- Studie: Frauen verraten Passwörter eher als Männer - 45 Prozent der weiblichen Befragten gaben Passwort für eine Tafel Schokolade preis.
- Hacker entführt Barack Obamas Website - Besucher der "Community Blogs" landen auf www.HillaryClinton.com.
- Hilfe in Sachen Usability - Ein kostenloser Leitfaden des BVDW soll eShops für Nutzerfreundlichkeit sensibilisieren und für Umsatzsteigerung sorgen. Mit Usability-Checks und Best-Practice.
- Virtuelle Kontaktpflege in Unternehmen - Soziale Anwendungen nehmen in Unternehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Online-Communities, Wikis und Weblogs werden auch von IT-fernen Branchen verwendet.
- 580 Seiten Internet-Recht - Ein kostenloses Kompendium klärt über die komplexe Rechtslage im Internet auf. Auch Online-Marketing ist ein Schwerpunkt.
- Leitfaden zur Rechtslage bei IT-Sicherheitsaudits - Kostenloses EICAR-Positionspapier schildert Konsequenzen aus neuem Computerstrafrecht (EU).
- Hilfe in Sachen Usability - Ein kostenloser Leitfaden des BVDW soll eShops für Nutzerfreundlichkeit sensibilisieren und für Umsatzsteigerung sorgen. Mit Usability-Checks und Best-Practice.
- Studie: KMUs verfügen über geringes IT-Know-how - Unternehmen arbeiten eng mit externen Dienstleistern zusammen
- Google Earth 4.3 veröffentlicht - Update liefert neben Leistungsverbesserungen auch zusätzliche 3D-Funktionen.
- "Whaling": Cyberkriminelle attackieren Führungskräfte - Phishing-Angriff richtet sich gezielt an CEOs von US-Unternehmen.
Sonntag, April 27, 2008
Links you should CLICK! 2008-04-27 (ECIN.de & ZDNet.de)
Das weisse Haus spamt mich zu
Habe mir zwei Feeds vom weissen Haus unter http://www.whitehouse.gov/rss angeschnallt. Schliesslich will „man“ ja wissen was beim amerikanischen Präsidenten so abgeht.
Das Ergebnis war dann aber doch zu viel des Guten: 1080 (!!!) Einträge, die meine Mailbox fluteten – zurück datiert bis auf den 19.12.2005!
Die Aussage von damals bekommt für mich somit eine ganz neue Bedeutung: „This new threat required us to think and act differently.“ Read more here.
Samstag, April 26, 2008
XING Netzwerk auf Google Maps - so schaut das aus
So schaut das dann beispielsweise aus:
Leider konnte ich das noch nicht selbst testen und musste hier schauen, wie das dann aussieht. Grund: XING hat zwar vollmundig im Press Release von gestern versprochen, diese neue Funktion im Laufe des Tages aufzuschalten. Doch leider ist bis heute nichts passiert. Warum also zuerst die Leute "gluschtig" machen und dann doch nichts liefern... ich will nämlich jetzt spielen!Update 27. April 8:00h: die Funktion ist im Tab "Adressbuch" zu finden, nicht wie ich erwartet habe auf der Startseite.Nun kann ich spielen, ha - praktische Sache und gut umgesetzt, vielen Dank dafür. Wusste gar nicht dass Christel nun in Schweden ist. Einen Bug habe ich noch: ein Teil der Kollegen aus Bern und Zürich werden bei mir in den USA dargestellt.
Freitag, April 25, 2008
Links you should CLICK! 2008-04-25 (News zu Marketing & Werbung bei ECIN.de)
- Werbung 2.0 muss dezent und unterhaltsam sein - Das „Geheimnis“ der Viralität ist die Stellvertreterfunktion des Contents für den Versender. Erst was unterhaltsam ist, wird konsumiert und verschickt – auch wenn Werbung dabei ist.
