Die andere Option war bei Zach und seinen College Kids einzuziehen. Grosser Wohn(Party)raum mit Playstation und Bierfass, kleines Zimmer. Auch Hmmm..., irgendwie nicht wonach ich suche. Ich fragte die Jungs ob sie noch etwas von mir wissen wollen, und Adam erkundigte sich, was ich denn den ganzen Sommer über machen wolle. New York geniessen, haha. Das wollten Sie auch, haha zurück.
Ich ging weiter zu Arka. Er schliesst in ein paar Wochen sein Medizin Studium ab, und sein WG Kumpane ist bis Ende Juni in Peru. Und so kam es, dass ich hier einzog. Nicht sofort, doch am nächsten Tag. Das Zimmer ist recht gross für hiesige Verhältnisse, der Preis mit knapp 1000$ hervorragend (obwohl meine Grossmutter das anders sieht, ich aber argumentiere dass eine Hotelabsteige locker 200$ die Nacht kostet), und ich bin zentral in Manhattan (33rd street, 1st avenue). Die Fotos zeigen nur die halbe Wahrheit.
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Doch bevor ich einziehen konnte wollte Arka noch zwei Referenzen anrufen. Mein bisheriger Wohnkumpan Jeff und mein ehemaliger Geschäftspartner Markus haben sich da bravourös ins Zeug gelegt und am selben Abend klingelte das Telefon und ich erhielt den Zuschlag! Einen Tag später stand ich mit gepackten Taschen vor der Tür.
Zwei Haken hat der Deal: wegen der Graduation Feier muss ich wieder für ein paar Tage ausziehen wenn die indische Familie anrückt. Und vielleicht muss ich auch in ein anderes Apartment innerhalb des Gebäudes wechseln. Aber hey, dafür stimmt sonst alles nachdem ich mal meine Hausmanns Reinigungsqualitäten unter Beweis gestellt habe. Ein wirklicher Lucky Punch, und mein WG Kumpel ist cool. Da er eh nur noch bis Ende Monat da ist habe ich dann wohl die ganze Wohnung für mich allein.
Es hat einen 24 Stunden Security Service beim Eingang. Die nehmen ihren Job ernst (well, eigentlich nicht wirklich). Als ich gestern nach einem feinen Dinner (endlich gab es wieder mal meine Leibspeise Penne arrabiata) und einem lauschigen Abend im Bryant Park nach Hause kam, wollte ich die „City by night“ sehen und aufs Dach hoch. Ich fragte Barbara von der Security wie ich das denn am besten anstelle. Sie schaute mich ungläubig an und meinte, das sei verboten – wegen den „Jumpern“, und würde einen Alarm auslösen. Wie ich darauf käme dass ich dort hinauf könne? Dies ist ein Punkt, den ich nochmals mit meinem Roommate anschauen muss...
Die Aussicht an einem Regentag:
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