Nachdem wird zeitig aufgestanden waren nahmen wir das Frühstück in Augenschein, und waren zufrieden. Müsli, Früchte, Toast, Orangensaft und CNN im TV – das passte und die Kohlenhydratspeicher wurden gefüllt. Da war auch nötig, denn uns stand ein Marathon bevor – ein Shopping Marathon, um genau zu sein. ROSS – Dress for less, Walmart, Target, Payless Shoes und vielen mehr sollte ein Besuch abgestattet werden.
Ich hielt mich zurück und wartete artig auf meine bessere Hälfte – die Zeit nutzte ich, um diese Zeilen zu schreiben. Doch nach dem ersten Laden entschieden wir uns, den Marathon zu vertagen und von Tampa aus Richtung Anna Maria Island zu cruisen.
Das Wetter meinte es gut mit uns, und wir kamen um 16 Uhr an und nahmen unser Hotel in Augenschein. Die Recherchen im Vorfeld hatten sich gelohnt, mit dem „Silver Surfer“ hatten wir zu einem sehr guten Preis ein Hotel gefunden, sogar mit eigenem Privatstrand. Meiner Bitte nach einem ruhigen Zimmer wurde Rechnung getragen, wir erhielten einen ganzen Wohnblock für uns allein, da wir die einzigen Bewohner waren.
Zum Glück hatten wir unser Domizil für die Nacht rechtzeitig angesteuert, denn ab 17 Uhr war die Reception nicht mehr besetzt. Gemütlich trollten wir uns Richtung „Beach House“, um den Sonnenuntergang zu geniessen und etwas zwischen die Zähne zu kriegen. Die Sonne versteckte sich hinter den Wolken, doch mein „Mediterranean Cruise“ Salat schmeckte trotzdem, und auch die gegrillte Pouletbrust schien meiner Liebsten zu munden. Irgendwie hatten wir aber den Jetlag noch nicht ganz weggesteckt und schliefen etwa um 8 Uhr ein.
Demzufolge waren wir am nächsten Morgen kurz nach 5 Uhr wach, selber schuld – schliesslich weiss ich ja, dass „man“ sich rasch anklimatisiert wenn man den Rhythmus der Locals lebt. Nun denn, wir wissen wo es das beste Frühstück gibt und erwiesen „Peach’s“ die Ehre. Und in der Tat, wir wurden mit einem herzhaften Mahl gestärkt – um den Tag am Strand in Angriff zu nehmen!
Ich hatte erwartet, dass die Hölle los ist, doch waren wir fast die einzigen Leute am Strand. Wonderful!
Man könnte schon sagen dass es zur Tradition wird… Wie bereits im letzen Winter machten wir uns auf den Weg in sonnige Gefilde und steuerten Florida an, auch verschrien als das Altersheim der USA. Am Samstag war zuerst noch die Arbeit angesagt, Packen und Anreise nach Zürich.
Dort stimmten wir uns mit einem Essen von „New Yorker“ auf die Ferien in Amerika ein. Am nächsten Morgen waren wir nach einer unruhigen Nacht und einem reichhaltigen Stärkungsfrühstück rechtzeitig am Flughafen, um mit Delta Airlines den Weg über den grossen Teich anzutreten - und den Winter gegen den Sommer auszutauschen, zumindest für ein paar Wochen.
Bei der Gepäckaufgabe gab es eine Bilderbuchszene, da die Koffer zu schwer waren und innert Kürze Teile davon in eine Tasche umgepackt werden mussten. Wenigstens war die Dame am Schalter so nett uns das direkt beim Rollband machen zu lassen und nicht noch mal an den Anfang der Schlange zu schicken… Pass- und Personenkontrolle gingen dagegen problemlos und fix.
