Donnerstag, Juni 19, 2008

USA 2008 – Auf nach New York

Wie immer wenn es in die Ferien geht befällt mich eine positive Angespanntheit. So war es dieses Mal nicht anders, und da wir früh aufstehen mussten hatte ich relativ wenig Schlaf hinter mir. Gerade als der Bus vors Haus fuhr waren auch alle Koffer gepackt und es ging los Richtung Zürich Flughafen. Beim Check-in hatten wir pro Koffer statt der erlaubten 23 kg schon jeweils 2.5 kg Übergewicht. Da half alles nichts, wir mussten umpacken. In weiser Voraussicht hatte ich die zweite Tasche (die in den Ferien gefüllt wird :-) ) zuoberst im Koffer plaziert, womit das dann in Kürze geregelt war.

Als die Koffer dann der Norm entsprachen sagte uns die nette Dame (eine Holländerin, Oranje olé!) dass heute ein anderes Flugzeug eingesetzt werde und wir leider keine Sitze nebeneinander hätten. Doch auch da konnte Abhilfe geschaffen werden. Ruckzuck waren wir durch die Passkontrolle und den Security Check. Da das Flugzeug zu spät angekommen war flog dieses nicht wie erwartet um 10 35 Uhr los. Zwischen 11-12 Uhr waren aber auf unserer Bahn keine Starts erlaubt… Pünktlich wie eine Schweizer Uhr ging es aber dann um fünf nach zwölf los, weg aus der nassen Schweiz.



Als Vegetarier wurde ich dann mit dem Vegimenu zuerst bedient, und die Erfahrung zeigt dass diese „Special Menues“ oft besser munden als die reguläre Einheitskost. Unsere Sitznachbarin bestätigte dies, sie hatte sich ein Fischmenu bestellt. Der Flug ging reibungslos vonstatten. Als dann der zweite Snack serviert wurde erhielt ich ein Sandwich mit Thon, welches nicht meinen Geschmack traf und ich deshalb an meine bessere Hälfte abtrat.

Unsere Nachbarin hingegen öffnete erst später ihr Sandwich, wie sich herausstellte ein vegetarisches Curry-Sandwich – oder um präzise zu sein: MEIN Sandwich, welches die Stewardess vertauscht hatte. Ohne zu zögern brach sie dieses in zwei Teile und bot mir die Hälfte an. Nette Geste, doch die Chips hatten bereits für den nötigen Kohlenhydrate-Nachschub gesorgt und mein Energiepegel war hoch genug, dass ich über den Wolken weiterknipsen konnte.


Keine Kommentare: