An Bord gibt es täglich neue Aktivitäten, an denen man mitmachen kann oder Mann muss :-). Eine grosszügige Bibliothek, ein SPA, Kunstgalerie, Casino, verschiedene Bars und Restaurants, Swimming Pools, Sauna, Fitness Center, ... In der Tat einiges, das wir erkunden können.
Noch bevor das Schiff den Hafen verliess wurden wir alle aufgefordert, am offiziellen Sicherheitsdrill mitzumachen. Wer sich nicht blicken liess wurde abgemahnt, da gab es kein Pardon. Das Schiffshorn röhrte, wir schnappten unsere Rettungswesten und machten uns auf den Weg. Aus allen Ecken strömten die Leute herbei, und eine gute Viertelstunde später war der Spuk schon wieder vorbei.

Kaum hatten wir vor dem Auslaufen des Schiffs den Willkommens-Drink bestellt, stand der Kellner auch schon mit gezücktem Block da, nahm unsere Bordkarte in Augenschein und wartete auf die Unterschrift. Ich merkte schnell: das Gefährlichste an Board ist diese Plastikkarte - sie dient als Türöffner zur Kabine, Identifikation und Zahlungsmittel zugleich - und die Einkäufe des täglichen Gebrauchs - vom Internet-Zugang über Getränke, etc. - summieren sich.
Doch nun lösten wir die Leinen und fuhren davon! Nach der Willkommensparty schaute ich nochmals aufs Meer - und ausser ein paar hellen Punkten am Horizont, welche zu anderen Kreuzfahrt-Schiffen wie der Queen Mary 2 gehörten, war absolut nichts zu sehen.
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