Mit einer halben Stunde Verspätung starteten wir nach Atlanta. Der Flug war ruhig, leider hatte es mit dem Fensterplatz und dem Vegimenu bei der Buchung nicht geklappt, doch dank http://www.orbitz.com/ hatten wir, verglichen mit http://www.ebookers.ch/ und anderen, einen seeehr preiswerten Flug gefunden und nahmen diese Kleinigkeit nicht weiter wichtig.
Das Umsteigen in Atlanta verlief ohne Zwischenfälle, und den Hinweis des Immigration Officer, „You should spend more time here“, nahm ich gerne mit auf den Weg. Eine gute Stunde später landeten wir in Tampa und holten das Gepäck ab. Beim Auto aufpicken brauchten wir etwas Geduld, die Senioren vor uns zelebrierten dass Sie ganz viel Zeit und Muse zur Verfügung hatten und wollten alles dreimal erklärt haben – um dann noch einen Rabatt rauszuschlagen.
Aber auch ich kam zum Zug und konnte den Angestellten des Autovermieters Dollar überzeugen, dass ich bereits versichert war und NICHT nochmals 50$ pro Tag für seine Versicherung bezahlen werde. Wir machten uns auf in die Garage und wurden geblendet, von unserem feuerroten Dodge Magnum. Den werde ich auf keinem Parkplatz mehr suchen müssen ;-).
Wir fuhren ins „La Quinta Inn“ neben dem Flughafen, wo wir nach einer Pizza in tiefen Schlaf fielen. Also definitiv ein unspektakulärer Ferienauftakt wie ich mir das wünsche.
Reisen, immer wieder ein Füllhorn an Eindrücken und Erfahrungen. Habe mal ein paar Sites zusammen gestellt, die sich damit befassen - Ergänzungen Eurerseits?
Ein gelungener Auftritt hat Urs Wälchli hingelegt, so viel vorne weg! Da kommt der junge Profax, gerade 30 Lenze, und erzählt uns dass Unternehmen auf die ewige Jugend hoffen, sich zur lahmen Ente entwickeln und einen (plötzlichen) Tod sterben – nicht immer, aber fast.
Als positive Beispiele seien Nokia (vom Zellstofflieferanten 1885 zum Handyhersteller) und 3M genannt (ursprünglich Betreiber einer Amarylmine im Jahre 1902), die sich weiterentwickeln konnten. Von den Forbes 100 Unternehmen aus dem Jahre 1917 überlebten aber nur 39 die nächsten 70 Jahre, nur 2 davon waren besser als der Markt (Kodakt und General Electric).
Die anekdotische Evidenz zu diesem Beispiel: das Buch „Visionary Companies - Built to last“, gebaut für die Ewigkeit, zeigt dass bereits 10 Jahre nach Erscheinen des Buchs die Hälfte dieser Unternehmen dramatisch an Ruf und Performance eingebüsst hat. Mit zunehmendem Alter lernen Unternehmen, ihre Aufgaben besser zu erfüllen. Gleichzeitig nimmt aber auch ihre Flexibilität ab und ihre Ausstattung verliert an Wert. Eine Spezialisierung wirkt sich positiv auf die Performance aus, die Unternehmensgrösse hingegen nicht.
Fazit: Ewige Jugend ist leichter gesagt als getan - Nur wenige Unternehmen schaffen eine Verjüngung - Nur wenige Unternehmen werden wirklich alt - Wirklich alte Unternehmen sind meist in alten (geschützten) Industrien tätig - Vergangener Erfolg ist kein Garant für die Zukunft (Ist Erfolg gar das Todesurteil?)
Von knapp 8000 gestorbenen Unternehmen „starben“ diese in 70% der Fälle durch Übernahmen, in 30% wg. Verzug (Konkurs,…). Generell sterben jährlich ca. 9% der Unternehmen.
