Nun bin ich gut 3 Monate hier in New York. Doch es kommt mir viel länger vor. Viiiiiiiel länger. Mein soziales Umfeld beschränkt sich glücklicherweise nicht auf meine WG Kollegen, und ich bin dankbar dafür, dass sich mein Weg mit anderen gekreuzt hat. Wie zum Beispiel mit A. Ich hatte mich die ersten paar New Yorker Wochen in seinem Zimmer einquartiert, während dem er Europa erkundete.
Doch alles hat ein Ende, und nach seiner Rückkehr trafen wir uns kürzlich zum Lunch. Wir waren im Hummus im East Village zu Gast und haben uns quer durch die Speisekarte gegessen - und schlussendlich etwa 30 Dollar bezahlt! Gesamthaft, versteht sich, inklusive Mehrwertsteuer und Trinkgeld.
Er gönnte sich eine 2 monatige Auszeit in Istanbul, Jerusalem und Tel Aviv. Warum? Weil nicht klar war, was mit seinem Job passieren würde. Nun ist er ihn los, und geht zurück nach Kolumbien, weil sein Vater erkrankt ist.
Aber rumjammern über diese Situation? Keine Minute, sondern vorwärts schauen was als nächstes kommen mag. Vielleicht die Unterstützung der Wahlkampagne des nächsten kolumbischen Präsidenten? Oder eine MBA Ausbildung? Oder Zeit mit der Familie...
Auch meine Pläne haben sich geändert. Die Idee war, 2 Wochen in New York zu bleiben, dann ein Auto kaufen, das Land erkunden und dort bleiben, wo es mir gefällt. 12 Wochen später bin ich immer noch hier. New York hat mich in seinen Bann geschlagen, fixiert, angefixt und fasziniert - so dass ich bleibe, bleiben darf. Zumindest bis der Frühling aufhört oder der Winter kommt.
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