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Donnerstag, Juli 20, 2006

Swisscom im Jahre 2020 - das pessimistische Szenario

Swisscom steht vor dem Aus - Nach dem optimistischen Szenario hier nun die mögliche Kehrseite der Medaille, llustriert an einem Tag im Leben von Carsten Schloter, noch CEO von Swisscom.

5 Uhr: Wie jeden Tag setzt sich Carsten zuerst auf seinen Hometrainer um etwas für die Fitness zu tun. Heute würde er am liebsten sein Rennvelo schnappen und ganz weit weg fahren…

6 Uhr: Das hätte er sich nicht erträumen lassen als er vor 14 Jahren, im Januar 2006, die Leitung von Swisscom übernahm. Dass die Privatisierung scheitern würde war absehbar, die Telecom PTT gehört sozusagen zum Allgemeingut der Schweizer. Aber abgesehen davon hatte alles so schön angefangen…

  • 2007: Die internationale Expansion nimmt Formen an, die Akquisition von einigen ausländischen Firmen sichert Swisscom wichtige Assets für die Positionierung als Service Provider.
  • 2008: Die Penetration der Mobilfunkgeräte beträgt 120%, das bedeutet dass es mehr Geräte als Personen in der Schweiz gibt. Sunrise, Konkurrentin von Swisscom, muss Konkurs anmelden – Swisscom kann die Kunden zu einem Spottpreis übernehmen. Die Zeichen stehen auf Erfolg, auch der Aktienkurs ist seit Jahren wieder über die magische 500er Grenze gestiegen.
  • 2009: Der vor zwei Jahren lancierte Dienst „Swisscom Data Harbor“ erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit, viele Schweizer schenken Swisscom ihr Vertrauen und lassen alle ihre digitalen Daten zentral verwalten. Es treten aber vermehrt Fälle von „Identitätsdiebstahl“ auf, indem sich Hacker unbefugt Zugang zu diesen Daten verschaffen und Benutzer erpressen. Auch werden vielfach Urheberrechtsverletzungen begannen und diese Daten bei Swisscom gespeichert. Das Medienhaus Time-Warner übt Druck auf Swisscom aus, indem sie ihr das Abhängigkeitsverhältnis ausnutzen - Swisscom bezieht nämlich für den „Bluewin TV“ Dienst TV-Spartenprogramme und einen elektronischen Filmverleihservice von Time Warner.
  • 2012: Der „Swisscom Hologramm Service“ wird zweckentfremdet, indem Prostituierte ihre Dienste darüber anbieten. Dies ist entgegen den Nutzungsbedingungen und schadet dem Image von Swisscom. Die religiösen Fundamentalisten stellen Swisscom an den Pranger.
  • 2013: Die Unglücke wollen kein Ende nehmen, der „Swisscom Device Control“ Service hat wegen technischer Probleme bereits mehrere Hausbrände verursacht, die als Partner gewonnenen Unternehmen künden die Zusammenarbeit auf. Der Kassensturz publiziert einen vernichtenden Bericht über den Dienst und zeigt auf, wie man diese Vorfälle einfach hätte verhindern können. Swisscom steht im Kreuzfeuer der Kritiker.
  • 11. September 2015: Der Tag an dem die Welt still steht. Was viele Experten schon lange orakelten trat ein: der digitale Supergau, die Hauptschaltzentralen des Internet fielen aus – und nichts ging mehr. Noch schlimmer: durch eine Verkettung unglücklicher Zustände entweicht ein elektromagnetischer Impuls eines Swisscom Forschungsprogramms und schickt alle Daten des „Swisscom Data Harbor“ ins digitale Nirwana – inklusive der Sicherheitskopien. Hunderte Geschäfte müssen Bankrott anmelden, es gibt Suizide und öffentliche Demonstrationen – vom Vandalismus an den Swisscom Gebäuden ganz zu schweigen. Die Stimmung der Bevölkerung kippt, die Bewegung der „Digital-NO’s“ – also der Technikverweigerer – bekommt extensiven Zulauf.
  • 2016: Als Folge auf den 11.09.2015 wurde der „Digital Patriot Act“ ins Leben gerufen. Er untersagt es Unternehmen, personenbezogene Daten zu speichern. Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Bis anhin konnten dank der prall gefüllten Kriegskasse die Verluste ausgeglichen werden, doch mit diesem Akt ist alles zunichte gemacht, worauf Carsten die letzten 10 Jahre hingearbeitet hatte. Weg von dem Netzanbieter, hin zum Lösungsanbieter von individuellen Dienstleistungen – das war einmal. Ausländische Unternehmen nutzen die Rechtslage zu ihren Gunsten und bieten den verbleibenden Kunden Dienstleistungen an, welche der Swisscom untersagt wurden.
  • 2020: Eine gross angelegte Langzeitstudie zeigt erstmals unmissverständlich auf, dass die Unfruchtbarkeit der Männer und Frauen eindeutig durch die Mobilfunkantennen- und Geräte ausgelöst wird. Das Parlament beschliesst, die Mobilfunknetze per Ende Jahr ausser Betrieb zu nehmen.

