Mittwoch, Januar 10, 2007

Florida: Here we come!

[Im Gegensatz zum regulären "Programm" erscheint auf diesem Blog in den nächsten zwei Wochen ein Reisebericht über Florida, siehe dazu auch den Bericht über Kalifornien/mittlerer Westen vom April 2006.]

5:10 am Montag Morgen, der Wecker reisst mich aus den süssen Träumen. Viel Zeit bleibt nicht, denn um 6:30 Uhr sassen wir bereits im Zug nach Zürich Flughafen, wo wir um halb elf nach Newark (NY) flogen. Das Eincheckprozedere ging problemlos vonstatten, als letzte in der langen Reihe schickte uns der Beamte an den Business Schalter zum Einchecken, was den Prozess nochmals beschleunigte.

Die Amis sind ja sehr tolerant wenn es um Gepäck geht (2 Gepäckstücke pro Person à jeweils 23kg sind erlaubt). Dummerweise hatte ich ein Gepäckstück mit etwas über 25kg. Die nette Dame am Schalter drückte aber ein Auge zu und sparte mir damit den Aufpreis von 25$.

Vor dem Flug wurden wir via Monitor vom CEO begrüsst, welcher uns aufzeigte wie toll seine Gesellschaft Continental ist - was ich ihm abkaufte und sympathisch fand. Der fast zehnstündige Flug verlief problemlos, ich versuchte ein wenig zu schlafen um die Müdigkeit, die mir in den Knochen steckte, loszuwerden. Da mir das nicht wirklich gelang schlug ich mir halt die Zeit mit Lesen tot und versuchte mich an den nostalgischen Spielen, die im Angebot standen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Das bestellte Vegimenu war einmal mehr ansprechender als der sonst verteilte Food, vielleicht auch für Nicht-Vegis eine interessante Option für den nächsten Flug?

In Newark angekommen stellte ich fest, dass wir eigentlich genau JETZT bereits den Weiterflug nach Miami besteigen sollten… Wir hatten uns wegen eines verspäteten Abflugs rund eine Stunde Verspätung eingehandelt. Also sofort an die Immigration gerannt, wo es glücklicherweise speditiv voran ging und ein paar Minuten später standen wir mit anderen Schweizern am Baggage Claim und nahmen unsere Koffer in Empfang. Die Zeit raste, und wir liefen weiter um die Koffer wieder aufzugeben. Dort erfuhren wir, dass das Gate für den Weiterflug geändert hatte - welch Glück, denn dieses Gate konnten wir im Gegensatz zum ursprünglich geplanten zu Fuss in ein paar Minuten erreichen und erwischten damit den Weiterflug noch rechtzeitig.













Und dann kam's: der Anflug auf Miami war fantastisch, ein Lichtermeer sondergleichen soweit das Auge reicht. Kaum aus dem Flugzeug ausgestiegen spürten wir die tropischen Temperaturen und machten uns auf, unser Mietauto in Empfang zu nehmen. Nach einer technischen Instruktion (wo ist denn der Zigarettenanzünder?) und einer Ehrenrunde hatten wir dank dem mitgebrachten Navigationsgerät auch den richtigen Weg eingeschlagen und fuhren mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit nach Miami Beach. Wir wurden dabei wohl als Verkehrshindernis betrachtet, denn ausser uns hielt sich niemand an die 35 miles per hour - daran unterscheidet man den Touristen vom Einheimischen.

Im Newport Beachhotel angekommen erhielten wir freundlicherweise einen kostenlosen Upgrade unseres Zimmers und haben nun seitliche Meersicht. Nachdem wir rund 24 Stunden unterwegs waren gingen wir noch zum Mexikaner auf ein kleines Nachtessen und sanken müde ins Bett.

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