Montag, Mai 11, 2009

American Adventure: Die Dinosaurier und der König der Löwen

Fantastisch. Das ist das Musical "The Lion King". Einfach dass das vorneweg gesagt ist.

Ich war gerade beim Lunch mit Kim im "Moustache Pitza" im West Village, als mich Trevor anrief. Wir hatten uns auf einer Karibik Kreuzfahrt über Weihnachten/Neujahr kennen gelernt, und er war in der City wegen der Hochzeit seines Bruders.

Am Vortag waren wir zusammen im American Museum of Natural History gewesen und hatten die Dinosaurier etc. bestaunt.















Diese Saurier sind wirklich beeindruckend, und auch die Show Planetarium ging unter die Haut.

Doch zurück zum Lion King. Trevor und Linnea standen an der Kasse und wollten wissen, ob ich nun auch dabei sei an der Vorstellung um 14 Uhr. Kim meinte das sei eh genau neben ihrem Office und wir schaffen das locker - ich sagte zu.

Viertel vor Zwei holte ich mein Ticket ab und die Show ging los. Habe ich schon erwähnt dass diese fantastisch ist? Bühnenbild, Darsteller, Musik, Effekte, ... einfach WOW.

Trevor und Linnea gingen am nächsten Tag nach Washington DC, und ich versprach, früher oder später in Bozeman, Montana, vorbei zu schauen um Trevor zu besuchen. Linnea kommt nochmals nach New York für ein paar Tage, um ihrer Cousine beim Ausmisten zu helfen und ein paar Vegirestaurants zu erkunden, bevor es dann zurück nach Vermont geht.

Buch: Awakening the Entrepreneur within – how ordinary people can create extraordinary companies (Michael E. Gerber)

Diese Buch hat mich angelacht. Aufgemacht in bester Ratgeber Manier schrie es mir aus dem Regal zu: „Nimm mich, lass die alten abgegriffenen Klassiker links liegen!“ Ich sollte bald merken dass dies eine gute Wahl war. Hier geht's zum Schmökern.


Michael E. Gerber war mir kein Begriff. Ich las, dass er die „E-Myth“ Bücher, Entrepreneurship Märchen sozusagen, geschrieben hatte und eine weltweit anerkannte Koryphäe hinsichtlich Unternehmertums ist. Davon zeugten die 14 (!!!) einleitenden Seiten, wo er sich von seinen Kunden und Buddies bauchpinseln lässt.

Doch was er selbst zu sagen hat zeugt von seine Kompetenz. Ein Unternehmer ist aus seiner Warte eine gespaltene Persönlichkeit, die folgende Charaktere in sich vereint (oder die notwendige Unterstützung zur Komplettierung dieser Rollen anschafft).
  • Der Träumer
  • Der Denker
  • Der Erzähler
  • Der Leader
Der Traum des Träumers kommt zu uns als Licht, in welches wir nicht wagen, direkt hineinzuschauen – aus Angst, dass wir ihm nicht standhalten mögen. Und doch wissen wir, dass sich etwas Grosses dahinter verbirgt. Zu esoterisch? Genau deshalb übernimmt nun der Denker die Arbeit. Herauszufinden wie der Traum laufen lernen kann ist seine Aufgabe. Mission acomplished, früher oder später, und der Erzähler muss die frohe Botschaft unter das Volk bringen. Und wenn der Karren ins Rollen gebracht worden ist braucht es den Leader, der diesen steuert und die Verantwortung für den Erfolg des Unterfangens trägt.

Der Traum des eigenen Unternehmens muss genährt werden, dream big! Ein Blatt mit den vier Dimensionen Visualisierung, Emotionalität, Funktion und Finanzen sollte immer im Hosensack platz haben – um Notizen zu machen, falls die Kreativität wieder mal zuschlägt und einen Geistesblitz hinzaubert.

Das Unternehmen selbst wird durch die sieben Zentren der Management Attention gesteuert:
  • Leadership
  • Marketing
  • Money
  • Management
  • Client Fulfilment
  • Lead Generation
  • Lead Conversion
Die Aufgabe ist nun ganz einfach: der Unternehmen muss wissen was er will, die vier Charaktere nehmen ihre Aufgabe wahr und steuern mit den 7 Zentren der Management Attention im Sinne von Werkzeugen den Erfolg des Business.

