- Radiowerbung: die Leute haben's drauf, jedes kleine KMU hat die Selbstpräsentation besser im Griff als manche unserer Grossunternehmen in der Schweiz. Da werden beispielsweise kurzerhand die verhassten "Car Trolls" angeschossen, damit der Kunde auch ja nicht von denselben veräppelt wird beim Gebrauchtwagenkauf.
- Dicke Leute: ist halt immer noch so und auch nicht unbedingt ein Wunder bei den Riesenportionen (Ankedote: ich bestellte einen Salat und erhielt eine RIESENSCHÜSSEL. Auf meine Frage ob das überhaupt jemand essen könne antwortete die Serviererin dass EINMAL ein Mann das verdrückt habe. Sie glaube aber stark, dass ihn seine Frau unterstützt hat...). Auf jeden Fall kann man sich immer die Resten in den "Doggy bag" einpacken lassen.
- Abwechslungsreiche Küche: Ja, auch die Italiener, Mexikaner, Griechen, Chinesen, Inder etc. haben sich in den USA niedergelassen und bilden mit dem verdammten (und manchmal doch sehr leckeren) Fastfood eine gute Mischung. Wo die Amis definitv noch am Anfang stehen ist beim Brot und Käse - das Brot ist weiss und pappig, der Käse fad und gummig.
- Trinken: Im Restaurant gibt es immer Wasser vom Hahn ("tap water"), welches fürchterlich nach Chlor schmeckt. Auch ungewohnt für uns Europäer sind die Eiswürfel in allen Getränken. Der Umgang mit Alkohol ist sicherlich bekannt, sprich: in der Öffentlichkeit darf nicht offensichtlich getrunken werden, deshalb packen auch die Penner ihren Schnaps in die sogenannten "Brown bags". Es gibt ausserdem Lokale, welche zwar Wein und Bier ausschenken, jedoch keine harten Sachen ("Liquor").
- Zuvorkommende Freundlichkeit: Der Umgang ist angenehm freundlich, auch wenn das bei uns oft als "aufgesetzt und oberflächlich" taxiert wird. Aber hey, man kommt schnell mit Leuten in Kontakt und erfährt einiges. Auf der Suche nach einem AT&T Laden um (m)ein iPhone zu kaufen hat man für mich rumtelefoniert und mir dann eine Karte gemalt. Das passt mir hundertmal besser als die verbitterten Gesichter morgens in der Bahn bei uns. Auch das Autofahren ist übrigens sehr entspannt.
- Diversity: Die Vielfalt wird gefördert, jedes Jahr verlosen die USA 50'000 Greencards die zum Aufenthalt und Arbeitsbewilligung dienen. Seit jeher ein Einwandererland haben es die vereinigten Staaten geschafft, bei den Einwanderern einen kollektiven Nationalstolz zu etablieren (nirgends auf der Welt habe ich so viele Flaggen mit dem Landeswappen gesehen) ohne dabei trotzdem die eigene Kultur nicht zu verlieren. Für Behinderte gibt es vor jedem Geschäft extra einen entsprechend gekennzeichneten Parkplatz nahe dem Eingang sowie meist eine entsprechende Toilette und natürlich auch ein speziell eingerichtetes Hotelzimmer.
Sonntag, April 20, 2008
Florida: Was bei den Amis auffällt im Gegensatz zu uns
Hier mal eine Hitliste was uns so alles bei den Amis auffiel:
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