Donnerstag, Mai 10, 2007

Nun lassen sich auch ICT-User schubladisieren!

Das "Pew Internet & American Life Project" verkündet:
  • 8% der US-Amerikaner sind Nutzer, welche die Möglichkeiten der Partizipation des Webs und der mobilen Applikationen ausreizen
  • 23% sind pragmatische Technologieadaptierer, die Gadgets für die Pflege des sozialen Netzwerks und zur Steigerung der Produktivität nutzen
  • 10% benutzen mobile Geräte für Sprache, Texteingaben oder Unterhaltung
  • 10% nutzen die neuen Möglichkeiten der Gadgets, betrachten diese aber als mühsam und umständlich
  • 49% der Amis benutzen solche Gadgets nur sporadisch

Die Typologisierung unterteilt die 10 Klassen in Elite, Mittelfeld und Verweigerer.

...und den ganzen 65 Seiten starken pdf-Report "A Typology of Information and Communication Technology Users" gibt's hier.

Mittwoch, Mai 09, 2007

Geschafft, ich bin durch...

...und habe mein Nachdiplomstudium "Betriebswirtschaft und Unternehmensführung" heute morgen 08:52 erfolgreich abgeschlossen. Endlich wieder mehr Zeit für andere Dinge im Leben! Meine Arbeit hat sich übrigens mit ITIL beschäftigt, was dem einen oder anderen sicher aufgefallen ist ;-).

Dienstag, Mai 08, 2007

Orange sourct ihre IT an EDS aus

Orange ist ihre IT am Outsourcen (pdf hier) – leider kam dabei nicht Swisscom IT Services zum Zuge, sondern EDS.

Der Netzticker dazu: „Der IT-Dienstleister EDS betreibt ab dem 1. Juli einzelne Bereiche der IT von Orange Schweiz. Dabei wechseln 53 IT-Mitarbeiter von Orange zu EDS. Ausgelagert werden gemäss Orange-Sprecherin Therese Wenger die operativen IT-Dienste. Die für Produkteentwicklung zuständigen Bereiche mit 120 Mitarbeitern bleiben bei Orange. Über die Einzelheiten des Outsourcing-Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart.

Damit hat Orange nun um Kosten zu senken ("die eigene Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern", wie es in der Pressemeldung heisst), im klassichen Sinne den IT-Betrieb ausgelagert. Noch offen ist, ob und an wen Orange den Netzbetrieb auslagern wird. Schon mehrmals erklärte Orange-Schweiz-CEO Andreas Wetter in Interviews, den gesamten technischen Betrieb des Netzes auslagern zu wollen. Man evaluiere zurzeit auch die Auslagerung des Betriebs des Netzes, könne aber noch nichts Konkretes dazu sagen, sagte Wenger auf Anfrage.“

Vielleicht kommt Swisscom ja beim Auslagern des Netzbetriebs zum Zuge, who knows ;-)!

Innovationstest für KMUs

"Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat mit dem Projekt „InnoKMU“ ein Verfahren entwickelt, mit dem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Innovationsfähigkeit bewerten und steigern können.

Mit der Methode wird die Innovationsfähigkeit des Unternehmens mit Hilfe eines Bewertungssystems standardisiert beurteilt. Teil der Analyse sind 58 Fragen aus allen relevanten Bereichen des Innovationsmanagements. Anhand dieser Fragen lasse sich die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens bewerten, so das IAO. Das Ergebnis folgt unmittelbar in Form eines Berichts."

Interessant, benötigt jedoch ein bisschen Zeit bis man sich durch diese Startscreens durchgeklickt hat ;-). https://www.innoscore.de

Montag, Mai 07, 2007

BLGMNDYBRN - nice people, food and thoughts - was will man mehr?

Zehn nach sechs war ich im Domino - und allein auf weiter Flur! Hatte ich die Blogger übersehen oder waren die kurzfristig abgesprungen und in der Milchbar gelandet? Also habe ich demonstrativ meinen Laptop ausgepackt um meine Zugehörigkeit zu dieser Spezies zur Schau zu stellen, als mich auch schon Michu aka Rouge erlöste und Gesellschaft leistete.

Kurz darauf kamen dann auch Oli und Dänu, Chrigu, This und Chrigu. Doch wer fehlte in der illustren Runde? Genau, der Gründer dieser unaussprechlichen BLGMNDYBRN's, Herr Leu. Der hat offensichtlich nicht nur einen neuem Job sondern auch noch Arbeit gefunden. Kurz nach sieben wurde dann die Runde durch sein Erscheinen komplettiert.