Die Vorzüge des Alters sind eine höhere Lebenserwartung, gestützt durch folgende Faktoren:
Lerneffekte
Bekanntheit
Verschiedene Standbeine
Reserven
Die Nachteile des Alters dürfen aber nicht ausser Acht gelassen werden:
Bestehende Anlagen verlieren im Zeitablauf an Wert
Bürokratie, Prozesse, organisatorische Starrheit
Je älter Unternehmen werden, desto höher ist ihre Lebenserwartung – bis ca. 40 Jahre, dann steigt die Sterberate. Ab dem 19. Lebensjahr schaffen Neuinvestitionen zum Beispiel keinen Mehrwert mehr, und ab dem 20. Lebensjahr fällt die Gewinnmarge unter den Branchendurchschnitt.
Conclusio: Survival of the fittest, Surival of the fattest. Aber hohes Alter führt in jedem Fall zum Tode. Je älter ein Unternehmen, desto geringer die Performance (verglichen mit einem „identischen“ Unternehmen, welches an die Börse geht) – und diese verbessert sich auch nicht mehr! Erst nach 47 Jahren gibt es einen Wendepunkt.
Aber was bedeutet eigentlich „Unternehmensalter“, resp. wie wird dieses bestimmt? Am Beispiel „Microsoft“ wird kurz aufgezeigt, warum das nicht ganz einfach ist. Das Gründungsalter ist hier 33 Jahre, das Börsenalter 14 Jahre.
1975 „Microsoft“ wird erstmals erwähnt
1977 Partnerschaftsvereinbarung
1981 Gründung als AG1986 Börsengang
1/2 der Unternehmen stirbt vor dem 10 Lebensjahr (börsenkotiert!), 3/4 vor dem 20. Lebensjahr. Am längsten überleben Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich (1/3 der ältesten Unternehmen, wovon 60-70% Alkohol Hersteller sind - in der Schweiz sind rund 12% der ältesten Unternehmen Wein und Bier Produzenten).
Ein Branchenwechsel eines Unternehmens kommt sehr selten vor, im Schnitt auf knapp alle 30 Unternehmen, was einer Quote von 3.6% entspricht. Und falls ein solcher Wechsel erfolgt, dann meist in eine verwandte Branche (91.4%).
Was gibt es für ein Patentrezept um diesen Zyklus zu durchbrechen, wollte ich wissen? Die Antwort: Das Übel beginnt, wenn man sich auf dem Erfolg ausruht und wenn die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen sinkt, sprich die Diskrepanz zwischen Management und Belegschaft steigt. Obsiegen somit die Top Performer, getreu der Maxime „Survival of the fittest“?
Ja, aber: die überlebenden Unternehmenden sind die tüchtigsten aus eine Gruppe von „lahmen“ Unternehmen! Unternehmen tappen oft in die Falle, Dinge zu replizieren worin sie gut sind – auch wenn der Markt vielleicht gar kein Interesse daran hat.
Bernhard Bauhofer referiert zum Thema „Respekt, wie man kriegt was für kein Geld der Welt zu haben ist“ – so heisst übrigens auch sein Buch. Ich fand den Draht zum Referenten nicht, meine Notizen dazu:
Respekt ist ein universelles Phänomen.
Der Übervater des Respekts ist Immanuel Kant mit dem kategorischen Imperativ: „Handle stets so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“
Wer Respekt haben will muss sich öffnen.
Respekt bewegt unsere Gesellschaft, hat es schon immer und wird auch in Zukunft.
„R-E-S-P-E-C-T“, verlangte Aretha Franklink 1967, und im 2007 doppelte Sängerin PINK nach.