American Adventure: Central Park bei Tag, Manhattan bei Nacht

Gegen Abend machte ich mich auf den Weg in den Central Park. 10 Minuten Marsch zur Subway von der 1st Avenue/33rd Street nach Lexington Avenue, dann dort in den 6er Zug und ein paar Minuten später an der 59 Strasse wieder raus. Und schon war ich fast beim Central Park.

Ich wollte einen ruhigen Spaziergang machen und meine neue Kamera austesten, nachdem wir gestern zwar die Picknick Sachen dabei gehabt hatten - aber keinen Photoapparat (was ja gar nicht geht...).

Resultat: Kamera scheint ok, am User muss noch gearbeitet werden - der stellt nämlich eine Auflösung von 1024 x 768 bei einer 10 Megapixel Kamera ein, was der Qualität massiv Abbruch tut. Anyway, hier das Resultat.






Nach dem ausgiebigen Spaziergang ging es retour, ich schnappte mir bei Subway noch ein Sandwich und machte dann einen Versuch, auf das Dach meines Hauses zu gelangen. Dieses mal klappte es, ohne dass ich einen Alarm auslöste oder der Security Guard mir an die Gurgel wollte.

Die Aussicht ist wahrhaft der Hammer, finde ich. Und yepp, das hohe Gebäude ist das Empire State Building, wo sonst King Kong die Pranken schwingt.



Sonntag, Mai 10, 2009

Google vs. Microsoft vs. Firefox - Lessons in Usability

Auf meinem neuen PC wollte ich eine lokale Desktop Suche installieren. Da das Betriebssystem Windows Vista Home Premium 64 Bit ist, gedachte ich mir den passenden Microsoft Desktop Search herunterladen.

Die Auswahlseite war völlig überladen, und ich fand keine passende 64 Bit Version.


Das Gegenteil bei Google. Ein Button, ein Klick.

Leider funktionierte die Installation dann doch nicht, doch schon die Darstellung spricht Bände. Eine Herausforderung unserer Umwelt ist es, aus den vielen verschiedenen Möglichkeiten das richtige zu wählen. Google hat erkannt, dass man den Menschen gewisse Entscheide abnehmen muss. Menschen wollen bekanntlich geführt werden.

Ein weiteres erfolgreiches Beispiel das ich angetroffen habe ist Firefox - die Seite ist klar aufgebaut:


Hintergrund war dass mein neuer Computer nicht mehr auf das Netzwerk kam und ich somit Internet-los was. Deshalb holte ich den alten Mini-Sony Vaio hervor. Doch der darauf installierte (alte) Internet Explorer zeigte nicht alle Seiten wie gewünscht an, insbesondere www.Facebook.com funktionierte nicht. Schwupps Firefox installiert und alles lief wie am Schnürchen.

Verdammt, ich bin ein bekennender Microsoft Jünger, aber diese zwei Episoden geben mir zu denken...

American Adventure: Speeddating - Selbstversuch, die ganze Wahrheit, und nichts als diese

--- Dieser Beitrag ist hier zu finden ---

American Adventure: A walk down the streets

Ein paar Impressionen aus den Strassen von Manhattan.








Buch: All Marketers are Liars – The power of telling authentic stories in a low trust world (Seth Godin)

Marketing fasziniert mich, immer wie mehr. Deshalb habe ich mir Seth Godin's Buch näher angeschaut. Das hier ist keine Rezension und Zusammenfassung, aber ein paar wichtige Erkenntisse habe ich mir notiert. Schmökern ist hier erlaubt.

Some quotes:
  • People stick to their initial judgments
  • Don't try to change peoples world views
  • All have different worldviews – find one you want to address
  • Tell stories – but tell them to yourself first, to see if they are compelling
  • Stories have to offer something (e.g. shortcut, miracle, money, social success, safety, ego, fun, pleasure, belonging,…)
  • Stories don’t feature good quality or a better price!
In a nutshell:
  1. Which world view are you addressing?
  2. Which frame are you using?
  3. What’s the story that’s worth noticing?
  4. How will you live your story?
  5. What hard decisions are you willing to make in order to keep your story real and pure and authentic? Compromise is the enemy of authenticity.
  6. What are the shortcuts your fans can use to tell the story to their friends? How can you help them frame that story?
  7. How can you radically change your product and service so that the story is natural and obvious and easy to tell?
  8. What’s the value of your permission asset?

