Donnerstag, Oktober 30, 2008

4th European Futurists Conference: Russland lässt die Muskeln spielen

Russland ist rund 417 x so gross wie die Schweiz und hat 142 Millionen Einwohner. Die Regierung unternimmt Anstrengungen, das Bevölkerungswachstum und die Lebenserwartung (58.9 für Männer, 72.4 für Frauen) zu erhöhen.

Das durchschnittliche Jahreseinkommen beträgt rund 12 500 US$, und das Bruttosozialprodukt zeigt eine jährliche Wachstumsrate von rund 7%, die Kapital Investitionen nehmen um 13% zu - und auch die Arbeitskraft wird teurer. Früher wurde viel Consumer Goods importiert, heute vermehrt High Tech Anlagen. Der Export wird von Öl und Rohmaterialien bestimmt.

So viel zu den Zahlen. Die Regierung hat viele Strategien für die verschiedenen Sektoren gemacht, um eine Vision für die Zukunft zu haben. Dabei steht die Lebensqualität, der Status von Russland als ein Leader in der Welt, Kompetitivität und Innovations-getrieben im Vordergrund.

Die globalen Megatrends wirken sich auch im Einzelnen auf die Länder aus.
  • Schneller Technologie Trend, konvergente Technologien wie Nano- und Biotechnologie
  • Weitere Globalisierung
  • Wichtigere Rolle der menschlichen Ressourcen
  • Innovations-basiertes Wachstum
  • Nicht voraussehbare disruptive Innovationen

Russlands Stärken wie die natürliche Ressourcen, das grosse Territorium, das "Human Capital" und die multikulturelle und multinationale Ko-Existenz eröffnen neue Möglichkeiten:

  • Nutzung der strategischen Ressourcen
  • Vorteilhafte Lage: Transit von Gütern zwischen Europa und Asien
  • Aufschliessen durch Imitationen
  • Energie und Material Einsparungen durch Technologie, besseres Management und Kosteneffizienz

Doch es gibt auch Gefahren, welche diese Potentiale einschränken:

  • Korruption, von Polizei über Regierung bis zur Wirtschaft
  • Ineffiziente Institutionen
  • Steigende soziale Kluft
  • Uneinheitliche regionale Entwicklung
  • Isolation von entwickelten Ländern
  • Globale Wirtschaftskrise
  • Tiefe Öl und Gas-Preise
  • Alternative Energie Quellen (im Sinne von "Konkurrenz")
  • Geringe Innovationsaktivitäten

4th European Futurists Conference: Brasilien hat mehr als Samba und Karneval zu bieten!

Brasilien, das Land der Zukunft und das Land der Kontraste. Das Grün der Flagge steht für den Wald, das Gelb für Gold und das Blau für den Himmel.

Die Verschiedenheit wird hier nicht als Problem wahrgenommen, sondern als Lösung. Ein Land der Paradoxe!

Brasilien bietet die vier F's als wichtige Rohstoffe:
  1. Food (Essen)
  2. Feed (Futter)
  3. Fiber (Fasern)
  4. Fuel (Treibstoff)

Daneben hat Brasilien 14% des weltweiten Frischwassers und 22% der Landwirtschaftlichen Nutzfläche weltweit auf seinem Territorium. Interessant: 8 of 10 Brasilianer leben in der Stadt, es gibt viele nicht besiedelte Flecken.

Was in Brasilien aktuell passiert und in der Zukunft einen "Footprint" hinterlassen wird.

  • Landwirtschaftliche Technologien
  • Ergiebige natürliche Ressourcen
  • Erweiterte Bio-Treibstoff Technologien
  • Öl Selbstversorgung möglich
  • Informelle Märkte als Opporutnität
  • Wachsende Mittelklasse

Brasilien hat einige Vorteile gegenüber anderen (Produktions)standorten zu bieten:

  • Stabile Wirtschaft
  • Kulturelle Vielfalt
  • Einheitliche Sprache (Portugiesisch)
  • Starke Währungsreservern
  • Mehr als 80% der Firmen sind profitabel
  • Inflation sinkt auf 5-6%
  • Tiefste Arbeitslosenquote (7.6%)
  • Regierungsprogramme zur sozialen Entwicklung
  • 400 Millionen Hektaren unbenutztes Land
  • Riesige Süsswasser Vorkommen - das blaue Gold
  • Amazonas - die grüne Lunge der Welt