Da wir gerne Listen haben, hier die Anleitung in 15 Schritten wie man sich Respekt verdient – bitte mit Humor nehmen und etwas abstrahieren, gell: 1. Sei respektlos 2. Zweifle, auch an Dir selbst 3. Vertrau dem Zufall 4. Behalte Dein Leben unter Kontrolle 5. Mache Dich selbständig 6. Arbeite hart 7. Bestich durch eigene Leistung (aus eigener Kraft) 8. Respektiere Deinen Vorgänger – und mach ihn schnell vergessen 9. Trage Verantwortung, teile den Erfolg 10. Steig aus – wenn auch nur vorübergehend 11. Sag einfach mal nichts 12. Steh zu Deinen Wurzeln, aber passe Dich in der Fremde an 13. Schlag zu, wenn andere zögern 14. Halte Dich vom Filz fern 15. Tritt ab wenn’s an der Zeit ist
Die Laudatio von unserem Studienleiter Peter Link zeigt seine Wertschätzung vor der Koryphäe Prof. Dr. Friedrich „Bio“ Schmidt-Bleek. Die Vorschusslorbeeren sind mehr als berechtigt, wie ich rasch feststelle – der ältere Mann betritt die Bühne und legt energisch los.
Wer dem Club of Rome vorwerfe, seine Voraussagen aus dem Jahre 1973 seien falsch wird eines besseren belehrt – dem sei nicht so, diese waren genauer als alle Wirtschaftsvoraussagen der Wirtschaftsweisen!
Doch sei die aktuelle Öko Diskussion einseitig, früher hätte man Asbest, Blei etc. verteufelt, nun hat das CO2 die Schwarz-Peter Karte. Es sei eine singuläre politische Diskussion gegen den CO2 Ausstoss der Autos, diese 110 jährige Fossiltechnik. Wir optimieren mit dieser Diskussion die eigene Mausefalle – anstatt den ökologischen Gesamtkontext anzuerkennen und integral anzugehen! Es werde deshalb mit dem World Resource Forum eine Gegenveranstaltung zum World Economic Forum aufgebaut.
Der Grundfehler der Menschheit liegt im „Selling of nature“, die Natur kann zum Nulltarif „verkauft“ werden ohne einen Beitrag an die Ökologie leisten zu müssen! Logischerweise spart niemand dort, wo er nichts bezahlen muss. Ein Markt, der politische Gegebenheiten nicht beinhaltet, wird zwangsläufig nach unten optimieren - es muss sich schliesslich lohnen für das Individuum!
Doch das notwendige Systemwissen dieser Zusammenhänge wird heute nicht verbreitet an den Schulen, dafür macht man aufgrund der Resultate der PISA Studie auf Panik. Ein lesenswertes Buch schlägt Bio den lauschenden Studenten vor: Bernd Meyer, Fischer Verlag „Wie die Wirtschaft umgebaut werden muss“.
Wir müssen versuchen, eine Wirtschaft so einzurichten dass die (Dienst)leistung der Natur geschützt wird. Der Umweltschutz ist eben nicht ein Gesundheitsschutz für die Menschen! Wir erkennen ein Problem, und dieses wird dann bekämpft – wie das Beispiel CO2. Der Wohlstand wird antiökologisch produziert (ein Neugeborenes in Sambia braucht einen 40igstel weniger Ressourcen als ein Single in Köln), der Kernfehler dabei ist der übermässige Ressourcenbedarf um Wohlstand zu schaffen. Für alles was produziert wird, wird viel zu viel Natur verbraucht!
Doch was kann der Einzelne dafür oder dagegen tun? Nebst dem bewussten Umgang mit den Ressourcen fällt es schwer, wirklich einen signifikanten Einfluss nehmen zu können, denn: Das Entscheidende muss die Politik tun, nicht die Verbraucher. Oder um es mit den Worten von Peer Steinbrück zu sagen: wenn es in der Finanzwelt brennt müssen wir löschen – egal ob das Feuer gelegt wurde oder nicht. Die wichtigen Zusammenhänge können nur durch Massenmedien transportiert werden.
Was soll nun angepackt werden?
Technik, um mit weniger Ressourcen mehr zu erreichen
Subvention vom Staat, mit aktuellen Leitplanken in der Wirtschaft wird es nicht gehen
Ökologie muss besser in Ausbildung, Bildung integriert werden
Alternativ könnte auch Gentechnik dabei helfen, dass wir alle 30cm klein sind und weniger Ressourcenbedarf haben.
Und wie wird die Welt im Jahre 2050 aussehen?
Generell muss die Gesellschaft mit weniger Ressourcen betrieben werden können als heute (heute 5-6 Tonnen CO2 Ausstoss pro Jahr und Person, in Zukunft nicht mehr als 2 Tonnen)
Flüsse müssen zurückgebaut, die Zersiedelung muss reduziert werden (Folge davon: Kapitalvernichtung) um Transportwege zu minimieren. Damit steht mehr Land für natürliche Entwicklung zur Verfügung.
Natürliche Ressourcen sind teurer.
Arbeit und Freizeit wird anders gestaltet sein, die Menschen werden weniger Arbeiten und mehr Freizeit haben
Arbeit wird auch billiger, das Steuersystem wir anders aussehen (Warum wird bspw. Arbeit besteuert und nicht Ressourcen?!)
Erziehung wird ein anderes Niveau haben und viel internationaler sein.
Die Bevölkerungszahlen nehmen ab Ende dieses Jahrhunderts ab – der Ausbildungszustand des Individuums muss höher werden.
Ehrlich gesagt, alle Jahre wieder - zerbreche ich mir den Kopf, was ich meinen Lieben unter die Weihnachtpalme legen soll.
Doch jetzt ist Schluss mit fantasielosen Geschenken! Die Lösung dafür bietet mir http://www.osuru.ch. Anstatt austauschbaren Ramsch finden sich hier clevere Geschenkideen, welche alle einen Erlebnischarakter haben und sicher nicht so schnell vergessen gehen.
Einige Beispiele:
Mit einem Flugsimulator "fliegen"
einen Tag auf den Skiern mit Ursula Bruhin verbringen
mit Reto Götschi den Bobkanal runterdonnern
eine Übernachtung im Iglu
einen Gleitschirm-Tandemflug
Das sind nur ein paar Beispiele, wer Lust hat kann auch Besteigung des Matterhorns, zusammen mit einem Bergsteiger, angehen ;-). Ich habe mich nicht dafür entschieden, sondern werde mit meiner Liebsten eine Stunde lang entspannend "rumfloaten".
Übrigens, die Auswahl und Bestellung der Angebote ist übersichtlich in passenden Kategorien möglich, mit wenigen Klicks und Formularfeldern werden die notwendigen Angaben ausgefüllt, dann mittels Postfinance, Kreditkarte oder PayPal bezahlt.
Und kein langes Warten auf den Gutschein, innert Sekunden war der schon in meiner Inbox zum Ausdruck bereit. Last Minute Weihnachsgeschenke scheinen da wirklich kein Problem zu sein, just in case ;-)...
Heute fand der erste Teil der PHW (Private Hochschule für Wirtschaft) Tagung statt, an der ich im Rahmen meines eMBA Studiums teilnehmen konnte. Dr. Beat Bühlmann, Head of Sales von Google Schweiz, hat sich folgendes Thema auf die Fahne geschrieben: Die Google-Story und der Wandel der Marketing-Instrumente.
Die Agenda verspricht, die "Google Story" aufzuzeigen, aktuelle "Online Consumer Trends" zu beleuchten, der Graben zwischen den "Digital native vs. digital immigrants" verständlich zu machen, und einen Ausblick in die Zukunft, "The road ahead", zu wagen. Google, ein verlässlicher Kompass in unserer Zeit… oder?
1995 hatten die Studenten Larry Page und Sergey Brin den Auftrag, an der Stanford University eine Diplomarbeit zu schreiben. Nachdem dies geschehen war mieteten sich die Beiden in einer Autogarage ein, um die Idee weiter zu entwickel. Da entstand die Mission von Google: „Organise the world’s information and make it universally accessible and useful." Das taten diese zwei mit Erfolg, denn vor 10 Jahren war Altavista die grösste Suchmaschine und heute kennt diese fast niemand mehr.