- Grundwissen für interaktive Werbung 2.0 - Was es zu für die Werbung im Web 2.0-Umfeld beachten gilt, verrät ein englischsprachiges ePaper. Das Basiswissen ist grundlegend für erfolgreiche Werbung mit nutzergenerierten Inhalten.
- eMail-Marketing mit positiven Trends - Das gute, alte eMail-Marketing zeigt sich auch in Zeiten von Web 2.0 und Video-Werbung stark wie nie zuvor. Einer der Gründe ist der grosse Konsumentenzuspruch.
- Skepsis gegenüber personalisierter Internet-Werbung - Personalisierte Werbung durch Auswertung der Nutzerdaten ist unbeliebt. Klare Regelungen für die Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer könnten die Akzeptanz vergrössern.
- Richtlinien für Video-Werbung - Der Boom der Video-Werbung fordert auch einheitliche Richtlinien. Marktbeobachter stellen diese vorab ins Netz und laden Fachleute zu Kommentaren ein.
- Online-Werbung muss richtigen Platz haben - Nutzer beachten oft nur bestimmte Werbeanzeigen auf einer Web-Seite. Weiter unten platzierte Anzeigen bleiben meist unbemerkt.
- eMail-Raten eines Versenders - Personalisierung ist ein Pluspunkt beim Versand von eMails, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Auch die Versandtage und die Länge der Betreffzeile spielen eine Rolle.
Erfahrungsbericht: Videokonferenz online im Zug
Im Zug von Zürich nach Bern hatte ich Bedarf nach Connectivity. Was lag da näher als den kürzlich neu lancierten Dienst „Online im Zug“ mittels WLAN zu nutzen? „So what“, denkst Du vielleicht, denn mit Mobile Unlimited war das ja auch schon möglich. Stimmt, aber die dafür notwendige Hardware/Abo musste man sich zuerst beschaffen.Ich habe die Gunst der Stunde genutzt, meine Mails synchronisiert, dann meine neue Webcam eingestöpselt und den Kollegen via Instant Messaging zu einer ad-hoc Konferenz eingeladen. Mal schauen ob das klappt, dachte ich mir. Nach Startschwierigkeiten bei der Konfiguration der Webcam auf der Gegenseite (kein Ton) funzte es – Ton und Bild waren da, in brauchbarer Qualität.
Damit sind wir also dem mobilen Büro einen Schritt näher gekommen, denn: trotz all’ der bereits verfügbaren technischen Möglichkeiten müssen diese dann (sofort) da sein wenn man sie benötigt, und natürlich intuitiv zu nutzen sein. Und 4.- pro Stunde liegt ja auch noch drin vom Pricing.
Donnerstag, April 24, 2008
Links you should CLICK! 2008-04-24
- Schweizer – hier gibt es online Gutscheine!
- Web 2.0 für KMU – so profitieren auch die Mittelständler davon!
- Doughnut-Maschine für zuhause ab $129.99 – Homer Simpson lässt grüssen.
- 30+ Mind Mapping Tools - da kann man sich verzetteln.
- Ein neues Online Games Portal mit rund 1500 gratis Games aus fast jedem Bereich.
- ... ich bin ein Fan meines GPS Geräts!
- Alles mieten, oder was – dank Erento.
- Ich glotz TV – und zwar beim Audio- & Videoportal der ARD, bei der ZDFmediathek, ARTE+7 und bei der mediathek regional - WDR.de.
- HostelWorld heisst das kanadische Gegenstück zur deutschen Jugendherberge und gibt nun Taschenreiseführer für mehr als 30 Weltstädte heraus, die sich kostenlos herunterladen lassen, von wie Amsterdam bis V wie Vienna.
- Ach ja, und Spam macht keinen Halt – auch nicht vor M P 3!
- The walker: eine Innovation aus den Swisscom Innovations Labors.
- Versager!
