to glory. Isadora Duncan’s last words

Sonntag, Mai 17, 2009

American Adventure: A night at the circus in Webster Hall (incl. Videos)

Samstag Abend in the City. Ich sass am Union Square und schaute dem munteren Treiben zu. Bis ein Vogel meine Hose mit einem Lokus verwechselte.

Ich hatte Heisshunger nach Teigwaren und lief durch die Strassen, als ich in roten Neonlettern das Wort "PASTA" leuchten sah. Der Schnellimbiss versorgte mich mit dem notwendigen Kohlenhydratevorrat für die Nacht. Ich war an einer Geburtstagsparty eingeladen, welche in der Webster Hall stattfand. Als ich gegen 23 Uhr eintraf war die Schlange vor dem Eingang schon sehr lange, glücklicherweise konnte ich dank Gästeliste rasch (und vor dem grossen Regen) reinhuschen.

Die Webster Hall bietet einiges und die Nacht stand unter dem Motto "Night at the Circus".



Auf vier Dancefloors gab es für jeden Geschmack etwas zu finden, die Artisten gaben ihr Können zum Besten, wie diese Ladies auf Stelzen.

Die Peelander-z gaben Vollgas, die Meute kochte - und die Band übergab Instrumente sowie Pfannen und Drumsticks kurzerhand dem Publikum zum selbst draufhauen.




Später gab es Reaggeton auf dem selben Floor...




...während eine Etage darüber populäre Dance Musik aufspielte...



...und zuoberst die Mouse die Hütte zum Beben brachte - im wahrsten Sinne des Wortes, die Eingeweide wurden vom Bass mächtig durchgeschüttelt. Die Yankees wissen wie man feiert.






Buch: What would Google do? (Jeff Jarvis)

Rumblättern hier oder besser gleich die Präsentation auf Youtube reinziehen (1 Stunde). Lerne von den Besten, lautet das Credo.

Take aways:
  • Unternehmen stehen immer öfters vor der Identitätskrise: Welchen Mehrwert bieten sie wirklich und was ist der Erlös dahinter?
  • Beta! Prototyp! V0.x! Wer erwartet heute denn schon, dass alles im ersten Wurf perfekt ist? Google News war 3 Jahre lang im Beta Test unterwegs.
  • Get small. Think big.
  • Schöpfe das Minimum an Ertrag ab, um die maximale Grösse und den maximalen Mehrwert zu erreichen.
  • Die Netzwerke existieren bereits, finde das zu Deinem Business passende.

Zitate zum Reisen - Travel quotations #4

  • For my part, I travel not to go anywhere, but to go. I travel for travel’s sake. The great affair is to move. Robert Louis Stevenson

  • Wealth I ask not, hope nor love, nor a friend to know me; all I ask: the heaven above and the road below me. Robert Louis Stevenson

  • Every man paddle his own canoe. Captain Frederick Marryat

  • It is a far, far better thing that I do, than I have ever done; it is a far, far better rest, that I go to, than I have ever known. Charles Dickens|

  • He has gone to Hell or Kentucky. Saying, Wild West|

  • I never travel without my diary. One should always have something sensational to read in the train. Oscar Wilde

  • A man may travel fast enough and earn his living on the road. Henry David Thoreau

  • Though we travel the world over to find the beautiful, we must carry it with us, or we find it not. Ralph Waldo Emerson

Samstag, Mai 16, 2009

Links you should CLICK! (2009-05-16)

  • Scribble Maps erlaubt das freie Zeichnen in Google Maps im Sinne eines Online Whiteboards.
  • Microsoft Office und Google Docs sind zwei Welten – die nun durch http://offisync.com/Office Plugin verbunden werden. Wer oft mit Powerpoint arbeitet sollte sich mal das Plugin von SlideShare genauer anschauen.
  • http://www.dealbase.com bietet einen Vergleich von günstigen Hotels an.
  • Peer to Peer Remote PC Übernahme Support gefragt? CrossLoop oder Fixya helfen weiter, und www.Yuuguu.com bietet ab nächster Woche eine Integration für Skype an.
  • Mit http://www.fotomoto.com/ kann man seine Fotos auf der eigenen Webseite verkaufen.
  • Map Motive zeigt die Facebook Freunde auf einer Karte an.
  • Survs ist ein neuer Player im Umfragemarkt, nebst etablierten Angeboten wie SurveyMonkey, Zoomerang oder PollDaddy. Damit lassen sich Umfragen und Votings einfach erstellen.
  • "Manifone allows you to reach your International contacts on local or national numbers in your country. Imagine all your overseas contacts now having US-numbers."

American Adventure: Einer flog über das Kuckucksnest

Wow, ich bin noch immer ganz beeindruckt vom Gesehenen. Heute Abend traf ich mich mit Linnea und Hope. Linnea hatten wir letzten Dezember auf einer Kreuzfahrt kennen gelernt und bald darauf in der Schweiz begrüssen dürfen.