Übrigens, wer wissen will woher die Farben des Google Logos kommen sollte sich folgendes Bild mal im Detail anschauen ;-).
Der Google Ranking Algorithmus hat 500 Millionen Variablen und 2 Milliarden Begriffe. Die Nadel im Heuhaufen zu finden ist deren grosse Aufgabe, sprich die Interpretation der Daten und die Quintessenz daraus zu ziehen. Weltweit hat Google heute fast 20 000 Mitarbeitende, das Headquarter liegt in Mountain View, Kalifornien, und in Zürich selbst sind rund 450 Mitarbeiter aus über 45 Nationalitäten tätig.
Die Schweiz hat, nach Schweden, am meisten Internet und Breitband Anschlüsse – und bereits 95% der Schweizer Internet Benutzer haben schon mindestens einmal online etwas gekauft! Das Marketing, früher nach AIDA (Attention-Interest-Desite-Action) Methodik umgesetzt, hatte einen grossen Streuverlust - neu haben die Kunden die Kontrolle.
Dabei werden ALLE Alterskategorien adressiert, erst ab 65+ nimmt der Anteil der Internetnutzer rapide ab. Das wird sich aber auch in den nächsten Jahren aus offensichtlich demographischen Gründen weiter nach hinten verschieben.
Der Brandingeffekt für das Unternehmen bei den Google Adwords, die nach diesem Modus operieren, ist Gratis. Nur der Klick auf die Anzeige wird effektiv bezahlt. Diese Altersstruktur ermöglicht übrigens auch das gezielte Targeting unterschiedlicher Gruppen, bspw. sucht ein 15 Jähriger Teenager mit anderen Keywords als ein 65 jähriger Pensionierter.
Das Ziel von Google ist es, die Kunden zu halten – sprich diese immer wieder auf ihre Internetseite zu bringen. Eine Studie von Google zeigt auf, dass viele Leute Online und Offline Konsum verbinden, sprich Offline recherchieren und Online kaufen (oder umgekehrt).
In der aktuellen Wirtschaftskrise stellt sich die Frage, ob nun weniger online eingekauft wird. Mitnichten, wie brandaktuelle Zahlen aus Deutschland belegen – das Wachstum ist ungebrochen. Dazu kommt dass in der Krise mehr Zeit mit der Jagd nach Schnäppchen verbracht werden.
Die Schweiz hinkt aber bei der Onlinewerbung noch hinterher, gemessen am gesamten Werbekuchen - oder besser gesagt: die Schweizer lernen gerade krabbeln.
Den Übergang von der klassischen Werbung ins neue Zeitalter haben viele Unternehmen noch nicht vollziehen können.
Dabei gibt es einige Möglichkeiten, diesen Prozess zu unterstützen: Google Insights zeigt zum Beispiel Suchtrends auf, was den Unternehmen ermöglicht ihre Werbebotschaften darauf auszurichten. Dies geht so weit, dass der sog. M(arketing)ROI errechnet werden kann, sprich: wie viel Umsatz mache ich mit 1 Franken Investition in die (Google) Adwords?
Das bringt uns zum Thema virales Marketing: dabei sind die Originalität und der Kanalmix entscheidend! Wichtig ist, die Awareness mit einer Aktion zu verknüpfen – nur cool sein bringt nichts. Ein gutes Beispiel ist der Mixer Hersteller Blendtec, siehe http://www.willitblend.com/, der einfach ein iPhone vermixte und damit seinen Absatz massiv steigern konnte.
Nun kommen wir zum Graben zwischen den Digital Natives und den Digital Immigrants – dazu einige Statements, die schon vieles beleuchten:
Leben ist wo ich Netz hab… (aus einem deutschen Blog)
Mama, das sieht aus wie Google Earth (Kind im Flugzeug)
Frag doch dein Handy, Papi (Sohn zu seinen Eltern, die im Restaurant über eine Frage diskutieren)
Was uns in Zukunft bewegen wird sind das Thema mobiles Internet, Location based services und sicherlich auch social networks.
