Ähnlich chaotisch ging es in Newark (New York) beim Umsteigen zu. Wir warteten über eine halbe Stunde an der Immigration, nachdem wir da durch waren wollte wir unser Gepäck in Empfang nehmen – nur leider war das unsrige sowie das von ein paar weiteren Gästen nicht auffindbar. Nachdem wir uns durchgefragt hatten entdeckten wir plötzlich in der Nähe des Laufbands die gesuchten Koffer, halleluja. Irgend jemand hat die in Ecke gestellt...
Also flugs geschnappt, vom Terminal C ins Terminal B gerast und dort das Gepäck wieder aufgegeben. Dann hatten wir wieder erwarten noch massig Zeit, uns zu verpflegen, bevor es weiter Richtung Tampa geht. Der Flug nach Tampa dauerte nur etwa 2 ½ Stunden, die buchstäblich wie im Flug vergingen.
Als wir einstiegen kam ich mit Hans-Peter ins Gespräch, ein Schweizer Bauernjunge aus dem Emmental, wie sich herausstellte. Aus dem Jungen ist nun ein gestandener Investment Banker geworden, der seit 11 Jahren in Sarasota lebt. Er kauft mit seinem Partner bankrotte Firmen auf, nimmt deren Firmenhülle und füllt diese mit hoffnungsvollen Startups. Scheinbar lebt es sich gut davon.
Wir unterhielten uns angeregt und ich konnte im ein paar Insider-Tipps für unsere Ferien abluchsen. Vermutlich werden wir auf dem Weg der Küste entlang bei ihm einen Zwischenhalt einlegen – mal schauen ob er uns noch kennt oder bereits die amerikanische Mentalität angenommen hat ;-).
In Tampa gelandet nahmen wir ein paar Minuten später unser Gepäck in Empfang und machten uns auf den Weg ins nahe gelegene Hotel, GPS sei dank. Wir bestellten uns ein Nachtessen vom Chinesen, welches recht ordentlich mundete und dafür dank des tiefen Dollarkurses für uns mit 11 und ein paar Zerquetschte $ sehr preiswert war. Müde, aber zufrieden gönnten wir uns ein paar Stunden Schlaf.
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