Gleich als wir aus dem Flugzeug in den Terminal kamen (Miami: 75° Fahrenheit/24° Celsius, Newark: 30° Fahrenheit/-1° Celsius, brrrr...) konnten wir auf einen Shuttlebus umsteigen der uns direkt ans Gate brachte. Als ich mich erkundigte, ob wir einsteigen konnten wurde mir mitgeteilt, dass das Boarding noch gar nicht begonnen hatte!

Wir starteten dann mit einer halben Stunde Verspätung Richtung Zürich, die Highlights unterwegs war der Blick auf New York und Paris bei Nacht, das vegetarische Menu (Indisch, lecker), die Filme "John Tucker must die" (Klamaukige Highschool-Klamotte) und "Little miss sunshine" (einer der Filme, die in meine Hall of fame aufgenommen werden, tragikomische Familiengeschichte zum Lachen und Weinen) sowie das Sortieren der Ferienfotos und das Schreiben dieser Zeilen.


Ich liebe ja Reisen ins Ausland, das ist nichts Neues. Im letzten Jahr haben wir auch die Perlen der Schweiz ausgekundschaftet und es sehr genossen, direkt vor der Haustür auf Entdeckungsreise zu gehen. Aber wenn ich dann 24 Stunden unterwegs bin, eingekeilt zwischen zu breit geratenen Amerikanern und in stickigen Hallen stellt sich schon mal der Wunsch nach dem Ankommen ein. Ein treuer Begleiter war mir in diesen Situation Alain de Bottons Buch "Kunst des Reisen", welches wunderbar die Geschehnisse unterwegs aus unterschiedlichen Blickwinkeln reflektiert.
Und nun waren wir wieder daheim, plötzlich ging's dann doch schneller als mir lieb war... Unsere gekauften Strandstühle hatten den Flug heil überstanden, alles Gepäck war angekommen. Ich ging ursprünglich davon aus, dass sich die Stühle in den Koffern plazieren liessen - was leider ein Irrtum war. Schon wollte ich diese zusammen mit dem Sonnenschirm den nächst besten Touristen abtreten als mir die Idee kam, die Stühle diagonal in unserer grossen Tasche einzupferchen. Ausser den Stühlen hatte zwar nicht mehr viel anderes Platz darin, aber ich hatte Erfolg.
Da musste natürlich auch der Sonnenschirm mit, und ich war erstaunt als wir den ohne Probleme durch die Personenkontrolle brachten und auch einfach ins Flugzeug mitnehmen konnten. Nun ja, den Aufpreis für ein zu gross geratenes Gepäckstück hätten wir dann auch nicht auf uns genommen. Wer nun dieses Bild an heimische Gefilden antrifft ist eingeladenen, uns mit einem herzhaften "Howdie!" aufzuscheuchen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen