"Herr Stuber, wie sieht denn ein typischer Tag bei Ihnen aus?", werde ich oft gefragt. Natürlich ist jeder Tag anders, doch hier ein paar Muster, die ich fest stelle.
Ich stehe nicht allzu früh auf, meist so zwischen 8 und 9 Uhr. Old habits die hard, haha. Dann bin ich oft ein paar Stunden damit beschäftigt, mit der alten und neuen Heimat zu kommunizieren. E-Mail, Skype, Telefonate, Facebook, SMS, Blog, Twitter, Messenger, AIM,... was die moderne Kommunikationsklaviatur so hergibt. Aber, wenn möglich diese Instrumente gezielt einsetzen und nicht ablenken lassen - hilfreiche Tips dazu in diesem pdf zum Thema "The 4 hour work week", dem Buch von Tim Ferriss.
Was mich dabei sehr freut sind die auflebenden Kontakte zu Leuten aus meinem erweiterten Umfeld, sprich solche die ich in der Schweiz schon lange nicht mehr oder nur selten gesehen habe und die sich nun melden. Dann bin ich damit beschäftigt Blogbeiträge schreiben, Notizen machen, Fotos zu bearbeiten, zu Lesen, Denken, administrative Dinge zu erledigen, etc.
Nach dem Vergnügen kommt die Arbeit. Well, eigentlich ist das ja auch ein Vergnügen. Ich habe vor wenigen Monaten den Onlineshop www.MyDeals.ch gestartet, und bin zufrieden mit der Entwicklung. Deshalb soll das Business weiter wachsen. Da das weder alleine noch von selbst geht, setze ich meine Kreativität und Energie da ein. Und dabei kommt auch der edukative Aspekt zum Tragen, ich lerne einiges und mache wertvolle Erfahrungen.
Manchmal gehe ich mit jemandem Mittagessen, oft lasse ich das aus oder schnappe mir einen Snack. Fitness Training muss alle 2-3 Tage sein, oder ab und zu um den Block joggen. Gegen Abend kommt dann der soziale Aspekt ins Spiel, sei es bei einer Diet Coke, einem Spaziergang, beim Dinner, an Vorlesungen, Konzerten, Ausstellungen etc. Und vor dem Schlafengehen gibt es dann nicht zu selten noch eine Session am Computer, damit die tägliche Dosis Internet für einen gesunden Schlaf sorgt.
Also ein Leben an das ich mich gewöhnen kann, werde das noch eine Weile beibehalten denke ich ;-). Im Ernst, nach 10 Jahren harter Arbeit und Ausbildung liegt ein Sabbatical und ein paar Monate Seele baumeln lassen durchaus drin und hilft bei der Orientierung. Und die gerade erhaltene Nachricht, dass ich meinen MBA erfolgreich abgeschlossen habe, tut verdammt guuuuuuuuuuuut.
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