9 Uhr: Carsten Schloter tritt vor das Schweizer Parlament. Die Vorsitzende des Bundesrats zeigt eine vernichtende Chronologie der Ereignisse auf, der einzige rechtsbürgerliche Bundesrat kommt nicht zu Wort. Die Debatte wird lieblos geführt, Carsten sitzt auf verlorenem Posten. Ihm bleibt nur eins: er reicht seinen Rücktritt ein, und meldet im gleichen Atemzug Konkurs an. Damit wurde Swisscom der Todesstoss versetzt.


Summary:
Wie gesagt ist diese Arbeit im Rahmen meines Nachdiplomstudiums "Betriebswirtschaft und Unternehmensführung" an der Fachhochschule Bern zusammen mit meinen Kollegen Martin Buri, Thomas von Känel, Sandro Napoli, Urs Schöni und Reto Suter entstanden. Die zwei vorgestellten Szenarien geben einen Überblick, wie sich mobile Dienste auf das Leben von Herr und Frau Schweizer auswirken werden. „Wild Cards“ im Sinne von Trendbruchereignissen sind in diesen Szenarien bereits integriert.

Aus strategischer Sicht gibt es heute einen, aber über alles entscheidenden Faktor zu berücksichtigen: was will der Kunde, resp. was könnte der Kunde wollen.
In dem Sinne: auf in die Zukunft, in die schöne neue Welt! ;-)

Mittwoch, Dezember 16, 2009

InVideo Shopping – der neue Einkaufstrend für Leute von heute

Na, haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen oder glauben Sie noch an die Heinzelmännchen, die das dann schon rechtzeitig richten werden? Ich selbst vertraue dieses Jahr auf Online Shopping und bin für meine Lieben zu Hause im Internet auf die Jagd gegangen. Um die Geschenke, die ich hier in den USA verteile, habe ich in Chinatown gefeilscht - die ganze Story um die Razzia etc. habe ich hier verarbeitet.

Neuer Trend gesichtet: InVideo Shopping

Dabei ist mir ein neuer Trend vors Visier gekommen, das InVideo Shopping. Damit lässt sich direkt aus einem Video heraus ein Online Einkauf tätigen. Lassen Sie mich das an einem Beispiel erläutern: Stellen Sie sich vor, dass Sie das Video einer Modeschau betrachten. Und dann kommt das Objekt der Begierde ins Blickfeld: genau dieses regenbogenfarbene Halstuch wollen Sie Ihrer Hippie-Schwester zum Geburtstag kaufen!

Bis heute war der nächste Schritt in diesem Szenario von mühsamen Nachforschungen im Internet geprägt. Doch mit InVideo Shopping erklimmen wir die nächste Stufe auf dem Weg zum Homo Consumerus – und können direkt mit wenigen Mausklicks aus dem Video heraus bestellen.

