Wieder ist die LIFT Konferenz vorbei - I liked it. Open minded people aus aller Herren Länder trafen sich in Genf zum interkulturellen Austausch über "Life, Ideas, Future, Together -> LIFT".
Dannie aus Bern wollte nicht mit mir auf Deutsch reden, weil es in diesem Umfeld nicht angebracht ist und andere ausgrenzt. Wer sich an den Kopf greift: Sie hat recht, das nennt sich Empathie! Und meine welschen Kollegen waren so freundlich mit mir auf Englisch zu parlieren weil mein Französisch doch noch Potential hat.
Auf der anderen Seite genoss ich meine Dinners. Den ersten Abend verbrachte ich mit dem Grossteil des Swisscom Incubation Teams (die ich bis anhin noch nicht kennen gelernt hatte - thanks for the invitation, Katharina, Marta, Madeleine & Michael - Jasper war mit seinen Panel Kollegen unterwegs), den zweiten Abend am traditionellen LIFT Fondue mit Yves aus Genf, Carl aus Holland, Martin aus Schweden sowie Martin aus Toronto. Startups, "Going solo", Freelancing, old fashioned business attitude, bad managers, Wikis, Couchsurfing, Business Models, Revenue shares,… die Themen waren vielfältig und anregend, von den Köpfen dahinter ganz zu schweigen.
Während der Konferenz gab es in den Pausen immer wieder Gelegenheit mit Leuten aller Couleur zu sprechen. Anzumerken ist, dass Swisscom (nun als Sponsor der Konferenz aktiv) überproportional vertreten war - rund 25 Personen haben sich angemeldet. Ich glaube dass wir anno 2006 wohl zu zweit oder dritt von Swisscom waren. Nun denn, das Ticket war trotzdem nicht umsonst.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren konnten die Teilnehmer am ersten Tag an Workshops mitmachen. Ich habe mich für den "Business Model Stage fight" entschieden. Grund: Nach einer kurzen Einführung war die Erarbeitung eines Business Models in verschiedenen Gruppen gefragt. Das bedeutete aktives Gestalten anstelle Passivem berieseln lassen. Wild zusammen gewürfelt standen wir etwas hilflos in den Arveticum Büroräumen.
Ich hatte mir vorgenommen die Gruppendynamik zu beobachten, welche doch eher schleppend ins Rollen kam. Also brainstormten wir zuerst, entwickelten darauf basierend ein mögliches Business Modell (welches gar nicht schlecht war) und präsentierten dies dann den anderen Gruppen. Wir gewannen den Contest und damit - nicht wie angekündigt 1 Million $ Venture Capital - sondern eine Tafel Schokolade. Ich war erstaunt was wir innerhalb von 60 Minuten in der Gruppe mit den verschiedenen Leuten erreichten, auch wenn dies weder perfekt noch unter Einbezug aller möglichen Aspekte geschah - eine tolle Erfahrung!Doch zurück zur Konferenz: Die letzten Jahre habe ich live gebloggt - das war dieses Mal schwieriger. Bei einigen Referaten versagten schlicht meine intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten - bei anderen war ich so fasziniert dass ich wie gebannt an deren Lippen hing. Und ihr könnt darauf wetten, mich auch nächstes Jahr wieder an der LIFT anzutreffen!
Montag, Februar 11, 2008
LIFT 08 Conference: Gedankensplitter und Evolutionsfragmente
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