- Und zum Schluss: Ein e-Book befasst sich mit dem “Das Zen des Bloggens”.
Mein neuer Mega-Computer
Deshalb habe ich meinen PC umgebaut, nachdem ich:
- die gesamte Software auf den neuesten Stand gebracht
- sämtliche Virenattacken abgewehrt
- alle Hackerangriffe unmöglich gemacht
- Eindringen mit einer gewaltigen Firewall vereitelt
- die Verbindung zum Provider gekappt
- alle unsicheren Schnittstellen und Bauteile entfernt
- ein paar sichere Schnittstellen hinzugefügt und
- viele darausresultierende kleinere Probleme beseitigt habe,
läuft mein umgebauter Computer jetzt genau so, wie ich es zuvor nie zuträumen wagte!
Mittwoch, April 23, 2008
Präsentationstechnik: So macht man es sicher nicht
Heute an einer Präsentation eindrücklich erlebt, wie man es nicht macht:
- Keine Agenda, sprich was uns im Folgenden erwartet bleibt nebulös
- Die Wand/Slides anstelle des Publikums ansprechen
- Einen Monolog führen, das Publikum nicht einbeziehen
- Time Management nicht im Griff und überziehen
- Eine grosse Klappe führen, Gedanken nicht fertig denken („Ihr wisst ja was ich meine..:“ -> nicht wirklich…)
- Kein Wrap Up (Frei nach dem Motto: Sag ihnen was Du sagen willst – sag es ihnen – sag, was Du ihnen gesagt hast!)
- Nächste Schritte und Termine offen lassen
- Die eigene Firma erst am Schluss vorstellen
Ob wir so ins Geschäft kommen…?
P.S.: Der Zen-Meister der Präsentationstechnik schreibt hier.
verOspelt
Neues vom Duden: verospeln
verospeln; du verospelst, du verospeltest; verospelt; verosple!; sich übernehmen, den Überblick über eingegangene Risiken komplett verlieren, scheibchenweise tiefer in eine unangenehme Situation rutschen; etwas verospeln; etwas ruinieren, indem man über längere Zeit glaubt, auf der sicheren Seite zu stehen, obschon die Risiken bereits unüberschaubar geworden sind; (ugs. auch für beschissen)
Marcel Ospel wird an der heutigen Generalversammlung der UBS wohl seinen letzten Auftritt haben. Schade, mir hat der Mann imponiert - von der Pike auf hochgearbeitet, die UBS an die Spitze geführt und zum Schluss die Zügel wohl etwas zu locker gelassen. Wir sind halt alle nur Menschen, und auch ein anständiges Salär macht keinen Gott aus uns.
Dienstag, April 22, 2008
Swisscom Generalversammlung - mittendrin statt nur dabei!
Die letzten Jahre hatte ich mir das online reingezogen, aber das „in echt“ Erlebnis ist schon besser. Da sieht man Kollegen, die nun ihre Pensionierung geniessen, einer Herausforderung ausserhalb Swisscom nachgehen oder auch Weggefährten aus den letzten Jahren. Also verzeiht wenn ich meine objektive Brille heute zu Hause gelassen habe, als Grossaktionär und Swisscom Mitarbeiter muss man schliesslich seinen Pflichten nachkommen.
Ich war der einzige im ganzen Saal mit 1600 Personen, der sich elektronisch Notizen machte. Um „Live Blogging“ bei einer Swisscom GV zu institutionalisieren wird es bei der zugegenen Klientel wohl noch ein paar Helppoint Ausbildungen benötigen. Ich denke, der Altersdurchschnitt war tendenziell hoch, analog zur Vermögensstruktur der Schweizer Bevölkerung.Ein paar Take aways:
Kunden
- Der Privatkunde nutzt in seinem täglichen Leben drei zentrale Geräte: ein Handy, einen PC und den Fernseher (Man merke: das Festnetz-Telefon wurde nicht explizit erwähnt). In Zukunft werden alle Kommunikationsmöglichkeiten auf allen Endgeräten zur Verfügung stehen. Swisscom hat den Anspruch, diese technologische Komplexität so einfach wie möglich zu machen für seine Kunden!