Aber es gibt auch Unsicherheiten:

  • Das wirtschaftliche Wachstum ist tiefer als in China und Indien
  • Der Protektionismus in entwickelten Ländern steigt
  • Fehlende Investition in die Infrastruktur
  • Aufforstung
  • Hohe Inflation
  • Hohe Steuern, wenig Leistungen dafür

Die brasilianische Rednerin hat einen ganz wichtigen Aspekt aufgeführt, welcher in den vorherrschenden Diskussionen zum Thema Zukunft gerne ausgeklammert wird - Lebensqualität, Zufriedenheit, Spiritualität! Dies fördert die Entwicklung des Individums und des Landes, bringt Kreativität in die Ökonomie und führt zu einer "besseren" Gesellschaft.

Mittwoch, Oktober 29, 2008

Martin Camenisch in den Berner Stadtrat - frische Köpfe braucht die Stadt!

Genosse Martin Camenisch weiss wie man schreibt - das sieht man an den Beiträgen in seinem Blog. Und - das schätze ich besonders - er nutzt nebst klassischen Medien (siehe 20 Minuten Beitrag) auch das Internet, wie seine Facebook Aktion zeigt. Aber damit nicht genug, er kann sogar komponieren und singen:

Ich persönlich kann ja nicht in der Stadt Bern wählen und würde dann wohl auch die Freisinnig liberalen Listen bevorzugen - aber dieser SPler käme bestimmt auch darauf.

Dienstag, Oktober 28, 2008

4th European Futurists Conference: Mittelfristige Herausforderungen für Indien und China

Die Staaten Brasilien, Russland, Indien und China sind starke Wachstumsmärkte und werden die Zukunft der Welt stark beeinflussen.

Starten wir mit einigen Aussagen zu China, gemeinhin auch als "die globale Herstellungsfabrik" bezeichnet.
  • in den nächsten 10 Jahren im Durchschnitt 7-8% Wachstum des Brutto Sozialprodukts.
  • 250 Millionen Internet User und 440 Millionen Mobiltelefonnutzer.
  • Ein wichtiges Mitglied der internationalen Gemeinschaft.
  • Hochqualifizierte Talente.

Dies zeigt auf, dass China in Bewegung ist. Doch das bringt auch Schattenseiten mit sich.

  • Die soziale Entwicklung steht hinter der ökonomischen Entwicklung zurück.
  • Die Umwelt wird in Mitleidenschaft gezogen (Pollution).
  • Es gibt Issues im Bereich der natürlichen Ressourcen (Wasserbedarf) und des Energiebedarfs.
  • 700 Millionen Farmers in ländlichen Gegenden sind immer noch weit hinter den chinesischen Städten zurück und kämpfen mit Problemen wie Nahrungssicherheit und Arbeit.

Nehmen wir Indien genauer unter die Lupe, denn: Alles was man über Indien sagt stimmt - und das genaue Gegenteil trifft auch zu.

  • Eine wichtige Errungenschaft von Indien ist die Demokratie, es gab 15 Wahlen seit 1951, mit einer höheren Wahlbeteiligung.
  • NGOs sind gut vertreten und decken die Bereiche ab, welche die Regierung nicht adressiert.
  • Die Presse bietet ein breites Spektrum an Meinungen, jedoch nimmt der "sell out" der Medien zu.
  • Die grosse Population von 1.1 Milliarden, was einem Sechstel der Menschheit entspricht, bringt eine stetige Arbeitskraft.
  • Die Inder haben die so genannte "ability to adjust", sprich: wenn nötig werden auch 12 Inder in einem Auto versorgt, obwohl dieses nur für 4 gemacht ist.
  • Indien hat 27 Sprachen mit über 700 Dialekten! Es gibt rund 315 Millionen Personen in Indien, die nicht lesen können. Vielerorts wird gelesen, doch oft bei Mondlicht oder bei Kerosin Lampen.