Da ich die Protokollführung übernommen habe hier ein kurzer, sehr subjektiver Zwischenbericht: Wir haben fleissig über sportliche Betätigungen, 2nd Life, libanesischen Tee, coole Visitenkarten, Organisationsformen unserer Firmen, einen Cablecom Blog für ungelöste Probleme und viele wichtige Themen mehr philosophiert. Hot Topic war heute Abend auf jeden Fall Sinn und Unsinn von Twitter und kyte.tv.

(NB: Habe kyte.tv gleich mal auf dem Handy installiert - und dann konnte ich mich mangels Active X Kompatibilität nicht mal direkt registrieren. Wenn ich da von "Room for improvement" spreche ist das noch nett ausgedrückt!)

Unsere aufgemotzten Salate waren nicht zu verachten, am nächsten Samstag 12.Mai ab 19 Uhr gibt's da übrigens feines libanesisches Essen mit einer Geschichten Erzählungen und Tanz untermalt.

Und damit ihr auch was davon habt hier ein paar Bilder - und bis zum nächsten Mal am 1. Montag im Juni!

Brandnew & Hot - Starfruit.ch - Swisscom's Früchte fallen zu 2nd Life

Ich war letzten Freitag im Ostermundiger Swisscom Tower zu Gast, wo mich ein Kollege verschwörerisch fragte "Bloggst Du immer noch?", was ich beherzt bejahte. Ein Mail, ein Telefonat und einen Alpha Access zu http://www.starfruit.ch später war ich begeistert von einer neuen Idee aus unserem Think-Thank aka Swisscom Innovations. Um was es geht?

1st Life meets 2nd Life! 2nd Life ist eine virtuelle Welt, produziert von Linden Labs, welche inzwischen fast so viele "Einwohner" wie die Schweiz hat (wovon ca. 100 000 Users aktiv sind und rund 2 Mio US$ Umsatz generieren - täglich, notabene). Eine kurze Einführung mit Videos gibt's hier.

Nun trifft Frau den Mann ihrer virtuellen Träume und möchte ihm eine reale Überraschung bereiten. Doch leider konnte diese Brücke zwischen der virtuellen und der physischen Welt bis anhin nicht geschlagen werden. Doch das war gestern!


www.starfruit.ch bietet aktuell drei Dienste an:

  1. Geschenke (bspw. Blumen und Pralinen) auf der ganzen Welt zustellen lassen
  2. Gratis SMS versenden weltweit (die ersten 50 000 sind gratis)
  3. "Beamen" mittels Telefonkabinen in der virtuellen Welt, um so interessante Orte zu entdecken

Die Präsenz allein in Second Life bringt erst einmal nicht viel ein, heisst es - man verbrennt nur Geld, wenn man nicht nachhaltig plant und potenzielle Kunden längerfristig bindet. Die Computerwoche rechnet für aufwändig gestaltete Dependancen mit einem kleinen sechsstelligen Budget. Wichtig sind für einen Auftritt Treffpunkte zur Kommunikation und eigenes Personal, welches mit den Einwohnern in Kontakt tritt und Beziehungspflege macht.

Aus meiner Sicht hängt der Erfolg von der Werbung, Promotion, Marketing - wie auch immer man das nennen will - ab. Zentral ist dass rasch viele 2nd Life User von diesen neuen Diensten angesprochen werden, um die kritische Masse zu erreichen. Und wenn das mal der Fall ist kann man die Initialaufwände wieder reinholen, wie man das normalerweise in Zeiten des Web 2.0 macht - mittels Werbung ;-).

Ich bin gespannt auf die Reaktionen und wünsche viel Erfolg!


"Yesterday" von den Beatles als Karaoke für IT-Mitarbeiter

Yesterday,
All those backups seemed a waste of pay.
Now my database has gone away.
Oh I believe in yesterday.
Suddenly,
There's not half the files there used to be, And there's a milestone
hanging over me The system crashed so suddenly.

I pushed something wrong
What it was I could not say.
Now all my data's gone and I long for yesterday-ay-ay-ay.

Yesterday,
Windows was an easy game to play.
Now I need a place to hide away
Oh I believe in yesterday!

I pushed something wrong
What it was I could not say.
Now all my data's gone and I long for yesterday-ay-ay-ay.