- Für die Geschäftskunden spielt das Telekommunikationsnetzwerk eine zentrale Rolle und wird immer bedeutender – sprich: es ist das Rückgrat des Unternehmens. Die Sicherheits- und Qualitätsanforderungen steigen, Swisscom will deshalb das globale Angebot ausbauen.
- Service Champion will Swisscom werden. „Was müssen wir verbessern bei unseren Leistungen, um jeden Kunden davon zu überzeigen, dass Swisscom der beste Anbieter ist?“, fragt Carsten Schloter. Das Swisscom Management hat hohe Erwartungen an das Thema Service und seine Mitarbeitenden.
- Die Dienstleistungskultur des Unternehmens sei zu verstärken, sagt Anton Scherrer, es brauche dafür aber keinen Kulturwandel, weil schon heute eine ausgeprägte Kultur vorhanden sei! Als Beispiel wurde ein weiterer Ausbau der Dienstleistung kürzlich lanciert: Swisscom hilft dem Kunden neu auch zu Hause, bspw. bei Computerproblemen.
- Neuer Markenauftritt und Logo: Generell wenn es ums Design geht hat jeder seinen Senf dazuzugeben - mich und andere eingeschlossen. Carsten Schloter erläutert, dass ein neuer Auftritt zum Teil notwendig war. Ein eigener Auftritt pro Gruppengesellschaft hatte auch separate Werbebudgets zur Folge, die Kostenersparnisse der neuen Marke seien deshalb im ersten Jahr höher als die Investition in das neue Erscheinungsbild. Obwohl der einzige Votant aus den Aktionären, Herr Struchen, meinte es sei „hässlich“ und sehe aus wie eine Mischung aus „Feige, Zewtschge und Erdbeere“ (NB: Herr Struchen's Auftritt war das Highlight der GV, er hatte die Lacher auf seiner Seite und betonte trotz Kritik auch was Swisscom gut gemacht hat). Augenfällig war ausserdem die neue Swisscom Bekleidung. Farblich passend, stark körperbetont und deshalb nicht in jedem Fall die bestmögliche modische Wahl.
- By the way, am Flughafen Zürich ist mir dann ein Wandbild in Farbe und Form aufgefallen, welches unter Umständen den Expertern von Moving Brands (die Agentur, die das neue Markekonzept mitgestaltet hat) bei ihrer Ankunft aus London zur Inspiration ins Auge gestochen ist.
Zahlen
- Swisscom hat rund 5.3 Millionen Festnetz Anschlüsse, wovon letztes Jahr über 170 000 neue Anschlüsse dazukamen. Der Wettbewerb spielt und macht Swisscom fit, also nicht grad nach Regulierung schreien ;-). Pro Jahr werden rund 260.- CHF pro Anschluss investiert, die in Rechnung gestellte Grundgebühr von 25.- auf 12 Monate schlägt dann mit 300.- Einnahmen zu Buche.
- Im Bereich Mobilfunk sind über 5 Millionen Kunden verzeichnet, ein Zuwachs von rund 375 000 Kunden – über 2.2 Millionen Kunden nutzen das Liberty Abo, 460 000 das M-Budget Abo.
- 30% aller Digital TV Kunden sind bei Swisscom, womit Bluewin TV über 70 000 Abonnenten hat.
- Das über das Festnetz transportierte Datenvolumen im Internet hat sich vervierfacht, im Mobilfunk war eine Verdreifachung des Volumens zu beobachten.
- Stellenbestand: Im Bereich Kundenservice, Fernsehen und Shops wird es mehr Stellen geben (Stichwort: Service Champion), im Bereich Auskunftsdienst wird der Bedarf geringer.