Die Schwächen von Indien sollen nicht verschwiegen werden:

  • Aufgrund der alten Tradition wird die Zukunft zu wenig gestaltet.
  • Vorhandener Chauvinismus, regional und religiös - oft begleitet von Vandalismus und Gewalt.
  • Das Frauen-Männer Verhältnis ist nicht ausgeglichen.
  • Die öffentliche Versorgung ist oft unzureichend.
  • Fast 40% der Inder leben unterhalb der Armutsgrenze! Der Graben zwischen Arm und Reich wird nicht kleiner.
  • Es besteht hoher Abstimmungsbedarf zwischen Polizei und Behörden.
  • Neue Politiker werfen alles über den Haufen, was die vorherige Regierung gemacht hat - auch die guten Dinge.

Mehr über die Perspektive von Indien in einer Studie der deutschen Bank (pdf).

4th European Futurists Conference: Jerome C. Glenn's Global Framwork für eine bessere Zukunft (Millenium Project)

Let's face it: Auch wenn die Welt sich laufend verbessert ist immer noch die Hälfte davon potentiell instabil. Wir müssen deshalb wichtige Transitionen oder zumindest deren Voraussetzungen dafür schaffen.

Einige Beispiele dazu:

  • Von Frischwasser Landwirtschaft zu Salzwasser entlang der Küstenlinien
  • Von Benzin Antrieb zu elektrischen Batterien
  • Anstatt Tiere für Fleischbedarf zu züchten könnten diese direkt aus genetischem Material hergestellt werden - wir brauchen nicht das ganze Tier, sondern nur Teile davon - "In vitro meat" als Alternative.
  • Von lokaler Tag/Nacht Elekterizitäts Produktion zu einem orbitalen solaren Satelliten System umschalten, um die Energie Grundlast der Welt zu managen
  • Von lokalen Entscheiden zu globaler Ethik für Entscheidungsfindungen

Das Framework beinhaltet folgende Elemente, mehr dazu auf Youtube.


Pasted from <http://www.millennium-project.org/millennium/challeng.html>

  1. Wie kann nachhaltige Entwicklung für alle von uns erreicht werden?
  2. Wie kann jedermann genug sauberes Wasser ohne Konflikt haben?
  3. Wie kann das Wachstum und die Ressourcen ins Gleichgewicht gebracht werden?
  4. Wie kann Demokratie bei autoritären Regimes entstehen?
  5. Wie können Policies sensitiver auf globale Langzeit Perspektiven ausgerichtet werden?
  6. Wie kann die globale Konvergenz der Information und Kommunikationstechnologien für jedermann funktionieren?
  7. Wie können ethische Marktökonomien dafür genutzt werden, den Graben zwischen Arm und Reich zu überbrücken?
  8. Wie kann die Bedrohung von neuen und wiederaufkommenden Krankheiten und immunen Mikroorganismen reduziert werden?
  9. Wie kann die Entscheidungskapazität verbesserst wenn die Art der Arbeit und Institutionen sich ändern?
  10. Wie können gemeinsame werte und neue Sicherheitsstrategien ethnische Konflikte, Terrorismus, Einsatz von Massenvernichtungswaffen reduzieren?
  11. Wie kann der sich verändernde Status der Frau den menschlichen Zustand verbessern?
  12. Wie kann das transnationale organisierte Verbrechen gestoppt werden, ein mächtiges und entwickeltes globales Unternehmensnetzwerk zu werden?
  13. Wie kann der wachsende Energiebedarf sicher und effizient
  14. Wie können die Durchbrüche in Wissenschaft und Technologie genutzt werden, den Zustand der Menschen zu verbessern.
  15. Wie können ethische Überlegungen routiniert in globale Entscheidungen integriert werden?

Fragen, auf die wir Antworten finden müssen!

4th European Futurists Conference: food for thought!

Die letzten zwei Tage habe ich mich mit unserer Zukunft beschäftigt. Ich konnte eine der beschränkten Studentenplätze für die "4th European Futurists Conference" in Luzern ergattern, der reguläre Preis von 1900 CHF hätte mein Budget dann doch gesprengt ;-).

Zwei sehr spannende Tage, die sich mit dem Ausblick der BRIC Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) ins 2018, der Zukunft der Energie- und Wasserversorgung, Krieg, Kriminalität sowie den Erwartungen für Europa beschäftigen.

Konferenzen sind aber auch sehr anstrengend, den ganzen Tag zuhören, schreiben, diskutieren, mitdenken und verstehen fordert einen wachen Geist. In den folgenden Beiträgen werde ich die Referate kurz darstellen und das gehörte nochmals reflektieren und verarbeiten.

