Donnerstag, Mai 14, 2009

American Adventure: Museum of Modern Art und Tofu Salat rocks

Heute gab es einen gemütlichen Lunch, bestehend aus Mozzarella Sandwich und Dr. Pepper Diet Soda, im Bryant Park. Eigentlich sollte ich dann in eine Fotoausstellung reingeschleust werden, die wurde aber gerade neu ausgestaltet und war geschlossen.


Damit mir am Nachmittag nicht langweilig wurde, schlug meine Begleitung vor, mich ins Museum of Modern Art zu verfrachten und verschaffte mir einen kostenlosen Eintritt. Ich selbst bin weder Kunstexperte noch spezieller Liebhaber moderner, abstrakter Kunst. Doch das MOMA verzauberte mich. Den ganzen Nachmittag wanderte ich staunend durch die Hallen. Die Fotoausstellung über Amerikas Westen war fantastisch, Menschen, Landschaften, Bauten, Eindrücke queerbeet. Doch auch die abstrakteren Ansätze gaben Inspirationen. Hier die ganze Fotostrecke.




Als das Museum gegen halb sechs Uhr schloss machte ich mich auf den Weg zum Abendessen. Ich hatte keine Jacke mitgebracht, und war froh, noch die letzten Sonnenstrahlen auf der World Wide Plaza tanken zu können.



Wir landeten dann im Kyotofu, einem netten asiatischen Restaurant in Hell's Kitchen und gönnten uns ein feines Gericht für Auge und Gaumen. Tofu Salat mit Jasmin Tee, und Cheese Maccaroni mit Grünzeug.


Auf dem Heimweg in der Subway gab es weitere Eindrücke von New York. Ein junger Mann mit seinem kleinen Hund stieg zu. Er entschuldigte sich, dass er die Passagiere belästige. Er habe gerade kürzlich erfahren, dass er HIV positiv sei. Seine Eltern hätten ihn darauf hin aus dem Haus geworfen, da sie Angst hätten, dass sich der kleine Bruder anstecken könnte. Obdachlos und hungrig sei er, dankbar für etwas zu Essen und Kleingeld. Ein etwa gleichaltriger Mann im Anzug steckte ihm seine Papiertasche mit den Resten zu, was mit einem Lächeln und "God bless" quittiert wurde. Ob das eine erfunde Geschichte ist, wie es deren viele gibt? Ich hoffe es wirklich...

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