Erste Ansätze von Brigitte.de

In Deutschland hat „Brigitte“, die führende Webseite für Frauen, als einer der ersten Anbieter diese innovative Technologie bereits adaptiert. Wer sich zum Beispiel dieses Video der „BRIGITTE Filmedition“ ansieht, kann per Mausklick die darin vorgestellten DVDs erwerben. Wenn der Benutzer das gewünschte Produkt anklickt, gelangt er direkt in den Videoshop.




Es spricht viel für das „InVideo“ Einkaufen

Die Vorteile von InVideo Shopping für den Konsumenten liegen auf der Hand:
  • Das im Video gezeigte Produkt kann nahtlos gekauft werden, und zwar mit weniger als einer Handvoll Klicks.

  • Zusatzinformationen können vor dem Kauf direkt im Video eingeblendet werden.

  • Langwieriges Suchen nach dem gewünschten Produkt im Internet entfällt.

  • Die Bedienung ist sehr einfach.

  • Auch die Anbieter profitieren davon:

  • Viele Videoportale haben Mühe mit der Monetarisierung ihrer Inhalte – durch direkt in Videos angebotene Produkte ergibt sich eine weitere Einnahmequelle.

  • Die Kundenbindung wird durch ein positives Kauferlebnis gestärkt, der Anbieter wird als innovativ bewertet.

InVideo Shopping ist ein neues Konzept, von dem wir in den nächsten Jahren noch einiges hören werden. Schon bald werden Milliardenumsätze damit erwartet – mit Fug und Recht, denn die Idee besticht!

Dienstag, Juli 08, 2008

Microsoft WPC08: Neues aus den Microsoft Laboratorien

Bereits letztes Jahr hat Microsoft ihre Neuerungen vorgestellt, hier ein paar Quick Links der diesjährigen Demonstrationen:
  • Top! www.worldwidetelescope.org - Erkunde das Universum, mit geführten Tours.
  • Location based Services, natürlich basierend auf Windows Mobile, verbunden mit "casual gaming" haben Zukunft. Hier ein Szenario: Auf dem Handy wird an einem Spiel teilgenommen, der Gewinner kann seinen Preis in einem der nahegelegenen Geschäfte abholen. Die möglichen Geschäfte werden auf der Karte dargestellt mit den Kontaktdaten. Mittels GPS oder auch der lokalen Handy Antennen wir der Gewinner dann mit Schritt für Schritt Karten dahin gelotst.
  • Microsoft Robotics, ein weiteres Betätigungsfeld der Geeks.
  • Coole Tools, programmiert mit der Windows Presentation Foundation. Im Unterschied zur aufs Web ausgerichteten Silverlight Technologie wir hier primär Web der Desktop adressiert.

Dienstag, Juli 18, 2006

Swisscom Strategie heute - doch was bringt die Zukunft?

Vorbemerkung: Im Rahmen meines Nachdiplomstudiums "Betriebswirtschaft und Unternehmensführung" an der Fachhochschule Bern hatten wir das Vergnügen, mit Hans O. Rohner in die Materie der Zukunftsforschung einzutauchen.

Doch nur Theorie büffeln macht nicht gross Sinn, also haben ich und meine Kollegen (Martin Buri, Thomas von Känel, Sandro Napoli, Urs Schöni und Reto Suter) uns einem konkrenten Thema angenommen und skizzierten mögliche Szenarien was Swisscom im Jahre 2020 für Dienstleistungen an Herr und Frau Schweizer anbieten könnte. Ein optimistisches und ein pessimistisches Szenario werde ich im Verlauf der Woche hier publizieren.