The future is bright, but the future is now!

Donnerstag, Oktober 16, 2008

It's the innovation, stupid!

„Wall Street increasingly places a higher value on innovation than on virtually any other approach generating growth.

More than leadership change, more than mergers or aquisitions, more than renewed commitment to cost reduction, investors reward innovation.

We call this effect the innovation premium.“

Ronal S. Jonash and Tom Sommerlatte, Arthur D. Little

...mehr zu Innovation bei Alex unter http://business-model-design.blogspot.com/2008/10/are-we-all-creatives.html.

Dienstag, Oktober 14, 2008

"Ein Ziel ersetzt noch keinen Plan", Stuber 2008 ;-)

„Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“
Mark Twain (1835-1910), amerikanischer Schriftsteller

„Je planmäßiger Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.“
Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), Schweizer Schriftsteller

„Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen.“
Jean Paul (1763-1824) eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Erzähler

„Strategische Pläne werden einmal jährlich verfasst, und sobald sie schriftlich fixiert sind, liest sie keiner mehr.“
Eileen C. Shapiro, in: Die Strategiefalle. Campus Fachbuch 1999

Sonntag, Oktober 12, 2008

Management Weisheiten

Peter F. Drucker
The basic task of management is to make people productive.
Tacitus
Vernunft und Urteilsfähigkeit sind die Qualität eines Führers.
Armand Hammer
I am first and foremost a catalyst. I bring people and situations together.
Bertold Brecht
Ein Teil des Talents besteht in der Courage.
Wendelin Wiedeking
Entscheidend ist der Wille, der Beste zu sein.

Samstag, Oktober 11, 2008

Links you should CLICK! (2008-10-11)

  • Eine Übersicht, was Social Bookmarking ist, hat Swisscom zusammen gestellt.
    Dort wir auch auf die Übersicht der Top30 Social Bookmarking Sites verlinkt sowie auf die Erläuterung von „Social Media Optimization“.
  • http://www.rescuetime.com – kleines Tool, dass die eigenen Aktivitäten am PC untersucht und zeigt, womit man am meisten Zeit verbringt. Very helpful to reflect your habits!
  • Eine riesen Sammlung an kostenlosen und hochwertigen Icons (Kollektion 1 und Kollektion 2) sowie gratis Web Design Templates unter http://www.oswd.org und http://www.opendesigns.org.
  • Kollege Steiner hat seinen Pilzshop ins Internet gestellt – coole Sache, aber noch keine Psilos im Angebot ;-): www.fungi-and-more.ch
  • Patrick Liechti & Co. Machen mit dem BlogCamp 08 Ernst und stellen das unter www.startupCamp.ch auf die Beine.
  • Der Sharepoint Blog von Namics gibt was her für technische Interessierte.
  • http://www.myjambi.com bietet ein gutes Beispiel, wie der eigene Mikrokosmos mit Dienstleistungen anderer unterstützt werden könnte. Stichwort: mehr "quality time "für sich und seine Liebsten – aber leider vorerst nur in den USA verfügbar.
  • Unter http://www.crowdspirit.com können neue innovative Ideen für elektronische Produkte zur Reife gebracht werden.
  • Make a face – with http://www.moonjee.com.
  • Um effektiv arbeiten zu können, müssen alle Mitarbeiter Informationen, die sie brauchen, rasch und einfach suchen, finden und verwenden können. Aus diesem Grund bringt Microsoft Schweiz zusammen mit Schweizer Hardwarepartnern die Unternehmenssuche swissbox auf den Markt.

Sonntag, September 28, 2008

Samstag, September 27, 2008

XBox 360 - let's get the party started!


Mein Geburtstagswunsch war ein Batzen an eine XBox 360, und den habe ich grosszügigerweise von meiner lieben Familie gekriegt. Bin zwar nicht der Mega-Gamer, aber mit der Box lassen sich auch Filme, Fotos und Musik vom PC her abspielen - wenn ich das richtig verstanden habe ein vollumfängliches Home Entertainment System!