Yesterday
The need for back-ups seemed so far away.
I knew my data was all here to
stay, Now I believe in yesterday.

via Mail erhalten

Sonntag, Mai 06, 2007

ITIL Crashkurs - Highlights und Ausblick auf die ITIL Version 3 (Release: 30. Mai 2007)

Was haben diese beiden Bilder gemeinsam?

Ganz einfach, beides sind mit Spannung erwartete Bücher.

  • Die IT Service Management Gemeinschaft wartet begierig auf die dritte aktualisierte Generation der ITIL Bücher vom britischen Office of Governement Commerce OGC (Publikation: 30. Mai 07).
  • Da vermag fast nur noch der siebte „Harry Potter“-Band mehr Spannung zu verbreiten (Publikation: 21. Juli 07).

Die Entwicklung der ITIL Buchserie hat sich von Version 1 mit 40+ Bücher (1986-1999) zu Version 2 mit 10+ Büchern (1999-2006) nun in 5+ Büchern für die Version 3 niedergeschlagen, welche in Kürze publiziert werden.

Doch was sind die Highlights der ITIL Version 3?

  • V2 Prozesse sind in V3 integriert, mit ISO 20000 abgestimmt und die „Best practices“ auf den neusten Stand gebracht.
  • Ausrichtung nach Business-Nutzen, unterstützt bei ROI Betrachtungen und Messbarkeit der Wertschöpfung.
  • Grundlage für Erfüllung Compliance-Anforderungen (SOX, Basel II, etc.).
  • Unterstützt lernende Organisation und erlaubt ein Qualitätsmanagement auf Basis des Deming Quality Cycle.
  • Das Service Design ist agil und ermöglicht ein dynamisches Service Portfolio.
  • ITIL V3 bietet detaillierte Darstellungen für das Management von IT Service Providern.
Der Unterschied zwischen Version 2 und 3 veranschaulichen folgende Grafiken:

V2:
V3:

Eine kurze Übersicht zu den Elementen von Version 3:

Service Strategy:
  • konsequente Abstimmung von Business und IT, Planung und Implementierung von IT Service Management Praktiken und deren Ausrichtung auf die Business Bedürfnisse
  • Alle folgenden Bücher referenzieren auf Service Strategy, um die Sicherstellung der Business-Ziele in den verschiedenen Life-Cycle-Phasen sicherzustellen.
    Service Design
  • Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der IT Service Management Prozesse, Richtlinien, Architekturen und Dokumentationen für das Design von angemessenen und innovativen IT Infrastruktur Services.

Service Transition

  • Anleitungen zur Überführung von IT Dienstleistungen in das Business-Umfeld.
  • Der Fokus liegt in der erweiterten und langfristigen Change Management Rolle und der standardisierten Release Praktiken.

Service Operation

  • Delivery- und Kontroll-Prozesseaktivitäten zur täglichen Sicherstellung der geforderten Stabilität
  • Die aus der ITIL Version 2 bekannten Prozesse Service Delivery und Service Support bilden den Hauptteil dieses Buches.

Continual Service Improvement

  • Prozesselemente zur Identifikation und Umsetzung von Service Verbesserungen bis hin zur Servicestilllegung
  • Qualitätsmanagement nach dem Deming Quality Cycle (Plan-Do-Check-Act)

Das war's vorerst zum Thema ITIL, hier findet Ihr den gesamten Crashkurs.

Freitag, Mai 04, 2007

Pandora ist tot, es lebe...

Grummel, mein Lieblings Online Musik-nach-meinem-Geschmack Tool begrüsst mich mit...

"Dear Pandora Visitor, We are deeply, deeply sorry to say that due to licensing constraints, we can no longer allow access to Pandora for most listeners located outside of the U.S. ... We believe that you are in Switzerland. " Ertappt.


Nun denn, zum Glück sind die Alternativen zum Online Musikhören vorhanden, wie bspw. www.last.fm und die anderen, die ich hier bereits zusammengestellt habe.

Donnerstag, Mai 03, 2007

Mit dem iPod Bern entdecken

Bern Tourismus geht neue Wege und führt die Touristen nun mit IPods durch die Gassen und Winkel unserer schönen Stadt.
Mhm, muss ich mir unbedingt auch in Bälde zu Gemüte führen - für "echte" Berner ist's im Mai gratis, für Touristen 18.- (6h), resp. 25.- (24 h)!
Details hier bei espace oder beim Blick.