Eine Analyse der aktuellen Situation zeigt folgendes Bild:

Swisscom ist heute unumstrittener Marktleader der Telekommunikation in der Schweiz, hat aber mit sinkendem Umsatz und Gewinn zu kämpfen (Quelle: Medienmitteilung Swisscom).
Die Ursache: die Kunden wollen nicht mehr für Infrastruktur bezahlen, das Zauberwort heisst heute Dienstleistungen. Für Swisscom bedeutet dies einen Paradigmawechsel, weg vom Image des Infrastrukturanbieters hin zum Lösungsgeschäft. Dies wurde erkannt, die neue Strategie zielt mehr auf die Bedürfnisse der Kunden ab, indem die Konvergenz der Dienste in den Bereichen Telekommunikation, IT, Media und Entertainment (TIME) gefördert wird.

„Die Kundenbedürfnisse und die Branchentrends ändern sich: Der Bedarf an interaktiven Diensten steigt und die Kommunikation muss immer und überall gewährleistet sein. Die Bedeutung von Inhalten, attraktiven Anwendungen und des Informations-Management steigt und die Technik migriert zu einheitlichen IP-Plattformen. Damit eröffnen sich für Swisscom Möglichkeiten, neue attraktive Angebote zu entwickeln: Dank ihrer sehr breiten Marktstellung kann Swisscom neue Kundenmehrwerte durch gebündelte Angebote schaffen und in Bereiche vordringen, die sich in Nachbarmärkten unter dem Einfluss der Digitalisierung und der Breitbanddurchdringung stark verändern.

Deshalb visiert Swisscom ein Wachstum im Bereich Konvergenz und Multimedia an, dem so genannten TIME-Markt: Dieser beinhaltet Anwendungen in der Telekommunikation, IT, den Medien und der Unterhaltung (Entertainment), die immer näher zusammenrücken. Ziel ist es, mit neuen Aktivitäten ab 2008 resp. 2009 den Rückgang in den herkömmlichen Aktivitäten zu kompensieren. Das künftige Geschäft von erfolgreichen Telekommunikationsunternehmen wird sich klar von den heutigen Aktivitäten unterscheiden: Durch den Vorstoss in den TIME-Markt kann Swisscom auf die geänderten Kundenbedürfnisse eingehen.“ (Quelle: Swisscom Medienmitteilung)

Mittwoch, November 30, 2005

Wir Swisscömler fragen uns: Was läuft schief?

Wir Mitarbeitenden von Swisscom haben es nicht einfach in der letzten Woche. Flapsige Bemerkungen, ehrliche Besorgnis, massloses Unverständnis und viele Fragezeichen - damit werden wir täglich konfrontiert. Auskunft geben können wir nicht, es bleibt uns nur die Beiträge in den Medien aufmerksam zu studieren - und mit Medien meine ich nicht nur die klassischen, sondern auch die Blogosphäre.

Für Spekulationen bleibt viel Spielraum.

  • Warum ist der Bundesrat erst bei einer möglichen Übernahme von Eircom etc. dagegen und hat sich bei Cesky Telecom und Telekom Austria zurückgehalten?
  • Was soll diese öffentliche Diskussion - oder besser Spekulation - über das Auslandsengagement ? Der Bundesrat hätte Swisscom auch ohne öffentlichen Diskurs zurückpfeifen können.
  • Wie reagiert Jens Alder auf diesen Affront? Ich hoffe, er schmeisst den Bettel nicht hin, sondern bleibt an Bord.
  • Kritik von den Analysten und damit einhergehend eine Entwertung der Aktie war voraus zu sehen. Warum wurde das in Kauf genommen, wenn doch der Bund Swisscom vekaufen will um ein bisschen Geld in die eigene Tasche zu spülen?
  • Reputationsschäden, sowohl im In- wie auch im Ausland, sind unvermeidbar. Die Bevölkerung, Politiker und Anleger fragen sich, was das soll.