Somit wollte ich raschmöglichst an eine Box rankommen. Ich schaute auf http://www.ricardo.ch/, http://www.ebay.ch/ und natürlich http://www.toppreise.ch/. Nun wusste, ich was vom Preis her etwa passt und rief im Mediamarkt in Lyssach an, ob sie noch eine vorrätig hatten. Selbstverständlich, und da wir am Nachmittag eh Richtung Zürich fahren hole ich die gleich ab.


Dann fehlt natürlich noch das wichtigste, die Games. Nebst Ricardo und eBay bestellte ich mir primär auf http://www.exsila.ch/ einige, bereits ab 3.-! Da sich auch XBox Games auf der neuen XBox 360 spielen lassen verglich ich mit der Liste hier und genehmigte mir noch ein paar Klassiker. Total 9 Games für ca. 60 Exsila Punkte, wobei ein Punkt einem Schweizer Franken entspricht. Nicht schlecht, finde ich - verglichen mit den Neupreisen ;-).

Freitag, September 26, 2008

Kampfhasen ermitteln

Bravo, Kollege Hügli! Die Kampfhasen rocken. Um den Artikel im Grossformat zu lesen auf das Bild klicken.

Mittwoch, September 24, 2008

iPhone im Ausland - günstig die Datenverbindung nutzen

Kollege Fritz hat mich heute mit einem hilfreichen Mail beglückt, das ich gerne hier poste:

"Wer sein iPhone auch in den Ferien einsetzen möchte ohne bei der nächsten Rechnung einen Herzinfarkt zu kriegen, dem empfehle ich die "World Data Option Month".
http://www.swisscom-mobile.ch/scm/kd_datentarif-de.aspx
  • Lässt sich auch nur für einen Monat einschalten. (Anruf bei Hotline genügt)
  • Kostet 125.-- und inbegriffen sind dann 200MB Datenverkehr im Ausland. (Danach kostet jedes MB 3.--)
  • Normaltarif ohne eine Option im Ausland ist Fr. 14.--/MB(!!). 10 MB wären also schon Fr. 140.-- und bereits teurer als diese Option.
  • Wieviele Daten bereits verbraucht wurden lassen sich wie immer per SMS mit dem Text "Status" an die Nr. 444 abfragen. ("Rechnung" an 444 gibt den aktuellen Betrag der nächsten Rechnung an)
  • Wers nicht braucht sollte auf jeden Fall zumindest die World Data Option (CHF 5.--/Monat) aktivieren. Dann kostet das MB noch 3.-- statt 14.--. Lohnt sich wahrscheinlich schon wenn man nur einmal die Mails abfragt. ;-)"

Montag, September 22, 2008

Links you should CLICK! (2008-09-21)

  • http://www.askphilosophers.org/ - Frage die Philosophen wirklich knifflige Fragen, wie zum Beispiel „Do men need speech in order to think?“.
  • http://answers.yahoo.com - Fragen über Fragen, und wenn Google nicht weiterhilft gibt es zumindest - give it a try!
  • Downloaden über P2P ist von gestern – neu macht man G2P, Google to Person. ...der Offline Browser HTTrack hilft dann auch dabei, Seiten mit vielen Dateien wie diese zügig runter zu laden.
  • Witzige Fotos – no Fakes, by the way.
  • Für 25.- am Tag um die Welt reisen – dieses Buch hilft weiter.
  • Google at 10 – was uns die Zukunft noch bringen wird.
  • Kooba gewinnt einen Award für mobile Suche
  • Mixtape von Travis Barker und DJ AM zum kostenlosen Download.
  • Das Buch “iPhone Forensic”zeigt, was man aus einem iPhone alles rausziehen kann, wenn es darum geht, einen Verdächtigen festzunageln.

Sonntag, September 21, 2008

Produktetest: Le Parfait goes 2.0

Aus Kindertagen erinnere ich mich gerne an feine Pausenbrote - Gurke, Käse und LeParfait. Und auch mal LeParfait direkt aus der Tube, yummy. Nun, in meiner Jugend bin ich dann zum "Körnlipicker" vegetiert, und heute findet sich die vegetabile Variante von LeParfait bei uns im Kühlschrank.

Dank Trigami hatte ich die Möglichkeit, das "Buzz Kit" von LeParfait zu erhalten, welches im Sinne einer Marketingkampagne an Blogger versendet wurde. Nachdem die Schachtel zuerst einen Ehrenrunde an unseren früheren Wohnort gedreht hatte erreichte sie das Ziel.

