Dienstag, Mai 22, 2007

Waddabumm - Swisscom baut die ganze Firma um!

Dass etwas im Busch ist ahnte der eine oder andere - nun herrscht Klarheit: Swisscom wird umgebaut in eine Struktur mit starkem Fokus auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden.

Dabei entstehen aus der jetzigen Struktur die drei Kundensegmente "Privatkunden", „Kleine und Mittlere Unternehmen" und "Grossunternehmen" sowie der Bereich „Netze & IT“ - eine ähnliche Organisation wie auch die deutsche Telekom oder KPN anstreben. Aus meiner Optik macht dieser Umbau absolut Sinn und hilft dabei, den Kunden wirklich optimal zu bedienen.

Details in der Swisscom Medienmitteilung und der Präsentation dazu, hier ein grafische Veranschaulichung mit den wichtigsten Köpfen aus meiner Küche.



Die Reorganisation bestätigt meine Theorie der „zyklischen Entwicklung“, im (Geschäfts)leben tauchen immer wieder ähnliche Muster auf: Entflechtung der PTT, weitgehende Autonomie der Telecom PTT, Zerschlagung der Telecom in mehrere eigenständige Gruppengesellschaften, nun wieder eine Zusammenführung. Ist dies schlecht? Ich denke nicht, denn es zeugt von einer Kontinuität auf hohem Niveau verbunden mit einer stetigen Weiterentwicklung.

Warum der Umbau? Es gibt keine klaren Grenzen mehr zwischen Telekommunikation und Media (siehe TIME Strategie), und auch Festnetz und Mobilfunk gehen fliessend ineinander über. Swisscom maximiert und erweitert das Kerngeschäft in der Schweiz und expandiert im Ausland, wie das Beispiel der Akquisition von Fastweb zeigt. Auch hier zeigt sich die zyklische Entwicklung, wenn man an die „Heart of Europe“ Strategie von 1999 denkt, wo Swisscom in ganz Europa und auch in anderen Teilen der Welt Beteiligungen an verschiedenen Telecom Firmen hatte.

Die neue Struktur von Swisscom wird es auch erlauben, übergreifende Vorhaben effizienter voranzutreiben und Partikularintressen zu reduzieren. Der Kunde und sein Erlebnis steht im Mittelpunkt, und mit der Service Champion Initiative und dieser Strukturveränderung wird dies den Mitarbeitenden klar vermittelt. Die Kultur innerhalb der einzelnen Gesellschaften von Swisscom war bis anhin zum Teil unterschiedlich, diese Karten werden nun neu gemischt. Alles in allem erscheint mir die Reorganisation sinnvoll und ich freue mich auf das, was kommen wird. Ach ja, und wie immer wird es auch einen Stellenabbau von 3-5% pro Jahr geben - typischerweise der Punkt, welcher von den Medien als Headline aufgegriffen wird.

Und wer sich fragt warum Swisscom IT Services nicht angetastet wird dem sei gesagt: "Die Marktdynamik und deren Anforderungen an die Organisation wie auch der Vertrieb im IT-Geschäft unterscheiden sich deutlich von den telekommunikationsnahen Geschäften." Wir werden sehen was die Zukunft bringt, ich könnte mir da schon ein paar Szenarien vorstellen und der neue CEO Eros Fregonas hat bestimmt auch Pläne.

Montag, Mai 21, 2007

...und wie war Dein verlängertes Weekend?

Wir waren über Auffahrt mit der ganzen Familie ein paar Tage in den Niederlanden, genauer gesagt in Zandvoort. Das ist ein charmantes Örtchen am Meer, 30 Minuten von Amsterdam entfernt.

Das Wetter war recht schön, einfach für meine Verhältnisse zu windig. Aber wir haben es genossen und sind durch die Gassen von Amsterdam flaniert. Ein paar Eindrücke gibts hier.


Unified Communication für KMU - neu auch bei Swisscom!

Swisscom Fixnet hat ein Unified Communication Angebot für KMU auf Basis von Microsoft Technologien lanciert, Details dazu hier. An der Orbit diese Woche vom 22.-25. Mai in Zürich kann sich der Interessierte mehr dazu am Swisscom Stand zu Gemüte führen.