Ich wollte wissen wo denn die grössten Herausforderungen von Google liegen. Die Antwort: Bei der Aufklärung was im Bereich Datenschutz getan wird und wie Google mit Daten umgeht.
Noch zwei Take-aways am Rande:
Ein spannender Ansatz ist die Whiteboard Policy von Google: das Whiteboard bleibt bestehen, der nächste der es nutzten will schaut sich den Inhalt an, bevor er ihn auslöscht. Dabei wird der Innovationsprozess im Unternehmen gefördert, und es putzt eh jeder nur einmal - einfach am Anfang und nicht wie sonst üblich am Schluss einer Session.
Eine SBB Abfrage auf www.sbb.ch erfordert die Eingabe von vier Parametern, bei Google muss nur ein Feld ausgefüllt werden (bspw. Bern nach Basel ab 10 Uhr) - dank dem API zwischen diesen zwei Websites.
Foto von Dr. Beat Bühlmann (sorry, iPhone hat seine Schwächen - ist ja auch ein Telefon und kein Fotoapparat ;-) ):
"D zyt u ds glück u bärge vo gäud zieh nümm a mir verby! i stah z vorderscht oder loufe mit, geng wes öppis gratis git", sang schon Büne Huber von Patent Ochsner.
http://www.wettbewerb.ch/ adressiert das brennende Verlangen der Menschen, mit wenig Einsatz etwas zu gewinnen. Aktuell stehen rund 60 Wettbewerbe zur Auswahl, der Besucher kann selbst Wettbewerbe oder Gewinner eintragen und auch Anfragen starten.
Der Webauftritt macht einen übersichtlichen, aufgeräumten Eindruck. Etwas Werbung gehört auch dazu, damit lässt sich aber gut leben. Wer etwas Zeit hat und Fortuna etwas auf die Sprünge helfen will ist hier gut beraten!
Powerpoint verkommt oftmals zur reinen Bullet point Schlacht. Zu unrecht. Wie man ansprechende Präsentationen gestaltet zeigt Alex Osterwalder sehr schön auf. (Als Hintergrundmusik für die Präsentation empfehle ich das hier).
Kollege Fritze, mein iPhone Held, hat uns per Mail die einige coole Tools zusammen gestellt. Grund genug, das hier zu verbloggen.
"Hier ein paar interessante (ist Ansichtssache) Apps fürs iPhone. Wenn nicht anders vermerkt sind diese kostenlos. Die Liste könnte wohl ewig weitergehen… ;-) Die Links können am PC oder auch direkt im iPhone angeklickt werden.
Als Tip: im Appstore vom iPhone lassen sich die beliebtesten Apps anzeigen. Da findet man meistens gute neue Programme.
Wer sich ab der Autokorrektur nervt: Die lässt sich mit der nächsten Firmware 2.2 ausschalten. (Kommt wahrscheinlich in den nächsten 10 Tagen raus). Wenn noch nicht Firmware 2.1 installiert ist, diese unbedingt noch installieren, da viele Kinderkrankheiten behoben wurden und der Akku auch deutlich länger hält.
XING bietet den Export als VCF Datei für das Mobiltelefon an, mittels http://labs.brotherli.ch/vcfconvert/ kann das dann ins praktischere CSV Format umgewandelt werden.
Facebook bietet den Export einiger Daten (keine E-Mail Adressen!) über die Applikation FriendCSV an. Alternativ kann auch die Synchronisation mittels Outlook durch Fonebook erfolgen. E-Mail Adressen aus Facebook exportieren geht gar nicht, diese werden als Bilder gespeichert und sind heilig (ausser man versucht die Kuh mit diesem Hack zu schlachten).