Nun war sie für ein paar Tage in New York bei ihrer Cousine Hope, Frühlingsputz war angesagt. Morgen geht es dann zurück nach Vermont. Wir trafen uns zum Dinner im Restaurant "Tibetian Kitchen", wo uns nebst dem lächelnden Konterfei des Dalai Lama auch der Inhaber Tashi herzlich begrüsste.

Er hatte das Lokal vor einem Monat übernommen, Hope scherzte das sei nur dank ihrem grosszügigen Trinkgeld möglich gewesen.

Wir bestellten wild durcheinander, und der Tisch war bald mit exkquisiten vegetarischen Gerichten überstellt - sehr lecker. Hope lud uns ein, und Tashi offerierte noch das Dessert. Ich kann nur sagen "bis zum nächsten Mal".

Nach dem Essen machten wir uns auf ins Theater. "Einer flog über das Kuckucksnest" stand auf dem Programm. Ich hatte den Film vor Jahren gesehen und erinnerte mich noch schwach, dass ich damals von Jack N. beeindruckt war.

Die Schauspieler waren ausnahmslos talentiert, die Bühne bebte, die Darsteller schrien, trampelten, zappelten, spuckten,... - Emotion pur. Ein gelungener Abend!

Photobucket

Zitate zum Reisen - Travel quotations #3

  • When I was at home, I was in a better place; but travelers must be content. William Shakespeare

  • Oh my America, my new founde land, My kingdome, safeliest when with one man mann’d. John Dome

  • The use of traveling is to regulate imagination by reality, and instead of thinking how things may be, to see them as they are. Samuel Johnson

  • The first step is the hardest. Marquise du Deffand

  • I’m willing to love all mankind, except an American. Samuel Johnson|

  • China? There lies a sleeping giant. Let him sleep! For when he wakes he will move the world. Napoleon Bonaparte

  • The soul of a journey is liberty, perfect liberty, to think, feel, do just as one pleases. William Hazlitt

Freitag, Mai 15, 2009

Eine kleine Geschichte der Information - vom Marktschreier zum zielgruppengerechten Social Network

Information bestimmt unser aller Leben. Wie sich deren Quellen im Verlauf der Zeit verändert haben, zeigt Thomas Baekdal in seinem Beitrag auf. Absolut lesenswert!

Conclusio: "Ask yourself. Are you still trying to get journalists to write about your products? Are you still making websites? Is your social networking strategy to ‘get a Facebook Page'?

...or...

Are you making yourself a natural part of people's stream of information?"

Zitate zum Reisen - Travel quotations #2

  • Tomorrow, once again, we sail the Ocean sea. Horace

  • If a man does not know to what port he is steering, no wind is favourable to him. Seneca

  • I came, I saw, I conquered. Julius Caesar

  • Travel light and you can sing in the robber’s face. Juvenal

  • To know the road ahead, ask those coming back. Chinese proverb

  • To lie about a far country is easy. Amharic proverb

  • Keep on adding, keep on walking, keep on progressing: do not delay on the road, do not go back, do not deviate. St. Augustine

Donnerstag, Mai 14, 2009

American Adventure: Museum of Modern Art und Tofu Salat rocks

Heute gab es einen gemütlichen Lunch, bestehend aus Mozzarella Sandwich und Dr. Pepper Diet Soda, im Bryant Park. Eigentlich sollte ich dann in eine Fotoausstellung reingeschleust werden, die wurde aber gerade neu ausgestaltet und war geschlossen.


Damit mir am Nachmittag nicht langweilig wurde, schlug meine Begleitung vor, mich ins Museum of Modern Art zu verfrachten und verschaffte mir einen kostenlosen Eintritt. Ich selbst bin weder Kunstexperte noch spezieller Liebhaber moderner, abstrakter Kunst. Doch das MOMA verzauberte mich. Den ganzen Nachmittag wanderte ich staunend durch die Hallen. Die Fotoausstellung über Amerikas Westen war fantastisch, Menschen, Landschaften, Bauten, Eindrücke queerbeet. Doch auch die abstrakteren Ansätze gaben Inspirationen. Hier die ganze Fotostrecke.




Als das Museum gegen halb sechs Uhr schloss machte ich mich auf den Weg zum Abendessen. Ich hatte keine Jacke mitgebracht, und war froh, noch die letzten Sonnenstrahlen auf der World Wide Plaza tanken zu können.



Wir landeten dann im Kyotofu, einem netten asiatischen Restaurant in Hell's Kitchen und gönnten uns ein feines Gericht für Auge und Gaumen. Tofu Salat mit Jasmin Tee, und Cheese Maccaroni mit Grünzeug.