Das Produkt besteht aus folgenden Komponenten:
  • Hosted Exchange Professionell: Professionelles E-Mail, Kalender und wichtige Adressdaten Ihres Teams nutzen.
  • Business Connect Professionell: Effizient telefonieren dank der datennetzbasierten virtuellen Telefonanlage. Telefonie über den Internetanschluss, Ihre Telefonanlage ist im Swisscom Netz. Sie benötigen keine eigene Anlage mehr.
  • Live Communication Professionell: Zum Telefongespräch mit den wichtigen Kunden und Partnern Ihre Ideenskizzen, Dokumente wirkungsvoll am PC präsentieren und Programme gemeinsam nutzen. Fast wie in einem persönlichen Gespräch
  • Shared Office Professionell: Projektdokumente über die Firmengrenzen hinweg austauschen und den Mitarbeitenden von überall den exklusiven Zugriff auf Geschäftsdokumente und Informationsseiten zur Verfügung stellen.
  • Online Backup Professionell: Die sichere Backup-Lösung für KMU. Ihre Daten auf dem Laptop und PC sind immer durch Swisscom auf einem zentralen Server gesichert. Bei einem Datenverlust können die Dokumente jederzeit und von überall wieder hergestellt werden.
  • Mobiles E-Mail: Auch unterwegs und zu Hause gut informiert sein - über den Laptop oder mit dem Handy. Das E-Mail, Kalender, Termine sind auf dem Handy immer aktuell dabei, mit dem Laptop zugreifen wie im Büro.

Dienstag, Mai 15, 2007

Swisscom investiert in kyte.tv

...habe ich gerade in einer Swisscom Medienmittelung gelesen, mehr zu kyte.tv hier.

Spieglein, Spieglein an der Wand - wer ist die wertvollste Marke auf der grossen weiten Welt?

"Google überholt Microsoft als wertvollste Marke der Welt", sagt das US Marktforschungsunternehmen Millward Brown in ihrem Report (pdf).

Da macht Bill Gates grosse Augen ;-).
Der Wert der Marke Google beträgt mehr als 80 Milliarden Franken (66,4 Milliarden US-Dollar). Damit ist Google die neue Nummer eins im Ranking der hundert stärksten Marken und verweist General Electric, Microsoft und Coca-Cola auf die Plätze zwei, drei und vier.

Google hat seinen Markenwerts um 77 (!!!) Prozent gesteigert und war im letzten Jahr noch auf Platz sieben. Die damalige Nummer eins, Microsoft, verlor hingegen 11 Prozent gegeüber dem Vorjahr. Schon erstaunlich, wenn man bedenkt das Microsoft bereits 1975 gegründet wurde und als Dinosaurier gegenüber Google gilt, welches erst 1998 das Licht der Welt erblickte.

Der Markenwert wurde übrigens nach folgendem Schema bemessen:

Montag, Mai 14, 2007

10 vielversprechende Alternativen zu Google

Alternativen zu Google gibt's jede Menge, hier eine Auswahl!

  1. Mit sehr guten Resultaten wartet diese Search Engine auf: http://www.searchmash.com/
  2. Pagebull liefert Screenshots anstatt Text: http://www.pagebull.com/
  3. Quintura kommt mit einer Tag Wolke daher: http://www.quintura.com/
  4. Accoona fokussiert auf Internet (Web), Unternehmen (Business) und Nachrichten (News). http://www.accoona.eu/
  5. Swicki lernt vom Verhalten: http://swicki.eurekster.com/
  6. Rollyo lässt einem selbst seine Suchmaschine zusammenstellen: http://www.rollyo.com/
  7. Die Creative Commons-Suchmaschine lässt einem die gefunden Daten legal weiterbearbeiten oder nutzen: http://search.creativecommons.org/
  8. Und wer doch nicht ganz ohne Google auskommt probiert die Metasuchmaschine für Google, Yahoo und MSN: http://www.jux2.com/
  9. Seekport.de beschränkt sich auf europäische Seiten: http://www.seekport.de/
  10. Clusty ist eine Metasuchmaschine, welche die Resultate zur besseren Navigation clustert: http://clusty.com/

7 Ansätze um wie ein Genie zu denken

Wer wünscht sich nicht manchmal, ein Genie zu sein? Die Geschichte lehrt uns vieles, zum Beispiel dass sie sich immer wiederholt. Doch sie hilft uns auch, über uns hinauszuwachsen und neues Territorium zu erschliessen. Es folgen hilfreiche Ansätze cleverer Kerlchen.