- Entlöhnung: im Sinne der Corporate Govornance hat Swisscom bereits ab 2001 die Bezüge von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung separat ausgewiesen. Die Entlöhnung beträgt für den VR. 2,1 Millionen, wovon 2/3 in bar und 1/3 in Aktien zur Verfügung gestellt werden. Die Konzernleitung erhält 11.5 Millionen, wovon 1.7 Millionen an den CEO Carsten Schloter ausbezahlt werden.
Alles in allem ein spannender Anlass, wir sehen uns nächstes Jahr - 21.4.2009 heisst das Stichdatum - und an Kollege Müller: Termin schon mal reservieren, gell!
So macht Gott Geld...
Montag, April 21, 2008
Florida: Sehen wir uns bald wieder?
In der Tat sind uns viele Menschen begegnet, die braungebrannt (ausser den Hautfalten) vom Geld und manchmal auch vom Wohlstand um die Hüften gekennzeichnet sind. Bei den amerikanischen Touristen herrscht der Rotstich vor, damit unterscheiden sie sich auch nicht gross von den deutschen Touristen. Doch auch mich hat es, trotz Vorsichtsmassnahmen, einmal erwischt.
Hmm, ich könnte eigentlich ein Business mit einem Computer Training für diese "Silver surfer" aufziehen und mir damit auch ein Leben unter Palmen, Strand und Sonne ermöglichen. Und in der Freizeit einen Bestseller schreiben.
Sonntag, April 20, 2008
Florida: Heulen hilft nicht weiter...
In weiser Voraussicht hatte ich in jedem Gepäckstück eine Tasche platziert, die wir notfalls mit ins Flugzeug nehmen konnten. Unser Mann am Check In plauderte mit uns und meinte zum Schluss, wir hätten ja doch etwas viel Gepäck - aber das spiele heute keine Rolle. Er drückte beide Augen zu und verabschiedete uns mit einem "God bless you". Dem dankten wir, denn das Übergewicht hätte uns locker 100$ gekostet.
Der Rückflug war eine Sache für sich, to keep a long story short: wir flogen mit 90 Minuten Verspätung von Orlando nach Newark, da das Flugzeug hoffnungslos überbucht war und Freiwillige gesucht wurden die auf den nächsten Flug warteten. Wir hätten uns fast gemeldet, als "Goodie" gab es 600$ pro Person.
Leider hatte es im Anschlussflug am nächsten Tag in Newark keine Plätze mehr gehabt... Aufgrund der Verspätung kalkulierte ich, dass es auch an diesem Tag mehr als knapp mit dem Umsteigen wurde. Und tatsächlich: wir kamen genau dann an, als unser Anschlussflug Richtung Zürich los legte - ohne uns an Board.
Die Dame am Schalter von Continental buchte uns auf einen Flug nach Zürich via Paris um. Nach der Stadt der Liebe war uns in dem Moment weniger zu Mute, wir waren sauer auf den miserablen Kundenservice. Mal schauen ob uns wenigstens die Flugmeilen nachträglich gutgeschrieben werden...
Zurück in Zürich nahmen wir übermüdet unser Gepäck in Empfang - und planten bereits unsere nächsten Ferien, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Florida: Was bei den Amis auffällt im Gegensatz zu uns
- Radiowerbung: die Leute haben's drauf, jedes kleine KMU hat die Selbstpräsentation besser im Griff als manche unserer Grossunternehmen in der Schweiz. Da werden beispielsweise kurzerhand die verhassten "Car Trolls" angeschossen, damit der Kunde auch ja nicht von denselben veräppelt wird beim Gebrauchtwagenkauf.
