Am nächsten Morgen würgten wir einen trockenen Bagel herunter und liefen dann gemütlich los Richtung Greenwich Village.
Von dort liessen wir uns nach Chinatown chauffieren, wo wir um ein paar „Schweizer Uhren“ Imitate und sonstigen Kleinkram feilschten.
Am Nachmittag wollte ich gerade bei „Payless Shoes“ ein paar neue Treter ausprobieren, als mir die Hexe in den Rücken schoss. Autsch, ich musste zurück ins Hotel und mich hinlegen. Meinen Besuch in Markus‘ Office am Broadway war damit vorerst auf Eis gelegt. Das Liegen tat gut, gegen Abend konnte ich auch wieder halbwegs normal laufen – einfach „süferli“. Markus rief an und wir verabredeten uns für später, wo wir dann gemütlich in einem irischen Pub den Tag ausklingen liessen.
Müde aber zufrieden schlief ich ein. Um kurz nach Vier Uhr morgens weckte uns jedoch mein Handy. Zu verschlafen um rechtzeitig zu reagieren hörte ich am nächsten Morgen die Nachricht meines Kreditkartenanbieters, ich solle deren Security Abteilung anrufen…
Gesagt, getan – das Fräulein erklärte mir, dass der Computer aus Thailand eine Buchung habe, aber das ja irgendwie komisch sei wenn ich aktuell in den USA sei und die Karte nun vorsichtshalber gesperrt wurde. Doch die Buchung war legitim – ich hatte mir vor ein paar Wochen von einem Schneider Anzüge machen lassen, die nun wohl versendet wurden. Der Schneider rief mich dann auch noch an, ob ich die Hosen mit oder ohne Bügelfalten wolle ;-).
Und so schnell war New York auch schon wieder vorbei – jedoch ein gelungener Auftakt für unsere grossen Ferien. Wir packten unsere Siebensachen und assen ein ansprechendes Frühstück zur Stärkung.
Darauf hin liefen wir noch ein bisschen durch die Strassen in der Nähe des Hotels, bevor unser Taxi da war und uns an den Flughafen fuhr.
Rechtzeitig waren wir am Gate, zum Glück. Mein Platz im Flug war gesichert, der meiner Freundin jedoch nicht, und im „worst case“ würde Sie in New York bleiben müssen. Grund: das Flugzeug war überbucht, was eine gängige Praxis ist. Ich bat den Supervisor, dafür zu sorgen, dass wir heute noch beide nach Honolulu weiterfliegen können.
Auch wenn das Angebot von 500$ pro Person attraktiv war, um auf den nächsten Flug zu warten hatte ich keinen Bock, Hotel, Mietauto etc. umzubuchen. Wir hatten Glück, es gab Freiwillige die das Angebot annahmen und wir konnten gemeinsam das Flugi besteigen. 10 ½ Stunden werden wir nun über Amerika und den Pazifik flitzen, bevor uns Hawaii in Empfang nimmt.
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