  1. Schaue auf Situationen immer aus verschiedenen Perspektiven, wie schon Leonardo da Vinci.
  2. Visualisiere Zusammenhänge, da bist Du in guter Gesellschaft mit Albert Einstein.
  3. Produziere Output, wie Thomas Edison in seiner Erfindungsfabrik.
  4. Kombiniere Unterschiedliches und knüpfe Beziehungen, wie Gregor Mendel und da Vinci.
  5. Denke in Gegensätzen, wie schon der Physiker Niels Bohr.
  6. Denke in Metaphern, frei nach Aristoteles.
  7. Wir machen keine Fehler, nur Erfahrungen - wie so viele grosse Personen der Geschichte!

Leider ist diese Sammlung nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern basiert auf einem kürzlich erhaltenen Newsletter von Gerard Blokdyk. Aber was solls, ich arbeite halt noch ein bisschen weiter an meinem eigenen "Genius".

Sonntag, Mai 13, 2007

Audio und Video Links - Stoff für Augen und Ohren

Links zu allem, was mit Audio und Video zu tun hat.

  • An vorderster Front taucht immer wieder der von Google gekaufte Videodienst "Youtube" auf. Dort findet sich alles Verrückte, und manch einer möchte sich auch offline diese Chose zu Gemüte führen. Mashable hat sich diesem Bedürfnis angenommen und eine Übersicht dieser Dienste zusammengestellt, mit TubeSock gibt es auch Möglichkeiten diese auf den IPod zu transferieren.
  • Wer mit den Amateurfilmchen gar nicht warm wird dem sei http://www.mediasite.com/ empfohlen - Video Präsentation von hochkarätigen Persönlichketen wie Jack Welsh, Tony Blair etc. laden zum Verweilen ein. Wer lieber Audiomässig den cleveren Leuten zuhört sollte sich die MP3s vom Churchill Club runterladen.
  • Für eine Metasuche sei Dabble empfohlen, welche jede Menge Video Hosting Sites durchsucht.
  • Mercedes bietet trendige Mixtapes an - wer sich keine solche Kiste leisten kann bekommt wenigstens den Sound dazu ;-).
  • Bleiben wir bei den audiophilen Inhalten - der Cash Daily Podcast besticht durch die charmante Baslerstimme der Moderatorin, wer sich hobbymässig für den Finanzmarkt interessiert kann das eine oder andere mitnehmen.
  • Liebhaber von Hörspielen können auf http://www.hoerdat.de/ zurückgreifen. Dieser privat finanzierte Dienst bietet eine Suchmaske, in der man Hörspiele nach Titel, AutorInnen, Mitwirkenden und deren Nationalität, Sprache, Genre, Serientitel und Auszeichnungen auflisten lassen kann.
  • Und zum Abschluss noch der Verweis auf einen herrlichen Ausblick in die Romantik der Zukunft. Der Film iRomance handelt von einer einsame Karrierefrau, ihrem Liebesleben - und natürlich den Tücken der modernen Technik. Eine Persiflage auf Science Fiction Filme der 70er gepaart mit modernen Ansätzen.

Samstag, Mai 12, 2007

Location based services - zentrales Element in naher Zukunft

Location based services, die Verbindung von Standortdaten mit lokalen Informationen, sind ja nichts Neues, werden aber zunehmend wichtiger.

Ich habe unsere Amerika Reise mit all den im Internet verfügbaren Google Maps und Mashups geplant:

  • von Hotels und Restaurants (natürlich mit Bewertungen von früheren Kunden),
  • Kinos mit dem aktuellen Programm,
  • Sehenswürdigkeiten,
  • günstigsten Benzinpreisen,
  • Gratis WLAN Zugang,
  • schönste Sonnenuntergänge in San Francisco,
  • Subway Verbindungen in New York,
  • aktuelle Verkehrsmeldungen und Behinderungen durch Strassenumbau,
  • Fitnesscenter,
  • Gang Territory,
  • aktuelle Events,
  • Newsmeldungen und Wetter
  • bis zu den Celebrities in Beverly Hills!