- Dicke Leute: ist halt immer noch so und auch nicht unbedingt ein Wunder bei den Riesenportionen (Ankedote: ich bestellte einen Salat und erhielt eine RIESENSCHÜSSEL. Auf meine Frage ob das überhaupt jemand essen könne antwortete die Serviererin dass EINMAL ein Mann das verdrückt habe. Sie glaube aber stark, dass ihn seine Frau unterstützt hat...). Auf jeden Fall kann man sich immer die Resten in den "Doggy bag" einpacken lassen.
- Abwechslungsreiche Küche: Ja, auch die Italiener, Mexikaner, Griechen, Chinesen, Inder etc. haben sich in den USA niedergelassen und bilden mit dem verdammten (und manchmal doch sehr leckeren) Fastfood eine gute Mischung. Wo die Amis definitv noch am Anfang stehen ist beim Brot und Käse - das Brot ist weiss und pappig, der Käse fad und gummig.
- Trinken: Im Restaurant gibt es immer Wasser vom Hahn ("tap water"), welches fürchterlich nach Chlor schmeckt. Auch ungewohnt für uns Europäer sind die Eiswürfel in allen Getränken. Der Umgang mit Alkohol ist sicherlich bekannt, sprich: in der Öffentlichkeit darf nicht offensichtlich getrunken werden, deshalb packen auch die Penner ihren Schnaps in die sogenannten "Brown bags". Es gibt ausserdem Lokale, welche zwar Wein und Bier ausschenken, jedoch keine harten Sachen ("Liquor").
- Zuvorkommende Freundlichkeit: Der Umgang ist angenehm freundlich, auch wenn das bei uns oft als "aufgesetzt und oberflächlich" taxiert wird. Aber hey, man kommt schnell mit Leuten in Kontakt und erfährt einiges. Auf der Suche nach einem AT&T Laden um (m)ein iPhone zu kaufen hat man für mich rumtelefoniert und mir dann eine Karte gemalt. Das passt mir hundertmal besser als die verbitterten Gesichter morgens in der Bahn bei uns. Auch das Autofahren ist übrigens sehr entspannt.
- Diversity: Die Vielfalt wird gefördert, jedes Jahr verlosen die USA 50'000 Greencards die zum Aufenthalt und Arbeitsbewilligung dienen. Seit jeher ein Einwandererland haben es die vereinigten Staaten geschafft, bei den Einwanderern einen kollektiven Nationalstolz zu etablieren (nirgends auf der Welt habe ich so viele Flaggen mit dem Landeswappen gesehen) ohne dabei trotzdem die eigene Kultur nicht zu verlieren. Für Behinderte gibt es vor jedem Geschäft extra einen entsprechend gekennzeichneten Parkplatz nahe dem Eingang sowie meist eine entsprechende Toilette und natürlich auch ein speziell eingerichtetes Hotelzimmer.
Florida: Muschelsammler im Paradies
Was man gesehen haben muss ist der Shop "Antiques at Sanibel" - ein Sammelsurium an alten Sachen, wunderbar arrangiert.
Und natürlich Bowmans Beach, wo jeder Muschelsammler seine Droge in Hülle und Fülle kriegt.
Wir gönnten uns eine Nacht in einem tollen Hotel - von begehbarem Kühlschrank, Dusche mit 2 Brausen, Playstation, Bibliothek,... war alles vorhanden, ein Appartment das zum Verweilen einlädt.
Plötzlich brach Hektik aus - zwei Jungs waren verschwunden, und das halbe Resort suchte nach ihnen. Des Rätsels Lösung: die zwei hatten sich auf gemacht, den Leuchtturm der Insel zu besichtigen... Dass Sie Ihre Erkundungspläne das nächste Mal ihren Erzeugern kund tun sollten haben Sie glaub' ich nun verstanden. Das nächste Mal könnten Sie ja Sandburgen bauen.
