Freitag, Juli 13, 2007

Microsoft Partner Conference: Was im Server Bereich alles abgeht

Andy Lees, Corporate Vice President, Server & Tools Marketing and Solutions Group, ist stolz auf das Erreichte.

Für ihn stehen die folgenden Themen auf der Agenda.

  • Core Infrastructure
  • Identity& Access
  • Security
  • Networking
  • Management
  • Virtualization

Es wurden 12 000 Kunden befragt, wo sie mit ihrer IT stehen stehen - das Ergebnis nach dem IOM Model: Basic (75%)-> Standard (24%)-> Rationalized (1%) -> Dynamic (0.5%)

Ein riesiges Marktpotential also! Windows wächst stärker als der Markt selbst und ist die Nummer 1 Plattform für Migrationen von UNIX her - nicht etwa von UNIX auf Linux, wie manch einer erwartet hätte. Auch der Windows Server Umsatz ist im 1. Quartal 2007 das erste Mal schneller als Linux gewachsen.

Der neue Windows Server 2008 legt ein starkes Augenmerk auf Virtualisierung, Web und Security. Das Hype Thema Virtualisierung will physische Systeme mit den logischen Systemen zusammen bringen, die Tools Virtual Server 2005, System Center Virtual Machine Manager und Softgrid adressieren dies. Im Gegensatz zu VMWare lassen sich da die physischen und logischen Systeme mit den selben Management Tools administrieren. VMWare kann auf Windows Server 2008 konvertiert werden, mit einem Wizard und wenigen Mausklicks geht das fix und von statten.

Der neue Windows Server 2008 ist auch das Produkt am Markt, welches am meisten virtuellen RAM allozieren kann. Virtuelle Maschinen können von einem Host zum anderen migriert werden und bei Bedarf mit einem vorkonfiguriertem Server erweitert werden (bspw. bei Überlast).

Es wurden noch ein paar nette Sachen demonstriert, welche die Konvergenz von Security (Protect & rapidly adress threats ) und Management (Availability & Efficiency) adressieren. Ziel ist es dabei, das strategische Sicherheitsmanagement vom operativen trennen zu können.

Der Intelligent Application Gateway ist bspw. so clever, dass er ein mit einem Virus infiziertes File in einem ZIP-File entfernt, den Rest des ZIPs aber trotzdem ausliefert. "Forefront" erlaubt es bspw. dass 9 verschiedene Virenscanner parallel laufen können und so einen hohen Sicherheitsstandard sicherstellen. Abhängig vom Sicherheitsstandard des Clients kann auch der Zugang zu im Intranet befindlichen Ressourcen geschickt eingeschränkt werden.

Alles in allem sehr eindrücklich dargestellt, und ich bin sicher das dies im Daily Business einiges erleichtern wird (wenn dann mal umgesetzt).

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