Weniger Arbeit, mehr Erfolg - so geht's (to be confirmed)


Der Imgriff Blog greift das neue Buch "The 4-hour workweek" von Tim Ferris auf. Cleveres Kerlchen, hat das Pareto Prinzip (80%/20% Regel) und auch das Parkinson'sche Gesetz (zu verrichtende Arbeit braucht immer die Zeit die vorgegeben ist) auf sein Business angewandt. Nun hat er die Zeit, zu tun was er schon immer wollte (Tango tanzen, Kampfsport, Buch schreiben,...).
Take aways sind:
- Arbeite bewusst weniger - und mache mehr, was Du willst
- Gönne Dir weniger Information und dadurch weniger Ablenkung
- Lagere wo möglich und sinnvoll Arbeiten aus oder delegiere diese (neudeutsch "Outsourcen")
-> Mehr praxisorientierte Tipps hat Brian Oberkirch auf Lager
Wer mehr wissen will besuche den Blog von Tim Ferris, seinen Artikel im Fortune Small Business Magazine (ab Seite 47) oder den Podcast von der SXSW Conference - oder bestelle ganz einfach sein Buch bei Amazon.

Mittwoch, Mai 02, 2007

Nun macht die Maus ihrem Namen alle Ehre - zwar flauschig, aber beim Ergonomietest durchgefallen

Mhm, interessanter Ansatz, bei der Ergonomie sehe ich doch noch gewaltiges Potential... Wer die ganze "Bauanleitung" will klicke hier.

Montag, April 30, 2007

Netzwerken mit XING - so geht's!

Am 27. April ist „XING – Das Buch“ im Heise-Verlag erschienen. Der Leitfaden richtet sich an alle XING-Mitglieder und Interessierte, die XING besser kennenlernen und das Maximum aus Plattform und Funktionen herausholen wollen.
Ab sofort ist das Gemeinschaftsprojekt von XING und Heise im Buchhandel oder online erhältlich. Eine digitale Leseprobe von 16 Seiten gibt es hier als pdf.

Freitag, April 27, 2007

Web 2.0 Forum - there is room for participation

"Das neu entwickelte User-Forum, web2forum.de, ist der deutschsprachige Treffpunkt für Inhalte und Personen aus den Bereichen internationale Netzwerke und Communities im Web 2.0. Beim nicht-kommerziellen, werbefreien web2forum.de findet der User Hilfestellungen, Diskussionsmöglichkeiten und vor allem Antworten aus der Praxis für die Praxis."
(Quellen: http://www.web2forum.de/ bzw. http://www.presseportal.ch/de/story.htx?nr=100530803)
Die Partizipation am Web 2.0 befindet sich im Promillebereich, was sich auch hier wiederspiegelt, aktuell: 26 registrierte Benutzer, 111 Beiträge - nicht gerade der Brüller, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Mittwoch, April 25, 2007

Social Networking oder warum das nichts mit Filz zu tun hat

Strukturiertes Networking à la http://www.xing.com/ (ehemals OpenBC) und http://www.linkedin.com/ wird immer noch mit dem Schimpfwort "Filz" in Verbindung gebracht. Meine Sicht der Dinge:

  • Für mich gehen Arbeit, Freunde, Freizeit und Kollegen Hand in Hand, klare Grenzen gibt es da längst nicht mehr. Wenn ich mit gute Erfahrungen mit einer Person/Firma gemacht habe werde ich beim nächsten mal wieder darauf zurück greifen, wie sagt man so schön "never change a winning team". Und das soll nun Filz sein?
  • Ich mag Menschen und interessiere mich für ihre Ansichten, Geschichten und Pläne. Man trifft sich auf dem Weg, kann gegenseitig voneinader lernen und wünscht sich an der nächsten Kreuzung alles Gute - und kommt vielleicht schon bald mal wieder in Kontakt.

Online Communities wie www.xing.com und www.linkedin.com helfen dabei, sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren - oder zumindest bei Bedarf auf die aktuellen Kontaktinformationen zugreifen zu können und zu sehen, was der Kollege nun macht. Ich habe auf diesem Weg alte Kollegen aufgespürt und Bekanntschaften ausgebaut, Jobangebote erhalten und neue Projekte gestartet.

Wer will wird bei Änderungen in der beruflichen Position eines Kollegen informiert oder erhält an dessen Geburtstag einen Reminder. Dazu gehört natürlich auch der Austausch zu bestimmten Themengebieten innerhalb der (Fach)Community, welcher über Foren odere direkte Nachrichten erfolgen kann. Wenn ich Meetings mit neuen Kunden oder Geschäftspartnern habe bereite ich mich nicht nur fachlich vor, sondern schaue auch kurz ob mein Gegenüber auf einer solchen Plattform präsent ist.