American Adventure: The Buzzards in der Rodeo Bar

Heute hatte ich Pech. Studieren vor den grossen Abschlussprüfungen geht über Ausgehen.

Ich recherchierte, was New York an Country Music Clubs hergibt. Nicht viel, bis jetzt. Aber, nur 10 Minuten zu Fuss entfernt gibt es die Rodeo Bar mit Livemusik (nettes Video, Quote: "I did not get hired because I have any talent, I got hired because I'm from Texas"). Freier Eintritt und Erdnüsse bis zum Abwinken. Und die Schalen der Peanuts bitte direkt auf den Boden werfen, damit das nicht auch noch die Bedienung machen muss - ernsthaft, im Fall.

Heute standen die Buzzards auf dem Programm, Rockabily Musica. Die Jungs drückten auf die Tube und gaben die alten Johnny Cash und Elvis Klassiker zum Besten, gemischt mit eigenem Sound.



Kostprobe gefällig?

Samstag, Mai 09, 2009

Borat zum Thema Dating

Musste gerade jemandem erklären warum Borat lustig ist. Das Video zum Thema "Dating" spricht doch für sich, oder nicht? SOOOO politisch inkorrekt, kann den neuen Film "Brüno" von Sacha Baron Cohen gar nicht erwarten.

American Adventure: Mein Zimmer zwischen Emergency Room und Leichenbeschauer

Auf der Suche nach meinem neuen Zimmer war mein erster Stop bei Yuonna. Eine zierliche Koreanerin, sie hatte gerade fein gekocht und zeigte mir das Zimmer. Dieses war etwa so gross wie ein anständiger Kleiderschrank... kostet nur 1000 $ im Monat, dafür hat es aber auch kein Wohnzimmer. Hmm...



Die andere Option war bei Zach und seinen College Kids einzuziehen. Grosser Wohn(Party)raum mit Playstation und Bierfass, kleines Zimmer. Auch Hmmm..., irgendwie nicht wonach ich suche. Ich fragte die Jungs ob sie noch etwas von mir wissen wollen, und Adam erkundigte sich, was ich denn den ganzen Sommer über machen wolle. New York geniessen, haha. Das wollten Sie auch, haha zurück.

Ich ging weiter zu Arka. Er schliesst in ein paar Wochen sein Medizin Studium ab, und sein WG Kumpane ist bis Ende Juni in Peru. Und so kam es, dass ich hier einzog. Nicht sofort, doch am nächsten Tag. Das Zimmer ist recht gross für hiesige Verhältnisse, der Preis mit knapp 1000$ hervorragend (obwohl meine Grossmutter das anders sieht, ich aber argumentiere dass eine Hotelabsteige locker 200$ die Nacht kostet), und ich bin zentral in Manhattan (33rd street, 1st avenue). Die Fotos zeigen nur die halbe Wahrheit.


Da das Gebäude zum NYU Spital gehört ist die Notaufnahme gleich neben dem Eingang zum Wohnhaus, resp. der Leichenbeschauer auf der anderen Seite wo ich das Fitness Center der Studis nutzen kann. Wenn was sein sollte bin ich also schon mal gut positioniert :-).


View Larger Map

Doch bevor ich einziehen konnte wollte Arka noch zwei Referenzen anrufen. Mein bisheriger Wohnkumpan Jeff und mein ehemaliger Geschäftspartner Markus haben sich da bravourös ins Zeug gelegt und am selben Abend klingelte das Telefon und ich erhielt den Zuschlag! Einen Tag später stand ich mit gepackten Taschen vor der Tür.