Um unser Budget nicht noch mehr zu schröpfen war nach einer Nacht direkt auf Sanibel Schluss und wir siedelten am nächsten Tag nach der Konsultation unseres Hotel Gutscheinhefts RoomSaver ins "La Quinta Inn" um. Dieses war neu renoviert und wenige Minuten ausserhalb der Insel Sanibel gelegen - sehr zu empfehlen, nicht nur wegen dem für amerikanische Verhältnisse reichhaltigen Frühstücksbuffet.Nach der ersten Nacht verlängerten wir, und dafür kam trotz Wochenende die reduzierte Rate zum Tragen. Wir sparten also in den zwei Nächten gegen 150$, verglichen mit dem regulären Preis. In der zweiten Nacht hatten sich auf unserem Stock eine Hochzeitsgesellschaft sowie zwei kläffende Köter eingenistet, welche allesamt um die Wette Radau machten.
Als wir dies am folgenden Morgenan der Reception mokierten erhielten wir die Hälfte der Übernachtungskosten gutgeschrieben - das nenne ich Kundendienst.
Wir fuhren nach Orlando - und quartierten uns aufgrund der guten Erfahrungen (und weil es, ehrlich gesagt, auch keine anderen freien Zimmer mehr hatte ;-) ) erneut in einem "La Quinta Inn" ein.
Florida: Was man in den USA einmal getan haben sollte um sich die Zeit zu vertreiben
- Shopping: Food bei Walmart, Kleider bei ROSS - dress for less, iPhone bei AT&T, Krimskrams an einem grossen Flohmarkt - so geht das!
- Country Concert: Gut, ich bin da emotional aufgrund meines Musikgeschmacks vorbelastet - aber ein Country Concert zieht eine breite Masse an, da lässt sich Amerika pur erleben.
- Sport Event: Wem das Country Music Konzert zu riskant ist sollte sich wenigstens einen Baseball, Basketball oder American Football Event reinziehen.
- Ins Kino gehen: Wer weder auf Country Musik noch auf Sport steht kann ab 1.50$ pro Person den Tag im Kino verbringen. Und unter Kino versteht man hier einen Komplex mit mehr als nur einem Saal.
- Watch TV: Das TV Programm bietet viel - viel Schmarren und Banales, der köstlich anzusehen ist. Vom Nachrichtensender zum religiösen Priester bis zu Cops auf Achse ist alles zu haben, notabene nur alle 5 Minuten von einer 10 minütigen Werbepause unterbrochen.
Links you should CLICK! (2008-05-11)
Links sind die Essenz des Internets! Hier also ein paar Perlen zum Stöbern.
- WikiHow, die Wikipedia der Gebrauchsanweisungen!
- Das US-Blog Mashable.com hat eine Liste mit über 400 Tools veröffentlicht, die auf dem Weg zum “Online Media God” nützlich sind.
- Der Million Dollar Blog hat eine Liste lesenswerter Artikel mit Listen zusammengestellt – check it out!
- So sucht man: das Basiswissen des Journalismus
- 5000+ Resources to Do Just About Anything Online – viel Zeit vorausgesetzt!
- Als aktiver XINGler und LinkedIn-ler bin ich an „MyNetworkValue“ interessiert, als Grundlage für die nächste Lohndiskussion ;-). Joachim Rumohr zeigt auf, wie man XING am besten nutzt.
- Der Personaler fragt: „Was ist ihre grösste Schwäche?“ Ungeduld? FALSCH!
- Das Eisenhower Prinzip begleitet mich schon lange in der Strukturierung der anstehenden Aufgaben – so geht’s
- Powerpoint roulez or killz, don’t you think so?
Florida: GPS Pannen
Florida: Flugzeugbekanntschaften
Gesagt, getan. Und siehe da, wir waren in Erinnerung geblieben und trafen uns eine Stunde später im "Café l'Europe", um von dort in einen Country Club zu fahren und uns über Amerika und die Schweiz zu unterhalten. Dies machten wir mit Blick aufs Meer und einem reichhaltigen Buffet. Ja, da verstehen wir Peter: so lässt es sich leben.