Sonntag, April 30, 2006

Mein Amerika Roadtrip – Can I get some sleep, pliiise!

Nun war Packen angesagt! Ein volles Auto wurde nach drei Stunden Ach und Krach in zwei Koffer, eine Riesentasche, zwei Rucksäcke, eine kleine Tasche und 2 Säcke verstaut, halleluja! Wir checkten im Hotel "La Pensione" aus (sehr zu empfehlen, gute Lage direkt in Little Italy, nette Leute!) und wählten in der Nachbarschaft ein feines Restaurant zum Abendessen aus.

Da dieses voll war und wir eine halbe Stunde warten mussten, gönnten wir uns nebendran im "Indigo Grill" einen Apéro - und staunten nicht schlecht, als der Barkeeper Bruce (kommt aus Phoenix, studiert englische Literatur) uns diesen spendierte, weil wir am vorigen Abend mit ihm geplaudert haben! Das feine Essen danach tat ein Übriges, dass wir einen schönen letzten Abend in San Diego verbracht hatten.

Morgens um vier Uhr war dann schon wieder Tagwache, de facto war ich schon einiges früher wach und lauschte der Dunkelheit. Um viertel vor fünf fuhren wir los, um das Mietauto bei Alamo zu retournieren.
Wie so oft vertrauten wir dabei auf unser TomTom Navigationsgerät, welches aber an diesem Morgen partout kein GPS Signal empfangen wollte. Da mir technische Geräte nicht fremd sind tat ich, was ich in solchen Situationen immer tue: neu starten, frei nach dem Motto „ein Boot tut immer gut“.

Und siehe da, zuverlässig wurden wir zu Alamo gelotst, wo sich vor uns bereits eine beträchtliche Schlange wartender Fahrzeuge aufgereiht hatte. Mir schwante Übles, da unser Flugi um 7 30 Uhr von San Diego nach New York startete. Aber um fünf nach fünf waren wir bereits im Shuttlebus zum Flughafen, es wurde nur der Barcode am Auto gescannt und das war’s! Keine Unterschrift, keine Prüfung ob das Fahrzeug in Ordnung war, was mich bei den ansonsten peniblen Amerikanern doch etwas erstaunte.

Die Gepäckaufgabe erfolgte reibungslos, obwohl wir drei proppenvolle Gepäckstücke hatten, welche doch ein beträchtliches Gewicht auf die Wage brachten. Ich wurde etwas unruhig, als ich die Security Officers die Koffer durchwühlen sah - wenn ich daran denke wie lange wir brauchten um unsere Utensilien zu packen… Aber Fortuna hielt ihre schützende Hand über uns und alle unsere Gepäckstücke passierten ungehindert das Rollband.

Als nächstes stand der Security Check auf dem Plan. Alle Taschen leeren, Schuhe ausziehen und dann schnell durch den Detektor gehuscht. Auch diese Hürde meisterten wir und sassen schon bald im Flugzeug von San Diego nach New York.

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