Und ganz ehrlich: ich habe auf alles eine Antwort gefunden! Dies macht die offene Schnittstelle der Google Maps möglich, welche sich einfach mit Informationen aus anderen Systemen verbinden lässt.

Soweit so gut, aber wirklich brauchbar wird das erst wenn ich diese Informationen über EINE zentrale Oberfläche aufrufen kann und nota bene dann, wenn ich vor Ort bin! Telekommunikationsfirmen sind Gatekeeper für die wichtigsten Wegweiser der location based services, den Handys. Und ich hoffe, dass auch Swisscom diesen Trend erkannt hat und bald solche Dienste anbieten wird!

Search & Find - Links à gogo

  • Der lange Schwanz, auf englisch "The long tail" ist eine Entwicklung, die auch bei der Suchmaschinenoptimierung nicht aussen vor gelassen werden darf. Wieso erfahrt ihr hier. Ins gleiche Horn bläst auch der Beitrag 101 Ways to Build Link Popularity in 2006 auf dem Blog SEOBook . Wer zu diesem Thema lieber in deutsch nachliest kann bei Gerhard Schoolmann vorbeischauen

  • Die Suchfunktionen von Schweizer Unternehmens-Sites sind oft schlecht, heisst es (pdf). Da hilft das Onlinehandbuch der Suchmaschinenoptimierung von Johannes Siemers oder das Paper Suchmaschinenoptimierung für Einsteiger von Johannes Beus. Wer das lieber den Profis überlässt nehme bspw. den Yahoo! Search Builder, welcher es Website-Betreibern ermöglicht, eine “eigene”, themenorientierte Suchmaschine zu gestalten.

  • Für die lokale Suche der Daten steht nebst Google Desktop, Windows Search, Yahoo Desktop Search etc. auch IntraFind Version zur Auswahl und basiert erst noch auf der lizenzkostenfreien Open Source Software Lucene.

  • Krugle hat sich als Suchmaschine für Programmiercode positioniert und natürlich Konkurrenz vom Google Codesearch erhalten

  • Wem Inquisitor und BitTorrent ein Begriff sind sollte mal die Kombination der beiden Sites versuchen, den Xtorrent Downloader.

  • Und wer schon lange vermutete dass "Suchmaschinen zu viel Substanz aus dem Web heraus saugen und den Websites, die wirklich Inhalte schaffen, zu wenig übriglassen" wird von Jakob Nielsen darin bestärkt.

    • Outlook: endlich keine geblockten Attachments mehr!

      Outlook Attachments, die sich "dank" der Sicherheitseinstellungen nicht öffnen lassen - wer kennt das nicht? Doch damit ist jetzt Schluss, denn die Website Attachment Security hilft da mit eine geschickten Plugin weiter. Bei Bedarf hat auch Microsoft selbst noch Details zum Umgang mit E-Mail Anhängen. Ach ja, das Ganze hilft natürlich nicht bei den Attachments, die bereits auf dem Server vom geblockt werden.

      Freitag, Mai 11, 2007

      Web Analytics - Lust und Frust ...und ein neues Whitepaper

      Webstatistik, ein kontroverses Thema. Die Augen der Einen beginnen zu leuchten, den Anderen graust es vor den endlosen Logfiles. Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren auch damit auseinandergesetzt und meine Erfahrungen in der Optimierung von Webseiten gemacht - und verfolge natürlich auch das Verhalten der Leser meines Blogs :-).
      Namics hat zu diesem Thema nun ein Whitepaper veröffentlich, mit dem Wissen dass viele Unternehmen die Wichtigkeit von Web Analytics noch nicht erkannt haben. Damit soll nun Schluss sein.

      „Weiss man um den Nutzen von Web Analytics und setzt es richtig sowie konsequent ein, ist es ein Garant für effizientere und erfolgreichere Websites. Denn damit können Sie Kundenverluste minimieren, die Kundenzufriedenheit und Ihre Konversionsraten erhöhen. Für Unternehmen, die mehr als 5% ihres Umsatzes online erwirtschaften oder diesen zumindest über den Onlinekanal in die Wege leiten, ist Web Analytics somit ein absolutes Muss.“

      Eine schöne Übersicht zwischen den Relationen der Webseitenbesucher und dem Businessnuzten habe ich kürzlich "gefunden" und will ich Euch nicht vorenthalten.

      Donnerstag, Mai 10, 2007

      Nun lassen sich auch ICT-User schubladisieren!

      Das "Pew Internet & American Life Project" verkündet:
      • 8% der US-Amerikaner sind Nutzer, welche die Möglichkeiten der Partizipation des Webs und der mobilen Applikationen ausreizen
      • 23% sind pragmatische Technologieadaptierer, die Gadgets für die Pflege des sozialen Netzwerks und zur Steigerung der Produktivität nutzen
      • 10% benutzen mobile Geräte für Sprache, Texteingaben oder Unterhaltung
      • 10% nutzen die neuen Möglichkeiten der Gadgets, betrachten diese aber als mühsam und umständlich
      • 49% der Amis benutzen solche Gadgets nur sporadisch

      Die Typologisierung unterteilt die 10 Klassen in Elite, Mittelfeld und Verweigerer.

      ...und den ganzen 65 Seiten starken pdf-Report "A Typology of Information and Communication Technology Users" gibt's hier.

      Mittwoch, Mai 09, 2007

      Geschafft, ich bin durch...

      ...und habe mein Nachdiplomstudium "Betriebswirtschaft und Unternehmensführung" heute morgen 08:52 erfolgreich abgeschlossen. Endlich wieder mehr Zeit für andere Dinge im Leben! Meine Arbeit hat sich übrigens mit ITIL beschäftigt, was dem einen oder anderen sicher aufgefallen ist ;-).

      Dienstag, Mai 08, 2007

      Orange sourct ihre IT an EDS aus

      Orange ist ihre IT am Outsourcen (pdf hier) – leider kam dabei nicht Swisscom IT Services zum Zuge, sondern EDS.

      Der Netzticker dazu: „Der IT-Dienstleister EDS betreibt ab dem 1. Juli einzelne Bereiche der IT von Orange Schweiz. Dabei wechseln 53 IT-Mitarbeiter von Orange zu EDS. Ausgelagert werden gemäss Orange-Sprecherin Therese Wenger die operativen IT-Dienste. Die für Produkteentwicklung zuständigen Bereiche mit 120 Mitarbeitern bleiben bei Orange. Über die Einzelheiten des Outsourcing-Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart.

      Damit hat Orange nun um Kosten zu senken ("die eigene Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern", wie es in der Pressemeldung heisst), im klassichen Sinne den IT-Betrieb ausgelagert. Noch offen ist, ob und an wen Orange den Netzbetrieb auslagern wird. Schon mehrmals erklärte Orange-Schweiz-CEO Andreas Wetter in Interviews, den gesamten technischen Betrieb des Netzes auslagern zu wollen. Man evaluiere zurzeit auch die Auslagerung des Betriebs des Netzes, könne aber noch nichts Konkretes dazu sagen, sagte Wenger auf Anfrage.“

      Vielleicht kommt Swisscom ja beim Auslagern des Netzbetriebs zum Zuge, who knows ;-)!

      Innovationstest für KMUs

      "Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat mit dem Projekt „InnoKMU“ ein Verfahren entwickelt, mit dem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Innovationsfähigkeit bewerten und steigern können.

      Mit der Methode wird die Innovationsfähigkeit des Unternehmens mit Hilfe eines Bewertungssystems standardisiert beurteilt. Teil der Analyse sind 58 Fragen aus allen relevanten Bereichen des Innovationsmanagements. Anhand dieser Fragen lasse sich die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens bewerten, so das IAO. Das Ergebnis folgt unmittelbar in Form eines Berichts."

      Interessant, benötigt jedoch ein bisschen Zeit bis man sich durch diese Startscreens durchgeklickt hat ;-). https://www.innoscore.de

      Montag, Mai 07, 2007

      BLGMNDYBRN - nice people, food and thoughts - was will man mehr?