Fragen über Fragen - auf die ich keine Antwort weiss. Mögliche Szenarien zeigt der Tagesanzeiger auf:

"Wie können Verwaltungsrat und Konzernleitung auf die Kehrtwende des Bundesrats reagieren? Drei Szenarien:

  • Verwaltungsrat und Konzernleitung lassen es auf einen Showdown ankommen und verfolgen die Pläne zum Kauf des irischen Telecomunternehmens Eircom unverdrossen weiter. Laut Insidern ist das Geschäft noch nicht entscheidungsreif, aber weit fortgeschritten. Der Ausgang dieses Konfrontationsszenarios ist offen.
  • Verwaltungsrat und Konzernchef Jens Alder treten zurück, weil ihre Politik vom Hauptaktionär nicht mehr gestützt wird. Im Verwaltungsrat steht im Frühling eh eine Ablösung an: Markus Rauh übergibt das Präsidium an den jetzigen Vize, den Ex-Migros-Chef Anton Scherrer. Rauh hat deshalb nichts zu verlieren. Offen ist aber, ob Scherrer bereit ist, auf den gut dotierten Job zu verzichten. Für Neumitglieder wäre die Attraktivität des Verwaltungsratsmandats zudem geschmälert - zumindest solange der Bund noch Hauptaktionär ist.
  • Die Swisscom akzeptiert den Entscheid des Bundesrats und lässt den Eircom-Kauf genauso fallen wie andere Auslandpläne. Gemäss Bundesrat Christoph Blochers Ausstiegsszenario soll der Bund bis Ende Jahr eine Vorlage erarbeitet. Darin wäre nicht nur die Abgabe der Bundesmehrheit vorgesehen, sondern auch die Ausschüttung der überschüssigen Mittel an die Aktionäre. Zeitlich zeichnen sich jedoch bereits Probleme ab. Auch bei diesem Szenario wäre mit einem baldigen Rücktritt von Jens Alder und Markus Rauh zu rechnen."

Der ganze Artikel aus dem Tagesanzeiger findet sich hier. Immer aktuell über die laufenden Entwicklungen informieren die Google News.

...und ich bleibe gespannt, was als nächstes passiert...

Quelle: Karikatur aus dem Tagesanzeiger

Donnerstag, Juli 20, 2006

Swisscom im Jahre 2020 - das optimistische Szenario

Was könnte Swisscom im Jahre 2020 für mobile Dienste für Herr und Frau Schweizer anbieten? Diese Fragen haben wir uns im Rahmen der Zukunftsforschung gestellt und darauf basierend zwei Szenarien entwickelt. Mich würde interessieren wie Ihr das einschätzt - total futuristisch oder doch im Bereich des Möglichen? Und was haben wir bei unseren Überlegungen vergessen oder zu wenig berücksichtigt? Let us know!

Also, im Jahre 2020 ist Swisscom ist der Marktleader im Bereich der mobilen Dienstleistungen - veranschaulicht an einem Tag im Leben von Hans Meier:

7:00 Uhr: Der Wecker geht los und spielt automatisch zuerst 2 Minuten die Lieblingsmusik ab, bevor die neusten Nachrichten von der Kommunikationszentrale abgespielt werden (ehemals Combox). Mit einer einfach Sprachsteuerung werden diese zum Teil noch direkt im Bett beantwortet (Weiter, Antworten, Löschen).

7:30 Uhr: Der Kühlschrank hatte schon bessere Zeiten gesehen und sollte wieder mal aufgefüllt werden. Kein Problem, die Standardbestellung abzüglich der noch vorhandenen Artikel wird direkt auf das mobile Kommunikationsgerät übertragen.

8:00 Uhr: Die Tagesplanung steht an, heute steht ein Kundenbesuch auf dem Programm. Da Hans nicht genau weiss wo der Kunde lokalisiert ist lässt er sich automatisch durch den „Swisscom Autopiloten“ in seinem Jaguar Baujahr 1995 auf dem schnellsten Weg dorthin lotsen.

9 Uhr: Der Kunde bespricht mit Hans die laufenden Arbeiten direkt an seiner Kommunikationszentrale und möchte von Hans gerne einige Details zu dem laufenden Projekt wissen. Hans ruft diese Informationen ganz einfach aus seinem „Swisscom Data Harbor“ bei Swisscom ab, dort wo er alle seine digitalen Daten verwaltet.

