Was könnte Swisscom im Jahre 2020 für mobile Dienste für Herr und Frau Schweizer anbieten? Diese Fragen haben wir uns im Rahmen der Zukunftsforschung gestellt und darauf basierend zwei Szenarien entwickelt. Mich würde interessieren wie Ihr das einschätzt - total futuristisch oder doch im Bereich des Möglichen? Und was haben wir bei unseren Überlegungen vergessen oder zu wenig berücksichtigt? Let us know!
Also, im Jahre 2020 ist Swisscom ist der Marktleader im Bereich der mobilen Dienstleistungen - veranschaulicht an einem Tag im Leben von Hans Meier:
7:00 Uhr: Der Wecker geht los und spielt automatisch zuerst 2 Minuten die Lieblingsmusik ab, bevor die neusten Nachrichten von der Kommunikationszentrale abgespielt werden (ehemals Combox). Mit einer einfach Sprachsteuerung werden diese zum Teil noch direkt im Bett beantwortet (Weiter, Antworten, Löschen).
7:30 Uhr: Der Kühlschrank hatte schon bessere Zeiten gesehen und sollte wieder mal aufgefüllt werden. Kein Problem, die Standardbestellung abzüglich der noch vorhandenen Artikel wird direkt auf das mobile Kommunikationsgerät übertragen.
8:00 Uhr: Die Tagesplanung steht an, heute steht ein Kundenbesuch auf dem Programm. Da Hans nicht genau weiss wo der Kunde lokalisiert ist lässt er sich automatisch durch den „Swisscom Autopiloten“ in seinem Jaguar Baujahr 1995 auf dem schnellsten Weg dorthin lotsen.
9 Uhr: Der Kunde bespricht mit Hans die laufenden Arbeiten direkt an seiner Kommunikationszentrale und möchte von Hans gerne einige Details zu dem laufenden Projekt wissen. Hans ruft diese Informationen ganz einfach aus seinem „Swisscom Data Harbor“ bei Swisscom ab, dort wo er alle seine digitalen Daten verwaltet.
10 Uhr: Es wird kurzfristig ein Workshop einberufen, doch leider sind nicht alle benötigten Personen vor Ort. Diese werden dann über den patentierten „Swisscom Hologramm Service“ einfach interaktiv zugeschaltet und können sozusagen „aktiv“ teilnehmen. Schwieriger wird es mit dem Kollegen in New York, da der morgens um vier Uhr gemäss seiner Präsenzinformation noch nicht verfügbar ist und wohl am Schlafkissen horcht. Da der ganze Workshop digital aufgezeichnet wird hat dieser aber bei Arbeitsbeginn die Möglichkeit, sich die wichtigsten Szenen anzuschauen und allfällige Inputs nachzuliefern. Die Teilnehmer des Workshops begrüssen sich, bei denen die noch nicht miteinander bekannt sind tauschen die elektronischen Kommunikationszentralen automatisch die „Business Cards“ aus.
12 Uhr: Denken macht hungrig, doch wohin sollen die Ortsunkundigen denn gehen bei der Riesenauswahl an Lokalen? Die elektronische Kommunikationszentrale von Swisscom macht ein paar Vorschläge, sortiert nach Präferenzen der Teilnehmer (diese sind in den übertragenen Business Cards vorhanden), Preis, Entfernung und Bewertungen von anderen Gästen. Die Gruppe ist sich nicht sicher ob es zum Chinesen oder Italiener gehen soll. Ein kurzer Blick auf das heutige Menu in Text und Bild sowie die aktuelle Ansicht der Lokale über eine Webkamera machen die Auswahl leichter – der Chinese ist hoffnungslos überfüllt und hat „Appenzeller Hund“ als Tagesspezialität im Angebot wogegen der Italiener eine gute alte Vollkornpizza zum Swisscom Spezialpreis anbietet. Also nichts wie ab nach „Bella Italia“!
14 Uhr: Nach einem ausgedehnten Mittagessen entscheidet sich Hans spontan, einen Verdauungsspaziergang am See zu machen. Seine Kommunikationszentrale stellt er auf „Relax“ ein, was bedeutet dass nur Kontaktaufnahmen von seiner Familie zu ihm durchgestellt werden und alle anderen automatisch nach voreingestellten Regeln eine Nachricht hinterlassen können. Gemütlich schlendert er nebst den rüstigen Rentnern und den spärlich gesäten jungen Müttern, als eine interaktive Werbung für eine „Waschmaschine ohne Wasser“ seine Aufmerksamkeit fesselt. Hans will mehr wissen und richtet die Kamera seiner Kommunikationszentrale auf den Code auf dem Plakat, worauf er weitere Informationen zu dem Angebot erhält – dank dem „Swisscom Smart Code Scanner“ hat er die notwendigen Daten direkt gespeichert. Er ist fasziniert von der Idee und leitet die Information an seiner Frau weiter – Sie verwaltet das Budget und muss entscheiden, ob diese Anschaffung getätigt werden kann. Wenn ja genügt eine kurze Bestätigung und das Gerät wird zu einem passenden Zeitpunkt geliefert, der Spediteur kann ja den öffentlichen Kalender von Hans’ Frau einsehen und bereits einen Terminvorschlag machen. Bezahlt wird dann praktischerweise direkt über die Swisscom Kommunikationsrechnung.
