Nun ist der Anlass für die CNO's, die Chief Networking Officers der ICT Szene, schon wieder vorbei. Wie war's denn, lautet die Frage? Gut, so meine Antwort. Eine illustre, bunt gemischte Gesellschaft waren die Referenten und der Cartoonist Pfuschi, der das gesagte interaktiv in Comics festhielt.
Starten wir mit Prof. Dr. Bernhard Katzy vom Center for Technology & Innovation Management an den Universitäten in München und Leiden zum Thema "Innovation & Produktivität in globalen Netzwerken".
Der wissenschaftliche Ansatz von Bernhard Katzy zeigte auf, dass der von Thomas Davenport geprägte Leitsatz "Hire smart people and leave them alone!" in der heutigen Wissensgesellschaft nicht genügt, sondern dass
- Lernen und Veränderung (auch der Organisation) ein fortwährender Prozess ist
- gute Management Techniken zum Rüstzeug gehören
- Resultate, also Output, und nicht geleistete Stunden, sprich Input, zählen
Anhand eines exemplarischen Beispiels zeigte Katzy, dass es essentiell ist, bei einer gestellten Aufgabe nicht einfach planlos loszurennen, sonder umsichtig zu planen - konkret:
Planung: 2 Monate
Produktion: 1 Woche
Abschluss: 3 Tage
Der Vortrag war etwas zu akademisch, der Funke mochte nicht recht zum Publikum überspringen - ich halte es mit der Bewertung ähnlich wie seine Studenten und denke, dass da noch Potential vorhanden ist, die Erkenntnisse zielgruppengerechter zu kommunizieren. Dass er ein heller Kopf ist muss Katzy nicht mehr beweisen, aber ein bekannter Name macht noch keinen Frühling - oder so ;-).
1 Kommentar:
International Business
ist nicht einfach und braucht viel Interesse und Verständnis für die andere Kultur – auch ausserhalb der Arbeit. Toll dass du dich für so was interessierst!
Die richtige Kommunikation ist das wichtigste. Bei schwierigen Kommunikationsaufgaben versuche ich nicht, meine Ideen selbst ins Ziel zu bringen – sie sind meistens immer noch zu schweizerisch. Am besten sucht man sich Leute von der lokalen Kultur, die aber auf der Seite der Firma sind und lässt diese mit dem eigentlichen Kommunikationsziel diskutieren. Dadurch sind die kulturellen Unterschiede zwischen den einzelnen Beteiligten kleiner, ausserdem bemerken die Beteiligten Kommunikationsfehler schneller und korrigieren diese ohne dass zuviel Schaden entsteht.
(Diese CNO-Geschichte tönt noch interessant. Vielleicht sollte ich die mir auch mal zu Gemüte führen. )
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