Vor einigen Tagen habe ich nebst meinem OpenBC Profil auch mein LinkedIn Profil auf Vordermann gebracht und Kontakte aus meinem Adressbuch hinzugefügt. Dabei habe ich wieder mit vielen Kollegen Neuigkeiten ausgetauscht, über die "alten Zeiten" philosophiert, gemailt, telefoniert, zum Kaffee oder Lunch abgemacht.

Es setzt sich also durch was einen Mehrwert generiert - auf LinkedIn sind mehr Leute registriert als in Schweden leben, sprich über 10 Millionen, und auf XING sind gerade jetzt mit 16 549 mehr Leute online als Swisscom Mitarbeitende in der Schweiz hat. Und wann treffe ich Dich dort an, geschätzter Leser ;-)?


About Linked In:

  • Find potential clients, service providers, subject experts, and partners who come recommended
  • Be found for business opportunities
  • Search for great jobs
  • Discover inside connections that can help you land jobs and close deals
  • Post and distribute job listings
  • Find high-quality passive candidates
  • Get introduced to other professionals through the people you know

About XING:

  • Entscheidungsträger und Experten schnell finden
  • Ansprechpartner in Tausenden von Unternehmen erreichen
  • Die Kontakte Ihrer Kontakte entdecken
  • Sich in einem professionellen Umfeld präsentieren
  • Neue Vertriebswege erschliessen
  • Ehemalige Kollegen und Kommilitonen finden
  • Selbst gefunden werden
  • Ihr Netzwerk ausbauen und pflegen

Montag, April 23, 2007

Kunde von Cablecom - Drama in mehreren Akten

Nette Erfahrungen mit Cablecom, die Historie als 1. Akt:

  • Meine bald 90 jährige Grossmutter hat bei einem Haustürvertreter von Cablecom einen Vertrag für einen Digital Phone Anschluss unterzeichnet.
  • Diesen Vertrag hat sie mit der Rücksendung der dazugehörigen Geräte per Einschreiben wieder gekündigt, die 7 tägige Kündigungsfrist wurde eingehalten.
  • Trotz Rücktritt erfolgte die Umschaltung des Anschlusses, und meine Grossmutter war tagelang telefonisch nicht erreichbar. ***
  • Nach Erhalt der Rechnungen und brieflicher Intervention letzte Woche die Antwort der Cablecom: "Wie wir Ihnen bereits mehrmals schriftlich und telefonisch mitgeteilt haben, müssen Sie die Mindestvertragsdauer von einem Jahr einhalten." Ja aber hallo, wo ist denn da die rechtliche Grundlage dafür?!
  • Am Sonntag versucht anzurufen, durch mehre Menus durchgehangelt ("Wählen Sie 5 für Produkt XY ...") um dann die lapidare Nachricht erhalten, dass das Telefon nur Mo-Fr besetzt ist. Danke auch, Update folgt!

Lieber Rudolf Fischer, ich hoffe das gibt nicht nur mir zu denken - scheinbar bin ich auch nicht der einzige der im letzten Monat Potential im Kundendienst ausmacht, und wenn das so weiter geht bleibt ihr wohl noch eine Zeit lang die “unbeliebteste Firma”.


*** Diese Story hat schon meine ganze Familie auf Trab gehalten, mit freundlicher Genehmigung hier ein paar Auszüge unseres E-Mail Verkehrs bei der Suche nach einer Alternativlösung bis das Telefon wieder funktioniert - in berndeutsch notabene (lässt sich auch besser fluchen als auf "hauchdeutsch" ;-)):

"itz hei mer sis alte natel usgrabe, ufglade, i bi uf bärn, has montiert, 1 schtung lang erklärt u gseit wenn sis nid ghöri, (seit si) söll si eifach mir am abe alüte das alls ok isch. was tuet ds grosi?????????????? es chunnt irgend so e latschi u erklärt em grosi (was isch das überhoupt für eine) das sig tüür, sie söll das abschtelle, u ds grosi, o wunder, dänkt nid a mi wo üs sorge mache, nei... "

"i ha nid gseit si söll schtundelang telefoniere, sondern si söll eifach säge alls paletti.. ds grosi schtellt di chischte ab, i versueche e schtung lang adslüte, es chunnt d schprächplatte, i verschtah d wält nid, lüte nach ere schtung wo ig fasch e vogel überchume dr S. a, u die seit, ds grosi heig ihre uf ds band gredt, u gseit, si schtell das züg ab, das sig ds tüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüür, heig dä (huere aff) gseit. punkt. megageil das ganze. abrege."