Auf dem Heimweg in der Subway gab es weitere Eindrücke von New York. Ein junger Mann mit seinem kleinen Hund stieg zu. Er entschuldigte sich, dass er die Passagiere belästige. Er habe gerade kürzlich erfahren, dass er HIV positiv sei. Seine Eltern hätten ihn darauf hin aus dem Haus geworfen, da sie Angst hätten, dass sich der kleine Bruder anstecken könnte. Obdachlos und hungrig sei er, dankbar für etwas zu Essen und Kleingeld. Ein etwa gleichaltriger Mann im Anzug steckte ihm seine Papiertasche mit den Resten zu, was mit einem Lächeln und "God bless" quittiert wurde. Ob das eine erfunde Geschichte ist, wie es deren viele gibt? Ich hoffe es wirklich...

Zitate zum Reisen - Travel quotations #1

  • A journey of thousand miles must begin with a single step. Lao Tzu

  • A good traveler has no fixed plans and is not intent to arriving. Lao Tzu

  • With reason one can travel the world over; without it, it is hard to move an inch. Chinese proverb

  • Walking is a man’s best medicine. Hippocrates

  • Stranger in a strange country. Sophocles (Oedipus at Colonus)

Mittwoch, Mai 13, 2009

Darum ist die Evolutionstheorie wahr

Auf meiner Reise in die USA gab es auf dem Schiff täglich Vorträge zu verschiedenen Themen. So kam es, dass ich zu verstehen versuchte, warum die Evolutionstheorie wahr ist.

Was ist eine Theorie, war die erste Frage, die es zu klären galt. "Eine Theorie fusst auf einem nicht-spekulativem Framework, für welches der Beweis jedoch noch nicht erbracht wurde." Ok, verstanden.

Warum also ist die Evolution wahr und nicht, wie uns die Kreationsten glauben lassen wollen, die von Gott erschaffene Welt? Dass die Evolutionstheorie wahr ist wurde anhand eines schönen Beispiels aufgezeigt: warum würde Gott uns einen nutzlosen Blinddarm auf den Weg geben? Eben, doch im Laufe der Evolution hatte dieser in einer Vorstufe des Menschen sehr wohl seine Berechtigung!

Fossilien seien schwierig zu finden, da diese nur unter ganz bestimmten Bedingungen überhaupt entstehen konnten und ebenfalls nur selten bis heute „überlebt“ haben. Doch die Funde zeigen klar die Entwicklungen auf.

Wer ein Embryo eines Menschen mit dem eines Delphins vergleicht sieht, dass diese sich in den ersten Wochen sehr stark ähneln (doch was uns das sagt weiss ich nicht mehr genau...). Auf abgelegenen Inseln wie den Galapagos oder Hawaii hat die Evolution in einem geschlossenen Umfeld stattgefunden, was sich auch in den dort anzutreffenden Arten wiederspiegelt.

Die Evolutionstheorie könnte nur durch folgende Beweise entkräftet werden:
  • Wenn die Erde viel jünger wäre als angenommen
  • Wenn es keine genetische Variation gäbe
  • Wenn die Veränderungen in einer Spezies nur zum Vorteil einer anderen Spezies wäre
  • Wenn die Veränderungen einer Spezies nur gut für die Spezies und nicht das Individuum wäre
  • Wenn die Veränderungen einer Art Entwicklungsschritte überspringen würde
Wer mehr wissen will dem sei das Buch und der Blog des Referenten Jerry A. Cone empfohlen.

Dienstag, Mai 12, 2009

American Adventure: Sein und Schein und gute Deals

Im Central Park trifft man jede Menge Leute an. Der Asiate hinter mir machte seine Tai Chi Übungen, etwas weiter vorne noch ein weiterer Typ in spezieller Pose. Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass er sich in Position brachte, um Frau und Kind zu Fotografieren. Ich sass am Tümpel, als es plötzlich „platsch“ machte.

Auf dem Felsen nebenan waren zwei Schildkröten am Sonnenbaden gewesen und gönnten sich nun eine Erfrischung. Die Idylle wurde auch von den Gucci, Prada, Manolo Blahnik was-weiss-ich-wie-die-alle-heissen Tanten mit ihren Crackberrys nicht gestört. Gewisse Eindrücke halten einfach allem Kommerz stand.

Heute Abend lernte ich, dass man für eine Fendi Handtasche 2600 Dollar ausgeben kann, und die Begründung dazu war einleuchtend und messerscharf. Dass eine Tasche mit Spezialrabatt für 800 Dollar ein Schnäppchen ist, weil der Originalpreis ein Mehrfaches davon beträgt, kann ich nun auch besser nachvollziehen.

Ich lerne rasch, und das meine ich nicht wertend. Jeder soll kaufen was er will und auf die jeweilige Situation passt - ich erfreue mich immer noch an meinen Hugo Boss Tretern für 40 Dollar. Kürzlich habe ich mit Christy eine "Wer hat weniger für sein Outfit ausgegeben" Competition gemacht. Ich habe verloren, noch...