      Zehn nach sechs war ich im Domino - und allein auf weiter Flur! Hatte ich die Blogger übersehen oder waren die kurzfristig abgesprungen und in der Milchbar gelandet? Also habe ich demonstrativ meinen Laptop ausgepackt um meine Zugehörigkeit zu dieser Spezies zur Schau zu stellen, als mich auch schon Michu aka Rouge erlöste und Gesellschaft leistete.

      Kurz darauf kamen dann auch Oli und Dänu, Chrigu, This und Chrigu. Doch wer fehlte in der illustren Runde? Genau, der Gründer dieser unaussprechlichen BLGMNDYBRN's, Herr Leu. Der hat offensichtlich nicht nur einen neuem Job sondern auch noch Arbeit gefunden. Kurz nach sieben wurde dann die Runde durch sein Erscheinen komplettiert.

      Da ich die Protokollführung übernommen habe hier ein kurzer, sehr subjektiver Zwischenbericht: Wir haben fleissig über sportliche Betätigungen, 2nd Life, libanesischen Tee, coole Visitenkarten, Organisationsformen unserer Firmen, einen Cablecom Blog für ungelöste Probleme und viele wichtige Themen mehr philosophiert. Hot Topic war heute Abend auf jeden Fall Sinn und Unsinn von Twitter und kyte.tv.

      (NB: Habe kyte.tv gleich mal auf dem Handy installiert - und dann konnte ich mich mangels Active X Kompatibilität nicht mal direkt registrieren. Wenn ich da von "Room for improvement" spreche ist das noch nett ausgedrückt!)

      Unsere aufgemotzten Salate waren nicht zu verachten, am nächsten Samstag 12.Mai ab 19 Uhr gibt's da übrigens feines libanesisches Essen mit einer Geschichten Erzählungen und Tanz untermalt.

      Und damit ihr auch was davon habt hier ein paar Bilder - und bis zum nächsten Mal am 1. Montag im Juni!

      Brandnew & Hot - Starfruit.ch - Swisscom's Früchte fallen zu 2nd Life

      Ich war letzten Freitag im Ostermundiger Swisscom Tower zu Gast, wo mich ein Kollege verschwörerisch fragte "Bloggst Du immer noch?", was ich beherzt bejahte. Ein Mail, ein Telefonat und einen Alpha Access zu http://www.starfruit.ch später war ich begeistert von einer neuen Idee aus unserem Think-Thank aka Swisscom Innovations. Um was es geht?

      1st Life meets 2nd Life! 2nd Life ist eine virtuelle Welt, produziert von Linden Labs, welche inzwischen fast so viele "Einwohner" wie die Schweiz hat (wovon ca. 100 000 Users aktiv sind und rund 2 Mio US$ Umsatz generieren - täglich, notabene). Eine kurze Einführung mit Videos gibt's hier.

      Nun trifft Frau den Mann ihrer virtuellen Träume und möchte ihm eine reale Überraschung bereiten. Doch leider konnte diese Brücke zwischen der virtuellen und der physischen Welt bis anhin nicht geschlagen werden. Doch das war gestern!


      www.starfruit.ch bietet aktuell drei Dienste an:

      1. Geschenke (bspw. Blumen und Pralinen) auf der ganzen Welt zustellen lassen
      2. Gratis SMS versenden weltweit (die ersten 50 000 sind gratis)
      3. "Beamen" mittels Telefonkabinen in der virtuellen Welt, um so interessante Orte zu entdecken

      Die Präsenz allein in Second Life bringt erst einmal nicht viel ein, heisst es - man verbrennt nur Geld, wenn man nicht nachhaltig plant und potenzielle Kunden längerfristig bindet. Die Computerwoche rechnet für aufwändig gestaltete Dependancen mit einem kleinen sechsstelligen Budget. Wichtig sind für einen Auftritt Treffpunkte zur Kommunikation und eigenes Personal, welches mit den Einwohnern in Kontakt tritt und Beziehungspflege macht.

      Aus meiner Sicht hängt der Erfolg von der Werbung, Promotion, Marketing - wie auch immer man das nennen will - ab. Zentral ist dass rasch viele 2nd Life User von diesen neuen Diensten angesprochen werden, um die kritische Masse zu erreichen. Und wenn das mal der Fall ist kann man die Initialaufwände wieder reinholen, wie man das normalerweise in Zeiten des Web 2.0 macht - mittels Werbung ;-).

