
Miami Beach hat eine knisternde Ambience, und da gerade Ausverkauf war lud es einfach zum Shoppen ein - das Kulturelle kam dabei ein bisschen zu kurz.


Wir schlenderten umher und genossen die relaxte Atmosphäre, bis plötzlich direkt neben mir das Telefon klingelte… Wer den Film "Phone Booth" gesehen hat wird verstehen, warum ich nicht abheben wollte ;-).
Am Abend gingen wir fein Essen und machten uns dann wie angedroht ins "Mangos" auf, wo der Bär steppt - oder genauer: die Tänzerinnen und Tänzer direkt auf der Bar ihr Bestes geben zu Live Latino Musik. Wir genossen es - und tanzten selbst wie die Wilden.

Am nächsten Morgen, inzwischen Donnerstag, ging's nach einem ausgiebigen Frühstück weiter Richtung Key West, rund 4 Stunden Fahrt von Miami Beach. Wir fuhren durch die Everglades, sahen aber ausser der Strasse noch nicht viel mehr davon.
Ein Erlebnis ist die Fahrt über die "Seven Mile Bridge", welche wie der Name sagt rund sieben Meilen über das Meer führt.
Wer jedoch unberührte Natur erwartet liegt falsch. Kaum bei Key Largo angekommen säumt sich der Strassenrand mit Hotel, Shops undsoweiter.
In Key West angekommen genossen wir den Sonnenuntergang am südlichsten Punkt der USA, dem sog. "Southernmost Point", welcher nur rund 90 Meilen von Kuba entfernt liegt.
Danach gingen wir auf die Hotelsuche und eroberten im "El Patio" Motel ein Zimmer für zwei Nächte.
Beim Italiener gab's feine Pasta und gleich dahinter ein Lokal mit Livemusik, wo wir um dem Anspruch an die tägliche Fitness gerecht zu werden das Tanzbein schwangen. Ich fühlte mich dann im Country Club zwei Strassen weiter sehr wohl dabei, den Waghalsigen beim "Buffalo Riding" auf der Maschine zuzuschauen.
Der Nachhause-Spaziergang unter dem Firmament des Südens tat sein übriges dass ich mich zufrieden ins Bett legte.
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