Zwei Haken hat der Deal: wegen der Graduation Feier muss ich wieder für ein paar Tage ausziehen wenn die indische Familie anrückt. Und vielleicht muss ich auch in ein anderes Apartment innerhalb des Gebäudes wechseln. Aber hey, dafür stimmt sonst alles nachdem ich mal meine Hausmanns Reinigungsqualitäten unter Beweis gestellt habe. Ein wirklicher Lucky Punch, und mein WG Kumpel ist cool. Da er eh nur noch bis Ende Monat da ist habe ich dann wohl die ganze Wohnung für mich allein.

Es hat einen 24 Stunden Security Service beim Eingang. Die nehmen ihren Job ernst (well, eigentlich nicht wirklich). Als ich gestern nach einem feinen Dinner (endlich gab es wieder mal meine Leibspeise Penne arrabiata) und einem lauschigen Abend im Bryant Park nach Hause kam, wollte ich die „City by night“ sehen und aufs Dach hoch. Ich fragte Barbara von der Security wie ich das denn am besten anstelle. Sie schaute mich ungläubig an und meinte, das sei verboten – wegen den „Jumpern“, und würde einen Alarm auslösen. Wie ich darauf käme dass ich dort hinauf könne? Dies ist ein Punkt, den ich nochmals mit meinem Roommate anschauen muss...

Die Aussicht an einem Regentag:

Das Gebäude ist aber praktisch. Beim Eingang hat es einen Snackstand (ich liebe die Falafel Sandwiches), einen Obstverkäufer und ein paar Schritte weiter habe ich heute nach dem Kraftraining meinen Bagel mit Rührei gepostet. Auch die Nachbarschaft gefällt mir, Bücherladen, Kino, Restaurants, Bars,...

Natürlich hat es auch eine Wäscherei im Haus. Und neu für mich: der Abfall wird einfach in ein grosses Loch geschmissen und landet dann irgendwo. Faszinierend, aus den Augen aus dem Sinn.

American Adventure: Auf Wohnungssuche in New York

Sitze hier an meinem Schreibtisch im 17. Stock und sehe dem Mond zu, wie er über dem East River oberhal der Lichter von Brooklyn in voller Pracht orange aufgeht. Der Heli fliegt vorbei, das Schiff kommt hinter dem Hochhaus von vis-à-vis hervorgetuckert. Mir gefällt diese Aussicht aus meinem neuen Zimmer.


Ich hatte auf www.Craigslist.com selbst eine Anzeige aufgegeben, dass ich ein Zimmer über den Sommer suche. Kriterien: Internet, Bett, 250 Dollar/Woche. Dies ist definitiv weniger zeitaufwändig, als selbst durch die Listen zu browsen und die seriösen Angebote von den Betrügereien zu unterscheiden.

Ich erhielt ein paar Angebote zugestellt, die ich zum Teil auch näher anschaute. Ein Zimmer war bei Max und Julia, sowie ihren zwei Katzen. Ich hatte alle zusammen sofort ins Herz geschlossen, leider war der Verschlag nur über eine Leiter erreichbar, sehr klein, hatte kein richtiges Bett und auch keine Türen.

Doch die Aussicht vom Dach war toll.


Elizabeth, eine pensionierte Halbschweizerin, hatte auch eine Kammer in Brooklyn im Angebot. Trotz intensiver Suche gelang es mir aber nicht, die Wohnung ausfindig zu machen. Ich fragte jede Menge Leute, niemand wusste Bescheid. Dafür hatte ich Gelgenheit die Nachbarschaft zu beäugen und entschied, dass ich mich nur bedingt wohlfühlen würde.

Flavia und ihr Bruder waren gerade für eine Woche nach Kalifornien unterwegs, als ich anrief. Deren Bleibe in Harlem hätte mir auf den Fotos gefallen, wenn auch etwas ab von Downtown, aber doch eine relativ sichere Gegend. Das selbe bei Lea Ann, sie war in Südafrika bei der Familie zu Besuch. Gutes Angebot‚ aber einfach etwas weit ausserhalb von Manhattan. Doch dann kam eh alles anders.

Mein Zimmer in den letzten Wochen war hervorragend gelegen, geräumig, mit allem nötigen ausgestattet, sauber, nah zur Subway – kurzum passend. Ausser einmal, da fühlte ich mich beobachtet. Ich drehte mich um. Eine 5 cm Kakerlake (wenn nicht sogar 10 cm lang) stand hinter mir. Ich überlegte, ob ich kämpfen sollte. Und entschied mich dagegen, indem ich tat als hätte unsere Begegnung nicht stattgefunden. Von da an kamen wir gut miteinander aus und sahen uns nie wieder. (Das Foto ist geklaut, aber das Ding war MINDESTENS so gross, haha).

Oder als ich nach Hause kam blockierte wieder einmal ein Polizeiauto die Strasse vor meinem Eingang. Dies war mir bereits am Vortag aufgefallen, ich hatte mir aber nichts dabei gedacht. Nun klingelte es bei mir: die Cops waren hungrig auf Süsses und hatten sich in der Patisserie „Veniero“ nebenan einen Zuckerschub geholt!

Doch zurück zum Thema. Ich suchte eine günstigere Bleibe und schrieb etwa 15 verschiedene Anbieter an. Einige in meiner Nachbarschaft meldeten sich, und ich machte mich auf die Socken, diese etwas genauer anzusehen.

Freitag, Mai 08, 2009

Hier ist Dein ExtraFilm Gutschein für 15.-

[Trigami-Anzeige]

Ab und an verdiene ich mir ein Taschengeld mit dem Bloggen über bestimmte Produkte. Heute darf ich Fee spielen und Gutscheine verteilen. Also, hier klicken und bei ExtraFilm mit einem 15.- Franken Gutschein einkaufen - Fotoalben, Poster, Geschenkartikel, Kalender, Collagen,... Portofrei notabene.

Noch ein paar Details zu Extra Film: ExtraFilm ist seit 1995 auf dem Schweizer Markt tätig und innerhalb weniger Jahre zu einem der wichtigsten, im Versandhandel tätigen Fotolabore avanciert. Seit Ende 2000 werden auf der Webseite Dienstleistungen der digitalen Fotografie angeboten. Dieses Online-Angebot erfreut sich wachsender Beliebtheit und wird stets weiter ausgebaut.

FAQ Top 3:

  1. Für welche Produkte sind die Gutscheine gültig?
    Für alle Produkte von ExtraFilm.
  2. Kann ich den Gutschein auch einlösen, wenn ich schon einen Account bei Extrafilm habe?
    Ja.
  3. Gibt es einen Mindestbestellwert?
    Nein

American Adventure: Food, Food, Food - Insider Tipps für Manhattan

Die Locals wissen ja meist wo die feinen Spelunken sind. Ich durfte wählen und entschied mich für einen Lunch im Moustache Pitza im West Village - mein Falafel Teller war lecker. Die anderen Lokale sparen wir uns dann für später auf. Damit die Links auch nicht verloren gehen poste ich die einfach mal hier, hehe.

West Village:

Tribeca:

Central Park:

Donnerstag, Mai 07, 2009

American Adventure: Family Affairs

Lustige Story. Mein Urgrossvater, unten im Bild, wollte eigentlich in die USA übersiedeln. Er war auch bereits vor Ort, doch als er zurück in die Schweiz kam um meine Urgrossmutter zu überzeugen scheiterte er - und blieb im Schweizerländle.

Nun denn Urgrossäti, schauen wir wie es Deinem Urenkel hier ergehen wird :-).

Mittwoch, Mai 06, 2009

American Adventure: Telefonterror

Mein 3G iPhone aus der Schweiz funktioniert, doch mit dem Natel Easy Abo zahle ich für jeden Anruf mindestens 2 Stutz, und wenn mich jemand anrufen will kommt es auf das selbe raus (sofern der Anruf überhaupt durchkommt). Ist ja klar dass ich eine lokale Nummer benötige. Ich hatte mir überlegt einen offiziellen 2 Jahresvertrag für das iPhone abzuschliessen, aber beschlossen dies noch zu vertagen bis ein bisschen klarer ist wohin die Reise geht.

Ich ging also in den nächsten Mobile Shop, wo die Bedienung mittels ihrem Ohrring meine SIM Karte rausfriemelte, eine eigene reinschob und mir freudig mitteile, dass mein iPhone bereits „unlocked“ sei und ich somit irgend eine SIM Karte einsetzen könne um zu telefonieren. Perfekt, so dachte ich. Den besseren Deal erhalte ich aber im AT&T Shop und nicht hier, meinte sie.

Also ging ich in den AT&T Shop und kaufte mir eine Prepaid Karte. Um zu testen ob es klappt das gleiche Spiel (mit dem Ohrring, meine ich) nochmals‚ doch die Karte wurde nicht erkannt. Halb so wild, ich solle die Strasse runter in den Metro PCS, die würden mir das Telefon entlocken. Doch dort die niederschmetternde Antwort: Nein, das ginge nicht, da müsse ich selber schauen.

Was soll's... Im Innersten bin ich ja ein Computerfreak und Nerd, das werde ich schon selbst hinkriegen, so meine tiefe Überzeugung. Und die Odyssee kann beginnen. Stunden später und einige Nerven weniger sitze ich hier in der New Zork Public Library Bibliothek und freue mich, dass ich zumindest mit der Schweizer Nummer wieder telefonieren kann... Well, mein Notebook Akku will noch eine knappe Stunde durchhalten, mal schauen ob ich noch einen Schritt weiterkomme.

Update: kein Durchkommen, meine iPhone Version kann scheinbar nicht unlocked werden. Also wieder in den AT&T Shop und mir ein 08-15 Gerät besorgt. Und tatsächlich, damit kann ich telefonieren und "texten" (wie man den SMS hier so schön sag). Halleluja!

Update 2: habe nun schon ein paar Anrufe erhalten, die ich nicht erwartet habe. 1. Anruf morgens um halb fünf (unbekannte Nummer, habe ich zum Glück nicht gehört). 2. Anruf war eine Sprechplatte, 3. Anruf kam von Thomas, der den "black guy" suchte. Mhm...

American Adventure: Observe and Report

Gestern war ich im Kino. Auf "Observe and Report" war meine Wahl gefallen, relativ kurzfristig. Um 19:25 Uhr schaute ich mir auf Google an was es im Angebot hat, 5 Minuten später war ich unterwegs Richtung Broadway, der Film war auf 19:40 Uhr angesagt. Viertel vor Acht an der Kasse, und genaus als das Intro startete versenkte ich mich im Sessel.

Der Film war halbwegs lustig, und mir wurde klar was ich an den Amis so liebe: jeder hat seinen Traum, und auch wenn er hundertmal auf die Schnautze fällt hört er nicht auf zu träumen. Und jeder kennt jemanden der "es" geschafft hat.

Nach dem Film setzte ich mich am Union Square auf eine Bank und nahm die Aufforderung "Observe and Report" wörtlich. Neben mir die kichernden Girls, die sich die Stories vom letzten Vollrausch erzählen. Auf der anderen Seite die Oma, die auf der Strasse lebt und sich gerade in eine Kinderdecke eingepackt hat, um ein wenig zu schlafen - ihre Habseligkeiten fest umschlungen. Ob ich mich daran gewöhne dass so viele Menschen auf der Strasse leben, betteln, schlafen, kaputt gehen? Etwas weiter vorne der junge Mexikaner, auch er seit kurzem "homeless", der noch einen tiefen Zug von seinem Joint nimmt und keinen taufrischen Eindruck mehr macht.

Die hübsche Latina drückt der kleinen Tochter ein paar Pennies in die Hand, damit diese sich etwas wünschen kann vom Wunschbrunnen. Ein Pferd soll es sein, wer hätte das gedacht. Die Pennies sind weg, die Wünsche bleiben - und das Teekränzchen der älteren Frauen neben mir rückt noch ein paar Münzen für die Kleine hervor. Direkt vor dem Eingang der Subway hat eine Handleserin ihr Tischen aufgestellt und erzählt ihrem Kunden, wie er sich in dieser Monsterstadt am besten durchschlägt.

Eine Handvoll Musiker haben sich hinter dem Brunnen getroffen und geben sich ihrer Passion hin, es gefällt. Eine ganze Familie ist nun vor dem Wunschbrunnen eingetroffen, die Pennies tauchen ab. Mit geschlossenen Augen wird gewünscht, und im selben Moment kommt der Skateboarder angefahren und slidet über die Steinstufe des Brunnens. Jedem sein Revier.