10 Uhr: Es wird kurzfristig ein Workshop einberufen, doch leider sind nicht alle benötigten Personen vor Ort. Diese werden dann über den patentierten „Swisscom Hologramm Service“ einfach interaktiv zugeschaltet und können sozusagen „aktiv“ teilnehmen. Schwieriger wird es mit dem Kollegen in New York, da der morgens um vier Uhr gemäss seiner Präsenzinformation noch nicht verfügbar ist und wohl am Schlafkissen horcht. Da der ganze Workshop digital aufgezeichnet wird hat dieser aber bei Arbeitsbeginn die Möglichkeit, sich die wichtigsten Szenen anzuschauen und allfällige Inputs nachzuliefern. Die Teilnehmer des Workshops begrüssen sich, bei denen die noch nicht miteinander bekannt sind tauschen die elektronischen Kommunikationszentralen automatisch die „Business Cards“ aus.

12 Uhr: Denken macht hungrig, doch wohin sollen die Ortsunkundigen denn gehen bei der Riesenauswahl an Lokalen? Die elektronische Kommunikationszentrale von Swisscom macht ein paar Vorschläge, sortiert nach Präferenzen der Teilnehmer (diese sind in den übertragenen Business Cards vorhanden), Preis, Entfernung und Bewertungen von anderen Gästen. Die Gruppe ist sich nicht sicher ob es zum Chinesen oder Italiener gehen soll. Ein kurzer Blick auf das heutige Menu in Text und Bild sowie die aktuelle Ansicht der Lokale über eine Webkamera machen die Auswahl leichter – der Chinese ist hoffnungslos überfüllt und hat „Appenzeller Hund“ als Tagesspezialität im Angebot wogegen der Italiener eine gute alte Vollkornpizza zum Swisscom Spezialpreis anbietet. Also nichts wie ab nach „Bella Italia“!

14 Uhr: Nach einem ausgedehnten Mittagessen entscheidet sich Hans spontan, einen Verdauungsspaziergang am See zu machen. Seine Kommunikationszentrale stellt er auf „Relax“ ein, was bedeutet dass nur Kontaktaufnahmen von seiner Familie zu ihm durchgestellt werden und alle anderen automatisch nach voreingestellten Regeln eine Nachricht hinterlassen können. Gemütlich schlendert er nebst den rüstigen Rentnern und den spärlich gesäten jungen Müttern, als eine interaktive Werbung für eine „Waschmaschine ohne Wasser“ seine Aufmerksamkeit fesselt. Hans will mehr wissen und richtet die Kamera seiner Kommunikationszentrale auf den Code auf dem Plakat, worauf er weitere Informationen zu dem Angebot erhält – dank dem „Swisscom Smart Code Scanner“ hat er die notwendigen Daten direkt gespeichert. Er ist fasziniert von der Idee und leitet die Information an seiner Frau weiter – Sie verwaltet das Budget und muss entscheiden, ob diese Anschaffung getätigt werden kann. Wenn ja genügt eine kurze Bestätigung und das Gerät wird zu einem passenden Zeitpunkt geliefert, der Spediteur kann ja den öffentlichen Kalender von Hans’ Frau einsehen und bereits einen Terminvorschlag machen. Bezahlt wird dann praktischerweise direkt über die Swisscom Kommunikationsrechnung.

15 Uhr: Hans gefällt es am See. Er beschliesst, den Nachmittag über hier zu arbeiten. Er genehmigt sich im „Fähribeizli“ einen Espresso und ist von dessen Qualität begeistert – ein kurzes Foto wird geschossen, mit dem Kommentar „Lecker“ versehen und direkt im Internet mit den Lokalitätsangaben (Längen- und Breitengrad) zu den Bewertungen von anderen Kunden des Lokals angefügt – schliesslich sollen diejenigen, die nach ihm hier herkommen sehen was seine Meinung war. Für seine Kontakte hinterlässt er eine „Swisscom Local Message (SLM)“, sprich wenn jemand von seinen Kontakten an diesen Ort kommt erhält derjenige automatisch die von Hans verfasste Nachricht.
Über seine Kommunikationszentrale verteilt er Aufgaben an seine Mitarbeitenden und kommuniziert mit seinen Kunden. Er recherchiert zu einem Thema und findet dank dem lernfähigen „Swisscom Google Profiling“ Dienst innert Kürze die für ihn persönlich relevanten Inhalte.

