Unser TomTom Navigationsgerät lotste uns zuverlässig zu allen "Points of interest", ob das nun Tankstellen, Hotels, Supermärkte oder Touristenattraktionen waren. Ohne dieses Wunderwerk der Technik hätten wir sicherlich Stunden mit Durchfragen und Rumkurven verbracht, doch so landeten wir meist auf Anhieb genau da, wo wir hin wollten. Ich bin überzeugt, dass in Zukunft standortbezogene Dienste an Wichtigkeit gewinnen werden. Im Moment steigen die Benzinpreise in Amerika, und der ganzen Nation stockt der Atem. Da helfen Internetseiten wie http://www.gasbuddy.com/ dabei, die günstigste Tankstelle in der Umgebung zu finden. Solchen Internet Diensten, kombiniert mit meinem aktuellen Standort, gehört die Zukunft. Zum Beispiel: Sobald ein Hotel oder ein Restaurant in meine Nähe kommt, sehe ich, wie andere Gäste dieses bewertet haben und ob sich gerade Personen aus meiner Adresskartei dort aufhalten. Die Zimmeraustattung- und preise werden mir natürlich auch angezeigt (bspw. direkt von der Website http://www.hotels.com/), das selbe gilt für die Speisekarte des Restaurants. Natürlich ist dies alles Zukunftsmusik, aber die Zeichen zeigen klar in diese Richtung.
Doch genug prognostiziert. Wir fuhren ein Stück auf der Route 66. Hier trafen wir mehr Biker an als in den letzten drei Wochen zusammen. Diese Spezies erkannte man an den Raststätten sofort an ihrer Lederkluft und den sonnenverbrannten Gesichtern. Überall konnte man Souvenirs der Route 66 kaufen, oft völlig überteuert. Ich freue mich darauf, die Route 66 bei nächster Gelegenheit an einem Stück zu befahren, quer durch Amerika.
Wieder mal ein reichhaltiges Frühstück bekamen wir am nächsten Morgen in Page am Lake Powell, beeindruckend war übrigens der Staudamm - doch seht selbst!
Als wir unsere Teller gefüllt hatten waren leider bereits alle Tische besetzt. Da anerbot uns ein älteres Ehepaar mit Ihnen zu Frühstücken. Claudine und Bernie waren auf dem Weg zu Ihrem Sohn an der Ostküste und hatten noch eine lange Fahrt vor sich, was sie aber nicht daran hinderte mit uns ein Stündchen zu plaudern. Sie hatten Europa einige Male besucht, unter anderem auch die Schweiz und wollten sich das Matterhorn ansehen, doch dieses war leider am selbigen Tag in dicken Nebel gehüllt. So gemein, oder? In Bern wurden Sie dann von einem Taxifahrer abgezockt, der sie eine halbe Stunde in der Stadt rumchauffierte, obwohl das gesuchte Lokal nur zwei Strassen vom Hotel entfernt gewesen wäre.
Wir erfuhren viel über ihre Kinder, über die erste Heirat von Claudine in jungen Jahren, die Scheidung wegen einer Affäre ihres Mannes, den Umzug zu ihren Eltern und wie sich die zwei kennen gelernt haben. Claudine arbeite in einem Geschäft und Bernie dachte immer, dass sie bereits verheiratet sei wegen dem Ring am Finger. Claudine zügelte weg, doch die zwei trafen sich ein paar Jahre später wieder bei gemeinsamen Freunden. And they lived happily ever after! Echt romantisch, oder nicht?
Den Grand Canyon erreichten wir am späten Nachmittag. Das Grand Canyon Village im Grand Canyon selbst sowie gleich vor den Toren das Dörfchen Tusayan waren komplett ausgebucht – wenn man von 200 Dollar Suiten absieht… Uns blieb somit nichts anderes übrig als in das 90 Minuten weiter entfernte Städtchen Williams zu fahren.
Eine gute Entscheidung, wir fanden dort nebst einer Übernachtungsmöglichkeit auch ein feines mexikanisches Restaurant, in welchem es saftige Tacos - gefüllt mit Bohnenpaste, dem scharfen „Pico de gallo“ (Tomaten, Zwiebeln und scharfe Pfefferschoten), etwas Salat, Oliven, Avocadocreme und gegrillten Peperoni - gab. Mir läuft gleich wieder das Wasser im Mund zusammen. Abgelöscht wurde die Chose mit einem zuckersüssen Margarita.
Am nächsten Morgen erhielten wir in untenstehendem Diner ein echt amerikanisches Frühstück, was will man da noch mehr?
























Am nächsten Morgen besuchten wir den "