Ich bin meine Pennies bereits ein paar Blocks vorher losgeworden, an jeder Ecke gibt es gute Gründe. Auf dem Nachhauseweg höre ich, seit langem das erste Mal auf der Strasse, schweizerdeutsche Brocken. "...s wird viu Lüüt ha." Scharf beobachtet.

Dienstag, Mai 05, 2009

American Adventure: Vegetarian Tour d'horizon in New York

Habe letzte Woche ein paar Restaurants "getestet", natürlich ist die Auswahl hier in New York unerschöpflich und dies hier sind ein paar willkürliche Plätze meiner Wahl:
  • Am Montag waren wir im Quantum Leap, einem Restaurant im East Village gleich bei mir um die Ecke. Feiner Veggie Burger. 3.5 von 5 Sternen
  • Dienstag Mittag gab es ein Vollkorn Käse Sandwich im Bryant Park bei strahlendem Wetter. Lecker, keine Ahnung wie der Take Away hiess. 5 von 5 Sternen.
  • Am Dienstag zum Dinner raus nach Queens, ins indische Restaurant Baluchis. Der Kellner hatte seinen Spass an uns, Essen war ok. 3 von 5 Sternen
  • Mittwochs Lunch im West Village. Feines Vegi Restaurant namens "Vegetarians Paradise 2", die Karte liest sich wie der beste Platz für Carnivores. 4 von 5 Sternen
  • Donnerstag Abend einen Virgin Moquito, Bruschetta (was eigentlich eine Minipizza mit Pilzen war) und Käseplatte mit Brot (aber so richtig fein, yummy) im Bocca di Baccio. Einziger Minuspunkt: die Hühner neben uns am Tisch hatten ja ein Organ, meine Güte... 5 von 5 Sternen
  • Freitag fiel irgendwie ins Wasser, zu Hause in der Bratpfanne Brot getostet und ein paar Krümel Gorgonzola in den Salat geraspelt. Einen Toaster gibt es hier nicht, mein Roommate pflegt zu sagen: "This is a low maintenance place". Den Staubsauger hat die Vormieterin inzwischen auch abgeholt, haha.

Montag, Mai 04, 2009

American Adventure: Mein Yankee Game ist ins Wasser gefallen

Ich erhielt diese Woche unverhofft die Einladung zu einem Yankee Game am Sonntag, mit der lapidaren Begründung, dass ich das vermutlich noch nie erlebt hätte. Scharf kalkuliert ;-).

Wir traffen uns kurz nach Zwölf Uhr mittags, es regnete... Also ging es vor dem Game noch zum Shopping, offenbar eine Lieblingsbeschäftigung der arbeitssamen New Yorkern. Eine neue Northern Face Jacke wechselte den Besitzer und wir waren ready. Mit der Subway fuhren wir in die Bronx, direkt zum neuen Stadium:



Dieses war gerade vor wenigen Wochen erst eröffnet worden und strahlte noch vor sich hin, trotzt des Wetters. Vor dem Stadium konnte man Regenmäntel für 5$ erstehen, was bereits zu Beginn mein Alternativvorschlag gewesen war :-).

Bei der Taschenkontrolle stürzten wir noch unsere Gatorades herunter und durften dann passieren. Es regnete noch immer, das Spiel wurde mal herausgezögert. Eine gute Gelegenheit also das Stadium in Augenschein zu nehmen.




Ich erstand mir dann die teuersten Cheese Maccaroni meines Lebens für 8 Dollar, die hatten wohl genug Kalorien um eine ganze Familie zu ernähren.

Dann kam auch schon die Botschaft, dass das Game verschoben wird. Da es eh unzählige Baseball Spiele in der Saison gibt, werde ich bestimmt das nächste Mal erfahren, wie dieses uramerikanische Spiel funktioniert und warum alle so verrückt danach sind.

Sonntag, Mai 03, 2009

Links you should CLICK! (2009-05-03)

Freitag, Mai 01, 2009