16 Uhr: Sein Sohn hat nächste Woche Geburtstag. Bei Kindern in diesem Alter ist es nicht immer einfach das passende Geschenk zu finden, glücklicherweise hat sein Sohn im „Swisscom Gift Shop“ bereits eine Wunschliste zusammengestellt und Hans muss nur noch auswählen, was er ihm schenken möchte. Doch was ist das? Die Lizenz für den Film „Das Kettensägenmassaker der Karottenköpfen“ wird er seinem Sohn ganz sicher nicht zuschieben, im Gegenteil: diese Kategorie Filme setzt er grad auf die „schwarze Liste“ und wird zu Hause wohl noch ein Hühnchen rupfen müssen.

16:30 Uhr: Eine Anfrage von seinem Sohn trifft ein, anhand der Stimmungsanzeige auf seiner Kommunikationszentrale scheint Feuer im Dach zu sein. Er bestätigt die Anfrage und erhält zuerst mal einen Satz heisse Ohren. Was ihm einfalle, einfach eine Kategorie Filme für ihn zu sperren? Was denn seine Kollegen denken sollen, das dürfe ja wohl nicht war sein! Tja, die Errungenschaften der Technik – sein Sohn hat natürlich jegliche Veränderungen an seiner Wunschliste abonniert, damit er rechtzeitig sieht was von seiner offenen Liste verschwindet und er weiss, was auf dem Gabentisch liegen wird.

17 Uhr: Hans steckt im Stau. Seine Frau ist heute Abend ausser Haus, hat ihm aber das vorbereitete Essen bereits in den Ofen gestellt. So nutzt Hans die Gelegenheit und aktiviert das Gerät über seine „Swisscom Device Control“ von unterwegs aus und freut sich auf ein feines Mahl. Da kommt ihm in den Sinn dass der Kühlschrank ja immer noch leer ist. Er öffnet die Einkaufsliste, fügt noch ein paar neue Produkte sowie Sparempfehlungen vom „Swisscom Partner Network“ hinzu und sendet die Bestellung ab. Endlich geht’s auch auf der Autobahn weiter. Sein Bordcomputer meldet, dass das Benzin zur Neige geht und dass sich grad’ um die Ecke der günstigste Benzinanbieter innerhalb der nächsten 10 Kilometer befindet. Das lässt sich Hans nicht zwei Mal sagen, da die Benzinpreise wieder mal steigen und der ganzen Nation der Atem stockt.

18 Uhr: Hans kommt zu Hause an und begrüsst seinen Sohn. Dessen Ärger ist inzwischen auch verflogen und die beiden haben ein angenehmes Vater-Sohn Gespräch.Das feine Essen steht auf dem Tisch, die bestellten Waren sind bereits geliefert worden. Das Tüpfelchen auf dem i ist ein feiner Wein den er heute als Treuebonus zur 1000. virtuellen Bestellung erhalten hat.
Das Liefersystem ist inzwischen so intelligent dass zum Beipsiel zwei noch grüne Bananen geliefert werden und drei reife – die reifen sind nämlich für den nächsten Tag im Büro, die noch grünen für nach dem Wochenende geplant. Die laufenden Bewertungen der Produkte (ok, zu reif, zu wenig reif, …) haben sich gelohnt, inzwischen bekommt Hans genau das, was er gerne mag.

22 Uhr: Zufrieden sinkt Hans ins Bett – und findet es wieder mal toll, wie Swisscom ihm mit all den innovativen Diensten hilft, sein Leben besser und einfacher zu gestalten.