Sonntag, April 22, 2007

Newsfeeds als E-Mail - die Top 6 Tools

Newsfeeds sind aus dem Weballtag nicht mehr wegzudenken und nicht nur bei Geeks ein gern genutzter Infokanal. Wer lieber via E-Mail beglückt wird oder seinen Lesern einen Service bieten will, greift auf die folgenden Tools zurück, die ganz fix aus einem Newsfeed ein E-Mail zaubern:

  1. http://www.feedburner.com/
  2. http://www.zookoda.com/
  3. http://www.feedblitz.com/
  4. http://www.squeet.com/
  5. http://www.rssfwd.com/
  6. http://www.shootthebreeze.net/blogalert/index.php

Günstig Fundsachen ersteigern

Schnäppchenjäger? Dafür gibt es einen Fundsachenverkauf von www.fundsachenverkauf.ch und Ricardo.ch, auf welchem die offiziellen Fundsachen von SBB und Konsorten günstig ersteigert werden können!

Samstag, April 21, 2007

Homo interuptus - Unterbrechungen in der heutigen Arbeitswelt und wie man trotzdem effizient und effektiv arbeiten kann

Die New York Times hat schon vor längerem beleuchtet, dass wir "Information Worker" laut einer Studie der University of California ca. alle 11 Minuten in unserem Arbeitsfluss unterbrochen werden. E-Mail, Telefon, Instant Messaging, Kollegen etcetera sind die Sünder. Müssig zu sagen dass es wieder dauert, bis man sich dort orientiert hat, wo man gerade VOR der Unterbrechung dran war und welcher Gedankengang sich entwickelte...

Produktivität wird heutzutage hochgehalten, doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Ist es produktiv wenn ich mich dauernd an mein Handy hänge um zu sehen ob neue Mails eingetroffen sind um diese dann im Rekordtempo zu Tag und Nachtzeit zu beantowrten? Wohl kaum, doch trotzdem ist das "Crackberry" allgegenwärtig.

Was können wir dagegen tun?Als erstes müssen wir uns diesem Verhalten bewusst werden, und dann helfen klassische Methoden: Rückzug (in eine ruhige Ecke) oder Angriff (Kopfhörer rein, Instant Messaging ausschalten, Telefon umleiten, "Sorry, jetzt keine Zeit - schick mir einen Termin mit Traktandenliste, ...). Der Fluch der Sache ist, dass diese "Unterbrecher " uns psychologisch aufbauen, wir fühlen uns wichtig und werden gebraucht.

Doch im Sinne der eigenen Arbeitsmethodik und Effzienz sollten wir uns gut überlegen, ob wir nicht einfach auch mal nicht erreichbar sind, um uns "ununterbrochen" den wichtigen Dingen zuzuwenden. Rezept:
  1. Nicht unterbrechen lassen
  2. Wichtig und Dringlich unterscheiden (siehe Eisenhower Prinzip)
  3. Und um es mit Pareto zu sagen: "In 20 % der zur Verfügung stehenden Zeit können 80 % der Aufgaben erledigt werden. Die restlichen 20 % der Aufgaben benötigen 80 % der zur Verfügung stehenden Zeit." Da müssen wir uns überlegen ob wir die restlichen 20% der Aufgaben wirklich in Angriff nehmen müssen oder ob wir diese Zeit nicht sinnvoller investieren können!

Freitag, April 20, 2007

Warum die japanische Blogosphäre so populär ist

Die japanischesprachige Blogosphäre macht mit 37% laut Technorati den Löwenanteil (vor Englisch mit 36%!) am gesamten Blogger Posting-Spektrum aus. Warum das so ist?

Ein Kollege, der die japanische Kultur sehr gut kennt, sieht einen Grund in ch.2 (channel 2). Es ist eine Art Forum-Seite mit vielen inoffiziellen News, Gerüchten etc. und zählt sehr viele Nutzer. Dazu kommt dass diese Site schon 1999 da war, bevor das Blogging erwachsen wurde.

Technorati CEO David Sifry bestätigt den Erklärungsversuch: "My hypothesis is that various language communities have often grown on one service or another, often for viral or historical reasons, showing a disproportionate language breakdown for that service. For example, livejournal.com hosts a large number of Russian language journals/blogs, and MSN Spaces hosts an overrepresentation of Chinese language blogs. "