Inhalt:


Ich selbst musste als Verkoster passen, habe aber einen geeigneten Kandidaten gefunden. Louis Anjel, der kleine Wonneproppen einer befreundeten Familie befand nach dem ersten Bissen und trotz meiner Überzugungsversuche "nid gärn", was vielleicht an seinen mexikanischen Wurzeln liegt. Ich erinnere mich auf jeden Fall mit Genuss an die LeParfait Schnitteli meiner Kindheit! Mehr auf der peppigen Seite http://www.leparfait.ch/.

Übrigens, die Geschichte dahinter: "Während des Zweiten Weltkriegs erkannte der Freiburger Ingenieur und Industriellensohn Claude Blancpain den hohen Nährwert der Bierhefe und kam auf die Idee, daraus eine vegetabile Paste herzustellen, um das damals rare Fleisch zu ersetzen. Der Schritt zum Brotaufstrich war bald getan und das köstliche Rezept fand großen Zuspruch. In den Kriegsjahren explodierten die Verkäufe, aber danach litt das Produkt unter seinem Image als "Ersatz".

Claude Blancpain glaubte aber weiterhin an seine Idee einer Zwischenverpflegung auf Hefebasis und brachte 1950 einen "Brotaufstrich mit getrüffelter Leber" auf den Markt, den er Le Parfait nannte... Der Erfolg ließ nicht auf sich warten und die Geschichte nahm ihren Lauf. Das Basisrezept blieb in all den Jahren genau gleich, wenn auch die Trüffel seither durch Herbsttrompeten ersetzt wurden, und Le Parfait wurde zu einem festen und unvergesslichen Bestandteil der Schweizer Genusskultur."



Samstag, September 13, 2008

Country Night Gstaad 2008: Howdie!

Gestern war es wieder mal so weit, die Country Night Gstaad öffnete ihre Tore. Auf dem Programm stand der Schweizer Barde Marco Gottardi (unterstützt von Sandee), die Girls von Bomshel, Bluegrass Altmeister Ricky Skaggs mit Kentucky Thunder und Headliner Clint Black.

Die Witze von Marco Gottardi verstand ich nicht, das Duett "Island in the stream" mit Sandee gefiel aber. Punkt.

Begeistert war ich von Bomshel (Blog)- nebst der aparten visuellen Präsenz konnten die Blondinen mit ihrem rockigen Countrypop die Menge aktivieren - gewisse Parellelen zu Rednex schwirrten in meinem Kopf herum, nur dass es mir zig mal besser gefiel. Das Intro mit dem Lied "Es Burebüebli mani nid" in bestem Schweizerdeutsch verblüffte da nicht nur mich, und der gecoverte Song "I'm just a girl" von No Doubt passte. Bin sicher dass man von denen noch einiges hören wird, macht Euch am besten selbst ein Bild und kauft ab Mitte Oktober in iTunes ihre neue Single.


Dann kam Ricky Skaggs. Er war vor 9 Jahren bereits in Gstaad ,und der gestandene Mann präsentierte mit seiner Band Kentucky Thunder Bluegrass vom Feinsten. Seine Frau nahm er auch noch auf die Bühne für zwei Songs, und man sah dass nach 27 Jahren Ehe die beiden viel verbindet. Mehr gibt es am Dienstag im Country Special auf DRS3, von 20-22 Uhr.


Bevor der Headliner des Abends auf die Bühne kam gab es von Marcel Bach, dem Veranstalter, noch eine verdiente Lobpreisung auf seine Helfer und Sponsoren. Am Festival stehen rund 840 (sic!) Helfer im Einsatz.

Clint Black gab seine Hits charmant zum besten und interagierte gekonnt mit dem Publikum. Angesichts der fortgeschrittenen Stunde und der langen Heimfahrt machten wir uns dann auf die Socken und schafften es zur Morgenstunde in die Heia.


Fotos gibt es leider keine, für die 120.- Eintritt pro Nase konnte man sich auch einen Security Dienst leisten, der jedem auf die Finger klopften der nicht parierte. Schade, gerne hätte ich ein paar Erinnerungen in Nullen und Einsen gebannt.

Mittwoch, September 10, 2008

Links you should CLICK! (2008-09-10)