15 Uhr: Hans gefällt es am See. Er beschliesst, den Nachmittag über hier zu arbeiten. Er genehmigt sich im „Fähribeizli“ einen Espresso und ist von dessen Qualität begeistert – ein kurzes Foto wird geschossen, mit dem Kommentar „Lecker“ versehen und direkt im Internet mit den Lokalitätsangaben (Längen- und Breitengrad) zu den Bewertungen von anderen Kunden des Lokals angefügt – schliesslich sollen diejenigen, die nach ihm hier herkommen sehen was seine Meinung war. Für seine Kontakte hinterlässt er eine „Swisscom Local Message (SLM)“, sprich wenn jemand von seinen Kontakten an diesen Ort kommt erhält derjenige automatisch die von Hans verfasste Nachricht.
Über seine Kommunikationszentrale verteilt er Aufgaben an seine Mitarbeitenden und kommuniziert mit seinen Kunden. Er recherchiert zu einem Thema und findet dank dem lernfähigen „Swisscom Google Profiling“ Dienst innert Kürze die für ihn persönlich relevanten Inhalte.
16 Uhr: Sein Sohn hat nächste Woche Geburtstag. Bei Kindern in diesem Alter ist es nicht immer einfach das passende Geschenk zu finden, glücklicherweise hat sein Sohn im „Swisscom Gift Shop“ bereits eine Wunschliste zusammengestellt und Hans muss nur noch auswählen, was er ihm schenken möchte. Doch was ist das? Die Lizenz für den Film „Das Kettensägenmassaker der Karottenköpfen“ wird er seinem Sohn ganz sicher nicht zuschieben, im Gegenteil: diese Kategorie Filme setzt er grad auf die „schwarze Liste“ und wird zu Hause wohl noch ein Hühnchen rupfen müssen.
16:30 Uhr: Eine Anfrage von seinem Sohn trifft ein, anhand der Stimmungsanzeige auf seiner Kommunikationszentrale scheint Feuer im Dach zu sein. Er bestätigt die Anfrage und erhält zuerst mal einen Satz heisse Ohren. Was ihm einfalle, einfach eine Kategorie Filme für ihn zu sperren? Was denn seine Kollegen denken sollen, das dürfe ja wohl nicht war sein! Tja, die Errungenschaften der Technik – sein Sohn hat natürlich jegliche Veränderungen an seiner Wunschliste abonniert, damit er rechtzeitig sieht was von seiner offenen Liste verschwindet und er weiss, was auf dem Gabentisch liegen wird.
17 Uhr: Hans steckt im Stau. Seine Frau ist heute Abend ausser Haus, hat ihm aber das vorbereitete Essen bereits in den Ofen gestellt. So nutzt Hans die Gelegenheit und aktiviert das Gerät über seine „Swisscom Device Control“ von unterwegs aus und freut sich auf ein feines Mahl. Da kommt ihm in den Sinn dass der Kühlschrank ja immer noch leer ist. Er öffnet die Einkaufsliste, fügt noch ein paar neue Produkte sowie Sparempfehlungen vom „Swisscom Partner Network“ hinzu und sendet die Bestellung ab. Endlich geht’s auch auf der Autobahn weiter. Sein Bordcomputer meldet, dass das Benzin zur Neige geht und dass sich grad’ um die Ecke der günstigste Benzinanbieter innerhalb der nächsten 10 Kilometer befindet. Das lässt sich Hans nicht zwei Mal sagen, da die Benzinpreise wieder mal steigen und der ganzen Nation der Atem stockt.
18 Uhr: Hans kommt zu Hause an und begrüsst seinen Sohn. Dessen Ärger ist inzwischen auch verflogen und die beiden haben ein angenehmes Vater-Sohn Gespräch.Das feine Essen steht auf dem Tisch, die bestellten Waren sind bereits geliefert worden. Das Tüpfelchen auf dem i ist ein feiner Wein den er heute als Treuebonus zur 1000. virtuellen Bestellung erhalten hat.
Das Liefersystem ist inzwischen so intelligent dass zum Beipsiel zwei noch grüne Bananen geliefert werden und drei reife – die reifen sind nämlich für den nächsten Tag im Büro, die noch grünen für nach dem Wochenende geplant. Die laufenden Bewertungen der Produkte (ok, zu reif, zu wenig reif, …) haben sich gelohnt, inzwischen bekommt Hans genau das, was er gerne mag.
22 Uhr: Zufrieden sinkt Hans ins Bett – und findet es wieder mal toll, wie Swisscom ihm mit all den innovativen Diensten hilft, sein Leben besser und einfacher zu gestalten.
2 Kommentare:
Tönt schön nach "Minority Report". Wenn ich ehrlich bin, ziehe ich mich privat vom Schnickschnack der Technik eher zurück als das ich mehr möchte. Das eine oder andere Gadget mag nützlich sein, ich könnte mir jedoch ein Leben wie 2020 nicht vorstellen.
Danke für Deinen Input, in der Tat ist es schwierig sich die Zukunft vorzustellen...
Aber 15 Jahre sind eine lange Zeit, wenn ich daran denke was damals mit Home PCs möglich war und wo wir heute stehen ist das schon ein gewaltiger Unterschied!
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