      Ich bin gespannt auf die Reaktionen und wünsche viel Erfolg!


      "Yesterday" von den Beatles als Karaoke für IT-Mitarbeiter

      Yesterday,
      All those backups seemed a waste of pay.
      Now my database has gone away.
      Oh I believe in yesterday.
      Suddenly,
      There's not half the files there used to be, And there's a milestone
      hanging over me The system crashed so suddenly.

      I pushed something wrong
      What it was I could not say.
      Now all my data's gone and I long for yesterday-ay-ay-ay.

      Yesterday,
      Windows was an easy game to play.
      Now I need a place to hide away
      Oh I believe in yesterday!

      I pushed something wrong
      What it was I could not say.
      Now all my data's gone and I long for yesterday-ay-ay-ay.

      Yesterday
      The need for back-ups seemed so far away.
      I knew my data was all here to
      stay, Now I believe in yesterday.

      via Mail erhalten

      Sonntag, Mai 06, 2007

      ITIL Crashkurs - Highlights und Ausblick auf die ITIL Version 3 (Release: 30. Mai 2007)

      Was haben diese beiden Bilder gemeinsam?

      Ganz einfach, beides sind mit Spannung erwartete Bücher.

      • Die IT Service Management Gemeinschaft wartet begierig auf die dritte aktualisierte Generation der ITIL Bücher vom britischen Office of Governement Commerce OGC (Publikation: 30. Mai 07).
      • Da vermag fast nur noch der siebte „Harry Potter“-Band mehr Spannung zu verbreiten (Publikation: 21. Juli 07).

      Die Entwicklung der ITIL Buchserie hat sich von Version 1 mit 40+ Bücher (1986-1999) zu Version 2 mit 10+ Büchern (1999-2006) nun in 5+ Büchern für die Version 3 niedergeschlagen, welche in Kürze publiziert werden.

      Doch was sind die Highlights der ITIL Version 3?

      • V2 Prozesse sind in V3 integriert, mit ISO 20000 abgestimmt und die „Best practices“ auf den neusten Stand gebracht.
      • Ausrichtung nach Business-Nutzen, unterstützt bei ROI Betrachtungen und Messbarkeit der Wertschöpfung.
      • Grundlage für Erfüllung Compliance-Anforderungen (SOX, Basel II, etc.).
      • Unterstützt lernende Organisation und erlaubt ein Qualitätsmanagement auf Basis des Deming Quality Cycle.
      • Das Service Design ist agil und ermöglicht ein dynamisches Service Portfolio.
      • ITIL V3 bietet detaillierte Darstellungen für das Management von IT Service Providern.
      Der Unterschied zwischen Version 2 und 3 veranschaulichen folgende Grafiken:

      V2:
      V3:

      Eine kurze Übersicht zu den Elementen von Version 3:

      Service Strategy:
      • konsequente Abstimmung von Business und IT, Planung und Implementierung von IT Service Management Praktiken und deren Ausrichtung auf die Business Bedürfnisse
      • Alle folgenden Bücher referenzieren auf Service Strategy, um die Sicherstellung der Business-Ziele in den verschiedenen Life-Cycle-Phasen sicherzustellen.
        Service Design
      • Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der IT Service Management Prozesse, Richtlinien, Architekturen und Dokumentationen für das Design von angemessenen und innovativen IT Infrastruktur Services.

      Service Transition

      • Anleitungen zur Überführung von IT Dienstleistungen in das Business-Umfeld.
      • Der Fokus liegt in der erweiterten und langfristigen Change Management Rolle und der standardisierten Release Praktiken.

      Service Operation

      • Delivery- und Kontroll-Prozesseaktivitäten zur täglichen Sicherstellung der geforderten Stabilität
      • Die aus der ITIL Version 2 bekannten Prozesse Service Delivery und Service Support bilden den Hauptteil dieses Buches.

      Continual Service Improvement

      • Prozesselemente zur Identifikation und Umsetzung von Service Verbesserungen bis hin zur Servicestilllegung
      • Qualitätsmanagement nach dem Deming Quality Cycle (Plan-Do-Check-Act)

      Das war's vorerst zum Thema ITIL, hier findet Ihr den gesamten Crashkurs.