Falls Ihr noch keine Pläne für's nächste Weekend haben solltet: Wie man sich mit 1Franken einen ganzen Sonntagnachmittag beschäftigen kann und am Ende das Geld wieder in die Tasche steckt. Und ein paar neue Feinde bei dem betroffenen Unternehmen hat man sich auch gleich gemacht...
Am 22.11.2008 findet in Zürich das erste BarCamp statt, das sich ausschliesslich an Frauen richtet. Organisiert wird es von Silvia Bilge und donna informatica. Auf einem BarCamp geht es um den Austausch von Wissen und Erfahrungen. In Workshops, die unter dem Motto „keine Zuhörer, nur Teilnehmende“ stehen, werden interessante Themen rund um Informatik, Web 2.0, Digitale Werbung, Design und Marketing erörtert.
Herzlich willkommen sind Frauen, die in irgend einer Weise berufliche Berührungspunkte mit Informationstechnologien haben. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://ch.amiando.com/Frauen-BarCamp2008.html
iPhone in den PC gestöpselt und fertig ist der neue Laptop – OLO heisst das.
Das UBitMenu ist für langjährige Nutzer von Office eine gute und einfache Möglichkeit, einen sanften Zugang zur neuen Oberflächen zu finden – die bisherigen Funktionen stehen auch in einem separaten Menu zur Verfügung.
ScreenToaster erlaubt, den eigenen Bildschirm aufzunehmen – ohne spezielle Installation!
Mehr als 3,5 Stunden pro Tag verbringt der Schweizer Internetnutzer durchschnittlich mit dem Internet - 40 Prozent davon auf Internetseiten aus dem Ausland. Hauptsächlich werden Websites aus Deutschland oder englischsprachigen Ländern aufgerufen. ->
Eine kurze Einschätzung zur Wichtigkeit der IT Infrastruktur in der eigenen Firma siehe hier.
Im Dienste von Trigami habe ich die Möglichkeit, den Produkteberater myFlex der CSS Versicherungen zu testen. Das Wichtigste vorne weg: mal was anderes als doofe Formulare ausfüllen und lange auf die Offerte warten. Einfach im Web zusammen geklickt weiss Mann woran man ist.
Oder in der Eigenwerbung der Versicherung:
"http://www.myflex.ch/ stellt das branchenexklusive Versicherungspaket myFlex vor und ermöglicht eine schnelle und einfache Offertenenanfrage. ... lässt den User in eine ansprechende und moderne Umgebung versinken. Grosse und teils multiple Buttons, sowie eine Statusanzeige währen der Offertenanfrage erleichtern die Navigation. ...
Der Produktberater erscheint absichtlich in einem frischen Design, da die Online-Beratung eine neue Hilfe auf dem Weg zur persönlich perfekten Versicherung ist. Mit dem Produktberater myFlex kann einfach und schnell die für den Kunden wichtigen Versicherungsleistungen im ambulanten und stationären Bereich bestimmt und berechnet werden. ...
Nach wenigen Sekunden und maximal acht Fragen kennt der Interessent also die für Ihn passende Versicherung ohne die Hilfe eines Versicherungsberaters und kann eine für Ihn zugeschnittene Offerte bestellen."
Zu den Fragen des Anbieters:
Spricht der Auftritt an? Aber ja!
Sind die Prozesse klar? Jein - es wäre gut, wenn nach dem Starten des Beraters alle Bereiche im sich öffnenden Fenster gemanagt werden könnten (bspw. Ambulantenversicherung, Spitalversicherung,...) und nicht nur die des jeweilig gewählten Angebots (bspw. Ambulantenversicherung).
Ist die Bedienung einfach? Ja, gut gemacht! Aber: die Regler zur Bestimmung der Leistung sollten eine feinere Granularität ermöglichen und nicht nur zwei Optionen anzeigen.
Motiviert die Site, eine Offertanfrage zu starten? Ja, aber ich bin bereits "vergeben".
Strahlt die Site die nötige Seriosität aus? Doch, ist attraktiv und modern - das sprich für die CSS!